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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1936-11-13 · 11 (13.11.1936) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
12 (1936)
Issue
11 (13.11.1936)
Date
1936-11-13
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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Niniiim-r 11 Gemein) <•!) 1in 1t (I e r D-e n t s eh * Is t a e 1 i t i ic h e n G e .-. .i.? «furch sein begeisternd.» Wort die B Bild uns zeigen »oilte. Imverglich «I ■ehlich iius unserem Gehet zu »itci.h kostbaren -l'erle. die — .ms ilrs Mi' und Wellen ün ilie Ol,eilln.be gesc die Ziikunlt uns leuchtet als iin\erli< scheu Volkes. I in kurzer 1 ■ >11fi1111 zei rn<iii»ii»di<-n Jiigencil>iiinle Ulli ihren kühlten diir.h I. für den schweren \Ncir. der. nunni(;lir vor den Annen der Nielse ablief. MuH Werk auf si<li wirken l.issen — «|i»f kennen: in,in muH die Juvenil, die ihn uiiil in.in iniiH i Ii n kennen, verstehen Ulli. K r n mit 1 M •lienil die mis- I). .iisiula ul in ihren I leimen wie rrieü und A|rheiten sich vorbereiten in dem l'alüstinad dm und' — will in.ul dieses Schwere diuses -\\ eges gehen siill, \er»lelun: und liehen: n n s e r e u l.tr dus Land vM niii s.e mii neuem lern Augt-ulie Jugend sieht, teuer ist. und der alle Sdiw ierigke'ile l nvollkomnif nheiten] des „kic hhul»-|rs nur ein Liebhaber überwinden kann Migendlichen/Leidensrliun Isich eroberi wir das, was Km»t| Muver uns ge» wollten mit den Minen erhabener k Stttwiiehea des Kilmes steht Wfthll Schöpfer 'sellistf). Weh uns. wenn w Bildern nüchtern gegenülierVlltreten Kritik nur aTi^ uu» | »elb»t'! Die greift Alicen der Kiml.-r. llie;ins «lern Bild. w ii rdm \ erslii n \\ n.h»en u ml \\ i Nehmt alles Olfeuem lleizelj tieften starken Ifoffniniireh < .g e Ii e n. <i ii .sondern w i i lni»lo» .inf uns r.dell lieblos pegCIII Iii mir in altem, mit nltf Wir'" uns .eitti rfiillen k a I d a u n k I i <h : w cuii lei U , u i r w i i n ii. neu i ii II.' ■Utting dessen, was das die Zioti, das mau \er- •II versuchte,-, mit/'einer s Grunde durch Iluteli e'iniiil — den \Yeg in 'barer Besitz de» jüdiuel.her Ui Israelitischer Tempel-Verband Im Rahmen der im Winterhalbjahre sHtthridehden Feierstunden spricht im Zyklus Rückblick des 19. Jahrhundert als erster Redner Herr Rabbiner über ( Die geistigen Strömungen des 19. Jahrhunderts .. Religiösen Judcen auf das Dr Italiener Sonntag, 2,9.. November, abend Im GToßen Tempel, Oberstraße Ii Un 12C Die Veranstaltung wird von Chorgesang eingeleitet und abgeschlossen Sie beginnt punktlich und ist unentgeltlich jedem Mitgliede der Gemeinde zugänglich. lie /u dem vorstehenden -jtrHer d Abends niedeigc«thi iehenVn Beruh i n e ii Andren, <ler sein e m I le/zen su der Technik und alle überwindet, wie eben ler den Inhalt seiner v i I I! \\ eil uns. M eun henkt hat. zerpflücken ritik (die notwendigen meiner besser als sein ir fähig ' waren,,diesen las wäre eine be~be ii, iiiiendlidl s.hw,uzen Uns entgegen*! r alillen, i|iieU. uentl w ir iltrem iständen.' iinebereileii SinneD und Wi'S /eigen, dei mit w e n ii wir /III i t - n. i»t es kein Mü r. Ii.ui.- i e Wirklichkeit! M. in fri-iilen I Midinik.', des yt» wenig nu.hzulrngc n. Die Vi.lH-ifsgenreiosdiidt des Herren Ituliene'r: kin Gang dgrdt die (■..