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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1936-07-17 · 7 (17.7.1936) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
12 (1936)
Issue
7 (17.7.1936)
Date
1936-07-17
Page
[Seite] (sequence 10)
Language
German
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S.itr W Gemeindeblatt der Deutseli-Israelitisrhen G e*m e i n d e Aus dcu* Uau*&ücfyec Qeu*eiudetefo4* Das Repräsentantenkollegium der Gemeinde Ii,.Ii. \ in »it/ [Wie schon kurz berichtet, :nn S. v; M. eine Sitzung unter xiin Dr. I rias .il>. Der VorsitzendeI gedachte zunächst lies Iii »scheiden» von .Nah um So k o l|o w . fjir dt'n er ehrende Wauie Band, im I sprach ferner den Rep|äi«tf,ntanten Herrn I* <• i Ii /um Hinscly'-iden seiner XI utler. sowip fVrrrr AI. I e v v /um lli.tf»eheitlen Si'tie« Scbwieger.solui|"s. Rub|>int/r Dr. Simon- » o Ii n - l're«lau. »ein herzlichsti-s Beileid .ms. I li-rrn Gemeii devnr-teher N. H. () f f e n I) u r s drückte er Wsrini-m 71). Imil-.I i,'- die *r£rrmsteti GlüiLwünsc-jhe de* Kollegiums wofür Herr () f f e n l> u r s dankte uml versprach, ueiterliin Beins., mit* Klüften /um Wohle-der Gemeinde iwirken zu wollen. \\ euere Glückwünsche galten dem Repräsentanten Herrn Max S-t e rnjjurul'. seiner C..illin /u ihrer filberiicn Hochzeit. Das Mepia-eiitaiiienk.dlegium »ar zu yersi-hii'deneti. Veransjhiltiinsen geladen worden, denen Vertreter-beiwohnten, vor allein /ur Vmt».-inl ühriuig von (MierralUtiher Dr. (\i r Li'lia e h , /u der Eröffnung} de» V Ii il u - II eine«, l/u einem Rcilh»- 111< i»iei».h jfi—diel der Spot ts'm ppej Sebil I und /u einem Kamejradschaftsjtb-nd de» Itjl". Vlft bestiidercm Bedaüjeru - in uIit der A orrij/ende davon Mitteilung, daß die Mitglieder fdes KoHejrtunis. die Herren Dr. Rudolf Möller und Dr. Golod e t zEj infolge Wegzug» au» dem kollegium. au«»eheideii werd«|ji.| und jt»ün»eht ihnen-' unten iiestcm' Dank für lilie' j!f -ii-t. \ i-heit viel Gluck auf ihrem ferner|en I eben»« es. |)i Ahreehiiung für da» Jahr 19^4 isl vom las»HB isänäßisen Prüfung und Genehm ig ti n Sie T'rd einer knnimi.««ioii. . be«tefhend Mir dl im Hi-cksc her lind Max ^tern Kollegium genehmigt Dr Li ipninnii die nein Eine lur/e \Hssp räche entspinnt sieh] ülier h.ilt»oidniMis. Xaeh der vom Vorstand inr: i einer 'eventuellen Krböhiinr 'von im R. k. diese einer \i itseiil-linii len S b der MJiise*ehla«encn Kassonü soll Ii i einer 'eventuellen Erhöhung 'von I tatposten bei der Beratung im R. k. diese einer Alitgeiuehmigfiig de.« Vorstandes vorbei allen bleiben. Dies wird intgehfißcn. Nntwcnjdig Werde »de. Nacbhew illisimgeii »ollen in Komi eine« .Nachtragetat«, der gleichzeitig über die Deckiilissfra :e Auskunft seilen .«oll. i tageniachi uenlen. Die in dejr ka« fnorduung vortge- •elu n« AnMellune eines. ständigen Revisor» wir | hew illi-t. Geiieh 11 iüT wird lerticr eine Ncuciiitfiliing der Arheitssebiele ■der dm Oherbeamten der Gemeinde.] Dr. ^Xlthan (IVr<oiialleii, Kult II* .Steuern, l'n-««e. Archiv, r ricdb>rsaugede;senlieileu. Schule ii. Dr. Plaut ll'iiiauz.uisHcsenhi-iU-n. < ' rund«lücke. Dejxi- »ilenk. »»e. Zeiltr.ihnelde-Ielle. ' Materialien erwaltung. Sport, Gesehilhsfiihriinj; de» R.k.).' Dr. (iiick.-nheiinei llürsorgc- Jugeiielnnit. \\ohifahrt«wesetl ' Mitlejslandshilfe. Notstand»! lilfe. Vns'tnltcn. Bcrntuug»»relleJ A I bei l-'iiailiw ei«. Hernf«- ei ne Dr II Soll llffl mann Ai beil feihtl arfieil Olllllll Iraji i sit/eir cinslit nUi i Mittel, neunte naluri Wird r u ii s .sreu i an Wi|t Wirt Hebii I narl lor«tand zur Verübet «an It worden, au« (len Herjren Überv» iesen. Da» sodana näcK •eiin*m Referat Ion Hau«lialt»orrfauns u i I ka»«cnoidiiuns. II. Im-rat Uik, y<irs«liul?