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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1936-04-06 · 4 (6.4.1936) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
12 (1936)
Issue
4 (6.4.1936)
Date
1936-04-06
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Nummer 4 Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemein il <■ Für unsere Kinder Die SammlungeU. für die Jüdische Winterhilfe hohen mit d<-m Absihluß des Monats März ihr Ende gefunden. Jetzt nehmen wir unsere Arbeit wieder auf. die der Erholungsfürsorge für die heranwachsende jüdische Jugend gewidmet ist. Keiner ist unter uns, der nicht von dem Wunsche beseelt wäre, alles aufzubieten, damit ein g e - 's u n d e s und frohes jüdisches Geschlecht heranwachse, das befähigt und gewillt ist. den Kampf des Lebens auf si(h zu nehmen und, über alle Fahrnisse und Hindernisse hinweg, sieheineneueXukunft aufzuhauen. . Aberesistauchkeinerunteruns, der nicht ftereit wäre, zu seinem Teile an der Verwirklichung diese* Zieles mitzuwirken. Darum riihten wir auch in diesem Jahre wieder an alle1 Mitglieder der Gemeinde und alle Leser des Gemeindeblattes die herzlühe und dringende Bitte, durch Zuweisung einer Spende uns die Mittel zu geben für die Verschickung der an ihrer Gesundheit gefährdeten, Kinder und für die Ferienerholung aller derjenigen Kinder, die ohne unsere Arbeit auf jedwedt Art von Erholung verzichten müßten. Hei 4er -Bemessung der Spenden bitten wir die Mitglieder der Gemeinde und die übrigen Leser des Gemeindeblattes, zu beachten, daß die Zahl der Verschickung»- und erholungsbedürftigen Kinder eher g e w a c Ii s <• n i s t . als a b g e n o in m <• n ha t, daß Jdie Zahl der ieuitung*\ fähigen Mitglieder der Gemeinde z US ü c k g e y: a n g e n ist. dagegen die Kosten der Verschickung 'ms den verschiedensten Gründen n o c h g e s l i e g e n sind. I ml dennoch sind wir überzeugt, daß wir auch in •>! i e s e in Jahre keine in Kinde unsere Hilfe zu vertag e n genötigt sein werden, denn: niemand wird fiehvondiese m II / / t-rrne r k a u »schließ e ii. II ÖENDAfMT DER DEUT. iCH&R.4EUTl$CHE\ GEMEINDE Dr. Ernst Lo 'wenberg Dr. Hermann Samuel C; ' -' ' Dr. tlfreil I min VEREIN ZUR GES{ WHEITSPFLEGE SCHI ISR iErjTISCHER KINDER l- I Hermann Philipp Dr. \ W. \qrhan Spenden erbt ten im Q e in e i n d e . Ii Hamburg t99 s c h i c />' 1/ n g. a ti k : D e u t s c h l s r a e I i M. M. M ar l.ur g & S i in o n II i r s t h I a n d - Post s r h e c k k[ o h i <> mit dem Zusatz Kind tische Co. r v e r - Kind nur »o und nidit anders tragen dürfe, und nicht, als ob die Erwachsenen; nur mi und nidit ander* antworten durften; sondern nur. um tu zeigen, wie wichtig und notwendiggerade, auf dem Gebiete der Religion und liir dir Erreichung flu» ivotn Judentum gestechten Ziele» da» Fragen lind da.» t - Worten ist, da» Lernen und da» Lehren]' ' <las manche Jüdische K ii. I o r * e IlV II uinI vorübergehe olrtii ohne A Ii t w o r < t Verfasser <lor I laj Unterscheidet sich di und darum lallt er hinsl