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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1936-12-18 · 12 (18.12.1936) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
12 (1936)
Issue
12 (18.12.1936)
Date
1936-12-18
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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geile t Gemeindeblaft der Deutseh-Israelitisehen G_e m e i n d e NuHHIKT 12 Der Gesundheitszustand der Jugend-Alija M \\ ic i-t eler G IVui-diluiiiI in Palästina? I elier die-sr Kruge lii>rl man oft <lie' WHlersprethrndstcii At uKernngen, denn -mancher l'aliivltnu- [Tourist zieht zuweilen ii ichen öder .in- Krkrai klingen, von denen er hört, unrichtige vii .illgemeiiiirnde Still diese u ich t igt- Ira:: KetianMtlich wen! ItUngslager ii ml ein mntersiHht. Schon Iii •die. ifi'ii strengen \nle|rde*ruu der palästinensischen i-l —i v» ie Dr. 'S, S |> sundkeitszustand der JtipcmlIiiJic 11 uns (Inn verhandelten Ann eines Jugendi-~r \\ ir wifllen in allt-r OITriilii-ii_iil>er Hi'lhlMI. ■ ' Iii" Jugendlichen, ehe'sie ins Yorherci- /ur Alija kommen, eingehend ärztlich ■ttüxsen jungen und Mädchen au—theiden, n .in den Gesundheitszustand iiiuantle re r niiht genügen. JJebrigens i ro, «Irr Leiter <lrr -ärztlichen; L'nterguthuu'gsstelle des I\llnstin i-Amtes und der Jugend-Alija, kürzlich mitteilte — -gerade die Beurteilung der Jugendlidien er. »eil ~ie im Kntw icklungsalter stehen, leute noch~v<»n <lrr Alija zurückgestellt h+n n.irli einen halben Jahre sich so entär/tlichrn Standpunkt aus gegen sein** mehr zir-erhehen sind, Zuweilen erweist sieh in sdddthter gesundheitlicher \cr-!rnolungsattfentbaÜ als nützlich. — Beesandes Z.ilinmaterial der jugendlichen muffte infuttfe weniger strenger Beaehh rank«'iika»se in Palästina für Zahnnd lieben angesetzte Ktal jini ein Mchrden ' . end-Alija eine g'rüinllidie_-Auswahl ilrr ii«11utifii— in ilirrii eigenen Interesse wie auch im Hinblick Landes — vornimmt, so werden andersolchr Siedinngen zur Aufnahme von seil, die seitens der Krankenkasse als bezeichnet werden. Erst wenn ihr sani- 4ufriedeQ*tellend ist; wird der Vertrag chlpsseii. Der sanitäre Zustand <lrr r ■Jugendgruppen wird dauernd üjierlinsofern liesoüders sth [hin Jugendlicher, der [werden muH. kann Jwickelt halten. daß v ..in Alija keine I" in« aiule h-i*.4i fiir Jugendliche «Ii ifjWsiinjr befinden; ein sun.leirr W rrt i«t auf zu legen; denn bisher lung Her \ ou 'der Behandlungen der }t\\: 'fache.« ülierscn/itteu v»t Ni vc ir hu r die Jui i*t iiuf die Bedürfnisse de MtitH jn Palästina nur Ju^iKlgnippeiiMTugelaf» Ii v teifisch einwändfr* tärei Zustand viiljig mit fler Siedlung ab) I nierhi'iiigi.iiigsnrte de Wacht. Diese kontnill hat sich fiir dir JUgend 1 ichen wie für die Orte als vorteilhaft erwiesen. Da die Siedlungen'grollen Nj-rrt auf rAufnahme -von Jugend-Alija legen, müssen sie für mwandfreie hygienische Hinrichtungen Sorge .trägen, und so wurde — wi' Vin Bericht drr Krankenkasse besagt — „in den bcndtviFtschäflmheri Siedlungen, die Gruppen der Jugend-Alija uns Deutschland aufgenommen haben, im Durchschnitt-ein Wesentlich höherer Stjandaril <lrr livgieiiisch-s.iniläreii Y'erin anderen Siedlungen.