Jüdisches Gemeindeblatt für das Gebiet der Hansestadt Hamburg
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt für das Gebiet der Hansestadt Hamburg
- Volume
- 14 (1938)
- Issue
- 5 (13.5.1938)
- Date
- 1938-05-13
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nummer 5 Jüdisches Gemeindeblatt Seite 5 2. Die Unterstützten nach Lebensalter und Geschlecht. Aller männlidi wciblidl bis G 3ahre 110 101 r über 6 - 14 Jahren 197 201 > . 14-21 .... ' 265. 176 . .21-35 . 282 340 » 35-45 . 241) 316 . 45- 65 . 521! 778 65 M 268 437 ohne Angabc 4 M - zusammen IStZ 2 »7 4. Die Unterstüt zten nach Bekenntnis und Geschlecht, mä nnlirii . J~ " weihlidl Nlctitluden...... 723 160 am * &s j 8« 2JS7 Unterstützte Unterstützte insgesamt 4249 3. Die Unterstützten nach Beruf und-Geschlecht. Beruf männlidi weiblidi Landwirte ...... 78 17 Handwerker i selbständige . ... 117 43 160 33 Gelernte Arbeiter . . 78 28 Ungelernte Arbeiter 31 24 Vertreter 155 8 89 32 Sonstige selbständige Kaufleute .... 199 * 15 Kaufmännische ü. -Büro-* Angestellte .... an 199 85 55 Hausangestellte . . . y* 209 Rentner u. Pensionäre 73 1D7 Hausfrauen . r . . . - 712 246 250 Ohne Beruf ..... 281 578 Ohne Angabe J . . . 17 - 47 1892 , 2137 Ein Vergleich der Samme Breslau, Frankfurt a. M., K< Hamburg unter Berücksic das Spendenaufkommen am derer, die weder den monatli betreut worden sind, am Juden entfallen in als Spender lprgebnisse in Hamburg, Berlin, In und Leipzig ergibt, daß in hjtigung der.-Seelenzahl nicht nur t öcristen,. sondern": auch die Zahl t hen Beitrag bezahlt haben mith N geririgsten gewesen ist. Auf hundert Hamburg Berlin Breslau Frankfurt a. M. Köln Leipzig 44.00 20,00 11.44 29,92 40,00 17.48 t't bei reut Unterstützte insgesamt 4249 Selbstverständlich kann nie die weder spendeten noch zwar noch nicht als hilfsbedü|rft aber auch als Spender nicht halb muß bei einer gerechten Verschiedenheit der Wirtschaft jüdischen Bevölkerung in den gezogen werden. Aber auch w nisse weitgehend berücksichtig in Hamburg verhältnismäßig m sehen Gemeinden vorhanden Zeichen der Einsatzbereitscha Zeit hat in unseren Kreisen die Bereitschaft zum Opfer nung, daß es der jüdischen Be jSchicksalsschläge auch in reiche Werk der Jüdischen es die Not erfordern wir*1 insgesamt 4249 Hilfsbedürftige weder — noch 22,30 17.54, 20.83 18.50 16.39 17.54 33.20 62.4Ü 67.73 51,58 43.61 64,98 Personen verkannt werden, daß zu denen,. wurden, viele gehören, die ig angesehen werden könrfcn, ifiehr in Betracht kommen. Des¬ Beurteilung der Ergebnisse die ichen und sozialen Struktur der jinzelnen Gemeinden in Betracht t>nn die wirtschaftlichen Verhältwerden, so ist die Tatsache, daß ehr Spender als in anderen jiicii waren, auf alle Fälle als . ein; zu werten. Die Schwere de. ■ ficht nur die Not) sondern auch teigert. Das gibt! uns die Hoffölkerung in Hamburg trotz aHe. gelingen wird, das segensilfe so durchzuführen, wiy tu ges' Bev'c Zukunft Wintern Anna Minden. Unser Wyker Heim — Heuit Das Heim des Jüdischen Frauenbundes Wyk/Fohr, von dem im Gemeindeblatt schon mehrfach, zuletzt in Nummer 4 des Jahrgangs 1937, die Rede war, konnte am 23. Juni v. J. auf ein zehnjähriges Bestehen zurückblicken. Aus diesem Anlall brachten die Blätter des Jüdischen Frauenbundes eine Anzahl dem Wyker Heim gewidmeter Aufsätze, von denen wir hier mit Rücksicht auf die demnächst wiederbeRinnende Arbeit der Kinder-Erholungsfürsorge denjenigen der Frau Anna Minden zum Abdruck bringen. Seit sieben Jahren wird unser Heim vorr Schwester Clara Simons aus Köln betreut. Das bedeutet, daß der Heimbetrieb in ruhiger und steter Entwicklung im Inneren geführt werden konnte, und daß alle äußeren Stürme nicht bis ins Tiefste dringen konnten. Die Leitung stand fest, Angestellte, Eltern und Vorstand konnten gleich beruhigt dieser zuverlässigen, gleichmäßigen Führung vertrauen. Darum gilt das, was man vom heutigen Betriebe sagen kann, ebenso dem, was vor Jahren geschah, wenn auch im Laufe der- Zeit Verbesserungen auf allen Gebieten eingeführt wurden. Das Aeußere der Häuser wurde kaum verändert, im Innern aber wurden viele Verbesserungen angebracht. Abgesehen von muss;n Erleich lerunge dsr Dien hen den ständigen Instandsetzung* die Schäden ausgleichen Ursachen, wurden viele angeschafft, neue Badewannen ein Röntgenapparat gekauft der Kinder unschätzbare bleibt noch eine neue Wasohein^i ist. Sie wurde'beim Bau für e dacht — wir beherbergen jetzt Personenzahl von 95 Jflensci Wäsche der Kinder im Heim Stück sauber mit nach Hause ausrechnen, welche Beiast einrichtung bedeutet. In der Küche dagegen haben modernen Herd eine neue werden mit einemMotoj; gern; tolIclschälmaschinciapyPuns erleichtert. Die Vorrale'sT gebracht — alles ist Jt-tari. w, hygienisch und spars/m arbeitdn sirbeiten, die bald] hier, bald da'. tung die Kinder unql Klima Ver- _jn für den ^üchenbetneb und Waschbecken eingebaut und bei der ärztlichen Betreuung iste leistet. Unsere Sehnsucht ebtung, da die alte viel zu klein „..Betrieb von 3q Kindern gejei voller Belegung 70, was einer . entspricht Da; die .gesamte . gewaschen wird und sie jedes bekommen, kann^man sich' leicht diese ungenügende Waschwir außer unserem schönen, Grude, alle möglichen Arbeiten cht, es fehlt nur noch die Kare täglich wiederkehrende Arbeit ^ist in großen Blcchtonnen uhterden Betrieb* zugleich praktisch^ läßt. SILBERSTEIN C Co. niiiiuiiiiitiiiiHiiiiiniiiiiiHiiiiiiHiiiituniiiMtiiiiiitiiiMiiiniiiiMniiiiiiiiiniiMiiiiiiiiiMiiiiiiiiiiiMiiiiimiiiiniiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiiii......iiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiu......mim MÖBELTRANSPORT MI REPRÄSENTANT : Dr. Ewald Kersten lUINIINIIIMMIIIIMIIIIIIIIII.....Illllllllllllllllllllllllllimllllllllllllllllllllllllllllllllll Frei Haus-Lieferungen von Umzugsgut nach allen Plätzen der Welt Gepäcktransporte Lagerung, Versicherung HAMBURG Mönckebergstraße 9 Tel. 32 35 50