waren wir Ski ■ iri-> <b/r Ewige, iin-e und ausgestrecktem I A u f V I ii r e II . damit kein Sedei'.ibeiid ragen und flerueii und Forschen und Belehren und Aufklären. Darum lallt ilgi :a!a das Kind li.l-'en na Würunt •»er AIxmuI \ul|i allen undern Almuden? lie Erwuchseneti antworten: ipvi o"H35r ivcn dein l'harJib in Aegypten: da führte ' ('•ott, von dort Inn.inmit »tarkerfHand Vrni. Im ührigjen alte* wird dem Kinde •n. in welche Form e.» »eine Kräfte kleiden loht e»'frei, mit kurzen oder mli über die üedciltHllg de» Ibsl da t ili I' reibeil gola»» will: und nudi dem Lrw udi-onon mit au»rührliche"ü Worten ihr» k J'el!adife»tes aufzuklaren.: Führt um doch die ipuggaiia einen kleinen Kreis von Kindern vcir, von denen jcidc .Frage in die Worte kleidet, «Ii«- »einem Wesen und sein« gahung entsprechen, und von denen passende Antwort erhält. ede» die liir oam' be-ten veri iejen -cm 'rage viele »ich in allen itiuleiii au -I ii ii rl idi v oliv »eine r . Ile- E i n e Frage jedoch werden, wir in' unseret llaggad {Teilen» suchen — eine r rage, die in uu-ercu lugen von jüdischen Kindern Bestellt wird; und jedem Juden, de Judentum lielit. wird ei wehe ums lleiv. wenn er die»e hört. Heutzutage fragen Ihm Beginn de» IVHadi loste» jthlische Kinder ihre Eltern: „Waijiim unterscheidet i unscrin Hause' die er Abend nicht von i Abenden?"" In der Schule haben dij* Kinder Sederubend gehört, li an »einen Sitten und Brauchend von Seinen Gebeten und (le-ani cu, von seiner Weihe'und Poesie;- Audi btflten »ie (eine Sehen heil wohl schildern hören von Kindern au» der Yerwandtsdialt. der Bekanntschaft, der '.\adihar»dialt. Nun kommt der AI end heran: voller Erwartung sehen die Kinder ihm entgegen. Und was geschieht^ Nicht die geringste Veränderung ist im Elternhuuse /u gpitren Es ist ejn Abend wie andere: kein (estHdl gedeckter Tisch, keine Festtags^ liditer. keine lla:r!rj<la. keine Festtagsweihe, keine l'e>ttagsstiniiiiuug. Da drängt »ich den enttäuschten Kindern die 1'raffe, auf den Lippen: „Warum nntekscheidet »ich denn In-i uns dieser Abend nicht von allen anderen Abenden''' Als c-in»t in der Wüste, so berichtet clie Tora, elnjffe unter den l»r.ieliten verhindert waren. d»i»'" l'e»»adife»t zusammen mit dem ganzen Volke, zu feiern, <ta waren sie darüber aufrichtig betriebt und sprachen zu Mo»e»: „Warum sollen wir in unseren Rechten und Pflichten zu kur/ kommenr" ') Line ähnliche Fraffcrichten gar ') 4. MOS. 9i 1-1* ' [.'; ihren r e I 1 ff 1 ü» kurz kommeni1 W un»erein ll.iii-c'" I * ' Auf diese -di ni r/lid 1 könnte es n 111 1 1 11 <he l'.ltei 11 uiii jf>itc ahVnde »ind VeraJl Werl <■ 111 ^«• 1.11 IfI.V für il.iji lieiltii'«- (. W iegenf«*»! <leri jüi eiinzig dastehende: l»t'es l'ui uirs'*Jü<lei und 1111im (rt)»pr. Volk -einc-:r We: -ch.illend und u ii duldend, geleHk't < ihren iHi»geslreckU" 11' Xmu' ipzjigi li l,n'ii j t. Isi'o r,|ll 1 -dilech bel.iM-.