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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1936-08-14 · 8 (14.8.1936) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
12 (1936)
Issue
8 (14.8.1936)
Date
1936-08-14
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Gerne in deblatt der Deutsch- Israeli tischen Gemeinde Nummer 8 Aus oLw* UauM*tye& fe\M,e,U*cidz&i* Das Repräsentanten - Kollegium der Gemeinde hielt, wie. in <ler jüngsten Nummer des GenteiiweW »ttes knr/ berichtet wurde, um i >.; v. M. eine Sitzung üb', ilje Irfit" einer Ehrung des'am 16. Juni ü. J. an den Kolpen eines \niounl.illeverstorbenen trsten I Vorsitzenden <les ( enttaj-Vereins ilei Juden in Deutschland, des Herrn Justizrais Di. Julia- I? r o d n i t / , eröffnet wurde. Der Vorsitzende Dt. Urins; fand Iiirden um die deutsche JudeiJhcit hochverdienten Mann, der stets die Kinheil und den Kriedeil suchte und für die Aufgaben der Jiwlenheit in der Gegemwarifsich bis zuletzt mit jugendlicher Irische einsetzte, treffende Worte, wahrend die Anwesenden las Andenken des Verstorbenen durch Erheben ton den >i(/en ehrten. — Die wichtigsten'(Punkte <ler I :igcsonlnung bildeten ein \ntrag des Vorstandes der Gemeinde auf \nchbew üligung mmi 75 9>6.3s yt)l für das J4hr 1935, ein Bericht des \[crf assungsausschusses über die Rechtsstellung der Koinini-sione.i uimj Ausschüsse, innerhalb <ler Gemeinde und ein Abänderung jder Sntyilngcn der. ungeo der Gemeinde. — Der Aulevorgenannten Betrages wurde den I laiishaltsausschuß verwiesen. Iii IIIIII . 1 II--V1I ll-SC; I de- Vorstandes auf fn-Kusse milder Stifti Anti Di |io-iti n- 6fag auK Narhbewillignn; nach ktnjgcr t|rürterung an — \ndem Bericht des Verla-sunssausschusses ist das nachfolgende \iin |altgeaieiiieni Inperes.-c] Ks liie-stehen in der Geniiim! Daueren und All 'Aufgabe den. ipaji ntcntei \e "KomniiS I riedlnd stiimle ■ w ii isenh -i Ii ii —.- t retern gebildet. k i >liliii innen und Ausschüssi zweierlei Art. solche, die ruktcfr haben, und sobvhe. tlirjnu'r für bestimmte Zwecke gabeij eingesetzt weiden und nach Erfüllung ihrer daher zu bestehen aufhören, und die der Bericht mit .iiiM;ntari-iln n Kommissionen der früheren Parlarglcijbt. /u den erstr'reii gehören beispielsweise, die um liir.di- \Vohlfuhrtswe*ehj. das Jugendamt und die kninmi--i'i!i der Gemeinde, sow ie die sämtlichen \ iin i-i ( remeiude.! n-t i llen (Allculiuiis. Pflegelieim. Mädchciii is. Pjali neust ifl usw.): diese Kommissionen, Ansind \nstalts\orstande weiden regelmüffig von V er- Vnrslanilcs und des Rcpr.i-enl.inten-kollegiiims eröffne Welch ■Wie < er (In uußci.dcm «ren ihnen "auf Grund miii Wahlen. Re| iriise'ntantcli-kollcgiiim vornimmt, regelmülii An/.ihl si>n Gcincindeangtdiörigen nie eine Männern und innen siml diejenigen, aus seinen Mitgliedern ms seinen -Mitgliedern in. Purla»itcjilarjsehe komminlwe.ler dei Vorstand allein i Repräsentuntc<n-Kolk>giiim ler beide Gcmeindekörpersfiirufteii aus ihren Mitgliedern bil- \\.i|irend <lie ersterejr^zu einem grollen Teile in der Verler (iemeinde'/fu-reiis vorpreschen sind und zu einem ttirfTerc->r»»Ju*Te Th+v-J-r*-1en Satzungen und Geschäftsordnungen iNbcii^iaKTries Tür <lie letzteren nicht der Kall; für sie besteht inth noch niclit einmal eine Satzung, die wenigstens Bestimmungen über ihre Rechte», ihre Tätigkeit und die Art iliier Geschäftsführung enthielte. Der