Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 12 (1936)
- Issue
- 3 (20.3.1936)
- Date
- 1936-03-20
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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.Nummer 1 G e ni e i n d e b I a 11 il e r D e u ts r h -1 s r a <■ I i f i s <• Ii e n G e m <• i n il e Seite 7 VORTRÄGE IN HAMBURG Professor I. Heinemann-Breslau über die Wissenschaft des Judentums V(»r den Mitgliedern der drei II. I einer Gruppe Hill dem Gesellst und bah keil Thema: In der Iii.-in -te! I i;u "IM" ii sprach Neue VVffi lunihii 151T lille I5i il Ii ■ I im. i. Milde inlered.sierlei l'eis.mlerr l'rnf Ileinenuiil(i-Kr«{sla|i über du.« in lief W isseiisdiufl de» Judentum». KiiileitAaig in uhle der Redner »eine I besondere Pro-. I.l I Hill /II (zeigen. M je <leut!ieli. K rikigHlilii der ganzen geisthgeil sidi abwandelt dunh mit rlaltiiiii; die W;»seiisdiufi vom Judentum lie Sthicksitle. welche iiier Jurten-erleiden «panischen I poche 'mit dt und . mit ihrer \ 11 - - Kr zeigte daan einem Beispiel <ler ilirem philosophischen Bliii. in die W' drii<k»f;ihi!rkeit für das individti die Gefühl: Isie beruht auf einer besonders günstigen I jlgje (Irr Jndeiilirit.ldie nur wenige J.ilirliunderte andauerte. Die eigentliche Vttslührtlllg 'yolf/bg sich dann in der Betrachtung jüdischer WisSt»iU(h;tfl wahrend dreier s»eltjexliiitithiitier SiIm.itioiicri. :• Die eiste bekommt ihren ('Ii elterliche \b»ihlicl'un-r der Jud well. (Tie Iii» zu M e 11 d e I - - o h'n I inwell entspricht innerhalb der Hille /ur Autarkie, die bewul'ti eigenen Tradition, die Ablchnim Erklärung der eigenen Literatur die Heranziehung nMil jüdi»iher judischer Werte einigermaßen fV Die Veränderung jüdischen geudeu ls»iiiiilatjoit formte das 1 Vilser eigenes Sein.'in drei fachet Iii in mle K-rngeg nippen liesiiiidere I•»■waren diejenigen, in denen I mit der Kulliir der l he lhdleui»iiiii J •" de- Kirche erhallen i»l engen; der grone wi.lsliiiig der u ei leil, der ktK stiker \ < <■ Inm« ef| und arakter durch die spalinittr|- 1 viin iler Kultur ihrer I mdauert. Den Mal'nahmen ile'r jüdischen Gelstcsli dtij'ng.'dsr Kjnsdiliefluug innerhalb der liein In lliff»mit(id Tür die Niiih für Mendelssohn I 1 r Denmoi inen in den llereidi '• , (XiSein» in der auf diu loli»|eii«ahuflliihe I )enken silier \\ i'ise.j-1'-in lila I erhielten be- \\ itditigkeil lin die l'orsdiuhgi lerliiudunz de» Ju |.-11111111» zur lichtin II11111; kommen iiinK. hjr sein] hl .1 u pt Vertreter l'ltilo — en Werk iharuk .erislisdiefrweistf nur durah die ihrlstlritH II II I ' I 'I I tili II II - 4 111 - wurde in. jlie jüdische diesdifchle eiube. nfbil? des >l a|i in o Ii i d e s auf dj)p I ntchristlidion "vhol.istik, konntje nadige*« ie-ett Ii-lau».. — /weile»». U thidilsbilde» von der I rendige i'K %l» Mittel zur Deiitiiu el>eu»o optimistisch in 1111 mristjicheji II »■ e Ii r o I stellte iirde du I mwel Jahrhundert Ii il dl Ii 1 Vere I iliopa herilhmle uiabi«ihe »uh'als «ler'IJiide G.ibirol umfassende horni: de» (.e- 'Hill ..1,1. 11111-:! 1» ■ von iler loii-dirni»- I ntw it-k 111 it 4: Abraham G W e»en des Hl Zugleich »eine knllii»ielorm fuilger l'rnle»»oi linimle |ii r bildete «ich saisihüs und dt mirenheit iiu»L-el>ihlet ■ It und die l-.'te ihr. 1 l.i th nlim(»(he l'o»itinii in aktuellen zu uutei Ii.inen. Ileiiiii/in ( 11 Ii . 