** ilinis>t* erreicht al- So \ ir| üJirr dir eher nnnti e I ril. die (iesnadhei äi Herrn Bedingungen in den Siedlungen. man kiir/htfi fnl-reiHlen Sat/ Jcim'I brtral. im -August, nach •»Verhältnisse det Jugendlichen selbst tler die Jugendgruppe3in •rn: :.\\ ir waren /u einer sehr heilten 'Palästina «gekommen... Viele wurden rank, inanthe bekäme!! Furunkulose nnd Entzündungen. Zillen gingen \oii4l) nurb/ur \rl>eit." I)er uiiorirntierte Leser toag angesichts etiler solchen Z.ilil Miller Lntset/en den köpf schütteln und sich ernechnen. daß zuweilen 85*/4 „so krank vs.11 <• 11, daß sie niiht;irj>eiteii konnten". Aber ein solcher Schluß wäre verfehlt. In di«n meisten Kälten' sind Krankheiten, liei denen die ju^emilidirnj tlriiU-n nicht zur Ar|x*it geben~dürfen, tolthe. <lie man in Europa überhaupt nicht beachten würde. Mir -ich aus drr iinteji folgenden Aufstellung'ergibt, rechnet man /. B. »chon Diirttifille zu <len Erkrankungen. In den Sic*»l- |nngen ist. man auf dfe C.esundheil der Jugendlidien so bedacht. HÜ man »ellisl in an s ih bannlosen Kälten vorbeugende Maßli.iliin. ii ergrei|t: gerin;ste Anzeichen von Kieber genügen, um sie in- Bett zu schicken, kleinste. Entzündungen oder Verletzungen, bervoraeruf«'U durch Insektenstiche cxlrr «liirch iiii- ■adigemäBe llamlhudiniif von \rlH*its*reräten. werden aufs sorgfältigste behandeli Stull .\ irk*r einzelner Aufzählungen mag liirr ein Bericht aus S; r i <l die umfassende Kjirsorge für die IugV-iid-Ali}o-(>riip|M'ii lartun: „Die medi/iiiische Hilfe wirtl in gleicher Weise wir fu^- <lie Leute der. Siedlung' gehandhabt. Zwi'rhlül in dir ««»che (i'intersucbt sje der \rzt aus N ahalnl. nnßrrdriii halfen wir leine Schwester, die die Jugendlidieu »liegt." "so ühidirli lauten fast alle Berichte aus Jen Siedlungen. wird und Iii allen Rrinkheitsfällei, die ernsthafter Natur sind, das Jugend-Alija-Bureau in Jerusalem iK-nacfirichtigt «lauernd auf dtsn laufenden gehedten. In den erstifu Monate n, in drnni die Jugendlidien sich erst* an das neue Klima und die neuen. Lebeiisgew «ilinlicitt-n anpassen müssen sind im allgemeinen immer leichtere Krankheitsfälle zu verzeichnen. Meie drr Jugendlichen müssen in dieser e rste n Zeit bin paar Tage lang zu Bett HegenJ Das sind Zustände, die jinler Einwanderer in jedem Lande durchmache n muH, dessen Klima, Ernährungsweise und allgemeine Lrbrnsbedingungcin \än seinem llitrkunftslande erheblich iibweichen. I ebrigens.werfen viele aus eigener Erfahrung wissen, daß sie; selbst bei Krisen, die nicht sehr weit fortführen', ein paar I a^*.