Jüdisches Gemeindeblatt für das Gebiet der Hansestadt Hamburg
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt für das Gebiet der Hansestadt Hamburg
- Volume
- 13 (1937)
- Issue
- 11 (12.11.1937)
- Date
- 1937-11-12
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 Jüdisches Gemeindeblatt Nummer 11 25 -y von Hvrrn Ferdinand Isenbcrd. Herrn und Frau Walter Fonfe Uevchutvter Ztnnei* zur Anschafiunj* von Sportbekleidung fur bedürftige h-ruUr <ur Abl»>*unn der Dank*jcimt;cn für die Beileidsbezeugungen beim H« run Frau Rt»u / inner geb. lienberjJ: 3i'. >’.f v>n Herrn Salomtwi Butten^ i c i c r Antwerpen für die Jüdische \V:nterhi)k. - 4Ö *'4 von Frau Dr. Camilla Gembicki. je zur Hälfte für das jüdische Gem^inschaftsheim und für WohHahrtszwecke zur Ablösung der Danksagungen für die herzlichen ßeilcidskundgcbungcn beim Ableben ihrer lieben Tochter Frau Lizz: Schwab; * $0 von Frau Ida-G o l d b e r g für das Altenhaus der Gemeinde: Sit / voh Frau Ida G o I d b e r g zugunsten des Jüdischen Gemeinschaft*- heim« anlafilich ihres 70. Geburtstages;- 50 von Herrn Moritz.- W a 1 1 a c h - Kopenhagen für den Verein jclb- Nt.indigcr Handwerker und Gewerbetreibender zu Groß*Hamburg von 1906 v V für Zwecke der Lchrlmgsbetreuung zur Ablösung der Glückwünsche zum 70. Geburtstag des Herrn Bernhard Heinemann; •75 •"’ 4 von Frau Rose El k c I e s und Herrn Adolf John Etkeles- Amsterdam anläßlich des 70. Geburtstages ihres verstorbenen Gatten und Vaters, d*.-« Hvrrn Hermann E 1 k c l c s s.‘ A. (27. Oktober), von denen wir bestimmungsgemäß je 25 dem AHeohaose and dem Krankenbaase der Genivinde und dem Hamburgischen Deutscb-Israelitischcn Kaisen-Institut überwiesen; 100 '? von Frau N. N. fit Wohlfahrtszwecke anläßlich der Verheiratung ihrer Tochter;;■ eine Sncndc von Herrn und Frau Rudolf A s e h e r für die Notstandshilfe der Gemeinde zur Ablösung der-Danksagungen für die Glückwünsche anläßlich 4«r Barmizwo ihres Sohnes Thomas Michael; eine >pcnde von .Herrn und Frau Dr. Julius Baer zugunsten des Kindertagestu im* der Agudas-Jisroel-Jugendgruppe znr Ablösung einer Blumenspende * anläßlich des Djeostjubilaums des Herrn Oberlehrers -R. Schloß; eitle Spende von Frau Lilly B a u e r --geh. Rieß für Wohlfahrtszwecke zur Ab- I '«.ung der Danksagungen fur~die innige Teilnahme beim Hinscheiden ihres geliebten Mannes Moritz Bauer-, eine Spende für W'ohlfährtszwecke von Herrn Dr. Heinrich Becher; eint Spende von Bernhard Borchardt für die" Jüdische Winterhilfe, ge- * imracft anläßlich seiner Barmizwo; ' eine Spende von Herrn und Frau Jacob ßorchardt für WohHahrtszwecke zur Ablesung der Danksagungen für die Aufmerksamkeiten und Gratulationen zur Barmizwo ihren Sohnes Bernhard; eine Spende für Kinde#verschickung von Herrn und Frau Malermeister Brand /:*r Ablösung der! Glück wünsche zur Verlobung Glas-Tuteur; eine Spende von Frau;Dora Cohen für die Notstandshilfo der Gemeinde anläßlich -des Ablebens ihres lieben Bruders Moritz, Bauer; eine Snde für W’ohlfährtszwecke vtm Herrn und Frau David Ellert zur Ab-! um; der Danksagungen für die Glückwünsche zur Barmizwo ihres v :• ivs Adolf; emo S«-end<* von Herrn Moritz Gottschalk für das Mädchenwaisenhaus der it.mcindc Paulinenstift; f ein. ‘ -* ncie von Frau Lotte Gur witsch und Kindern für die Notstandshilfe i i Gem«:nde und das Jüdische Gemeinschaftsheim zur Ablösung der Danki n en für die Feilridsbe/eugungen beim Heimgang^ ihres 'geliebten Gatten \ 3t.