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Jüdisches Gemeindeblatt für das Gebiet der Hansestadt Hamburg · 1938-04-08 · 4 (8.4.1938) · p. Seite 7

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt für das Gebiet der Hansestadt Hamburg
Volume
14 (1938)
Issue
4 (8.4.1938)
Date
1938-04-08
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nummer 4 Jiid ■srhes O e m e i n d e b I a 11 Seite Aus dem Verein selbständiger jüdischer Handwerker und Gewerbetreibender e. V. fast allseitig begegnete, entwickelte er zugleich-jdic Große der von dem Hilfsverein der Juden el VC filc eingeri Der Verein ehrte in seiner letzten Sitzung das verstorbenen Herrn Hermann Philipp und tragische Weise frühzeitig heimgegangenen Ell11 K e — An den Vereii wenden sich in jüngster Zeit auch derungsbefiissene mit Anregungen und Anträgen. Sc die Anregung ergangen, einen Zuschneidekursus und Arbeiterklei iung einzurichten. Der von ihm Buchführungskui sus hat solchen Anklang gefunden aussichtlich ein veiterer Kurs stattfinden wird. T Schwierigkeiten ist es dem Verein in jüngster Zeit noch eine Reihe handwerklicher Lehrstellen naiverem macht es.seinen Mitgliedern immer wieder einwandfreie Ar >eit zu liefern und damit die Leis keit, die Zuverlässigkeit und die Gewissenhaftigke sehen Handwerkers unter Beweis zju stellen. In , erwähnten Mitgliederversammlung sprach der Jugendgruppe Herr A» Elias über das Themjt: W unserer Jugend? Aus deu+ Jüdische** KCUtucbu^d Andenken des auf so n d z i o r .1. Auswanist an ihn Berufsichtete dali voi - otz großer gelungen, hzu\j/eisen. Der :ur Pflicht ungsfähigdes jüdider bereits ^citer 'der is wird aus n DeiutseWland geleisteten organisatorischen und informatorischen Arbeit, die Tag für [Tag den Tausenden, die seine Zahlreichen Beratungsstellen inl Reiche aufsuchen, zugute kommt. Sc dankenswerter Weise Herr Max dem ganzen Ernst seiner Wor usfuhrungen ergänzte in »rbUrg, der wie immer h. die feine'Würze des Humors lieh. Vor-allem verstard erles, Stirnen Horei n begreif lieh zu machen, daß es ein geschichtlicher Prozell voti bisher nicht gekanntem Ausmaße ist staltet und dabei die jüdischen zwingt ier das Antlitz Europas umge- Massen zu/ Auswanderung! it Mr. Arthur Kup lin in Hamburg Der Jüdische Religionsverbanp". Hainburg und das Hamburger uul Kritz Melchior, schauspielerischer letzten Monajt am ein wahrer Zaubejr farbinen, heiteren Künstler zwischen liehen Kontakt schauen liclj. wiij Phantasie di Kin ztieschicljtcn Altenberg, Ileine Sprecher, di*r. Je oder eine ctlarakt^ri fesselnd, ^irnifr Retister einer ziehend. ijit/ .Melchior spricht — und /cirtinet dem judischen ■ l'ublukum Hamburgs in mancherlei Wandlung bekannt.'luntethielt seine 'Verehrer im 1/ortraKsptilt und am Zeichenbrett,: wobe ei' sich als 'kühstier des' Schnellzeichnens bewähre. An [lühf und gewinnenden .Kleinkunstabenden schuf | der sich und den Zuschauern einen spannen len, per[s<»nem er in seine' jieistiee Werkstatt schal en heüj zusich aus der Verstellung und der ki listlei isthen Gest altung des Wortes und der Zeici von Meistern der Kleinkunst. wie Aubuitln.