Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 13 (1937)
- Issue
- 4 (16.4.1937)
- Date
- 1937-04-16
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
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fv-itf f> r.omrinilohUH ilrr Df ulsrh-IsrarlitiM hon Gern eine! «■ Nuiinm-r i l tun Jiiln II ii g n u rr Und Licht wird doch nie Finsternis'7 DitMM (.iiliillkr Iciulitr it. iiin ilic Kalkei <lci An «ii «l<'tii~«4i~j>ii-t4i«-n• Ii- Jini J-tuW-iit ii m~ Ik*s tvmiete. LuiH» i? I' Ii i I i p p s ii 11 wir.in, uls itkÜiinn.u liln i.ill dorthin /n trafen.' lel>teii. <!»• Alkvineiiir /.eitilllt I«- .1, Jahrjlt rr>Hiteii ihnn ■ in I icmni- \(in i-|kkUuI« Zeitung in tlenlsdwr Sprue' l>i« »l.iliin iniiii ki iin' l!cd «•inom. Schlafe :re»Jiatli'ii.' Der junge l|eraii->srol»er nun lim M'l ml km I i i -•sriittV /.ilil von kurre I Ii i rill I .1 ii.li'i ii stellte \« iitti* i ipülc uml nid Keitlitis «»es Jüdefitnnf-. an kam. ilii Mitti lpnnki und ' et« m w iiii-ihi halte. I'll" Innliiefe». Sein Sinn »,iti: nntii-l /n ~i11.i 1 fi-ii. ein Orjr l.elieUM'nl« iiklnnj; die ö kiinn -d.idir örtlichen ii ünik-ili rille. \ :ijr rif r rwinjrtr. I)ie Zettiiiiü c ntw icheltr Paktor imjjiMÜsirien (.enu feilem |*arteistandpnnkt lindi-te« Hrin/.ip u.ilten /u I i teil /ii j\ .dl ri ll .ml dem Jlidi'iit ntiis. .1) em Die BarJeittung Philipp di r Leitung -einer /«•itiinir Innern mit au seine Bibel illustrierten Allspal>e in seine Bemühungen um <Ii< ^i~dien Fakultät, in Verf Seminär'rri Breslau tm<l die Judentum* in Berlin euNt.i der i-r.udili-dien l.iternlur .....Iii- Ruhbiner-Sv inxlen. < i-sen <ler Judenlieit di>k riiilip|T-nn war ein so imi\ »I relii:;. nml'prakti-<li vera l'ei «niilithkeit alle mit -Uli ..Da» «jähre l.elien-pri lulle I nl» ickIiirifT auf de ii/i Ml Aiu -■ Mal 1*" — also Vt/rihuiiilei[l;te Ntfntmer. für.die damalige Zeit .i Beileutan-c. l)ie erste jiidisilip e. J)ie jn.li-cTie f'iilil i/it.it. von-d«+ ■ein konnte, wurde <lur<li "sie mit laiiil MiUnt reisten W.hierli lenten und Mitarbeitern ihm /ur" \ erfü(:un}:. lanfliil!. den f'in alter Der Ijcserkrefe ie Allgemeine alle InSere—'en «ler Jndeulieit Ixjir Sammelplatz, u ie ihr Begründer i-iin wollte keine Zerstreuuiigslekiraufgerichtet, „ein geistiges Binde-1 in. «In« auf. allen Gebieten jüdischer festliche' Teilnähmehean-prudien allgemeinen Zustünde. Fort- und Mmehr in <lie Oelfentliilikeit ich auf dieser Basis hahl zu -einen' «hdltsleUeh. Sie hielt sieh möglichst Fern, rersndite Gerechtigkeit als issefl und si<h ein unabhängige«?nden des geschichtlich begründeten kei p <le« Judentums ist die gesehichl- BimU-ii der Heiligen Schrift." in> er«dn">pft sich natiirliih nicht in die er 52 Jahre innehatte. Wir erilier^et/iing (die in der von Dorr nein jüdischen Hause fehlte), an ßesriiiMiiing einer jiidi-ih-theiiloilg <leren <las Jüdisih-1"geologische Lehranstalt für die Wissenschaft des iden. an das Institut zut Förderung mit seinen nahe/u 4IHH) Mitgliedern, iif denen alte lehensu ichtigen Interttiert wurden, and vieles andere. er«eller Geist und .zugleich so ziel- •crt. «laß erdürdi den Einsät« seiner riß. n! I iiierseinen Getreuen ist un dieser Sielle besonder^ M. M. HaarUlchcher, der Sekretär der Dcutsifl-Isracliti- .-dien Gemeinde in Ilaiiihurg. zu erwähnen. Vonderi Gründung der Zeitung bis zu seinem Tode, IsXW hat er kluge und gediegene Anikcl lieigesteiWff, die eine reiche, noch unliertujtztc Fiimls griihc für die Ge~<hiihle dei llamliiirger Juden biklen. finge h'reuiHlschafl verluud ihn mit Philippson. Lcbhajfter Irriefwethsi-l. Gemeinsamkeit »ler Ziele führten ls">4 ZU einem Be- -nilie l'hilippsolis in Hamburg, während dessen er amh an einer 'kiimilcesitzung leilnuhm, die der traurigen_ Lage der orienliilisdien Juden und ihrer Abhilfe galt. Die regste Mitart»eiterschah un<l Stütze fand Ludwig l'hdipp- SOII in seiner eigenen Fattüle. Si-iti älle-ter Bruder. SanitaNrat Dr. Phoebns Philippson. war ihm ein wundervoller W'eggehosse. Anreger und Helfer. Später traten seinebekleB Sihwiegersidfne. Rabbiner Dr. Tobias Goh n-Potsdaai und Uabliiner Dr. M..