VerfassungsaiisschuH -chl.ijrt" ia seinem Berichte vor. für alle Kommissionen und Ausstfnis-e «er erstell Gruppe einheitliche grundlegende Bestimmimgen über die Kinl>erufiing und <lie Beschlußfähigkeit von Nilziuig_ci) und die Hechte und die Pflichten der Verwultungsniitgliedcr zu schaffen und in die bereits bestehenden Satzungen «er Kommi<sioneti und Anstultsvorstündc aufzunehmen und in ühnlicher- Weise durch Mitglieder des Rcpräscntantcn-kollc-' giunis eine Geschäftsordnung für die besonderen Ausschüsse des Kollegiums ausarbeiten zu lassen. Absicht und Zweck dieses ganzen Berichtes ist die Sicherstellung der Tätigkeit der Gemeinde nach klaren Richtlinien in allen ihren Zweigen und die klare Abgrenzung der Zuständigkeiten von Vorstand, Repräsentanten-Kollegium, komniissionen und Ausschüssen. Das tepräseatanien-Kollegium nahm den Bericht im wesentlichen zustimmend zur Kenntnis, nachdem in der Erörterung der Kommissar des Vorstandes, Herr Dr. I. i p p in a n n, noch eingehend dargelegt hatte, dal! letzten'Endes die Vertreter des Vorstandes in den einzelnen Ausschüssen für die Geschäftsführung der Ausschüsse und der Vorstand für die Geschäftsführung der gesamten Gemeindeverwaltung verantwortlich seien und daher gegebenenfalls auch die letzte Entscheidung in Händen haben müßten, und heauftragte . im übrigen den Ver-- fas-ungs-Ausschuss mit der Bearbeitung derjenigen Fragen, die sich aus dein hier skizzierten Berichte ergeben. — Endlich genehmigte das Kollegium die Streichung der Bestimmung der Satzungen der Depositen-Kasse milder Stiftungen der Gemeinde, laut welcher ka-sen\erw altende Mitglieder des V orstandes der Gemeinde nicht gleichzeitig Mitglieder des Vorr Standes der Depositen-Kasse sein durften. Das Kollegiiint (nachte damit die Ansicht des Vorstandes sich zu eigen, daß dieso personelle Bestimmung in demjenigen Augenblicke unnötig und daher überflüssig geworden ist. in welchem ihr Zweck durch organisatorische Maßnahmen 'grundsätzlicher und bleibender Art erreicht Wörden ist: dagegen hat die Streichung «lieser Bestimmung'den Vorteil, daß. fortan dasjenige Mitglied des Vorstandes der Gemeinde" das in-erster Linie Iiir ihre Verwaltung verantwortlich ist, jederzeit über die Geschäftslage der Depnsiten-kasse. die bei ihr verfügbaren und bei ihr ein- und ansuchenden Mittel unterrichtet ist. In nichtöffentlicher Sitzung wählte dann das Repräscnrnntcnkollcgiu-n noch Herrn Rechtsanwalt Dr. Hermann Samson, dessen Amtszeit abgelaufen war. in die Verwaltung der Dcpositen-kasse wieder. iuiiiii(iiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiciiiiitiiiiiiriKniiitiiciiiiitiiiiiiiiii(iiiiiiiitiii>i(tiiiii)>irif itiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiititiMiiiiiiutiiritiiiriitiiiiiiiiiiiii Personalien u. Kleine Mitteilungen Salomon Eschwege gestorben Am Donnerstag, •dem 30. v. Sl.. machte ein Herzschlag tinerw artet dem Leben des Herrn Salomon Kschw ege ein Ende. Salomon Eschwege kam. nachdem er eine Zeitlang als Lehrer und später als' Sekretär der Synagogen-Gemeinde, Hannover sich bereits in jüdischen Dingen bewährt hatte, vor Jahren nach Hamburg, WO er das Amt eines Sekretärs des S\ nngogen-Verbandes übernahm Aus diesem. Amte schied er später aus. um in das Geschäft dehea einzutreten: daneben fand er aber immer noch Zeit, in unpassendem Maße sich auch allgemeinen jüdischen Hi llniulh 'P r r I m « n n Ein neuer jüdischer Sportplatz in Hamburg •i war Ende April d. J SportkluT)- Blau-Weih" in al etnei Plänen llbd Vorarbeiten zur Schaffung pbitzes Mitteilung machte. der Vorstand des Jüdischen Mitglieder*ersammlung Von eines eigenen Sporti" s (••"".......