-lii»titiit. Sliftulisl-iii. Di p>en»taii\\ei«iin^ für die Angestellten der rre.ii Graelz uml .Nathan lialteri e» nidit keine 1 bei «tuiiden irezuhltj ucnli Ii « \orstand l(i-f;t Gemeinde mm. iir riijitiz. d d! ilfeu. Dr. l-ippitIirt an», daß die f.emeinilebi-illllti-ll nur eine 4Jsliiu wothe frätten und dal! die«e Bf«tiintniin^en (h*n arbeit» heu Vorschriften .eiit»priielieii. 'Bei aii»tlenkender I I« trel-- »elb-t \ er-tiindliih Bezahlung ein. . Die Dien-t- |B>'wird d.u.uif sejiehmrpf. De« \or»land lest <leit \»-r lt Obe'rrabbinei; Dr. Carlehaih \or. worauf der Vor betoiit, <l il' i » eine |-hrenplliiht »ri. diesen Vertni^ iutz.uheilfeii. w a» <lenii amll seseliieht. Die bisherig a»»i der Mädihensihtile derl Gemeinde soll in ein Schuljahr' limjreu nudelt •uerilen. was Ohne I iianspj-iKfi- ■euer Gelder gescheiten kann.1 Die 1 "•eiiehmisutis dazu tc-ill. Kin Anfi is <ler W i rt«chaft«jia rtei auf. GewiJh- \\o II I r I .i ii b »sei c^e r n für Vaiire.teilte Iii« zu c-iner Mimäes'tsehaTtspreti/e kann vom Vur»tänd au» Manpcd u /licfit bevvillist werden. Kin wclterc-jr Apfrirs der partei auf Gewifttriins ein.»» Icitiases, der tnr ' e» ll.indwerk» und des MHtelstamli ».dienen soll, wird e.ni Ausspräche verlast. /ur Krhaltiins wert vollen halt l'rkund enmaterials auf dem Grindelf rieclhof beantragt der Vorsta|r|d die Bewillisuns von J>mi .'/?;/. velthe für phojtofie \iifnahmeii der Grabsteine b<-»tirimt »ind. I ber den rr r raffe dc-r R.iumuus des Grindell ric-dhof» berichtete «raphi Stand . ( I >r. I.ippmann. I r I St i it t .Iii- KTajse! rtönmil ttrstertnius h A iitworl (> n ■ a c ZCJSell teilt mit. dal? Iii einet ler kosten!rasutiff lunf ■handelt»ist, Auf diese halt. noch aus. Inzwischen Ii t <• ii d e « () b e r r a b b i u e r « übe welche rel isionssesc-tzl iiheu hxluunieruns und W iederlK,i»c-tzuns zu Ik Giitacfitt-n <de« ()b'-rr ibbni it» fordert, Kxliuni|eruus di.- 1 berreste dei einzelnen bleiben' und wieder cesoiidert beis« (.f-uieililievorstand »ei berc-it. diesen Anfor. zu trat: Kinsabe an den die K rase « des Kinsabe stehe die der GerpeindeNor»taud ein r die Kra.se einjre- Bi-«tinyHilmsen' bei der achten seien. Da« daß bei der Verstorbenen zuset/.t würden. Der eruüseii JU-chiiitus Von den üln-r KHHI Steinen des Besrabnisplulzc» Rentz-elstraße konnte nur eine vc'rhaltnisninßis geringe Anzahl wieder in Ohlsdorf aufscstellt werden. Diejenisen Ilinterblicbc iic n, welcte die t'berreste ihrer Kamilienansehbrisc-n in Kin/cdsräber in Ohlsdorf wieder beisesetzt haben wollten, könnten »•-lli»t\er»tnndlich die in-Kr.ise kommenden Steine de» Grindelfriedhofs nach Ohlsdorf übet-führen lassen, im übrisen aber wünlen nur Steine- \on besonderer eeschiihtlicher und kiinstlei i»cher Becleutun.ff nach Ohlsdorf 'überführt und dort w ieder aufgestellt werden kÖHjjen. Selbst\er»ländli(li Würden au.fi niösliclist die Steine diejenisen Verstorbenen erhallen und überfuhrt werden. dle*X>f. kosten der Gemeinclf in I hrenffrabern wieder beisesetzt werden sollten. Dr. Lippinann benutzte die Cielesenheit der' Anforderarkg von Mitteln für den, Grindell riedhol. um kurz, auf die K i u a* ii z I a s e d e r Gera ei n d e einzusehen. \N ie es bereits beji der I laushalt»beratuns darseiest worden sei, sim c-s nicht möglich gewesen, für die kosten der Räumung besondere Mittel in den überaus angespannten Etat der Gemeinde einzustellen. Obwohl erst füpf Monate des Haushaltsjahres verstrichen jseieih müsse leider mit der bestimmten Tatsache'gerechnet erden, daß die h innahmen des -Jahres IVlb die- Anssabeu *ihl dc-.