Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 12 (1936)
- Issue
- 12 (18.12.1936)
- Date
- 1936-12-18
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
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Numm«*r 12 Gemein deblatt de r Deutfich-Israelitisi Inn Gemeinde Seile 15 Fritz Wittclshöfer, Sozial- und Wirtschaftsrecht. Ausgewählt und bearbeitet für di» Bedürfnisse der Juden in Deutschland. Unter Mitwirkung von Kurt Fricdländrr, Dr. Georg Lubioski, Gerhard Walbach; August 19J6. Hrsg. von der Zentral* oh Ifahrt«stcllc und der Abteilung Wirtschaftshilfe bei der Rcichsvcrtr«.tuntf der .luden in Deutschland. Die vorliegende Schrift h\ einen systematischen Ueher blick über alle gesetzlichen Bestimmungen, die für die jüdische Rechts- und Wirtschaftsberatung VM Bedeutung sind. Sie behandelt in einem ersten Teilt nacheinander Slaatfangehörigkeitsrecht und Kassengeset/gehung — Wohlfahrts- und Jugendrecht — Wirt^chaltslursnrge, Gesundheils wesen, Jugendrecht — Sozial Versicherungsree ht 4- Arbeitsrecht — Wirtschaflsrecht — Auslanderrecht und AusvtandiTungsrcchl.—• In die-em Teile legt sie die für die jüdische Arbeit wichtigen Grundzüge und leitenden Gedanken der gesetzlichen Bestimmungen klar und veranschaulicht sie insbesondere durch praktische ßeispjilc. Dir /weite Teil bringt dif gesetzlichen Bestimmungen im Wortlaut. Das Werk ist als Iota Blaltausgabe eingerichtet und kann daher ständig auf dem Laufenden gehalten wqrde-n. j, — Rechenschaftsbericht der Jüdischen Winterhilfe 19}$ 36. Rrslattcl von' der Zentralwohlfahrlsstelle bei der Reich* Vertretung der Juden in Deutschland. * 1 * * -r S * 1 ■ ■- '■*■ * Aus dem hier angezeigten Berichte sind folgende statistische Zahlen Von Interesse: di;r Anteil der indischen Bevölkerung ik r f f .insrstadte an der Gesamt* bevolkerung betragt 4,30 Prozent; auf HK> hilfsbedurftige Juden im Reiche kamen in den Hansestädten 4.40 Prozent, von dem gesamten Spendenauf kämmen der Jüdischen Winterhilfe brachten die Juden' in' den Hansestädten 5.07 Prozent auf. Insgesamt zahlten d.je Hansestädte 3657 jüdische Hilfsbedürftig!.; — 20.40 Prozent der indischen Seelenzahl dieser Städte.jlJer Bericht gibt eine anschauliche Schilderung der Leistungen der Jüdischen Winterhilfe in ganr Deutschland. Die Gesamtzahl der von ihr betreuten Personen betrug 83 7*61 — 20.48, Prnienl dei indischen Ge^arotbevölkerung Deutschlands bei einer geschätzten Seelenzahl von .jl09 U00. Die Bnc Brist. Jüdischer Orden- Mitteilungen der GroBtoffc lir Deutschland VIII U. 0. B. B. e. V. Fc,s t a a m m e r zum Drdctutätfv Oktober 19ib. Arbeit und Arbeiter im Judentum. Mit 2 Bilde.rn von P. \ e u f e I d (Hachschara auf <iut Winkel) und E. M. Lilien (Die Tr.trte auf dem Eiftcaj und 10 Photos, u. a. von S o n n e ri f e 1 d und Anne M o s b a c h e r. Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland. hfvL. %.,n I. \ IhVgen Berlin-, A. F re i m a n n - Krankfurt a. M.. M. Fre udenth'af* München. Philo Verlag und Buchhandlung G. m. b- IL Berlin Jg. 6, \r. 2 3 und 4. ■■ 1 ** Das erste der hier angezeigten Hefte ist dem Andenken Da< anläßlich der 100 Wiederkehr suiijes Todestage* gewidmet. N cht wenrger als veths der sieben in diesem Hefte Vereinigten Aufsätze gellen d Person und seiner.ZOit. Kriedlander hat auth unm.il mit den sassigen Klias (Kduard) Michaelis in Verbindung gesta iden 1 nedl.inder an Michaelis aus dem. Jahre IKW ist" noch erhalt lichung aber htUI i nicht angezeigt erscheint. In dem letzt einigten Aufsätze behandelt Max ¥ t ende n t h a 1 unter dem von Krziehern die Familie und die AhVonimlirtge des^ltiac'; J.ikoh halevi-Sander^leben. DieseT Aufsatz jst fur H | m h u teresse, vieil ein Unkel dieses Joachim der Tempelprediger und ein 1,'renkel der Lehrer der Talmud Tora Schule .Lon. ph Wesen sind — Aus dem /weilen hur ange/eiejeft Hefte" längeren Aufsal^ des bekannten nationalsozialistischen Ge^ch Grau, mit dessen Studien zur Geschichte der Juden m Dcuf< s c h ü t z sich in Nr. 6 des Gemetndeblattcs beschäftigt ha diesen Aufsatz mit seinem Kritik« r Raphael S t r a u 1 eingel weiterer AuUntz Zur Charakteristik Johannes Pfefferkorns v durfte gleichfalls allgemein interessieren, ebenso dt r Aufsatz Ueutsche Literatur in hibr.ustlu r L'b* Tt* tzung.' V..n den V. vtahnen. wir' diejenige der. 1, e h Ai a tl n sehen Gedi nkschr if t Synagoge KohlhxK n. unter din Anzeigt n ist auch "das Nummer des Gemeindehlaltes "bereit* besprochene Gemeinden Schlesw ig-JfolMeitis und der Hansestädte T Darstellung: seiner in Hamburg an-. Km Brief \>-n ln. dessen Vvr liftc nfdem Hefte * . r- Titel: Km Gc schlicht nm ben ^atonn-n b* n de-s wegen von In - (Totthold S a J| o m o.n Heine m a.n n - er» .ihnen M »r einen htitorschers H m hland H;.n-!. i . b <■ tirau setzt - sich tn nd auseinander, hin m M* u r S p n ■ e r von Guid.. K i h i chbi «i-rychunli'n trüber die GemtintK* . U r St pl* mhe r ■ . hrbuc fi fur -die jüdische mit ii ii iiier rnhalt/.inCah In einer tinleilurfg erinnert K. Kinkel daran.' daU die h> hruische Gottesdienst und Arbeit ein und dieselbe Bezeichnung hat. a^oda, und und Arbeiter sich nicht nur theoretisch; im Judentum Wertuni; und W erfreut haben. M. Esch e I b a c he ej stellt die Grundsatze dar, mit l und Talmud den Wert der Arbeit und des Arbeiters beschreiben, fcinei liehen Rückblick, der interessante Einzelheiten enthält, wirft G. L u b i Leiter der Zentralwohlfahrtsstellc. auf die Entwicklung de* Handarbeit Juden Deutschlands. Er teilt mit, daß der Hand* erkerausschull d Vertretung im Jahre 1935 insgesamt 7200 selbständige jüdische Hai Deutschland festgestellt bat. Die weiteren Aufsatze wenden sich der"] der jüdischen Handarbeit in auÜerdeutschen Landern zu. \ on jüdische Polen teilt A. T a r t a k it w ■ r interessante und teilweise in Deut bekannte n fs*- hi kannte Einzelheiten mit. D. K 1 e m e n t i n o w s k y vom deut* ch schildert Landwirtschaft und Handuerk unter den Juden im zaristisc n la n d. Die jüdischen Arbeiter in H o I 1 aj n d schildert H. G i» s I a r. Der verstorbene