-Mey ink nachdem, eine pfaenjante. sachliche Wort Bestallung sierende Färbung dies To'nfalls H-voi/imie, in inet t Geschmack und der Sicherheit des KonnenV ui mittelbaren, dabei Eeistig orientierten lleite chmei zen.de Mit fast gäbe heran. 1 Und wühlende Inbiunst das Publikurn meh! ein preignis. mehr eine so spe/insch nach r e I n J u d i s di ingliche. inbr stillen Humor, mi judischen Kleinst.! echtjü'Jischcn Witz halb gesunkenen Sinfonie der Kit- Jubel war der euc e Dai k und Saphir, war Melchior ein Zweimal Ma\ Kininski: .Jüdischer Hutior; llichtunt; der Qegenwi Ii r Eindringhchkr wahrend der ernste der Ausdeutung <t«-s \ belastete als ertiob zuletzt wenen der jüdische Begabung!zu c h e n DarLietuniien tig hohe Stimme; m dem Scholem schildert, zwingt ur zum tollsten Lachen sfchildeiVnfl einer losi vor unser gphr und der mitgerissenen it geht Koni iski an seine Auf¬ Abend gerac e dmch die [auf« orwiegend Iqidschwercn StufTes e Abend geradezu * II It die leise Alecliem Freud und I.eid der mit einem Ortskomitee der Jewish Agen< einen Abend zu Ehren des 11 welchem Interes.se hier die jüdi nensischen Gaste entgegensah. Theatersaal des GemcinschaftsltY nicht zu fassen vermochte. D|e Lautsprecher in den Vortragssa; auch dieser w ar derart übet fi begehrenden unverrichteter Din) Abend wurde namens des Vorst Verbandes Hamburg von Herrn Er begrüßte Herrn Dr. Ruppin. ( Palästina für Palästina wirke. auf die Arbeit blicken, die ei dolt ge l veranstaltetcti am t!.p). v. M. rrn [Dr. Arthur Ruppin. Mit che Allgemeinheit dem palasfiaewepst der Vmstand. dali dir »usefe die Zahl der Besucher Veranstaltung mulfte durch des Hauses übertragen werden; llt. daß ein Teil, der Einlange heimkehren nuirar. Der inde:. des Jüdischen Religiöns- Dr. Loewenberg eröffnet, er seit einem Mensx-herialter iri dii fe mit berechtigtem Stol* i hob.;inpassunKSfat Igel C <i m In die keit es der Emek. für dessen Aufbau prophetischem Blickt*- habe Dr. Möglichkeit gesprochen, daß Juden aus Deutschland werde , luhkcit, die alsbald zu einer worden sei. Immer habe Arthur standen, immer sei er für das gl Religiosität eingetreten. Herr I Weiter Herrn Dr. M. T ra u b iB> dc*r Hämburger Juden. — Darauf se lbst das Wort. Er wandte siel die Bühne des Theatersaals lullti di|e Wege geebnet habe.' AM Ruppin im Jahre 1932 von^derj alastiria , viele Tausende vmi/ ufnelimen können, einer Mög- . t>edeutsamen Wirklichkeil ge- Ruppin utxr den Parteien ger »ße* Gedankliche. fü> eine nein r. Loiwenberg begrüßte dann linl als einen guten Bekannten ergriff Herr Dr.'Arthur Ruppin" zuerst an die Jugend, 'welche Ihrj wie.der jüdischer) Jugend. ar der heitc Stojffwahl. Wh korinen uns tTefuen, besitzen, die unseie Sehnsucht zu erfüllen uermag. Seine ein¬ Wehmut und den jiddisch ei zahlten imd zaubert; mit'der färb ' isehen Hochzeit eine w tju« Aue. —. Nicjit endenwoMehder .