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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1936-11-13 · 11 (13.11.1936) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
12 (1936)
Issue
11 (13.11.1936)
Date
1936-11-13
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Nummer 11 Gemfi n d c b 1 a 11 der D c u t < r Ii -1 s r a e litis c Ji <• n G e m r i n d >■ St itf 3 ippcf der Bibel uiir N iet zs c Ii e handelt es sich hierbei auch hebräische Bibel zurückgehen. Habersaal behandelt in'kn Setzung dos Hohenliedes, in I, ii the-rs ebenso /u erkennen Spraibkcnntni—e hikI seilte R nachdem schon ein anderer Goethe bei seiner I eber-etzung mit herangezogen hatte. Oer gehuis, d.il! Goethe im Verein richtigen iin<l unvoreingenommenen Liedes beißet ragen hübe. I eber das Hibela nbiv haben wir Nr. tVl*>33 des Gcmeindchlattcs, hcritht Ihnsira nach, und im > dihe Slellen, die i 71 /war iil die — L'er in liimi lebemlc Karl Form (in et Ii es l'ebervm liln r ll.iber-ii.it den Kinflufl Li I i iH>t wie Goethes hebräische c kannt-Hinft mit der Ynlgatla, belehrter erW/iesen hatte, dun die autorisierte englische Bibel Verfasser kommt /n dein l'rmit II erller sein Teil /um Verständnis des llolieiiw iedci holt, /nlet/.t ■i Bekanntmachungen der Jüdischen Winterhilfe Wir erhielten seit Wiederaufnahme unse-rer Arbeit bereits eine größere Anzahl von , Sachspenden, für die wir hiermit allgemein unseren herzlichsten Dank aussprechen Wir bitten, uns auch weiter durch Sachspenden in unserer Arbeit unterstützen zu wollen Wir benötigen insbesondere Betistellen, Federbetten, Wolldecken, Kissen, Kleider, Anzüge, Mäntel und Wäsche. Die Abholung erfolgt durch mit Ausweis versehene Boten Wir bitten tunlichst um schriftliche Meldung. ' l leber die eben bureer Fremdetibln I>a dieser Bcticht ermahnte Au t iti seiner Sie hing berichtete «bis lluni- Vheiidau-gabc muh J">. Januar ebeuW w ie bedauerlicherweise auch den meisten Lesern i-ntpii Iiiiben, <lie jüdischen d. J <lie nusstelhing se bsf — -i(herli(li gangen ist und, soweit Wtft.lfees'eh Zeitungen auch über die Ausstellung nicht berichtet haben, geben wir uns rlen Mitteilungen <lei Frcmdenhlattehier die wichtigste Stelle wieder: Die Schau versucht, an einer Fülle) von Beispielen zu zeigeo, w ie aus den deutschen Bibeln, die <Iv-jr vorlutberischeii Zeit eingeschlossen, nlliniihlidi die dMtsche Schriftsprache erwäkhsl und sich ausbreitet, und wie aus Bibel null Bibeldeutsch eine nein -, durchaus deutsches Bnuutitum entsteht: im unmittelbaren .Zusammenhang; du rdi die kirchliche Kunst, im mittelbaren durch sprichwörtliche Wendungen und Redensarten, «leren Herkunft aus der Bibel heute vielfach kaum nocfi bewußt i-it. Ferner durch Personen und PDanzennamen, Bezeichnungen von Häusern und Gegenseitigen, aber undi durch abergläubische Vorstellungen und Bräuche. Alles dieses wird durch Kunstwerke .und Gegenstände .ms dem Besitz dea Museums verdeutlicht. Man hat jene Dinge vielfach schon im Museum selbst oder in anderen dort gezeigten Ausstellungen gesehen: es erfreut -darum, ihnen in einem neuen Zusammenhang abermals zu begegnen. ' I )er Nachwelt dessen, was die Ausstet long will, d.irf als durchaus gelungen angesprochen werden» und zwar Sowohl in den Kinzelhckiiindungeii \v ie im rortmalenden Flui! des