-K a y s e r I La g-Budapesi.- ihm zur Seite. —In <len .'lagen der Zeitiingsgründuiig war Philippsons älteste Tochter, Johaana-Kahel. gelmren. Mir 10t>..Geb1irtstag wäre also amh demoaihst /u Feiern. Kr seil*?! Iiezei<fuu-te sein Haumbcn als Zwillingssdiwesler der AUgemeineh Zeitung des Judentums. Alj; sohfie hat sie -i<h »lieh ceitlebens gefühlt. Seil sie dazu imstande war. hat -ie für den Vater na«h Diktat geschrieben, üln-rnetzt, Ausschnitte gesammelt usw. Später finden wir uns ihrer Feder geistvolle Aufsätze über literarische, k*nstgesdiiditliehe und pädagoghkhe Themen uimI «rarniempFiindeM* Gedichte. '.Dem eben erwähnten Potsdawet Rabbiner vermählt, hat Johanna Co h n - P h.i.H pj»so B viele Jahre ihren Gatten in der Seelsorge initerstüizt. w^ir sie sozial uiul diaritativtatig und stand mit allem, was es jn Berlin an jüdisdien Gei-te— griitten gab, in regem Geistesaustausch. Ihre letzten Lebens» jähre verhradite sie hi<-i in Hambarg, wo sie bisin ihr höchstes Alter durch 'geistvolle Vorträge in der Sih we-ternloge und im Jüdischen Gcincijisihaft-hcim die Traditionen' ihres Elternhauses fortzusetzen bemühl war. Ludwig Philippson blieb bis zu seinepi Tode alleiniger Schriftleiter seiner Zeitung. Sein letzter Beitrag für sie war der Leitartikel zum Beginn des 55, Jahrgangs, in welchem er ein feuriges Bekenntnis zum Judentum ausspricht. — Ab IsiVO ging die Zeitung in den Be-itz von Rudolf Mosse über. Dr. Gustav Karpelewurde ihr ein verständnisvoller Betreuer.!\'.i<h seinem Hinscheiden wurde Prof.. Dr. Ludwig Geiger ihr Schriftleiter. Iii" -ie in der C.-Y.-Zeitung aufging, die in ihrer Gcistesrithfung das Andenken dos Gründerfortleben läßt. UuhbiniV Dr. \*>rd. „ Zum heutigen Stande der bibelkritischen Wissenschaft h in t .< im un!-i.l.irt i-f k» Sinn* ilt » *»rtf-, •■- w iil u \ t r-iäu'lli< Ii -t in. Harum » Irhri» ii I.t -» r mit **in man uiit« r-)l» r r»iIm-Ikrit i-« li«-n llit liilti Ikrili-iJu \\ i-fn-i Iiivor i-!wa /\\*'\ Jahrhundf W t-r h.%\ ili*'x» in/» lii» n Kihli iiinh rs»-rhri» li»*n m»ri|rn? S Intr^rn .il- -< Iii« litl ii Ii»- T, I in h In Mut n ' J-|* il* r iir-|»r >I*-Hungri auf 'im- ^rkimMir y* i--t ri-i hafllirlu- /riiunj: im strrnyrvi m»II für jt-<K*- Mit^Iit'i] der <»rtiifirnlf -l n oU' nullt ül>t-rriü*-itE. ilni ^••n \K orl*-n <larül»r*r aufzuklärt-n. ua- Mf i-»»-i»-«-1ial't \iT*1»-lit. haft (fcnrz Bfbrlkrifik perispnO hat -irli rlt-n mit fol^i-nifrn r rau» n l»« -< häfli^I: lun Hiitlur vv-rfaßl' Wann -iml Mini «Ii«- in Ärr Hilti-I cfitlialtt-nrn Kr/äh- 4i-ai'li<-n /ii Im-w r-rtm »ulrr >a^«-n iiml itjeJirkr Ti-\t (ihmh»hl«*r odrr Knti't An-al/i- /ur HÜ" Ikmik fimli-n wir brrril» im Talmud! ^nm. im Traktat Ba)>i Btüra 141» f. eine .Mriuuii^-\. r-i Iii« i|. nlu il ijarührr lu-ri-rlu. wer deH \'>> i In üln r M«#e»J Tod am Emlc der Tora ftesebrM In n bat, oh er von Josoa -lammt oder Motje. *t-ll»-t tjriofn<lea Avaet »eioea Tod Barh fßtüteham Diklal ie** »efailderl hat. >o kandell hith hie* zv*ar nur um aehl Sotxe. Immerhin i-t. wnin uro in bV^beideiaeoi Umfange, einer bibelkriti«hen Erörterung; Kaum währt. Zu ih n oben ernannten FranenV Sien Prägen narh Jen Verfa^f^ern der hihli-i hru Hiiihi r: mrer \hfa"ini(:-/» ii. der Gesehiehniebkeil ihrer Erzählungen uml der Kit■btiaJkVii 9irer nKrriiefrrten Taxfe trat nun vnr etwa cweihnndciI Jabren eine neue hinzn« Hatte die >X i—» n-«'halt nh dahin erörtert, Ufer «Ii«* Tora eerfafil und wann ihr VerluMer ei- Haus- und Hypothekenmakler / Grundstücksverwaltungen Dr. H. Braunschweiger Gr. Burstall 23 (11-1,5-6 Uhr) 3t 31 76 Alexander Möller Hamburg, Alsterdamm 38 Ruf: 33 06 51 Altona, Mathilden str. 18 Ruf: 42 73 31 Paul Möller & Co. Gegründet 1913 GlockangieBerwall 1< Ruf: 32 68 70, 32 74 33 Moritz Mundheim Inh.: Dr. A. Mündheim Gegründet 1908 Neuerwall 70-74 Sammelnummer: 34 73 24