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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1925-10-28 · 6 (28.10.1925) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
1 (1925-1926)
Issue
6 (28.10.1925)
Date
1925-10-28
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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mein »efrlntt der Israelitischen Religion^ m> Amtliches Organ des Gum gemeinde Dresden etndeyorstandeS <&» ^kianftootM. Gcbrifttcihmg: Büroöircttor L-Plormachcr, DreS-ra - Verlag: Isracliti^kb« eligionsgemcinL« Drrsini - Druck: Kake» DComt».. DreStea-A. 1925 Dresden, den 28!. Oltober Nummer 6 »» Öffentlicher Dank! F Ür den Vorstand! der Israelitischen Religionsgemeinbe und die Verwaltung des Henrftttenstifts ist es eine Pflicht und Freude zugleich, allen denen aufs herzlichste zu danken, die zu dem ungeahnten Erfolg des VSohltätigkeitsfestes für das Senriettenstift am 13. Oktober 1925 beigetragen haben. -! Zunächst sei derer > gedacht, die die Zuhörer durch ihre schönen künstlerischen Gaben erfreuten: Frau Paula Iacoby für den Vortrag des selbstverfatzten Prologs, der Damen Rest Elb'Weltlingtzr. Jenny Schafferunb Helga ÄZetri, der Herren Johannes E e m b a ch, Herbert Trantow und Josef Äolbstein. Alle diese Künstler zur Mitwirkung gewonnen zu haben, ist bas rühmliche Verdienst von Fräulein Cäcilie Toeplitz. Vesonberer Dank ' sei alsdann den Damen ausgesprochen, die ihre Dienste den Vüfetts, den Zelten, der Tombolä und dem Loseverkauf in aufopfernder Meise zur Verfügung stellten, ferner allen denjenigen, die die Tombola und bitz Verkaufsstände deS Festes überreich beschickten. ^)ank gebührt auch Herrn Architekt Leopold Lustig, dev die Räume des Reuen Theaters außerordentlich geschmackvoll ausschyrückte und nicht zuletzt Herrn Max Lqsser, der in wochenlanger Arbeit da- Fest in allen seinen Einzelheiten vorhereiten half. Aber auch all derer sei dankbarsten Sinnes gedacht, die das Fest besuchten und ihm dadurch zum vollen Erfolge Verhalten. des Henriettenstifts wirb das Fest vom 13. Oktober 1925, be» dem die Dresdner Gemeinde in allen ihren Kreiser ihren Opfersinn bewies, unauslöschlich sein. j Der Vorstand der Israelitischen Religionsgemeinde: Oscat Lefler. Ehrenvorsitzender. Siegftieb Pionkowski, Vorsitzender. Max Levi. Recht ianwalt Paul Salinger. Sanitätsrat vr. S. Salzburg. Sanitätsrat vr. Iimmermann. Die Verwaltung des tzenriettenstifts: Oscar Lefler. D. Pelz. Siegftieb Pionkowski. Die Wohllätigkeitst eranstaltung zugunsten des Henriettenstifts hat infolge des Zusammenarbeitens aller »reise unsrer Gemeinde ein ungeahntes Ergebnis erzielt. »Einig, keit macht stack!- Die iRichtigkeit dieses Spruches hat sich in diesem Falle voll und ganz beivahrheitet, denn nur durch da- Einsetzen aller Kräfte konnte ein derartig glänzendes Resultat erzielt werden. Der Raum war zu eng, um die Menschen zu fassen, die ge« kommen waren, um den künstlerischen Genüssen zu lauschen und bei Tanz und fröhlichem Beisammensein - Gutes zu tun. — Der Ruf: Was Wilhelm Schie einst schuf für tnifre Alten, Helft alle mit, es chürdig zu erhalten! hatte Wunder gewickt. Weit über 800 Personen, mit wenig Ausnahmen Mitglieder« unsrer Gemeinde, hatten sich zusammengefunden, um den verarmten Insassen unser- Henriettenstift» zu helfen, tkin Ueberschutz von über! 1V 000 Mack einschließlich verschieden^- Spenden ist der Erfolg des Abends! ‘I ias Fest war durch keinen Mitzton getr! rübt, ys i und man blieb in angeregtester nach Beendigung des prachtvollen »onze Stimmung dis 3 Uhr beisammen. Unermüdlich war ln den letzten Wochen eine große Anzahl! Damen unsrer Gemeinde tätig, um Tombolagewinne zusammenzutragen, die Büfetts auszustaften und an dem Abend selbst die von allen Seilen für dey guten Zweck gespendeten Waren abzusetzen. Die Verwaltung des Henrtettenstifts schlossen. jeder bedürftigen Insassin des mäßige monatliche Beihilfe zu gewähren z,«nächst 16 Personen in Betracht. Autze Wohnung elektrisches Licht gelegt werden Zeit mehrfach Gasvergiftungen vorgrkommen sind tzo wird die Verwaltung durch das schöne finanzielle Ergebnis des Abends in die angenehme Lage versetzt, die durch die Folgen der Inflation hervorgerufene Not der StiftSinsaflen auf Jahre hinaus zu lindern. Dank alle», die hierzu beigetrageu haben! hat zunächst bc- Stists eine regrl-; hierfür kommen dem soll in jede da in der letzten

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