- iiiaciue. Man erfuhr damals, <lalf ein herrliches St[ück Land in Lokstedt zur Verfügung stehe Und ein Pachtvertrag auf mehrere Jahre abgeschlossen werden könne. Die begeisterte Versammlung beschloß1 einstimmig, den Bau des Spottplijtz.es baldmöglichst in Angriff zu nehmen. ' Was Inzwischen von dem jungen, aufwiirts-trebc-nden Mak- •k.iliiM iiiin gc>leistei worden ist. »erdient Anerkennung und Bewttmlc|rilng. Beynir mit dem eigeiitlictjen Bau begonnen-werden konnte, w.u.-n w ichii-e \ orarbeiten notwendig. So wurden zu - erst 'Jinje VV asseraidatre uud qrslklnssige Lmziehräume" geschdfftnJ ferner der Platz umzäunt und der Eingang gebaut. Vinte Juni war es,, weit, dal! mit dem Abstechen und Abtragen der Erkl4o:lcii.l,iiigcfaii?c,n wurde. Dic-se würden am Rande des leidejnrfgchiiul um -päter den Zuschauern als Tribüne be--i i:c Sicht-/ii bieten. I m das eigentliche Spielfeld wird sich ein, liiitfbahn ziehen: ferner vidiert' Sprunggruben -ungelegt vxeideij. so dufl der Platz nel»en+ den rasensportlichen Spielen auch deie Leichtat Bieten Bc-tätignng'lmöglichkeit geben wird. — In dic-' in Znsammenhange sei erwähnt, daß der ehemalige Sportverein Hukqah korporativ dem Blau-W eiß beigetreten ist, und dc-r I rainer d<-s llakoah, Herr Arthur Mannheimer, der Begründer des Alsterlaufs, das Leichtu'thletiktraining übernehme» jwird. 1 i. n/ Die Arbeite Mitgliedern de mehrere .Stund ■dein Gemeinsd ein glänzendes nur solche der Jungen an den Schachabteil unj fragt man . doch die Jugen Ger uhdeshatl einen Sportpb die'Sorge des den Sport den Existenzkampf, bestehen zu kö immer w ieder <!c-r Boden zu den Chaltizim lenken wollen, spaninnig gesell , , Der Tag de für den Blau-V bedeutu ngs\ oll hinaus das lel H imburg herv Bndische Mens 'Werden, ein wa Allgemeinheit n auf dem Platte wurden ausschließlich von Bfau-Wciß geleistet, welchesidi fast täglich en Freiwillig zur Verfügung stellten. Es stellt aftssinn nUpKumeradschaftsgeisI der Mitglieder Zeugnis aas, wenn man erführt, daß sich nicht direkt an; Sportplatzbau interessierten Abtei- Arbeiten beteiligten, sondern daß gerade die einige wertvolle Mitarbeiter stellen konnte*, her: Wozu ballt man beute einen Sportplatz, wo zum größten Teil fortgeht?, so antworten wir: weil iin-crc Jugend fortgehen muß. bauen v» ir . Sic soll bei kämpf und Spiel die Schwere und ■>ciis vergessen. \or allem aber soll.sie durch lotigen sittlichen Halt bekommen, um im harten in Erez Israel oder wohin sie der Weg tiihrt. nnea. Gerade in Erez Israel herrscht, wje man •rfälut. ein großer Mangel an Sportplätzen, weil .teuer"" i-t. Darum, freuen wir.uns besonders, und allen, welche ihre Schritte nach Palästina eine Stätte dc-r körperlichen und seelischen Austffen zu haben. 1 Eröffnungsfeier des neuen Sportplatzes wird eil! der in seiner Geschichte bisher größte und te 'lag sein und sicher weit über seine Reihen hafte Interesse der jüdischen Gemeinschaft in rufen. Möge der nette Sportplatz für viele n ein Quell der Erhöhung der Lebensfreinl" irer Kraftspender sein und damit der jüdischen uin Segen werden! die

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