überhaupt, habe seine Lebensarbeit gl gölten und gelte sie noch heute, und er hoffe, manche d Mitte er in diesem Augenblick der Vater wieder begrüßen zu Ruppin von der Arbeit und gen. »hie konr lern lastma. Vieles von dem. was erjagte es schon gehört, gelesen oder sei JSl gfeseherv aber das Neue1 für;;uschauer. A Aus xU(* Vacicafyssäle*i> H 0 f *. Alis dem Reichsbund jüdischer Frontsoldaten e. V. Der Reichsbind indischer Frontsoldaten e. y. ehrte das (Andenken der jud sehen Kriegsgefallenen anlaßlieh des Helltengedenktages am 12 v M. innerhalb des Sabbatvormittag-Golltesdienstes im Tem ielj, in dem Hei r Oberrabbiner Dr. Italiener in einem "besorjdelcn Gebet der Gefallenen gedachte. Eine Woche-später veranstaltete der Reichsbund im GabricI-RieSscrüber den augenblicklichen Stand dei viele an den Worteil Ruppins \e der FÜJle seiner Arbeit sprach. Lebens geworden war: das ist. c kgungen fesselte Aber noch \ |was deutlich hervor: der Appell an mit Hingabe ihrer ganzen Kraft r doeh, dal'. I>:er ein Mann atrs lie Inhalt und Aufgabe seines was so seht atv seinen l'.'.ianderes klangaus ihrien ie D aspora. das vofi so', vielen' unel. wenn es se in'mußte, mit Einsatz ihres Lebens geschafferie Werk nullt - untergehen' zu lassen, sondern über ehe durel gerufene Krise hinwegzurcllen seiner Meinung ein neuer vyh Sie hei hi it folgen werde. Nach Saale eles Tcnhpels einen Vortragsabend, für elen Herr Dr. A. Prinz-Berlin gewonnen worden war. Herr Dr. Prinz, der. wie hür wenige, das gesamte. EragengcbiiM der indischen W;'nelerung unel Auswanderung beherrscht, unel dessen Sachlichkeit und anschauliehe Darstellungsgabe wir in Hamburg bereits kennen lernten, sprach auch dieses Mal wieder in überaus fesselnder Weise. Er schilderte die Möglichkeit der Auswanderung nach den Vereinigjen Staaten, in die englischen Dominien unel in die südamerikanischen Staaten, das, sogenannte Latein-Amei ika.J Inelem er seinen Zuhörern diel Schwierigkeiten vor Augen führte, denen das, jüdische Einwandernngsbegchi en M W a r bürg. < e t auch. cnsrh ober ehe jedenfalls das eine fests ehe, an dem grundsätzliche» Gedanken de Als letzter Redner sprach Herr Max seinerseits-Herrn Dr. Ruppin de: ste Allgemeinheit versicherte, aueh. Wenh er diesen vnn *:i I: abzuwehren Wunsche. Er rühmte;fh. dem palästine Gaste, etaß sich in ihm Le ielense jaft keit verbinde. Männer wie er seien für elas jüdische Volk in Palästina vonniiten.. Auch er b'e onte ehe- Pflicht der ge.s«mten Judenhe it. das palästinensische A ufba merk ii'tzt iri elei Stünde der Gefahr nicht untergehen zu lassen. uruPVetsiMaj istet habe; n; mentlieh se: r jupgert MenscHtn. in deren lehej dereinsl auf dem leiden en. Dann .sprach Arthur jüdischen Aufbau in Pawußten wir'sihon. hatten d:e auf schaftlicher Aufschwiiog mit hm sprach Herr Dr Zeitverhrfllnisse deren Beendigüti palivieinensiselhei I njnge, daß .ehe Mandät.sr« gierujlg Peql-Berithteks i Schalte. In rvornaeh Ts null en Dankes der jJie SILBERSTEIN C CO. h.....ti.....irtltliilliiiitiiillitlill tiltiiiMiiliiiriinilltlMlIltlill........lMlllililtiiIMIiiiiiiiiti>iii itliiliinilil......Iiiiiiiii iltlriliillllittllitni tun.....iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiii MÖBELTRANSPORT REPRÄSENTANT: Dr. Ewald Kersten IIIIIIIIIIIIIUIIMIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIMnilllNIIIIIIIIIIIIIIIIIIIMIIIIIMIIIIIHIIIIIIII Freji Haus-Lieferungen von Umzugsgut nach allen Plätzen der Welt Gepäcktransporte Lagerung, Versicherung HAMBURG Mönckebergstraße 9 Tel. 32 35 50 v

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