Qünze.n, das bis in die unmittelbare Gegenwart reicht. Der Berichterstatter des Fremdenbluttes erwähnt dann auch ilie herrlichen, reich bebilderten 'Bil.HdhandSch riffln nilid -drucke ans dem Besitz der Staats- und I nivcr-itäts-Bildintlrek, die man mit Recht in die Mitte der ll.ille gerückt habet da sie zugleich Ausgangs- und Schwerpunkt dci .Sihau seien. i i c- -I - i - i c, -> | . nireiche In einem rrjinjtuir-rerieiikurs in > t <■ n «I .1 I, den seilschall zur fftrderiins der ej*ungelisch-fheologisClMSii i Schuft 'in der Provinz Sachsen! und Vnhall veranstaltete, -s,.. Professor Dr. II. Schmidt über: Die Bedeutung des Alten Testaments für die [deutsche Gegenw nri. Kr gel.nute zu dem Schluß, daß der Protestantismus der Prägung Luthers in dem Alten Testament "seine l rkuiide hübe als einem Buch, das, »mf höchste.? sittliiber Knt vv ick In ng stehend, den Willen im Verhältnis zu Gott, /um Gott seines Volkes, betont'). Kudlidl noxh -drei kurze Mitteilungen. ,die Vielleicht .im sprechendsten-Kunde geben von der Verbreitung und der Bedeutung der Bibel unter den Völkern der I nie. .Vidi einem im Mai d. J-i herausgegebenen Bericht der Britischen Bihelge-ell-chnft ist die Biliel im Jahre l'>>3 in weitere 13 Sprachen übcr-t'DI worden und .hatte damit lieber.- Setzungen in 703 S p r a e Ii e n niif/u weisen. Aul.mg August d. J. meldete die Jüdische Telegraphen- Vgelitu'r, «hrß der Abiturient des -Gv mna-iiims in Kosice, Anton I) a n i c I. tler «•iiier ZigeuneiTamilie enl.-tatnniU zum ersten Male die Bibel in die Zigeunersprache Überträgen habe. — I n>l im Oktober d. J. wurde I leruiisjruhe New York ein Komitee begründet, welche* die VV ege leiten sol r jiddischen Bibelübersetzung voll J e h o a - e Ii die Im Anschluß hieran noch einige Mitteilungen-uiit der I.ij.-. presse. Der Westdeutsche Be<)bachlc*r vtfröffentlithl vine Zuschrift, in der aufgefordert wird, die Krzieher darüber au'f/.UkLiren, wie sie sidi verhalteä sollen, wenn Kimler nach iler Religion-stuude Kragen stellen, die einen inneren Konflikt 'infolge des im Religionsunterricht über Juden Geborten und der von ihren' Kitern deil Juden gegenüber geforderten Kiusteltung verraten. Ks wird iler Fall eines M.iddieus ungefiibrt. das erzählte: ..Wenn ich mit Mutti in die Stadt gehe, dann dürfen wir nie bei Juden kaufen Der l'el i j ioii-lehrer aber hat erzählt, daß 3) Nach einer Miltcilunj; dur CV,-Ztttilng in ihrer Nr. 19 vom 7. Mai J. J. Wir bitten In-1 xt die Monat-beitrag-e legelmaliig zu überweisen. D.iIhm bemerken wir, dal! «Iiiia. ün-<;i'iii Vufrufe uiul in der let/teii Nuinm<.-r des («elileinileblalle- \ ei iil U.-ntlidiien RidltlijHVtl hur Mindest- , betrug»' bezeiifmen. . V\ i; richten it-abur au* alle deu gleich.eh Appell v( i e die \. e i t u n g de- VV-inter-, h i I f s w e r k e - ili's Deutc Ii e u Volkes in II ,nn Ii u r g. mindestens die K-Ve ic h e u Bett u g <■ wie i in vorigen Winter / u" - p e Ii d e n u n «I a H eh dar üb e r. hinaus nach Kräften lur unser)- Hilf slied u»r f * t i g e ii O pf c r'/.'ii' b r i (i g e n. « Da tler Kreitler Notleidenden -tandig »»adi-t und ilie' Zuhl tler Spender durch'AusvtäiHleruiig lori.hiiK-rn.l kleiner wirtl. können wir nur dann unsere schweren Aufgaben erfüllen, wenn ilie Spenden noiti reiitiliiher al> im vorigen Jahre llielk-n. 1 >i«- (irölte unserer. Vulgalie bedingt dir. Vy-p.mIlling alter"' ■Kräfte. I in jeder trägt die V erantwortung tlafur. doli un-en ii ' Brüdern iiml Sdi\»e«tei u io' ihrer Bedrängnis ausreichende Hilfe zuteil wird. Krfüllt von V eiaiitwortiiitg-bewnl't-cin wollen wir unsere PJlicht tun. um die Jüdi-dn zu» ei nein vollen Krfolge zu bringen. •Winterhilfe ein > l«rj6ZtW W ir wollen audi m tlie-ein Jahndie jiid.iSfhen Arbeitgeber ünd Vrbeilnelinier betriel'i-u ei-.'' erfassen-dii tln -i— ^v-ieni -uti 'im vergangnen.""Jahre .:lzweekmäßig < i«ie»en hat. W 1 r bitten daher, alle jüdi-dien Bctriefie um bei riel.su i-i'-e \b» Führung der Beträge - ilm. r Angabe der ' "Samen nnd der Adressen der Spender. "Die-e Bitte gilt a'udi für die I eiter und \ nue-li-Ilten dc^t jüdischen Körperschaften, Anstalten und Vereine. t:m die tiickenlose Krfa'—img und Heranzieliang . rmogmtien, bitten «u alle um die Brüike in «las gl*" ''nu n zuj.-.iii■hen §......dwk.l 1 mau sagen, ilie-e- (." Jüdische Winterhilfe von dem a" -.einer i'ige '!'e n b*a u m c h a u s s e e 3 8, 4^ 56 41 Her B. iSfüthu Gott dclir Moses den Auftrag gegebou haln , zehn Geliitc Fii-1 I. >• Mciisdieu zu verkünden. Mu>'es l>iat-aber d.odi ein Ju te.!"' Hierzu bemeikt die Slhriftleitung, -i< wolle >ii]iäihsj ZuchriFlell von l.ltei n 'abwarten, .die von' älililidcelil Zw c">pait hei' ilircih Kiiuleiu zu beriihlen wi--en. Die KltVrn seie^il ayi ersterj Stelle berufen, auch in religiösen Dingen einen lur_<li- K n I kompromißlos geraden Weg auf/u/cigeu. wfnu e- (it' -i.ltr laute. , icrstaiulesiulißig und -eeli-di in Vej-w*icrniig zu,geraten. Iii einer spät'i'ieu 'Nummer gibt die Zeitung deiil lullt / i- .-iliiifteii \on Litern zu diese*r Frage wieder. Die eilen leimen ri'»tapieul lulll,. <itli unter; einen IU'ligio|lsunterrklit. der aitl 'cleni Alten lie alliieren eraditen ihn für .mgelfraiht, wenn ei tler Hei v oi hebung «le- SittenuutPliiaudillimtler- J idrii vollzieht. So hält, es eine Muttci lui r'ichlig, W'Clfn das 'AMtc le-ta inent mit seiner ganzen Juden v ci lo i i li«Limg s«>f»»rt 1 nferrilbl vcr-diw inde. Sie halte ihrem Kinde -tho i gerer Zeil werboien. an Slimdeii ted/unehmen.- in die Juden unten iihtet vvird. vv ik es das sihreild. Ein! Vateir sctjteibt. man liekäroi au Gott.'.deii Schcipfek aller l)nig_e. wenn Juan das Vlte und <liil l.heologen aus ^ileni Schulunterricht eiitf injedem vor Linnen Übet tlte Testament sor-' fe.nicht <lc'p Glauben/ I e-tametit rne. . Fia iTarrc-i leih mit, dal! er gegenübei di u Bclenken -einer Jilllietl über Vloses uiid -eijie /i hn Gebote gesagt habe.. dal! es -idi nullt um Vloses'hau.Ifle. sondern Ilm göttliche l.ebeü-gcs-flzi', die jeitem Yplk ditreh einen Vl.ilin tles . \ olke- ' gegeben wer-Up müssen Li bringt eine. Vlislegung einiger tler zehn Gebore, -o/ daß heute nicht mehr. Pi iv aleigefituni Diebstahl i-t. -ou lern lad du>i Ziel, jeder Volksgenosse softe sc-iri Kigentijöt h das Gebot „Du sollst nidit sjehleii'" ge-ihützt werde vergangenen Zeit die KSire des Volk-gi uo—cn gerin wurde, und dal! sie nun wjeder als ein kostbares Gu Gebot ..Du sollst.-.Hiebt falsch Zen.'uis reden w ii Nächsten " ge-chütit werde. »en.'ctit rdw daß tu ler ( bevveMi t 'durch, 'das er deinen.

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