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Jüdisches Gemeindeblatt für das Gebiet der Hansestadt Hamburg · 1938-09-16 · 9 (16.9.1938) · p. Seite 9

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt für das Gebiet der Hansestadt Hamburg
Volume
14 (1938)
Issue
9 (16.9.1938)
Date
1938-09-16
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Nummer 9 Jüdisches Gemeinde blatt Seite 9 V., Hoflmannsche Jeschiwa, Israelitisches Vorschuß-Institut, Abteilung Darlehnskasse Beneckestraße §. I Die Geschäftsstelle Ist geöffnet Montags 9—11 Uhr, Donnerstags 18—20 Uhr. In dringenden Fällen sind nach fernmündlicher Vereinbarung zur Auskunftertellung bereit die Herren S. Cohen, Woldsenweg 13, 52 45 97 — Dr. Freudenthal, Beneckestraße 2, Erdgeschoß, täglich 12—1 Uhr — A. Heckscher, HansastraBe 35. 10—12 Uhr, 55 11 23 — M. Heymann I. Fa. Schröder & Munden, 36 55 51 — Bernhard Heinemann, Beneckestraße 6 (Handwerkerverein), Montags 10—13 Uhr, 20 95 28 — Max Haag I. Fa. t. Wagner, 11—12 Uhr, 35 1101 — P. Oppenheim, 13—14 Uhr, 31 39 32 — Dr. Herbert Samson, 14—18 Uht, 34 30 51 — Max Stern i. Fa. M. Muller ir., täglich 9—10 und 16—17 Uhr, 33 28 41. I ' * Sprechstunden Jüdischer Organisationen Verband Polnischer luden Groß.Hamburg E. ¥., Hmb. 13. Kiclortallee 13. Mo., Do., 20—22 Uhr Jüdischer Centrai-Verein E. V., Landesverband Norddeutschland und Ortsgruppe Groß-Hamburg. Hmb. 13, Beneckestr. 2, Erdgeschoß r., Mo., Di.. Do.. Fr., 12—13 Uhf'und nach fernmündlicher Vereinbarung (44 50 71). Hllfsvereln der luden in Deutschland e. V., Beratung für Hamburg, Hmb. 13, Beneckestr 6 Mo., Di., Do., Fr., 10—13 Uhr. Palästina-Amt Berlin, Zweigstelle Hamburg. Sprechst. DI, Fr. 12—13 Uhr, Beneckestr. 2; Donnerstag 17—18Vi Uhr, Eppendorterb. 6. * Verein selbständiger jüdischer Handwerker und Gewerbetreibender zu Groß-Hamburg von 1906 e. V. Beneckestraße 6, I. 44 53 37 Geschältsslunden 11 bis 13 und 18 bis 20 Uhr Sprechstunde des .Ehrenvorsitzenden Herrn Bernhard Heinemann Montags 10 bis <43 Uhr, des ersten Vorsitzenden Herrn Hermann Korngold Donnerstags 18 bis 20 Uhr, des Leiters der Jugendgruppe (Frau Senta Elias) Dienstags 19 bis 20 Uhr. * Rabbinische Lehranstalt E. Frankfurt am Main Das Wintersemester beginnt Mittwoch, 26. Oktober. Der Unterricht erstreckt sich auf Pentateuch mit Kommentaren, biblisches Schrifttum, Mischna, Talmud mit Kommentaren, Dezisoren, Hebräische Grammatik, Neuhebräisch (Lektüre, Konversation). Jüdische Geschichte und Patästinakunde. — In der Vorbcrcitungsklassc werden Schulentlassene aufgenommen, die nur geringe Vorkenntnisse in den jüdischen Fachern besitzen. Anmeldungen für alle Abteilungen (Vorbereitungsklasse, Unter-, Mittel- und Oberstufe) mit genauen Altersdaten und Angabc der jüdischen Vorbildung bis 9. n M an das Kuratorium, Theobeld-Christ-Straße 6. ★ ' ' Der Auswanderer im Hilfsverein Der Hilfsverein will möglichst vielen Juden zur Auswanderung verhelfen. Soll er hierzu trotz aller Schwierigkeiten imstande sein, so