-r> . - eint s ntKw»n Herrn und Frau Dr. S. H •_ c k; c h c r zur!_Abl<isurtg der Dank- ,t;nHen fur die Glückwünsche zur Geburt ihres Sohnes; eme nde von Fraii Cäfilte Jacobson geb. Wolf ( für die Notstandshilfe . r vi, meindc zur AbL.sung .der Danksagungen für die Aufmerksamkeiten **■ /.i Mrem 75- Geburtstage; j( » i >p nj. fur W. h'.tahrts/wccke vov Herrn Jacque. Feßler und Herrn ■ t v tu Jacob W a r i ' c h anläßlich des 80. Geburtstages des Herrn W a r i s c h; ea. v ' n J. n Herrn un! Fr-iu Leopold Lind ne r zur ‘ Ablösung der Dank- .en : ir Ulukl. v. ünsche zur Birmizw'«» ihre« S«*hn«_s K a r 1 - 1i c i n z; e r, -;; ir J.i- Ju^tndimt der Gemeinde von HefTn und Frau’Dr. Ernst 1 n b r g ml,»Glich der Hochzeit von Herrn Dr. Franz Dannenult.r. (j.rmjni C a r p i - Genua; r jJi in Gurda L ö vs e r. « t e : n und Herrn David T a r - -;! .r N'.t'tand«hiHe der Gemeinde zur Ablösung der Dank* ■ -f. J ün-’che zu ihrer Vcrlofejing; v‘. « > *f» H i ” J.»•'' «b M ■ v er zugunsten der Notstaad«!>ilfe zur Ab- > ■ ■■f r i'<’Av-..;;:r0?r für dr». Aufmerksamkeiten /u scim. qj 80. Ceburtvtagi, ■ ' U-Vo!,rt *•-m Frau- Emilie Nathan anläßlich d*-. ' :•* «.? v.j . ■. r Gatten; •>:. f‘»r .,.itv<rv Winterhilfe son Herrn John Philip anläßlich de« ■ii-tvi-''. ,; . % r Firma; ' ' ' D rrr. Dr Vo Plaut anl,.Glich der Hochzeit von Fräulein : r i ' k mit ff '-rn Herbert G •« I d b l u m; v : l ' •" Herr-!• r*' R . v ir hach und Fräulein Mizzi -K n o b 1 o c h {=:• W '•; i’,rj r.v.eck. zur AFii-'ing der f).T;nk«agungen für die Glückwünsche / r.-r Verlohun^. ' ' 'p.i’Jv-n Herrn und Frau Erich Samt er zur Ablösung der Dank* ' i. ur .-v-n* fer dir Glückwünsche zur Barmizwo ihres Sohnes Gustav; >:>end. fur W'ohlfährtszwecke von Herrn Oberlehrer ff. Schloß zur Ab-! t;n^ der Danksagungen für die Ehrungen anläßlich seines J.25jahngcn Do •’.stiubil.i.um-; hpende von hnru Fa.iof Tand' Wwe. für Wohlfahrtszwcckc anläßlich der B.irmtzwo ihres Enkels Harald Mehl; Spende von Herrn Max Wr ä r i s c h für Wohlfahrtszwecke zur Ablösung der Glückwünsche /um 80. Geburtstage von Herrn Adolf W arisch; Spende von Fräulein Ilse, -W i oi c r f c I d und Herrn Dr. Benno F Fa n k e I f' r di»- Jüdische Wmterh.lfc Altona zur Ablösung der Danksagungen für die Gßjckwünschc ze ihrer Verlobung; Spcndfc für das HDIWl von Herrn Kar! E. W o I f c r s und Frau Hilde geb. Nathan zur Ablesung der Danksagungen für die Glückwünsche zur Barmizwo ihres Sohnes ErnstKlaus. -Verbindlichen Dank1 Vorstand der Gemeinde. Die Bibliothek der Gemeinde erhielt im Oktober Büchcrspcndcn von den Damen und Herren Minna Bclzingcr,, Max Baruch. Auguste Dessen, Arthur Eller, Emilie Gerechter, Bertha Hornstein. Hermann Hotzncr, Erich Löwenhardt. Regina Mendelsohn, Frau Dr. Moritz Octtmgcr. * —■ Allen Spendern herzlichen Dank1 Die BibliotheksverwaltuQff. Zu Chanukka Die Schulabteilung der Rcichsvertretung der Juden in Deutschland, Bcrlin- Charlottenburg 2. Kantstr. 