111 il dl» 11.n I der als!i»ijie W i-»en»»li <o eine Mellu» Ii- .in», um lacha zu \er»tehen i;en •litte W eilh,iu»i-u .in der I niversität Marburg zu» immeii. <ler die llilud und diren religiösen ^jlehall .....eiliecu l.ntw iikluilgsprti/ell abzuleiten »c-rsuihte: 1111.I .Ijisri \ or»i <>'. der l'.volulioii»lheoi ie in da»f kerngebitH de» jCfili»chen ' .-i».1 ai» blieb uiibt ohne 1 inlliil' aui den crolb'ii riidischen Iteligionsphilnsophea de» 19. lahrfaiiikderts. ' Sein Itihl des PropliefintniUM al» de» yerkiinders <U-» univer-jaien Judentums, «las seiner „hhvlisieruiigl' /ugTiinilelug, »1 unj im bewuHlen i/.usammenhang mit W ellliau»eii.» l ehre. — Auch für du» dritte Kennzeichen der-AVissetlschaIt vom Jinleutiim im \»»imilalioii»- zeiialter u unle Herrn um C'nheri als Beispiel he.range/ogt'if, Der Titel »eine> letzten 1;rollen ftnehea ..Die lieli'ition der Vernuufl .ins den QueJIendes Judentum»" lti11 für Ueiikemann d» tri-ffende /.usaninieiifa»»uii'.' jener lendenzeii »eine» Denken», dunh <lie <-r den GlaillH-ti des Judentum» vom Standpunkt de» liatioiialismus formt. — Der Beniner hell dabei'B ose n - z w »• i g s Deutung der Spütpntwicklung Cohens, die diu viel starker an die (ieirenwart heranrückt, offenbar . 11 >»t < f 111 u ft aiiller Beiradlt. — Der B .1 t i 0 n .1 l i s in 11 s war die I )enkwei»e der europ.ii»(fieii (ieiiei:iiion gewissen, die dein Juilenlunt die . I an 111zip.1l ion ^ebudit und il.Unit'die As»iuii|ation ertnö1. | hat: \on dieseniH rspriiny heim <ler Periode die Neigung, ihr Jilih »teilen, die dnrdi ihre Durihsiijhli bildliih ist. Ks ist deutlidi. wie die»e. ■ibt -iitniu di.hl jUdLsdietl Denk. i eine lehre darzuhligkeit %ir die Vernunft vnreisicsgenchithflidieli Talsadi<:0 politisihe /io.nisuiii» llcrzl» liatie sehiV-n-1'r»priitnj iai fi /ösisdien Nation,i'Ii»iiih» der Drevfu.sfH'rioili; und »lelli.- »ein -r- .»eil» der W i»»en(h;ill. die n ull .Irin Wesen I.-- Iietentuin for»dite, neue Aufgaben- -.I.-1111 offenbar w 11 e»"fut 'sl- 111 möglich, bei dem I nlw. l'-r ( t.ler voii Koni, »»um um in in der »iih die Diskussion d.-r jüdisiheu 1 il lein111 Ii! 1 ■ »egle. »teilen zu bleiben:' »irlldl-rU »ie DIU Kit- 'ei ».1. Ii. ii. Krf ihriin^eji ihrer ».legeiwart zu.' iiiiteen uu.l mit I : \ ,bil(i'|üüg viih Volk und Glaulien. dir hidix-i .Iiialitat de. Jud' tiiiii» dar/iislelleii D.i» J'robiein dei "l l.euaJl i»i iiIxMhaipt Zill ei-elillidi. ii Vul ^alie dei W i»,"ell»'<hafl im Jii lriil.nm der drill.;fi. vier ge'teilw ürtiueü Si^ialion ^rwotJeit. früheren M'agestelhAijieii lind I i.el>ui»»t..%.erJen'«i'un.jf m einlaih ' bei-eite geUiirfen. .sie liiüs»en einireUiut 111 i d-Hfi aufgeliolM'li w. i.Ii-u ineiner uif neue Ziele jn'alili 1. 11 ti iihtiin^ \n«fi in Xukunfj wird die Verbiuduilj de« J.i l tum» ii|it dei K)iUlljr dir Ijnweli (iegeirsta« I Jei I ur'+hV bleibrn. aber daber wird in.In »Hh Itesoitder» fül! Korm iiiteressiere«; die jrnV m.-mrin»au»rir liili ilte ■ gidunge .sie -iih-iui tk'-te'dle de» J11 IrnMin» li.l :: i Der Be.luei -ilihd! .