-l. ei Können il-o El gntem t Ie» if*v'n ih \ 11tWort gelten' Sjc Null! weil der St iinlerla-»eii »ie- »ei|ii gühiffkeit soffen da gen. »eine Indien rc viele jii li-die I ltei s'ü I t.i s sese'n ilie Sederfreud llll-el e K dnoke im llller 1. Re riiin in ihn-. KZlern. Sie Tülde-i ileii .-Sek ti r/t: „Wjiiin »oljc i «i.(4n » ii ilu^ Sjedei ibeiidc -itilect»!•<• -dn-ii llcdji >»!,-, K.i Vi<b dl |da i libei gegatiien und ' voi w 111 (-» ültt* bei I!• di^eli.le \llt » urt seil .1111 Worten kmurfrii ültcn sieh Jibi r'i J't. ihren r zu ' l-t. e- , I III Uli im l'e--achte»l. um. Rutklil'Kk zu halt«* I di 1 . ' I e -' j il .1 1 - dy 11 \ cf-'j nw .irt Indaiislo»'. darun /1 zu verbreiten, w udai»t. dureti Vnlker, üi titj-n/l. Ie I Vo«»«sl «eii i. deiiken l und dt« urta itif>; ii irk»' Hand , 1, lerfi '..-e ■li. »i'tuj ..I lle >e lerr etisMisun re . I '1 -je: aii di:in ,aul d ■ Ikes denk. I Mi^l -l) I Zell» nd uii-l .-'1 1, die jdei) >e ler. i|.ieu I lltitlt fe en Kiniiijrn aul d«*ren v«o w u-H-vo-l kolim-lj elllltlt Ulli 1 l!l '/• t;i|i--'i eier. eilte I Ol t 'überlebte l.inriihtii IS in [null ie : 1 eiei. j-ine iei 11 . u;mii tllllller ,111 . .Jiudenlolin. -eine jRty»ihi<hfe. -eim li-i<i»eiirfV\ erle' -eine _"»end uns. W 1 lijndi immer so u i -. w'.ijüdi-di ist, - cht .v»,«Vnlli ilt.'u. rlder nieliil.il» je ihir Irulieii.i 1 ltaV»e. nUf berrürfcMi ihriii •tu. mit .; Fr ii|te b mit. u 1 u;jet< 1 lijndi imftief so il u v e ' / e i I) ' j dl : w'.ijüdisch i»f. -ie w iird>'U ilin-ll hl v r.ick-ntli ilMn. (.e:.i-.l.■ li.eutyrle-beiiden' fii Ii» er ilde- -l.irkeii :: 1 jfe>vichl» 'gejftai slii* 1 Fjiwdrntke. denen -;ie draiillen viellacHi *iu-je-el/t -ilid ■ l.):i mu--en sie -nli i'fl d l volle F 11 e r'u Ii i'u" hmechten k.uinen |)"f 1 hui —en gettorgen fühlen, d •> r l Vrdwort erhaheii auf alle Fr ihnen in'boliefT iliie^ jiident 11111- .111 f der Seele, hrcnll müssen sie höntju von' der lichtvollen Schönheit"unseji Iii ms. Von -einer -o »dl Iii CTeschichte, von Meinen ld I h*nii w i r \»olleii ttn Stützen und unslern j't-t 11 [1- •ij liiejlt < I V Kiti •du len l.. I « i ii \ if - If en.ld I. lr>! J,,l •r/vidlc-ii und /iisbödi v> sl irrtuctii|ni deu'ilnd »einen /nikunft-liiifuntn: Jinlenfiim f.r-h a l-.t e n, -t.iiken upd lern i 11 d i e Her r-e 11 p f I i'n / e u. ."N Hit iittnh.n h Jurtli K-"'n>i roc min Kr/^hlun^ vlin dorn \us>uili- Isr.H'W JM 'btidcn rieten t*cß.ilrti-Abvmlcn:. Nach. ein.-t l!b*-"r»cl/uny *->n >r>'. nV-rtia. Verla« C. jlua- Nacht «3. S. - Iii, itaijada /. lehnet .1 IJulc Au-staltuni> in Druck. Papier und l'inhand aus. * la drr ftueher<i dee Schncjiea Verl»«« er* h,.« ...ehen »Ii tiniai'bc*; l'.andcliea eine kaautealierld IU«iclj>.<div. Jcnt f-llen hctr&rxhen le»l enii..iU und mVTif m de-ulseheu KumoKtliar den Laien in Ida« Verständnis de« lla.ada TeVle« und ler Vemchttiniiea. am SeJer ■ \hend einfuhrt, jitü'e:. h »iWr dem eingehender Inier cuierten dl« wiehliijen Kri!ehnu«e( llntiahri^er i»i>sen«. lulll:. her Arbeit .de» Uerahi*- tebert.Dr. E. D C o I d i tf b m i d l Eni Tevl und-»einer InUrprelali.i« ■ verrollt;lt. .1 .'

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