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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1936-08-14 · 8 (14.8.1936) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
12 (1936)
Issue
8 (14.8.1936)
Date
1936-08-14
Page
[Seite] (sequence 15)
Language
German
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Nummer 8 G e m i il «• Ii I n 1t «I e r Dcutsch-Israel ftis<-hcri (i <• m e i n d c f--._:_ Sri!.- |S Deutsch-Israelitischer Synagog Verband en- Israelitischer Tempel-Verband ' Die Vermietung von Herren- und Damenplätzen im Tempel, Oberstr 120, findet täglich (außer Sonnabends) daselbst im Büro (44 64 60), von 9 bis 13 Uhr statt Lageplan der freien Plätze kann im Büro eingesehen wetden Vorstand des israelitischen Tempel-Verbandes Neue Dammtor-Synagoge •' Beneckes.traf}« 4 Wegen Mietung von Herren und Damenplätzen erbitten wir rechtzeitige Anfragen an unser Büro B o r n p 1 a t z 8, 55 21 67, oder ah Herrn Oberküste/ D.Hirsch, Beneckestraße 22,_ Erdg., 44 80 33, wegen Gemeindesynagoge B o r n p I a t z , und an Herrn Oberküster, E.' L e e r s , Poolstraße 36, 35 54 97, wegen Gemeindesynagoge Marcusstraße. Vor' ti-nd des Synagogen-Verbandes ••/• ' Wegen Mietung von Herren- und Damenplätzen'bitten wir, rechtzeitig mit 1 unserejm Oberkuster S H o r w i t z , Dillstraße 15, 55 69 03, in Verbindung zu treten i /, Vorstand der Neuen Dammtor-Synagoga . L imvor Herrn < thcrkiinlur t»Ji Iii Ii an dieser Stelle (h.i-unn-. \\ rintri u I». N;i n in Ii o u i . Ittel söhn (Itaml Yll) u.a. ntu-lil her retten: dullirlciiiiuiii\ i-t iiliini-t Tradition, -wie in)iii hei Sir'l/i i ■■. Huer. l)..r u 1}r b, W <l alt, -•■Ii kann. — Irl) will aber Herrn Olli rkantur L i e Ii e r befehlen. ila f.! ich mein J"Hp33 -«'Imn -«-it Jahren uielit mehr singe, eheln zudiesen llirtciilicd-Mühlriul-t»runden — cisl /Ii äußerlich. Dafür ..-ase" ieh ilie Stelle, und so kouiuil das Hirlemuotiv cr-t reelit /.ur Leitung. Daß Musik (*i,ltvcrli'uucii unil /i'riuürlilheil ..bi-\» ci-en" sull.'i-l freilieh unmö^lieli — alter es kann auihr *preehen. «rln*n -o wie fnieht ilie KrinnerufiK. sondern ila» unmittelbare i I-Ticßcii uml Stroinen in ilie Ctvigkeil (natürlich nicht: Zcith»i£kcit t. Genug deä-theti-ic rendeu Spiel-. d;t,- nnm noch viel Weiler ausführen könnte. Aher auch ilahi-her (»f-agl« wäre nn'nötig, wenn die oefcenkrhik des Herrn (Ihcrkantnr Lieber hiebt auch persönliche Spillen hätte. Schon da- /iiai von Wagner Im ui in diesem Zusammenhange ein gehöriges Mückcheu — Bi-chu-, und dagegen muH man -ich doch wehren. Zunäi li-t: AI-!.< Iherkantor de- I-raclili-cben Tenipelverbandes*' siehe ich weder al- Sanger noch ab Chorleiter in der (hffe ntlichkeit. leb Inn biet ..mir'' I li.i-aii und -teile alwichet vor meiner (»einfinde. 'Wold aber stehe ich ».eil vielen Jahren all Komponist und l'uhli/ist in der Oeffentliehkeit, wurde in meiner er-teren Tätigkeit so im«l -ii oft gehörig gezaust, ohne die gekränkte Leber»ur-l /u sjiieleiff Vielmehr -lichte ich aujeder konstruktiven Kritik ( manchmal war sie so) /u lernen, mit Lrl'olg zu lernen. All*uldi/i-t scheue ich mich nicht, die heftigsten; Angriffe gegen mich in der von mir selbst redigierten Zeitsehrifl /u \eröfTentlicbeii. und erst kürzlich -chrieb mir ein -olcber Angreifer, daß ich ..uhjckti* Uli zur Selbstverleugnung" -ei. Dieal- Antwort auf mein angebliches Llebersehreilen der _(>mizeii der Objektivität''. Weiler: Herrn Ludwig 1 i n k e I habe ich weder in -einen ..gediegenen inii-ikali-chcn Kenntnissen", noch in seinen Verdiensten um den Hasomir airgegritTcn. Siimlern ich habe mir Besagt, daß mir -i-im- Bearbeitungen jüdischer Volk-Iieder nicht gilt -cbeineii. Lud i c b verwahr e m i c h Iii it, aller (Entschiedenheit d iprprn. d <i U dieses m e i n ehrliche- Urteil d u r c h i r g c n d u c I e h e pero n I i c h e n K ii c k s i c Ii t e'n mir verwehrt werden soll. ■— Im nbrigen braucht das jüdische Volk-Iiei) nicht durch Bearbeitungen „von den Schlacken der l'eberlieferunp pereiniet" zu werden, man la--e es in Hube, dai-t der beste Dienst an ihm. nicht aber „interessante