•».bi.ht. spanische Blütezeit) wird Motdug, den tu. d. I leinridi-l .«■» \ ->aale ilesr-*Tempels, liberal raBc Die leilnahm.i ist unentgeltlich, Vlimeklunirrn i ft..bbin. i» l)i Jude« ll>ie S , Utk I lir. im IJO, fiirtL'esvt/t. iMbin.. 44 Mfbt); Mit Redl! Welche >dic za i»t die Krage, w iiiden. .lie*..* ein Stück jir .Unsern Augen zulühien icil'inlit er Villi den lnxlm»-p.inul.■ dreidie \ er».iuihilung beweinen. ■ •Ii diese I rw ai i n ii^en erfüllt .1. i Ali. nd -elb-1 w u eine I rlnlliii li^.tieu I.elien*. neu j tt< I leihen I abpdJtCi I iauf* 'lei I ifie un». I» Mit un I hin iii-zuOtihreii p viellefdit, nein sicherlich «chvyiere,. al>er weite /ilkuilft. Dar am et welkten «lie \ iirlührirnueu der aiuh miii dein Beriditer-Iafter erwähnt. i ■;> \nwe»endrn eile- Indien.- St nun •chesukna und der II ilikwa mieb rfiiln .V"s<lriMt| k.'im. - 1 rwalnil »ei e'ud|ieh ni>»fi t eil de» KilllK dII I. Ii \\ nl'te des ( .eineUl. lel i!,l I r> I I in a ii ii Ii i i nkl ri 11 a. VI . '.In /w eih> I. il < Vusiiraihe von llerätauji in. k-llaif.i eiuse I ' " I ilnre m (..-.Her der I fitin ViiMfrud ■il de» |- ilin). I I W ai IniiJi n, Vher nulit >l is r ni.tit erfüllt; Ihi »nli. •>> Kens, si.lli V r 'Ifagd Irina-! i»t ib'.ei |ke„ frt d llet l-t Iii ■ Iii l.e.l.jU . » ..\l.. n ä» s. h w ...lii'i I llg, \ i l^l « >rti n. r» I )i. n i Ii e . im •ilel! wlu Jf k II t AUS DEM JUDISCHEN KULTURB-UND Liederabencj Sabine Kältet Suliine kalter ».Henkle hh$ mit ihrem Konzert am I"». \. M BiivergeiiTichc Sliiiid.-n. ,M <• n d e I s - o Ii n » Snleika nnt dein rustloseit ..stillen Sehnen" führte sicpleich in da» nie iK'trtftene Land der Romantik, dein {man deutuidT heute wie ehedeip aul Klügeln des (ie-an^es nahe war. :so war Sabine "Kalter im Verein mit ihrem Wunderbaren Begleiter am Kltigel, l.eo 'Taub mall il. Inlei pretiji niusikalisdier kostharkeit.yi von Meiiil.d»».dni. Boli.-rt I' r a n z und Ii ober! Sehumanni Ganz besomJi&TO dankbar dürfen wir sein für .lie "a\jj roh Sdiumanns: In der Fremde, «las g*rade iu dieser SqilKbtheit <les Vortrag!) die Herzen ergriff und da» wir wie »o Ifian.iies andere Sdiumaitln-Ued ^ehi zweimal gehört hatten — aiuh hui all .las bus/iikosten, was der Komponist in die Begleitstimmen und in die liecleutungffvoHeii Zwischen- und Nachspiele hineineeheimnist hat, und was leuler häufig, durch den übereifrig.-n Beifallssturm verloren ejog. War \\rr erste feil des \hemht dem romanl is.ben Liecfe geweiht, so zeigte der zw eite die >:roHe Bühneiikü.iistlerin Sabine Kalter; als die sie hier Biihin uml Liehe erworben: ergreifend. k.nnst\oll (resteigert e,rklaiia «lie Arie aus M e v e r b e>"e r s Prophet, fein abpewopen »nid ^ilügeglidien Saint SaCns: Sieh, mein Merz er».hlielit'»j.h (Samson und Dalila). aufpeifechenil und wie im I i iiimphziit; zur Höhe führend Ver.lis Arie der l.ady Maebeth. Mit eiller einzigen »chljehten Zugalie: Stell .mf den Tisch die dnltenden Beseden. muStc! si.h die musiktrirtikene Zuhörerschaft begnügen. Traumhaft schJofl .ler udicine Abend, wie er bei:.......n Kalte. Wie hießen doch die herrliihcn B\loii-Worlc. die uns Sabine Kalters warmer Alt gleich zu Anfang, in Meudellssolins Vertonung petsutfgen? 1 > J „So l.-uchl.