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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1936-08-14 · 8 (14.8.1936) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
12 (1936)
Issue
8 (14.8.1936)
Date
1936-08-14
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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GEMEINDEBLATjT dir Deu|sch-Israe]itischen Gemeinde zu Hamburg Das Gcmcindcblaft crschcijlt 'Mitlc jeden Ml nats Vt-rlaj; und G csch / ßtrtffprm: 0,45 XU IHWtcDc: M. I. c U vierteljährlich einschl. BeitclhJcM./ Anreiilenpreis: 1K PI für diu »chifetpaltcna Millitneler'/Iii mann, Hamhurt« 3«. -AltC-StraOe 57: / Kernsprecher: 31 07 71 Nummer 8 Hamburg, 14. August 1936 12. Jahrgang An di le Mitglied er der Gemeinde! Mit den gleichen Werfen, mit denen wir uns anläßlich der Herbstfesttage im vergangenen Jahre an die Mitglieder der Gemeinde)gewandt haben, wenden wir uns auch jetzt wieder an sie. Ein schweres, ernstes lahr geht zu Ende. 1 Im Vertrauen auf den Gott unserer Väter gehen wir aufrecht in das neue Jahr. Wir rufen alle Mitglieder der Gemeinde auf, das alte Jahr mit einer guten Tat, mit einem Werke der Nächstenliebe zu be enden, das neue Jahr mit einem solchen Werke zu beginnen. Löset daher Eure Glückwünsche zum Jahreswechsel mit einer Spende für Wohlfahrtszwecke ab d£ Ablösungsspenden werden höflichst erbeten in bar bei der Kasse der Gemeinde, wochentaglich 9 bis 1 Uhr, oder an' das Postscheckkonto der Gemeinde, Hamburg 499, oder an eines der Konten der Gemeinde hei der Dresdner Bjnk, Depositenkasse Harvestehude, dem Bankhause Simon Hirschland oder den Herren M M. Warburg & Cie. Die Ablösungsspenden werden je nach Bestimmung der Spender wohltätigen Zwecken bzw. den in der Gemeirkfl bestehenden Wohlfahrtsanstalten zugeführt. Soweit die Spender über die Verwendung der Ablösungsbeträge nitfht selbst bestimmen, wird der Vorstand der Gemeinde entscheiden Besonders erwünscht sind Spenden für die Jüdische Mittelstandshilfe, Speisung und Heizungszwecke im kommenden Winter Die Namen derjenigen, welche ihre Rausch-Haschono-Glückwünsche bei uns ablösen, werden von uns in den zu Rausch- Haschono erscheinpnden Mitteilungen, außerdem in der Septembernummer des Gemeindeblatte s^bekannt gegeben werden. ' ■ Vorstand der Deutsch-Israelitischen Gemeinde Iii .Vulil Mim Sonn. wurde plötzlich mi t itnerwartel Herr Kabbim-r Di. Selig B.nuberger .indiesen hoffen durfte, dull Monate zuvof erlitten liinei Dr. Bambec. liilikei/ dahmgenaij /ni iitkli iltiing. lies Harmonie vereinte dus geradezu wnuc und das jeden, der eh rf ü rdit igem Stanjneu wie menschliche einer Vi irklidi groll nur den lleimgi So ist es seJ von allen. :lie ihn Rabbiner Dr. Selig Bamberg er lieinl zun 1 Sonnt.ig. dem 'f. it M.. be neu als einen eihleii Diener' Golt--s. und «le« (ö.ri .1: Leiten ubberriferi] als man er sieh von dem Sdilaganlall, <lei hatte, endgültig erholt halie. t eine :-anz seltene einzi lanben und er \ ier Mit It ibrli|re. Persünlirsnmkeit, in seltener rzüge w aigeii. I' in Mann -in dem >i()i Gel hefdenheit und riliiliihew uütseiu l. Größer aller als alle diese \u erhare Gott vertrauen, da<* ihn aiis/eithtiete. liesein M inne einmal uähergelrefeti ist. mit,;rlüllen miiMle. Wer eifahilen wollte. i\ issen und innige ("•oltgläiiliigM'it »i*h in n l'ersönlidikeil einen können. <hfr hrauchte ingejien kenIi*n/Hlernen. »stvcrständlich. dal! Kabbim-r Dr. It.niiherger kannten, aufriditig betrauert, und dal! -ein ein persönlidier \erlu-t einlies I leimgeg «uieiien ging eiin •t/len Platz gefüllten! S\ na Heimgang \on ihnen allen als feinden wird.' Der Beisetzung < l'ranerfeier in der Inauf <lcn I der Vereinigten alten und neue i Kl uis voran, zu dej- Vertreter der Vorstände der hiesigen und der Alton.ierGemeinde und des S\nagogen-VerbaIldes sow ie die meisten in (irol'-l lainlm i wirkenden Ituhhiueu erschienen waren. .Als erster ergriff, nach einem Psalm vortrat durili Ilerm ()berkmlor-Ii u r n e i, Herr OlH-rrabbiiiet Dr. Ca rieb ach rfitS Wort, der den Vcrstofriihlllte. Weil er ein Diener Gottes jllld nur wollen, sei ihm im Dien-Ie Gottes nifhts zu klein gewesen. Schlag seines Herzens habe nnr-einc Melodie gek.uijii. Gebote seien ihm n.vdi dem W orle.ideV P*alnii»U*_ii. m IJei geworden. .VI-- seine Inuhsie \ufgabje halie eres lietraihloh Gottesuirrt durch Wort und Schrift /ir verbreiten; Darum I er »icli in iler "ninfnssc'irilslen Weise dem l iiterrüh viim Iriihen Morgen Iiis /um spaten Ahend. und ke in ällft Aulall halie ihn /n bewegen vermocht, je Uli dl unreine St mV Ii des l nterridits | invalidere /weiKe z Hoof er«. Dabei Sei er i tet von einem'höhen \ eralit w o11unfljsgrjH[tiIiI erfiiljt gewesen, nnl wo er schroff und balsih ersHneiien sei, habe er immer. ..... i|« seinem \ eruiitwnrliingsgeliihl Iicmiis gehandelt. \ns -t11 Grutldzügeii seines Weyens heraus sei Wirken zu verstehen, in welihem er sidi 1 ein-i selber de-. niN-jrt tfW» des nrho "ml <les jfyg tlSp betätigt habe.'ilenu er llibe eeWIirM, dal! die Tora nur liesh ' könne bei denen, die (nur Knechte und Diener sein wo ()berrubbiu'er Dr. Cdr gegangenen den Dank \ erstorbene geslanilen Vereinigten 'alten und gewirkt hatte, sodann mnrn*h* <les Vorstandes di-s'1 deutsch- Israelitischen S\ nai;ogen-\ei Ii.indes. <letn er sein' reiches W issen als Mitglied des Bet <liu gewidmet hatte, endlich namens des .null sein literan« im wesentlichen! Kylie* ei ii d IS l.e' nel.!l lies fs hell/". er«. ach sprach ditlunn dem II-itnbller derer aus. in deren Diensten der halle, zuerst namens des Vorstandes der neuen Klans, an der i'r V» jähre lang de

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