Bearbeitungen". In -einen letzten' Winten -teilt Herr Oberkantof 1. i c b e r die Verwendung (! I der ..schlichten, volkstümlichen Melodie" gar als'Verdienst hin. Da- |ei8t so viel, w ie einen koch rühmen, daß er zu einer Eierspeise —- Eier^\erwendet. Was denn? falsche Argumente? Da\un wird man nicht satt. ( eher meine angebliche Inkonsequenz im l rteil braucht man nicht viel zu sagen, obwohl man es könnte. Dacha--iili-chi' Lied (also kein jüdisches Volkslied! dienebenbei) i-t tatsächlich geschickt gesetzt, weil es. -einem üharakter gemäß, auch in der Harmonie schlicht und ungekünstelt gehalten ist. Ich erinnere mich noch mit Vergnügen des köstlichen Vortrag* durch den jungen Kosenblatt vor drei Jahren. — Jene Besprechung war mit dem Pseudonym ..Sabaj" gezeichnet; es i-t tsnrerblf es zu lüften. [niiuerkii):>es deckt mich manchmal, wenn ich nicht allesagen will oder kann, was ich zu sagen hätte. Wenn lieh al-o den Vorwurf der Inkon-cqucnz auch leicht zerstreuen kann, -ii will ich mich dncli (im allgemeinen, keine-wegs in die-em besonderen lalle) zu ihr bekennen: ich bin ein unentwegt Lernender, und alsolcher habe ich heute in manche Dinge andere Einsieht alviir drei Jahren, ja als gestern. Meihe Urteile wollen sich nur nach \\ zur mn mich' in diesem I .dl iini mit dem lti-ihu--Z.ii.fi dein objektiven Kindruck riib'l.-ii und nicht Persönlichkeit dienen. /u 'guter Letzt: ich beki I nobjektivilat.. Wold nicht au- Haß. denn dafür fehlt mir in diesem I alle ih r \ul allgemeinen das Organ, -ondern au - Liebt1. Da-' Rüth in meiner Kritik angedeutet, und ilaläßt auih im.im Kritik der 4.cgcidtiltik unge-aglbleiben."' ch,k i tu meiner i- ■ .null zur f -lir. ch. ll ili und im ich .-i Imn in dii.-cr Israelitischer Tempel-Verband ' » Offene Singstunde unter Leitung des Herrn Direktors Karl A d I e r - Stuttgart, im Gabriel-Riesser-Saale des Tempels, Oberstraße 120, S o n n t a g , 3 0. August, 16 Uhr/ Alle Angehörige der Gemeinde — jung und alt — Sind hierzu herzlich eingeladen. Abends 20' * Uhr desselben Tages findet im Heiruich-levy- Saale des Tempels eine pädagogische Unterweisungsstunde für fachlich Interessierte durch Herrn Direktor Adler statt. Schriftliche Anmeldungen bis spätestens 24 d M bei Herrn Oberkantor K o r n i t z e r, Isestraße 47. Dcr ^orslancj B e n KiHrli-*h<: Franmi-; Sprach- und llandelskurse ' - <1 »• r B v r ii t ii n :f s s t v I I e f ü r.j udi >c h e W i r t s C Ii -i 11 > h t I I v k c - I i iiHe J. 44Jh">J. Spn thst.: M<>. |>i, l|)o>iniil J'r. ■ ' 10—15 Lhr. Englistii liir \'n'fiiiiger hiiiI Fhiitrpstfirittoii«; I laiHh'lskurrt spiimb'ti/ — bnglische kur/schrifl auf'^ibr GrbiHl- [age <Iit Beiihskiir/sihrifl. Fran/.ösisth. für Anfüti^cr iiikI Kortgcschrittene -is»li<» Il.ui<lcl-kiirrc-|)i>mlcii/ — Frututiisi<tfhe Kurzschrift ,auf ibsr Grtisrtllagc <lor fteichskurzschrift Spanisth für Anfün^i-r uml Fortgeschrittene. Buch!Ulirnii^ für Alrfünaffer und Forfgcschriltoiic. I><'iitsihi' Reidtskurzsihrilt. Jeder Kursus findef riiini.il wiiihontlidi an /uj-i Sfumlen statt;'TeilneKriM-rf^ebtihr jf Kursus und IVr.so'u J Ifili iniuiiitliih. .Viimekluitgt'n kimne-ti jivler/oit erfolgen. "'{ .•• * BerufsbibleiHk'r Näh- und ZuMhneidekursiis der Beratung« stelle. Ausktinlt erteilt• «lic-Leiterin "M. \ >■ n m ■> u n . lli imhuiler^truUc n», M». Di. Do if—J3 I In. . < ■ ' i / .'. •* 1 '" •-. Heim des Juilisdii n Frauenbundes Wyk Wtl lühr Di«- nüttist« kurpri iinb-«l.iuci l vom 2t.,n. M. bis J \o\i iii-' bei. Vnme'l|lungeii siml redit/i-itig aii die GestllüftssWlIe, Bei Im-' ( Ii.ii lottelllinrg, Kanl-lraMr Bisin.uk 'JI4I. zu richten. Die Abschlußliste der »Für unsere Kinder« eingegangenen Spenden folgt wegen Raummangels in der nächsten Nr. LA fecU>i kiitmi ÜH&ttbiuki ttie YEMYA ■ OSSE TfXT'l - ETaCC MONCKEICBCSTR ll IM RAPFOLTHAUS Kleider- und Mantelstoffe Herrensroffo Wtnchstoffa Weift- und Baumwollwaren - Bett- und Tischwäsche Schürzen * Kittel Taschentücher Strümpfe - Trikotagen - Kunstseidene Wäsche Pullovet Westen Korsetts - Handschuhe « Teppiche und Gardinen

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