158. hat im vergangenen Jahc£ ein für Schulfeiern g«*»3tj*itvte% Chanukka-SpieL Antiochus IV. von Bernhard V alicr-Großmann, d.i« m vielen Fallen mit Erfolg aufgeführt wurde, berausgegeben und ihm in diesem .fahre zwei weitere Spiele: Joseph und .seine Brüder, und: Schaut und David, von Dr. Fridolin Friedmann folgen lassen. Die Spiele sind zum Preise von je 0.20 7 «on der Schufahteilung der Reichsvertretung zu beziehen. Im Schocken-Verlag erscheint in diesen Tagen ein Quellenheft für Chanukka sowie ein Leseheft: In-den Tagen Matitjahus. Ein Chanukka-Büchlein. Au* deu* JüdUcUeu ICüituc&uud Liederabend Hermann Schey Am 19. v. M. gab Hermann Schey einen Liederabend, für dessen programmgerechte Durchführung man ihm um $o dankbarer sein mußte, als deutlich zu erkennen war, daß er mit stimmlichen Indispositionen zu kämpfen hatte. Besonders in Schumanns Vertonung der „Dichterliebe“ konnte sich seine Stimme nicht; überall zu dem warmen lyrischen Schmelz durchringen, der die 16 Gedichte Heines zu einem einheitlichen Ganzen verbinden muß. Doch 1 hoben sich eine Reihe Lieder —“Ich grolle nicht; Ich hab* im Tratim geweinet — .wirksam heraus. Weitaus besser gelang der zweite Teil des Programms: je zwei lyrische Lieder von Othmar schoeck und Rbbert Müller-Hartmann und dann vor allem fünf Nummern aus den.farbigen, melodisch effektvollen Pierrotliedem des tüchtigen Komjponisten Max Kowalski. Hier wirkte sich auch Erna Klein als Begleiterin am Flügel entscheidend aus. Den Glanzpunkt des Abends! erreichte Schey im volltönenden hymnischen Vortrag eines wuchtigen Händelschen Arioso „Dank sei Dir, Herr*. *! Dr. Joseph J ac obsen. Tanz- und Körpererziehung unserer Jugend Tanzveranstaltung der Susann^-Pander-Schule Ueber die Erziehung der-jüdi^hen weiblichen Jugend zu einer bewußten Zucht des Körpers durch Gymnastik, Tanz und tänzerische Uebungen ist hier bereits anläßlich einer ersteh tänzerischen Vorführung der Jugend im Rahmen des Kulturbundes Grundsätzliches gesagt worden. Jetzt ist die Susanne-Pander-Schule unter der Führung ihrer Leiterin nach längerer, in der Zurückgezogenheit gepflegten Uebung zum erstenmal innerhalb einer Sonderveranstjaltung des Kulturbundes am 6. und 8. d.’ M. an die Oeffentlichkeit'getreten und hat abermals -j» über all die bemerkenswerten und hübschen Einzelheiten hinaus — den elementaren Eindruck von der Wesentlichkeit tänzerischer gymnastischer Uebung für unsere Jugend bestätigt. Wieder empfanden die Zuschauer die Freude darüber, daß, nach der verwirrenden Schicksalsstunde der ' Juden. Tänzerinnen und Lehrende des Tanzes mit Treue und Klugheit den Weg der körperlichen Ausbildung der Jüßend weitergingen. Und daß sie so, indem sie ihrem künstlerischen und pädagogischem Streben treu blieben, der jüdischen Gemeinschaft in (ihrer Jugend wesentlich gedient haben. Denn diese Jugend/ die Susanne Pander in der Uebung und Meisterung ihrer jungen Glieder zeigte^ wird dem Druck eines verengerten Lebenskreises eine gestärkte Elastizität entgegenzusetzen haben. Tlnd wie sie lernt, von der Schwerkraft des Bodens weg, springend und federnd, den Raum zu durchmessen, so stählt sie ihre körperlichen und damit auch ihre seelischen Kräfte, um aus* verengtem Um« "kreis den stolzen und freien Raum der Unantastbarkeit zu gewinnen. Die Tanzvorführungen stellten sich bewußt in ihren pädagogischen Anlagen. Möglichkeiten und Wirkungen da.. Aufschlußreich