müssen ihn alle Auswanderungswilligen durch Disziplin und zweck- ' mäßiges Verhalten unterstützen. Insbesondere ist folgendes nötig: Vor dar Beratung Bei dem großen Andrang steht tur die Beratung des einzelnen nur eine beschränkte Zeit zur Verfugung. Deshalb mußt dü dich selbst auf die Beratung vorbereiten, wenn du deine Zeit gut ausnützen wi(Jst. Lies hierzu die vom Hilfsverein herausgegebenen Hefte .Jüdische Auswanderung"; du erfährst hieraus alles Wichtige über die Verhaltnisse in den hauptsächlichen Einwanderungsländern. Lies auch die Merkblätter, die der Hilfsverein herausgibt, und die schon bei der Anmeldung umsonst abgegeben werden. Ueberlcge dir an Hand solcher Unterlagen und bei genauer Berücksichtigung deiner personlichen Verhaltnisse, in welches Land du am ehesten glaubst einwandern, und wo du meinst, eine neue Existenz finden zu können. Fülle dann auf Grund dieser Ueberlegungen den gelben Fragebogen, den du schon bei der Anmeldung mitbekommst, mit Schreibmaschine in zweifacher Ausfertigung genau aus. Beachte hierbei besonders die Fragen nach deinen Verwandten Im Ausland; verschaffe dir ihre genauen Adressen und alle sonstigen Angaben übel sie. Während der Beratung unterstutze den Berater durch kurze, klare und absolut wahrheitsgemäße Angaben. Der Berater ist dein Freund, zu dem du, wie zu einem Arzt, absolutes Vertrauen haben darfst und mußt. Bleibe Insbesondere streng bei der Wahrheit bei' deinen Auskünften über deinen Beruf und deine Vermögensverhältnisse. Jede Ungenauigkeit kann dir selbst zum schwersten Schaden gereichen. Verlange vom Berater nichts Unmögliches, sondern bedenke, daß der Hilfsverein nur Im Rahmen der hier, und im Einwanderungslande geltenden gesetzlichen Bestimmungen helfen kann, und daß hiervon abgesehen auch die finanziellen Mittel des Hilfsvereins sehr beschränkt sind. Halte dir vor Augen, daß jeder Fall nur individuell bearbeitet werden kann, d. h. unter genauer Beruck- * sichtigung seiner beruflichem, gesundheitlichen, finanziellen und sonstigen Besonderheiten. Auch die Transfer- und Einwanderungsbestimmungen wechseln häutig. Berufe dich also nicht daraut, daß ein anderer angeblich vor dir bevorzugt worden sei; niemand im Hillsverein will dich benachteiligen, sondern man will dir hur helfen. Nach der ersten Beratung Telephonische Antragen sind strengstens zu vermelden, denn der Berater der gerade einem anderen Rat erteilt, wird darin gestört, und dir kann der Berater ohne Vorlage der Akten Ott keine richtige Auskunft geben, so daß äürch Telephongesprache oft Mißverständnisse entstehen. Richte deshalb alle Anfragen schrittlich an den Hllfsvereln. Hllfsvereln der luden In Deutschland Ihre Glückwünsche zum Jahreswechsel haben durch Spenden lür Wnhliahrtszwcckc abgelöst: Frau Hilde Abraham, Herr und Frau Sii-gmund Arno, Herr und Frau Oberlehrer i. R. E- Bidrito, Herr und Frau S. Baumwollspinn c.r , Herr und Frau Siegfried Renscher, Frau Rosa B e r I c I , Herr und Frau John Fracnkel, Herr Paul Gojdschraidt- Bramlcld. Herr und Frau B. Helfer, Herr und Frau Eduard Hirsch, Herr und Frau L. J o s i a s - Lokstedt, Frauleio Ricke Koppe!, Herr urfd Frau Martin Krebs, Herr und Frau ß. 