amerikanirche Ordenssekret'ajr R u b i n o w'gibt eirven Abri Wicklung und Verhaltnisse jüdischer Arbeiter in Amerika. Einen 1 jüdische Arbeit in Saloniki vermittelt M. B e s s a n t c h i.. Arbt heiter in Palastina schildert A. Adler. Kmil II. Cohn gibt eine sammenstellung von Versen und Sprüchen im jüdischen Schrifttum, d die Beurteilung von Arbeit |ünd Arbeitjer beziehen. Schließlich sei n dicht von M. Sturmann ijDie Siedle|r" erwähnt. D.ts Heft bringt Ri und Perspektiven, die geeignet sind. Wissen ijnd Anregung zu vermitU prache für daß Arbeit rtschat/ung ■nen Bibel yeschichll It4; der unter den t Reichs* rker in ntwickluttg '-Arbeit in chland un- ORT en Kuli- Pf kur/em I über Kntlick in die it und Arkleine Zue sich auf :b ein. > ■• rachtungen Ludwig Strauß. Die /auberdrac henschnur. Mar^lui, \ut des Sdiooken Vcrldgs 69. III S. - > In dem vorliegenden Bandchsn vcteiai|tl I.uvJm:^ S,.t i a u ß a}le mit gleichem Interesse liest. Sie zeugen ViHI « mir tr.tU. erfreuen durch ihre oft wirklich vor tref Hachen, ganz! dem \ efse; einige dieser Märchen sind Zeugnis echter P"imi »»■ Tag und Nacht, welches schildert, warum Sonne. M<-nd und begegnen können |wcnn (sie aber doch einmal stCh wiede schönste Tag. dann scheinen Sonne. Mond und Sterne zu Lrz'ahlung: Warum die Rur .so nroße Bögxn macht — und: in gleicher Weise die Natur wirklich, beleben und'htMelen Märchen tragen pal.ivfinenv'ches Kolorit. Sind Mi-'auth Boden entstanden, oder sind die Namen der. Riesenstädte A die Namen des Zauberers und des Zaaberkonigs. nur in VXarum spricht Strauß sich hierüber nicht in einer Einleitun so gern in den Bandchen der Schocken Bucht'rei liest? ind« r l1»^'. » Buchor )f M;irchen die mmt Kr"/..hlerkunst imd Maichen angt. paßteil 11cm das I« rttj Sterne einander nicht Jen. dann ist der eher Zeit!, sij die Jampf reit«, rchi n. die Die, beiden ersten uf pjiastineiisist i,. m k i a und Nafilta und Ifebr.tische übers« t/t? . aus, die1man'Si.nsJ 'a p*u •■»-inr \z*3 'K r*r»a -'p*»«? *r tn rz'^vz?xvnz *,Hsi -1"^3 n":^n33 r*y-in r^^ronn r*^zv n3"ir> mpS: Briefkasten F. R. Itu 'voriL:« ii Mooal sind die be ide.n* nachsti Jii nd« n Der frühere Leiter des krebsforschungsinstituts an J« r Berlii Kerd^nand B I u m e n t h a I . der nach 1**33 Seins I "iuhunt Belgrad fortsetzte, uurde von der griech.sch*« n RcjfieTUOHj! /i furschungsinstttuts in Athen «mannt. — Die neü«^ 1 «hrkan/i der Universität Stockholm wurde Professor Dax id Jv a t z v« ■*,Gotlingen und Kostuck tatig Uar. Professor katz. 1SJ*4 in K. besondere durch l ntersuchongen über" V ibrat ion*be» . $ un [ Kinderpsychologie hekannt «ievsorden. Sein Knrschun:.sm h Psychologie und Pädagogik. , K r i e d I ä n d e r s ^^37n rrwi "V MTW 1 ille zu vetzeiclkhen: r Charile: Plofess« an d*r Ln'\ersjt.it l Leite'f efes KrThf- J fur Ps\cb*iIo^le an ehe«, ilcjl früh« i iu T te| geboren i>t iasn und Studien zur . I ist Expirimental-' Für empfindliche Fuße bequeme. Sdiuhe u. Stiefel audi üb. 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