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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1936-10-16 · 10 (16.10.1936) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
12 (1936)
Issue
10 (16.10.1936)
Date
1936-10-16
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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S. it. R Ci'moinilrblall der D e u t s c h -1 s r a'e 1 i t i s r h e n Gr meinilf Nummer 10 ' lein.j.- vollendete s.jn 7(). Lebensjahr .im '-: d. M. Herr (Jacob (jjru Ihm a 11 ii. der sich seit seiner Niederlassung in il.inilMM .f tili- Förderung' des/Lorhsttijliiims aiigeilcilicn läßt, -uli .ml diesem Gebiete groRe Verdienste erworben hat nml deswegen, msltesoiuk're aiich in den konservativen kreisen [unserer Gemeinde; miIi allgemeinen Ansehens und hoher Wertschätzung erfreut. Fridlich beging am 4 d. M. ilireo To. Geburt-I.ig Frau Sophie Iii-i Ihn t geb. Elias. Auch hier gebührt an dieser Stelle ani.il'.luk ihres Linlritls in ilas Greisenalter ein Wort dankbarer Anerkennung für ihr«" langjährigen und nie versagenden Dienste an einem grollen Teile der jungen jüdi-thun Müller Hamburgs die sit; ihnen als Vorsitzende des Vereins zur l nterstutzung .inner W ixkiici innen innerhalb unserer Gemeinde geleistet hat. * 25jah*ige \mt*>jubilüf n .y \iil eine 23jährige Tätigkeit in.Hamburg konnte in diesen I ...« ii zut u.khiukeii Herr Rabbiner-S. Low > . der zurzeit an dvr Synagoge des \ ereins Schewcth Alf)im in der Gluckst ruße tätig i-t ni-< 1 >ufi allgemeiner Wertschätzung rühmen <larf. Die Lehrerin der Mädchenschule der Genteinde Fräulein I Isa S |» i e -j: e I uar am I d. AI. -!"> Jahre lang an <ler Mikkkenschule «°h-i Gemeinde tälig. Sie empfind aus .diesem Anlaß \<>u allen Seilen. insl»est»ndere \i>ni Vorstände der (Gemeinde, dem \ n:-t.inde und dem- Lehrkörper der Mädchenschule, herzliche (.! iii k h iinsche » ''[.-• ". * ' | | \iis dein Verein selbständiger jüdischer Handwerker und Gewerbetreibender zü Groß-Hnmhurg voif 19116 e. V. t)er Verein hielt .im'J. \. \1. im Geniel ndebaiise Jiihns.illee "ii seine ordcntli Ritzende stattete he~i«iider( II. Mitgliedern er- Bernhard I immlung ab. e i ii i' in n ii ii Del- Vorsitzende betonte in «einen Ausführ r- <ras Re.hi des jüdischen $laitdwerks auf eine gerechte Beurteilung seiner Leistungen. Diesem ■hte gegenüber stellte er die Verpflichtung des jüdischen a nlwerkcrs und Gewerbetreibenden zur sack- und fachtet lüße-n Arbeitsleistung. Fr führte weiterhin aus. dal' nur bei einmütigem Zusammengehe» von Auftraggeber und Auftrug» imer es möglich sein werde, die vordringlichsten Aufgaben;enw artigen Zeit die jlernnbihlung'eines guten jüdischen;ln Re II Hill. in Welkher der \ oralen Jahresbericht er- ■ngen in— andwerks auf Arbeit und Ha idwerkernachw ndis« tcren Verprolctaris an lä le M hl („ d< B •s und damit <lie Vermeidung einer ierung des Jüdischen Mittelstandes, zu Immci mehr müßte <ler Verein sowohl durch die Arier Verein-Ieitung wie <lurih die stete Mitarbeit eines i'ii einzelnen Mitgliedes zur wirtschaftlichen Vertretung «Jet Aschen Handwerker und Gew erbet reihenden Croß-Ilam- •gs werden. < In seinen weiteren Ausführungen berichtete cter Vorsitzende Htier die von 'dein Verein ausgeübte umfassende l.ehrlings- H-freuung. bei Welther er von dein hamburgischen Verein zur irderung nützlicher Gewerbe und bei manchen Stiftungen ■ tandiiisvolle l uterstülzung gefunden hat. So konnten, \t iez in früheren Jahren. LehHinge in umfassender Weise mit StiaHen- und Berufskleidung. Handwerkszeug, Lehrmaterial w< erfüllen, bejt jei i"1 hu I teil« eise nach mit t der Verein sr<k Fahrrädern ausgerüstet werden. Ferner ie Ausarlieitung von Richtlinien angeen sein, auf Grund deren rrvislierechnlingen anzureitigen ijd, hei deren Zugrundelegung der Auftraggeber die GewiMt nachgemäfler Hedienurfg und* der Aultragnehiner - die WrüneH .ingeme-senen Verdienvtehaken kann. Der Leitung i Vereins st«dit als juristischer Berater Herr Dr. Hein/ a ii n sc h m e i ge r zur Verfügung, der am Sdilull di-r Ver* Minlnlnng einen mit proftem Interestse auf genommenen Vorthig ii Ii i-r fiMTOgiTechte Abfassung letztu iiiiger Verfüeftngen hielt. Dif Geschäftsstelle des Vetbins befimlet sidi jetzt BeneiEkestr. b. Heim des Jiidisdien Franenbundes Wyk Führ. Die nächste Knrperiode! .lauert vom 9. Novemher Iiis 2t. Dezember d. J. vnmeldiingen an die Geschäftsstelle Herlin-( harlottenbnrg, MnbitraSf I5S. Ii ii ii i 25 jähriges Bestehen .des Kinder er holungshei ms Segeberg -f /i n i \\>-u« in diese i lagen das kihdererholungs|ieim Segeberg <Av* l-i n-l il is.h. ii Humanitären f raneincreins. auf ein _'">|.iln i^ -s rJesteken zurü.kbli.keu kann, dann gebührt iii iT-in I inie unser Gedenken seiner G minder in. der verewigten l'kilantbropiii und Frauenföhrerin Skkyiie \\ erner, die es als ihr. Lebenswerk betrachtete^ den jü.lisdien GroJIstadtkindem eine gesunde Freistatt zu schaffen. I.UIIimIi au der Bismarckallec zwischen S«-e uiwl Wald ein- :J56l W&l " phnt. Tirith hastan. Hiimburfi Bei den morden Jüchen T umspielen im Garten des Heims gebettet, muten die drei Häuser wie eine Oase an.; in der jüdische Grulfsta.ltjugend frischen Atem schöpfen kann. — In den auch wenigen lagen des Auf'-iithaltcs in Luft und Sonne brtiiin gebrannten Gesichtern der jungen Menschen spiegelt sich -dciutlidi ihre Freude über die seköne Ferienzeit, die nur zu schnell vergeht, und auch dem flückifgen Besucher des Heims wird es klar, dal! hier die l'fleg und Betreuing der kleinen Kurgäste in den besten Händen liegt. i Reicklicke und gut zulirreitete Kost sickert eine oft überraKaende Gewichtszunahme. I.ine Gymnusiiklebreiiin sorgt bei den morgendlichen Turnübungen für die Locjterung dr- Glieder, das Solbad für den Ausgleich von Gcsuiidheits- Kt iruIlgen. Allw.Kheiitli.h besucht <li tu ä Ii Ii Verztin des Heims, Dr. Alice G Ii a s *c I, ihn- Sdiutzbefolileui-n und pqjüft die FiMischritte des Gesundbeitszirstandes. Saubere und >iinnendarchflutete Schlafrjinme im ersten St.uk für die Jungen j.1 im zweiten Sto.k für die Mädel, mit Schränken und Hörtel n r jedes Kind, zeigen ebenso wie, die Rade- und Waschräume! int flieKeiKleni warmen and kalten Wasser, «atf Behag-- Hnkeit und Hygiene in gleicher Weise zu ihrem Reckte kommen, in Krankenzimmer, in dem di-- Oberin des Heinis, Schwejstei Settel'R ns i n. Ri-konvitli-szenteii ihrer (leuesiink entgegen* führt. Iietmjl die Geschlossenheit,^-cles Heims in pygjenischer Bf/febungJ Für die Beliebtheit des Heims spi i.fit seine starke Bjrjegjing. der ersten kjlr|>eriode im Juni d. J. war es mit JI kindern,. Im-iid der Soüimerfei ien mit s'i kindern bis auf den letzten atz besetzt, und in der Kolonie Mir den Feiertagen wan n die iUser von 4> Kindern, ftayon ein Teil aus dem Rheinlaiide, >i'sinkt.. Dazu "kommen IS Flauen', da bei Beginn und Hude der npeiioileu auch; Frwacmsene aufgenommen werden. In den malen Mai und Juni wurde das Heim von 45 Erwachsenen besucht, l iil diese bejimlen sicfi in einem der Häuser Wohn- und S.kkdräume, die. wenn auch sckli.iit und ansprildMlos, dock itl iltrer tadellosen Gepflegthfeit das Gefühl angenehmen Gqborgenins verbürgru. Rasenplätze mit Liegestühlen. BlUmCHanlugcrn ii i I < Hristbäirme erfreuen die (,as)e. welcii.f'die wenigen W ocfieii r Frholirng mit dem Belagen genießen, das die l.osgelöstheit n.scbweren häusliche^ ui?.l berufliclieii PfIÜbten icrleihL I - braucht nicht gesagr zu werden, daß Frau Gertrud ät z eil sie i n, die Nadlfolgerin unserer Sidonie W erner. ihrem VorhikL ihre ganze Krall an die Frhaltupg und «gestaltung des Heims setzt. Dock sein Bestand ist nur khert. wenn seine. I reuinle und (.öilner wie bisher pn ihrer ateriellen und ideellen Hilfsbereitschaft niikt erlahmen. Möge Irr Reginn des zweiten ■ Viertel Jahrhunderts des Kinde'rlolungsheims Segeberg eine Fpocke weiterer Rlüteder An- Oll einleiten. . ZahiunCcn lür dak Heim w,-rdcn erbeten an Kindel erhol u'nfisheia S ü i b e r £ . DcDi. Fit. üriodcl, oder PutUcbeckkoMo llambur|> 30 493. K a gell ■v

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