'I. a n d a u , Herr und Frau Landrichter i. R. i d c 1 . Herr und Frau Leo Lüh d c Herr und Frau Manfned -M e Herr und Frau Max Moritz Herr R.-A. Dr. Gerhard Müller, Herr und Frau L)r. N. M. Nathan, HetT und Frau Marcus Nathan, Herr N. H. Ollcnbur(, Herr Prof. Dr. Otto Opel, . Herr und Frau Max Oppenh e i m e r , Herr Dr. M. PrlUifihn itta-, Herr Oscar S. P o 1 a c k , Herr und Frau Dr. J. Schumacher, ( Herr und Frau Willy S a n g e r . Frau Dr. y£crline Tannenwald- Tel Aviv. Herr kgl. ung. Rcgicrungsrat Gustav Weber. Geschwister W c i n h e i m. Lambert Leopold Allen -Spendern sagen wir hiermit unseren herzlichsten Dank Der Vorstand des Religionsvcrbandes. Die Bibliothek des Religionsvcrbandcs erhielt -im Munal August 1918 Huiherspenden von den Damen und Herren Ktudicnrätin Q. Benedik. Martin Böning» r) Max Buktifzcr, Hermann Cohn. Rita Dnbriner, Louis Friedmann. Moses Goldschmidt, Paul Goldstern, hlsa Gutmarn; Helmut Halberstadt. Sophie Htrsehfeld. Siegmund Jacobsohn, Ruth Katzcnstcin, Franz Lehmann, Josef .Lcvy, Josef Levysohn, Artur Lewin. G. Lion, Max" Meyer. Alfred Michaelis. N. H. Offenburg. Inge Pick, Fr. Pick, Walter Rosenbaum. Professor Dr. Rosenthal. Raphael R;.:hschild, Ignaz Schwarzschild.' fallen-Schwarzweiss, Manfred Seelig. Max Steinhardt? Max Wariscb. Alexander Wohlgemuth. Allen Spendern verbindlichen Dank! (M Bibliotheksvcrwaltuog. Literarische Mitteilungen i I n d v r u n i> die den jüdischen einem Band« Philo-Atlas. Handbuch lür die jüdisch.. Aunennt sich ein Nachschlagewerk, das die Tatsachen und Fragen. . Auswanderer hier und vor allem draußen beschäftigen, erstmal.J in gemeinverständlich darstellt und demnächst, in der Reihe der.) Philo-Lcxika - scheint {Philo GmbH., Jüdischer Buchverlag und Buchvcrtri^b. Berlin W 15, Pariser StraBe 44). Neunzehn Vielfarbige, zu diesem Zwecke t'igens hergestellte Landkarten vorwiegend der überseeischen Lander bilden die ' Grundlage des Buches. Auf etwa 200 Textspalten, in mehr al* 600 Stichwiiifterri — \.<>n Curacao bis Ozeanien, von Elektrizität * bis Weltzeituhr, von H.ihenkra'nkheit bi«. Trinkwasser, von Anforderung bis Zollverschluß —' werden die Lanier der Welt behandelt: neben der geographischen Lage kommen \or allem zur Darstellung Kltma, Ernährung und Gesundheitswesen: Wirtschaft. Verkehr und Hecht, hinwanderungsbestimmungen und Arbeit«mögltchkciten. nicht tuletzt das ji.oVche Leben. Ein umfangreicher Tabellcnteil enthält Uehersichtcn z. ß. über die Währungen, die Lebenshaltungskosten, die Preise für Passage. Frachten und Postsendungen, die gebräuchlichsten Medikamente/ die Verteilung der Juden über die Erde. An dem handlichen Nachschlagewerk, das Dr. Ernst G. Löwent h a 1 herausgibt, arbeiteten Fachleute namentlich aus dem Mitarbeiterstab des Hills Vereins der Juden in Deutschland