-keu würden, und zwar auch dann, wenn keine /.nhliinsen Tür den Grindelfriedhof zu leisten seien Das iin» günstige Ergebnis werde nicht so »ehr durch eine Verlnehrung der Ausgaben herbeigeführt. Der Vortragetode holte, daß die inzwischen getroffenen Vvfwaltnn^tsniaHiialimen uinl die allsein.-ine Überzeugung, <lafl spai»am gewirlschuftet werdeil Hin»».-, dazu fiihren würde..daß der Aüsgubenetal eingehalten Wercleii könne. Dagegen seien die Steueretnnahmc-n im ersten \ n-i b-ljahr i'i^ti. in dem Vorausza|ilnngen nach dem gleichen Slet|er- ' satz wie im J«hre 1*155 zu leisten gewesen waren, weit unter dem Ertrag« de» Jahres Vfri geblieben, _eitl /eichen dafür, daß durch Miwanderuns und <lnrcii Verschlechteriing der wirtschaftlichen läse der Steuerpflichtigen die Steiterkraft dc-r Gertoeindeahgemirigeti stärker gelitten habe", al» bei AuTsteilung de» lluiishuitspläuk's aiigenonimen worden »ei. I in klarere» Bild dei \ i na n/lage werde »ich ei »t Ende Juni ergeben. « ich.leni die Zweite grolle Ratenzahlung des | ihre» Mille Juni geleistet worden »ei Der für die „ l i iedlml»arbeiten ailgcv forderte Betrag wird hierauf nach kurzer Aussprache liewiiiigt. Der Vorstand schlägt dann eine Ergänzung der \ erla»»uns der Gemeinde tor. die »ich auf die Vnfstellting von Krsatzlisten für die (Repräsentanz bezieht Der * W. \b» + »oll danach in Zukunft Ii Uten: ' ',- . „I»t eine- Kr» itzli»lcsoweij er»«höpft. ~d iß auf ihr nur noch zwei Naini-n euilulten sind, »o r«-icher) diejenisen Mitglieder de» Repra»ent uileu-kollegium».. dieauf .der - entsprechenden I i»te am 25, März lOitl gewählt bzw. auf (.riiml «ler l r»atzli»le berufen sind, iiinerhalli eines _.Moual» uueb-Aufforderung <luicfi den Vorslajnd d<-r Gemeinde dem ' Vorstände und Mein Reprn»ent.uiicii- ■ kollegiiuu eine Krjräuzungsliste c-in Die c-igänzle Ersatz-4 li«lcdarl höchstens doppelt soviel .Namen enthalten, w ie auf der enl«preehendeii Liste Mitglieder in d is Rcpinscntanten-koflegium gc-wählt sind.'' Die- Vc4rsatmnltl'ng bc-w|llist diese Änderung eiifslinimig. fSach Verlesniig eines Schreiben» yön Dr. Kudoll MnllerLiq dem dieser «ein Amt al« Repräsentant niederlegt, und nachdem ihm der Vorsitzende« nochmals den Dank "für «c-inileider nur allzu kurze lätiskeit in der l'k. ausge-sprothen hatte, wird die Öffentliche Sitzung gesdthisseil. . , Lineweitere Sitzung cb-r Kepiä»eittanz [ancl~a.ni I". Juli »tat*. Dc-r \oisilzendc- Dr. I ria» gedacfile .zunächst des dahingeschiedenen Juslizruts Dr. Brojduitz und »einer Verdienste um das gesamte Judentum in Deutschland. .Neu in das ltepia»eutniitcuknllegium eingetreten sind die Herren V\ alter Wolf f und I' Ilgen M i c Ii a c Iis. die vom Vorsitzenden begrüßt w urden. Kin Bericht de» V e r f a s s u n g sa ii » » c- Ii u » » e s führte zu einer längeren Aussprudle und zu dem Ergebiiis, daß der V el f i»sung»au«»chuß al» kpmmissijon eingesetzt wurde, um über die Geschuttsordnußg und die Zuständigkeit Mcr einzelnen kommi»»iouen eilten Kntwiirf auszuarlH-ltcfn. Im /usammenhäng damit wurde ein Antrag des Vorstandes auf Streichung de» § 7 der Satzungen der Dcpositeuka»»e ängeBommen; Die zveeite Lesung der V e r r a s s ii ii g se r g a ii z u ii g nach den Beschlüssen der vor.iiigegangc-nen Sitzung tniißte vertagt werden, da das Kollegium infolge Abw.-«eiihc-it von mehr al« einem Drittel seiner Mitglieder zu einer solchen Verfassungsänderung nicht befugt war. .Der Vorstand legte einen \ a c Ii t r a g « e t a t für 1935 vor, der nach eingehender Aussprache dein llaushalt»au««ciiuß überwiesen wurde. Ein 'au«führlich'c-r Bericht über dic«se Sitzung folgt in. der nächsten Ausgabe.

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