-l lan^sl vtTfiani!"ntT Tafit l.ichl ri »ch.-int. d».h wärmt M'in n atU-r Schimmer nicht, (trat wachen Gram . r;! i . t 4 ic l.ufti!vslalt, h.-ll. ahir lern, klar, aber acji. Wie kalt!" hixsigt w erde i. de» Vusdruti Welk ebenbijlli \on B e'e t Ii \ .i riatiouen Ii.her llni-.i »piniiiriii In d/'in üeithiiiin »einei I rfti») und il. r I.enili.' it de* Klavier nelien <ten l»-deiiteild»teii- \ * v e'ji- und B i a Ii in ». \branii»w Iii) be».linier» inniger I infünluiip i \dr. spielty dann die xerträti B I )ni -SoiiiVie MMkKrä'n/ >. h I IK.,ll i|lz. » »teilt i r.at ion» tsdi tr i lld Ii'..Ii mfe, we ii.h ii rjtj ihrer offen a Kuebreitejen'Mi lodik dem Ohre »J. ». In iht kommt, dal! mal! ihre ..liiinnilVihe liänge"1! perti in k.i il Der zweite I eil de» l'rojrr iinm» /.eiglf, was Mirani.iw» virtlioseu kbivierwpyd leistet. Im Vortraf dei 1 ,mi.i»i< und der \ icrj l.liid/n von ( Ii o p i n sthienen die inlla l'robb'ih'e (retöniibeir den teebnisiheii■• Aulpilx n «jw ' llinteipruiiil igerückf zu ».-in: so kam in ije.ii M il niel.Mlis.fic I ui ri if in.Miel,in d /ii kurz /atgnnst- »n •' d I ml dann kijlll li»z(» Meph i»to-.\\ aj/e I : w oi üb. amehr. »t.Minen, bizarren, nnl| den KnutpctlHsteu. N'"- >ett kop iVarmi.' In».». Vjtefki'U dl.'».- bt.fiiiilie m niiituit. ..Ii im dp, tlullen h'hl II te n 11 . III IUI über e Ii f el st r i I le r Ii and teihni».iitn kjnlli setzten musitalisdieu'Gednukeii .'iitsjirniipcii, inlo>.' über .1. nadischaffendeii Künstler, dem . » sridaiifi. iilb"i U>Ü nNcbj Schwierigkeifen mühelos fj.Jrr /n wenleir?! I in j Ii. It. ti h Beifall war .ler \b».h ieil»? r all an den », Inn. l.-nf. ns^un» I i-i. lieber das .künstlerische Lebe« in Paläsliaa klavieraheml Bernliaril Zum letzten Male Mir »einer l hatten wu Gelegenheit, unseren hören. Kr verabschiedete sich in mit nur romantischer kla\ 17 Variation!! serienses op. 54 v •Barthol.ly, dessen Klayierwe ■rmudk Ii- Ahramow itsili ebersiedlunjg nach \merika Bernhard Abrainow its.h tu inein gut besuchten' Konüerl Zuerst erklangen die Felix M e n .1 e I s s o Ii n - rke/oft zu t'iue.tit vernachhielt am .14: v. M - in einer geiiieiusauie.n \< Kran/i-Biisen/.Weig-Gedächtnis-Stiftpiij! und .l«- tiiibiindes Jji'rr Dr. W ermn Le ) i e - Berlin ei instruktives BeJerat: im besonderen »pia.h erkiinstleris.her BelatigüiiL". d-ie eine ftiy.iehuqg arbeit habeij: Theater, Mu»ik Vinci k leink un»t. »ei i\i<f k ün»t!lei i».he w i.' tllldl die knltuielle Si I eber»«hn.-i.9unR miii kulturellen kigeners^kei turellen Wcjrten Karbons und \nietik.i»;:ek. Mehrzahl der The iler in .l\iln»tina »eleu keine nensischen . j heater '—' beispielhalt dafür, wäi II n Ii i in a. Der Bedm'r'sihibleite »ehr an».hai und BtHk'lltung der I Lilunia. die diii.h die-An s.her'Stmke einen w esentlidjen VÜteil an der hebräischen Sprüche1 habe.. Int < .e?en»atze-/ui bisher nur in» I lebi.iis.1ie iilier»e!z!e Stiiiki- •I Robert Schumann' i.. n-th judi»Lf i le»»e' iber .Iii Mir kip Galiz ll.iliOlli < iitirgen lud IJJIZI'I. ,ie/di»jd MII lieh I nt fnliruii; Betl.ii I labini ••.•»iiieli de. klll- Ul»l (iebiele i iirbun I- Igeiu.Mü n nli d e iikI kul- ■I. Die pa la»l illem «Iii* ukldn; hebVai-'. Ie>. . in <ler . w unten. Uitni

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