und fesselnd für den Zuschauer, wie allmählich aus der anfänglich gymnastischen Uebung das Fließen des Tanzes reift. Jede einzelne Nummer des stilbewußt zusammengestellten Programms maejite die» sorgfältige Ausbildung einer gepflegten und klug geschulten Körpersprache ersichtlich. Wissen um den Körper und um seine Möglichkeiten, Freude an einer geradezu anatomischen Gewissenhaftigkeit und ein pädagogisches Vermögen. diese Dinge freudig und schwingend zu binden, zeichneten diese tänzerischen Vorführungen aus — Ein” fast bis auf den letzten Platz besetzter Saal, die lebhafte und aufmerksame Teilnahme, die Freude und der Beifall *tler Zuschauer bekundeten die Anerkennung, die die Veranstaltung mit Recht beanspruchen durftet c. g. Wichtig! Zur besonderen Beachtung! Mit Wirkung vom 14 d M gellen für die Zeit nach DianstichluO der Gemeinde folgende Rufnummern: 44 58 87 Kommission für das Wohlfahrtswespn. 44 38 U Verband der jüdischen Gemeinden Schleswig-Holsteins und der Hansestädte,! 44 58 95 Jugendamt der Gemeinde. Herr* f.; Abraham, 44 58 44 Oeutsch-Israetitische Gemeinde. fRblhenbaumchaussee 58. Wir bitten die Gemeindemitgliader dringend, diese Rufnummern zu beachten/. da bei Herstellung einer Verbindung mit den vorgenannten Rufnummern Umschaltungen zu andern Abteilungen hin nicht möglich sind. Deutsch-Israelitische Gemeinde Israelitischer Tempel-Verband leJtrhaus-des Tempels Rabbiner Dr. Norden: Der Prophet desaja Fortsetzung dei Arbeitsgemeinschaft: Montag, 15. und 29 November, 20.15 Uhr. ' Oberrabbiner Dr. Italiener: Ueber. den Pejel-Bericht. Fortsetzung der Arbeitsgemeinschaft:, M p n t a g , 22. November und 6. Dezember, 20.15 Uhr. i Oberkantor Kornltzer; Die Schönheit unserer alten Niggunim. Fortsetzung der Arbeitsgemeinschaft: Donnerstag, 25. Novembec und 9. Dezember, 20.50 Uhr. Die Arbeitsgemeinschaften finden irh Heir rich-Levy-Saale statt und sind unentgeltlich. f Stadtvorband Jiidischor Frauenveroin« Groß-Hamburg Innocent i alt raße 2 1, 55 20 68 I Die Kochkurse finden statt Mittwochs, fk—19, Donnerstags 19—22 Uhr; die Näh!»urs# Montags, 16—19, Mittwochs, 19—22 Uhr; der Termin der Plaltkurse wird noch mitgeteift. — Anmeldungen können noch erfolgen an das- Büro. Innocentiastraße 21, 55 20 68. Die Nachbarhilf# des Stadtverbandes gibt den jüdischen Hausfrauen bekannt, daß sie in Fällen plötzlich euftr^tender und vorübergehender Not (Krankheitställen. Unglücksfällen, notwendigen Reisen und dergl.) geeignete Vertreterinnen empfehlen Mann. Anmeldungen an den Israelitischen Humanitären Frauenverein, Innocentiastraße 21, 55 20 68. oder in den Krankenhäusern können .sich an den Stadt- Kranke, die wünschen, in ihrer Wohnung von jüdischen Frauen besucht zu werde band, tnnocentiastr. 21, ,55 20 68, wenjibn Die tm Stadtverband zusammengeschlostenen Vereine weisen schon heute darauf hin, daß—am 22. d M - . m i n s k i Berlin, die bekannte Gesäl Frauenbundes, über Die j ü d i s c t- und Aufbau Sprechen wird. Die Agudas-7isroel-Frauengruppe hat jeden Montag, Werderstraße 18. folgende Kurse: \9.50 Uhr Pentateuch schaff für Fortgeschrittene; 20.50 Uhr: Nahkurs. >ends Fräulein Hanna Kar* fiaftsführecfn ,des jüdischen Frau im Aufbruch Tiit £rkfarern. Arbeitsgemein* entateuch, Kurs II. 16—18 Uhr: