Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 12 (1936)
- Issue
- 9 (15.9.1936)
- Date
- 1936-09-15
- Page
- [Seite] (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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1 S.ilJ 12 GerarindrhlaH der Doul rh-Israclitisrhen Gemeinde Nummer 0 Die] Jermprediansdüilsse der Gemeinde ■ - ■! Ausschneiden und aufbewahren! Wochentäglich 8-16'., Uhr, Sonntags 9 14 Uhr: sämtliche Dienststellen in den Verwaltungsgebäuden Rothenbaumchaussee 38 und Beneckestraße 2 ___;_i_ Wochentäglich nach 16'feUhr, Sonntags nach 14 Uhr; Deutsch-lsraeütische (Gemeinde Rothenbaumchauisee 38 Yerband d.jüdisch. Gemeinden Schlesw.-Holst.u.d.Hansestädte Beneckestraße 2 Kommission für d.Wohlfahrtswesen u. Jüd.Mittelstandshilfe Beneckestraße 2 Jugendamt der Gemeinde Beneckestraße 2 e,r%cnejnuni» acr piaiscnx-ni ui^tnunu-, wie " "»«■derer Weis* tegenwartil geworden *ist.. Da« LI. j n seit den Zeiten der HeMenistischen Dias] in großem l roriU darstellen, das trigene Urteil Aus dem Schocken-Verlag Jizchak Fritz Baer. Qatut Hücker« des Schocken Verlars. 6f. In Pappje Kvh >.25 .. : . ' Das NX ort GaHut [Verbannung) bezeichnet seh* >n »eil biblischer Zeit die Grunc- »etteynung der jüdische*! Ge-chichte, die uns in diesen Jahren wieder in b«. Das Buch will die Geschichte der Galul aspora bis an d^e-'Schwelle der Nvuzc t . roriu darstellet!, aas tagene i/rieil unserer Vorfahren über das Problem ül - Galnl ils Ga»ze**wi« fber ihre -Teilerscheinungcn. Daß sich diese Trage» von den frpftWe* /us iinmcnhAijen des geschichtlichen und religiösen Denkens nie! t W*\ m,n lassen, versteht sifh ohne weiteres. Doch ist das Thema des Buches k< reli-iitnn'eschichtliche* PrÄMem um Seiner selbst willen, sondern es betrifft di.* L.jn/ realen Lebensfragen [der jüdische*!! Geschichte, die nach den Ursachen, td«. r Fortdauer und der Aufhebung der Galut. Ks handelt sich dabei nicht um Ideeru t. Suchte. *ondern um diJ Geschieht«- des jüdischen Volkes selber. Aber um dap Sthiaksoi eines Volkes za »ersten«*, muß-man zuerst wissen, wie das Volk selb*™ , setfl Schicksal, sein \ erhajtms. zu Gott und zur Geschichte »erstanden hat. Da* Büch £e währt neue^ und erschütternde Einblicke in den Ablauf der jüdischen G schuhte und lebet un». m am glaubiges Bekenntnis mundend, unser Schicksal nc j Marti* Bnberr-A-n, Ziel und als Auf-abe. Gedanken aus drei Jafarzehmel Mit einer Kede über Nationalismus aly Anhang. Bncherci des Schocken Vcr}- Ug* r,2 In Pappe ^b. I.lS-X'/t. Seit dem Beginn des J^hrhund. rts st<rht. Buber führend im Mittylponkt der (■Übungen um eine KlarunW des zionistischen Wollens. \ >>n thr«Ä"* Anfangen an begleiten seine sehnt 11 iche-nj und rednerischen Äußerungen den Gang der zionist - sehen Entwicklung und verdichten »ich m den Wendepunkten, die eine neue hnl - »cneidnng erfordern. In d*r vorliegenden Schrift sind die wicht lösten Äußerung rWihers zu den prakti-chcih und ^rund->.-ilzlichen Fragen des Zionismus aus dr« i Jahrzehnten zusammengefaßt. Die Fragen des Volkstums; der Erneuerung des Judentum-* und der i .ln* :- Kultur, die Besonderheit des., zionistischen Ar liefen», die soziale Frage »cim Aufbau Palästinas und die Frage der Verständigung mit den \i.ih.rn werdin iä eindringlicher und aufschlußreicher Weise behandelt. n):e Zusammenfassung [dieser Äußerungen erweist in ihrer erstaunlichen, ta t melancholischen Aktualität erneut Itaher« überragende Bedeutung als WcgwiisJr der jiid:-chv-n Bcwegang und als ihr Deuter. In der Kede über \ationalismusj die im fEnbaag ungekürzt wiedergegeben ist. erscheint die wesentliche Gründl hes c Buhs-rs m lUgemcin-gescMchtlichen Zusammenhang dargestellt. >tuhde und die Erkenntnis. Reden und Aufsjtzc 1933—J93 i 182 V S". Kartoniert 2.3<f in Leinen 3.50- *7 Dieses neue Irnich Ma*t:n Bubers enthalt die Anreden und-zoisammcnfjssendJh Hinweise, mit denen er ,ta den vergangenen drei Jahren innerhalb de> deutschen Judentums deutend.-mahni|nd und führend.an die Öffentlichkeit getreten ist. IWibcr geh ort zu denjenigen, diel es nicht nötig hatten, umzulernen. Was er ein Leben Ii'-., (edachl und gelehrt Jiatte. erfuhr in dieser schweren Zeit seine Bewahrung. So bh ibt er nicht dabei j stehen, defl Augenblick zu deuten, sondern geht sehr -achnytl.dazu über, aus der zeitlosen Lehre Belehrung zu schöpfen!' die sich dann d"thV«K dem Augenblick [dienend ef» eist. So klart die Stünde einer Erfahrung sich zi. . n p Stunde der r.rkenntnis und sammelt sich die Krkeantnis der Zeitefi in dir Kr-fccimftfli* der Stunde Die beiden Hauptleile >des Buches- Die Stunde -jin dem' Augenblick z|im Allgemeinen — und: Die Erkenntnis. — in dem-vorp AUi;.. meinen zum Besonderen Vugenblicks furtgeschritten wird — werden g in/1 durch einen Anhäpg, der iri einer Auswahl Babcrs Beiträge zur [V Kiandi|£nng und VuseinandVrsctzung mit der nichtjüdischen Welt vohrend d^e\e^ . Das Buch. da-. .iu! knatopstem Kaame einen erstaunlichen Reichtum an Kinsich» und Belehrung veiferai«t. i|>t wie kaum ein anderes .geeignet, Juden in dieserfZ zur \tilriclitung und Weg*cisang zu ftienien. - Flavius Josephus. Das! Haus des Merodes. Merodes und Martiamne t Herod_ und die >ohne der M ir: imfi.- Merodes und Airtipater. Zusammengestellt undl über setz' von Rntaaax-I bm (. .rji..n. Bucherei des Schocken Ver!ags/58. Der fdumaer Merodes, tder run den R>onern naefi Beseitigung der letziea Has monaer als Konig der Jüdin eingesetzt wurde, ist ein Vertreter judischen Cisareo dl . tums. welches ebenso einen Höhepunkt der nationalen Geschichte wie einen Tiefstand der religiös-ethischen Position innerhalb des Judentums bezeichnet. In der meisterhaften' Darstellung des Joscphus entrollt sich das Leben eines bedeutenden, von einem unseligen Verhängnis verfolgten Menschi-n. hmanuel bin Gorion hat aus den Schriften de* Joscphus diejenigen Abschnitte vereinigt, die das Leben und die hausliche Tragödie dieses umstrittenen Charakters schildern. Dein rieh Heine, Gedicht und Gedanke. Auswahl und Nachwort von Werner Kraft. J3ücherei des Schocken Verlags/57. 1936. 36 5. Diese Auswahl aus Heines Lyrik. Prosa. Briefen will ein konzentriertes Bild des Mannes geben, dessen Geist seit hundert Jahren unfeststellbar unter uns weilt. So hat der Herausgeber von den Jugendsonetten bis zum erschütternden Gedicht des Sterbenden eine charakteristische Auswahl zusammengestellt. Jüdische Memoiren aus drei Jahrhunderten. AaBfcewlMt und mit einer Rin* leitung hrg. Von Hans Bach. Bücherei des Schocken Verlags / 52 33. 1936. 209 S. In Leinen geb. ZJSO.i40, ' * Memoiren und Briefe spielen für die jüdische Geschichte der letzten Jahrhunderte eine andere Rolfe als für die allgemeine: wenn sie für diese nur etwa Kinzelheiten schärfer* zeigen und kulturgeschichtlich reizvolle 'Lichter setzen, so eröffnen sie in der jüdischen Geschichte rraj den Blick in eine-Innenwelt, von der die Dokumente dks äußeren Geschehens kaum etwas ahnen lassen. In dieser Auswahl iTind nun Memoiren von Juden des deutschen Kulturkreises vereint, die vom 17. Jahrhundert bis in die Mitte des- 19. hineinreichen. Es sind das die drei Jahrhunderte, in denen sich allmählich jene Wandlung vollzog, die schließlich zur Zertrümmerung des alten jüdischen Geineindelebens und zu den sie bettelt enden Assimilationsbestrebungen hinführte. In den alteren Stucken dieser 'Sammlung kann man von der Auf splitterung des jüdischen Gemeinschaftslebens allerdings noch wenig bemerken. Die Aufzeichnungen von Ascher Lewi aus Ketchshofen M598—1633), G I ü c k e 1 von Hameln 11646—17241. die den Anfang des Buches, bilden, zcutt.cn von einem nucK ungeteilten Dasvin. Der aus der Mark stammende Petschaftstecher Aron I s a Ii (1730— 1817), der als erster Jude nach Schweden kam und zum Begründer der Judensiedlung in Schweden wurde, zeigt schon einen anderen, die Grenzen sprengenden Typhus, der sich in der (olgenden Zeit verfeinert in intellektuellen Menschen immer häufiger wiederholt. In der zwerten HÜftc des 18. und im 19. Jahrhundert sind es meist künstlerische oder literarisch-wissenschaftlich-tätige Menschen, deren persönliche Aufzeichnungen dem Bande einverleibt werden konnten, \ebcn der Freundin Wilhelm von Humboldts. He n r i e t t e Merz (1764—1847), dem aus dem Osten zugewanderten Philosophen S a 1 o m o n M a i m o n (1754—1800), dem Maler Moritz Oppenheim 11800—1882) und dem Dichlor Bcrthold Auerbach, der Sängerin und Sthauspielergattin Therese Dcvrient (1803*-!882), den Professoren II e y m a n n S t e i n t h a I 11824—1899) und Moritz Lazarus 11824—1903) und dem Herausgeber der Deutschen Rundschau Julius Rodenberg (1831 — 19141 sind in dieser Periode nur zwei Kaufleute mit ihren Metnotren vertreten: der aus StrauUberg* gebürtige Berliner Aron Hirsch Heymann (1803—1880) und der in Preßburg geborene Wiener Fabrikant Sigmund Mayer (1831—1920). , In der Schilderung der kleinen Kinzelheiten des Alltags von über 200 Jahren (jüdischen Löbens in deutschen Landen soll dem Leser die Zeit erkennbar werden, die auch viele andere denken und handeln ließ, wie diejenigen, die ihre F.nnnerungen hinterlassen haben. Es ist versucht worden, die Bereiche dieses Lebens mit einer gewissen inneren Vollständigkeit, aber mit strenger Beschränkung auf keinen eigentlich jüdischen Teil zu zeigen. ♦ Verschiedenes Rabb. Dr. Emil Bernhard Cohn, Die jüdische Geschieht^, cm Gang durch Jahrliniindl, Verlag Erwin Löwe. Berlin W 50. Das Buch ist der erste Band einer Reihe, die unter dem Titel: Bücher der Klärung und des Wissens von Emil Bernhard Cohn und Bons P i n e s herausgegeben wird. Der geschmackvoll,, ausgestattete, über 100 Seiten starke Band kostet nur 1.25 JtH. Ernst FnrstenthaJ, Abraham. Berlin 1936. Jüdische Buch-Vereinigung. 8". 246 S. Fürsten!hal hat es unternommen, die Legenden aus dem Midrasch. der Haggada, dem Talmud, die sich um die Gestalt des Erzvaters ranken, zusammentmm sen. Die Urgeschichte unseres Volkes breitet sich vor uns aus. in deren Mittelpunkt das, Leben Abrahams steht, wie es uns durch Sage und Geschichte überliefert ist. ,