und des Jüdischen Central-Vereins -«it, so u. a. Dr. Bcrthold Allmann, Max G o 1 d s t c i n . Rudolf Graupner, Dr. Alexander G u t f c 1 d , Dr- Arnold H o r w i t z , Dr. Eugen Ludwig L o « «. . Hans Oppenheimer. Dr. Arthur Prinz, Dr. Eva Reichmann-. ..Jungmann, Gn tel W i e s c n t h a 1 und Herbert W i e s e n t h a \. Oft Preis des Buches, das m seiner Gestaltung dem* bekannten und v.. :tvt rbreiuten Philo-Lcxikon entspricht, wird etwa 3.85 im betragen. * '?•'■'- Justi/rat Jacob Lißncr-1 . rhu. Judische Ausländer und StaaUnh- Deutschland, ihre Rechte und Pflichten. Joseph Jastrow. Jüdischer Buchw rh- Bcrlin W 15. 8*. 48 ,S. Diu Schrift behandelt in popular-wit-scnschaftlichcr Weise die v. iehtißsten Bestimmungen des Auslände/- und .Staatcnloscnrechts in Deutschland, insbesondere das Paß-, Arbeit;»-. Gewerbe-, Prozeß- und Eberecht. Mit Rücksicht auf den Ri chverhalt ist das Familienrecht der Staatenlosen und der Polen besonders berücksichtigt. Das anregend und flüssig g. *chriebene Buch ist ein brauchbares H'If «mittel für alle. die. insbesondere beruflich, mit der hier 1 ■ ■ handelten Materie zW tun haben. , . ★ B. S- Jacobson, .lamim Noraim. Arbeitsplan dnd Stoffsammlung. 117 S 0.90 Hrsg. und zu bezichen von der Bundesleitung des Brit hanoar st hu l zeire Misrachi für D rutschfand. Berlin W 50. Augsburger Str. 60. * Wir verweisen i-rncut auf diese Schrift, die eine ganz vorzügliche Zusammenstellung des Materials bringt, das zur Einführung in den Geist der Feiertage erforderlich ist. Sic wird daher sowohl in den j/ugendbünden als auch in den Schulen ganz vr rzüglichc Dienste leisten können und ist nicht zuletzt auch für den Erwachsend * geeignet, sich auf die Feiertagszeit "vorzubereiten. * J. H. Hertz, Pen ateuch und Hurtarot. Hebräischer Text und deutsche Ucbcrsctzung mit Kommei tar. In fünf Banden. 1. Band: Genesis. 2. Band: Exodus. 3. Band: Livilicus. Jüdischer Verlag-Berlin. 8», XVI u. 544 S. Der Jüdische V« rlag-Berlin, der sich um das jüdische Geistesleben unserer Zeit schon so mannigfache Verdienste erworben hat, fügt diesen jetzt, «in weiteres hinzu durcl die Heraasgabe der deutschen Ucbcrsctzung des Kommentars des Obcrrabbir er* der jüdischen Gemeinden des Britischen Rcichcs^Dr. J. H. Hertz, zun Pentateuch und zu den HaHarot. Die deutsch, spretttendeo Juden kennen Ober abbiner Hertz bisher nur aus der von Rosalic P c r l e s . , der Gattin des Königsberger Rabbiners, bei Q. Engel-Leipzig 1924 erschienenen Ucbcrsctzung seines Werks- Book of Jcwish. thoughts. dessen englische Originalausgabe in etwa 142000 Exemplaren verbreitet ist. und von dem außer der eben erwähnten Ucbcrsctzung in deutscher Sprache Ucbcrsctzungcn in dic^ polnische FÜR IHRE AUSWANDERU NG Transporte teuer an nach allen Teilen der well M- DBCKDetOrflerung. Lagerung. Verpackung, uersicneruntj. Brasch & Rothenstein INHABER HARRY W. HAM ACHER HAMBURG 11/ RöDINGSMARKT 69/ Fernsprecher 361841 /

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