* dtv Eingewöhnung benötrgtpn, in deren Verlauf ihr Befinden zu wünschen übrig läßt. B<H il<*r Heiirte ilung elrs Grsiindheitszustandes <ler lugend'- Alija ist zu bedienkeii. daß die rinzrlnen Siedlungen verschieilrtie klimatische Bedingungen aufweisen, so daß man von di u \ c*rbältnissen einer Siedlung nicht auf die gesundheitliche Verfassung im ,*ai|/rii Landeschließen kann. Aus den unserer eigene)) Information dienenden Berichten, die wir in den-letzten Monaten aus einer/Reihe von Siedlungen erhielten, geben wir hier dte Angubeii ülirr den Gesundheitszustand der Jugend-Alija wieelrri M c* r c Ii a w in. Nach ilrr Zrit <lcr AJ/klimalisierung wurde drr Gc-sundheilszusland virl besser. Ernsthafte E#krunkungcn li.it rs erfreulitjkerweise nur in ganz kirim*/ Zahl gepeben. Ajelrt Ii ti s.r Ii a c-h a'r. Drr Gesundheifszuslland ist be- [riedigend, drr Prozentsatz der-*Krkrankungen war minimal. ..Ernsthaftere Fälle sali es überhaupt nicht. Sa rid. Es ist im all •renn* inen festzustellen, daß dir Periode ilrr \upassuiigfiiiiil drr Akkliniatisieriing vom gesiiiMlheilTidieu Standpunkt sehr gut überstanden wurde*. Drr Prozentsatz eb'r Kranken war se*hr gering. Bisher waren keine ernsten Krankheitsfälle zu ver/eidlnen. Höriges.!|)er Gcsündheitszu.stand war das ganze ~hf»<Jurch zufrfeclensfellend Seit einigen Monaten sind gesund, und rs sind keine Krankheitsfälle zu verzeichnen. Ilaila. Der Gesundheitszutsand war ausgezeichnet, ein Junge hatte Malaria nnd ging dann zur Erholung Sanatorium. Lenste Verletzungen kamen nur sc-hrn vor. K i r j ii t Ana« im. Drr Gesundheitszustand di*r Gruppe ist zufriedenstellend. Ks kämen einige leichte Krankheitsfälle vor ii ii« I nur eine einzige* ernste Erkrankung, die liereits vorüber ist. Gin Schmuel. Es kamen hirr eine erjkrankungen vor. Nach Ansicht des \r/te*s KIimawe'chsri zaisammeu (.las Lssen bei uns ist e ist seit kurzem im Lande. Diesen Berichten lügen wir eine Aufstellung aus Kw uza! Schiller bei. Es beiBt darin: Im allgemeinen ist der Gesundheitszustand befriedigend/* 1 s waren keine ernsten Krankheitsfälle zu verzeichnen. Kol- .gende K-pankhijitc-n s^u<l aiifgelrelen: fUirunkiilose J Jungen, zus. % Tage Durchrall _> „ „ <i „ , Erkältnng J „ 4 „ Iic-Jier . I „ .3 '„ , I .eichte \\ ii nden J „ , Scharlach I „ „ 20 „ . Blinilelarmreiziing I „ - „ 8 „' All tlie.se* Kalle siml im Verlauf tler c während drr schwierigen Zeit drr Akklimatisierung, aufgetreten. Sie-Iit in.in von drr Scharlacherkrankung und von drn - Enrnnkulosefallen ab, deren längere Dauer selbstverständlich ist (im allgemeinen pflegt Scharlach übrigens länger als drei Uuelii-n /ii daiirrnj. so erkennt man, tlaß alle Källe höchsten! drn Zeitraum von einer Woche umfaßten. Nnf Grund diesei -Darlegniigen sintl wir wohl berechtigt festzustellen: Drr Gesundheitszustanef tler Jugend-Alija- Gru|>f>en ist im allgemeinen durchaus züfriedenstclTelnd.. Ji.hr alle nur ins Reihe von Magenhängt* n sie* mit dem st gut): die Gruppe. Mädchen, zus. h Tage 2 Mädchen, /us. I Mädchen, Tage I age ■i sten virr Monate, also Versicherungs-Vertreter und -Makler David & Loewenthal Hamburg 36 Neoerwall 16 18 Ruf: 34 87 21 22 Versicherungen aller Art Louis Glaser Hamburg 1 Kattrepelsbrücke 1 Gegr. 1905 Ruf 33 0116 . Ku' 55 77 95 priv. Versie-heri/ngen aller Art Siegmund Silberberg Hamburg 36 Königstr. 14 Ruf: 34 68 18 Versicherungen cller Art Felix Wolff Hamburg 20 Husumerstraße 9 Ruf: 52 34 86 Versicherungen aller Art

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