-njit' einigen Siifzelii in de nioiali-die kivifi, die m.ii dei Bescftiiftig.HH'J tilil (iesihfihle au»;eheti kauii. * in ihrer-, Bedentoifs .1 - I 111:1 -Ii ,11 ht 111, ie- - Ii.« 1)..^ it ei l^»ro n. .Situation der luden hi Deiit»ihl.in I v de» \nitri^- w ir im leidMen ilf -h ürftsi 11 Ie i|h»'r,si>hli 11 ^e>f im d.;i i I ol /dein w i i en I ity der (.r;i :u> ,.\ _")|i iijtf I itel des (1 anzell . »..Vi \ erg iiiienen und mit itiou»/ei; ja11 ruhruu'gtvi u.-Mi W iditrgkeitt, und den \l>»]ihten de» Im- Iiii-i » riif-pi.nh: jn man "»elrriiv wir dir f niw'.iu lluii^r:]. \\ niei»leil jüdischen hi.li\nlue-a ein. >j W i»»eH»lli iH Mini Jji^ nlni; \ 1 beii. eröj I neu. I il r die ilem '.von,dem A 01 ir i.-oh.I 11.-in hr. d Ife sie :nf w cldii ■ eM,'« I )n .1er 1 i!lr , 1 ■!.i 1 jil*l ,!■-. \ dt' i- ■ ie \ u I jf.-.i!• 1'. dl- - 'greift-h ' in Irin w erden killt, oii gesagt /n. wi-i w.i.Mi-:rn \uir!ibli<k 111t» Ii. in.-mann«, \ die deut»ihr Judenl 'Ii lt. T ii r .1 i e j e. il e i t r t w .1 - / t!i iir« VI 11! si he -ki//i. w i.»,.„,,h ,it lllrlrs-r ' HU ht be.teh'Hi S<|| \v _ ' heii.' oiti 1iH-utlich'i it'i eil; midi <-iHin 11" die.' : » t : j r < 1 i- - e!i 1 1 nie .1 I i- II. 1!. im Bereiche d^er,'Theolojrie z.tisamnieiihüngiMi mit »h-r imorduiing de» Jud'iitiini» in clie Gesellsdiltfl in der Ri-chlsfonn' einer reinen KonfeSsioil. \ber gerade au iltek-T Melle beginnt schon in den letzten Jahrzehnten des l'). Jahrhundert« die Renkt ion. welche schlieflljdi die dritte/Situ.frton herbei fahrt, in der das Judentum Intel seine Wissen schiifl hie 11 t e-leben. Die I mweh h it die Juden gelehrt, d d! ihr Glaulien jlidtl nur im Reiche der Gedanken'zu l\ litsel ist; sondern d.dl i-i emgefiettittist in eine Substanz, die Volkstumsdvarakter t.zeigt. Der Sonntagsg.ittes«licns irraiioiHile I lemeir |- mir de» jüdi»(hen die» Kjiürbar gewes« mit -<ler I lira die I' erhielt, wie er_ uniijio.beu j»at dem einzigartigen 1111 I doch itnmei v alle» ging verloren offiziellen Birhetag I ine /iikniift S.dieint dem . Bei Hl dann in antlefer A sdllull und in f 111: dir /ukuuft -de» S,i|,|,us ein ue'r le,!'■•!■ ' . * .!)!.• \ ..faii«! ilt :i j w ar limr ertn; Rabbiner Dr. Wiener-Serlin über den Scbbat I ber den ^-d)U(R Zukunft »pr.uh letz Iriiipel l'abbiner den S.ibbaljeboteu au», tilinilieh der » /eichen de» .^öliri S l|.|> it »ei' piii "».-JT. Bibel »elb»! giln IfefJigcing all. .1 Kit 11.iih den ülditheh für die gauzi- (.e»t, Sabbat, stiirie lleili Killte de» von de n Grundpfeiler ile« Judeiiljiiu»' geworden; f) iiier ll.tlie.-J.il-is Salibatgeselz fa»t dogmatische itedeniung. und de.h ■"!!> h!)b a Irr. »,:ilr (.-, 1:11 Soiiin Ig; tri, I M )r. \\ i| -ir,-|;. i:iii, De); Irr Bdi.-I 11:1 I, ihreri '..! i/i 1!r 11 jilljd >|.-| .1:1 Irn-:,. Iii-n Sialöpl '-Ugjsvy i,!rf-M» lislag i4n »i;/ialen nn-l zri um. uk'nige Br»tjuuniii lir-e ivyui'A'eu l'ildi«1 hr.-. \ ..i-.':: I: >n hal Khwh'rn»' ()eü(nnjisNvi).!li!••■-': tun hiMiif der SaldKithei.li'iung ^ewoi-h-i. {tiillllllg Ullil »ein,- Ijrii-r. .dir.i .'ruli Satlb.il a 11-»t r'iMieli den S" 'ien« sei r n r •11 I! .die I) -I -1 : n lr r.S \W>!'- ' DiHlersgerjchleien Besltehiihgen,. alt K.ib-ii h-i refot'nt en in'*- notwendig »ihritrin iuii»»ru. »ei dl» Starke; I' r Ii altert te. an I Iii Mittel lller». d. Ii bi» zur Kmabzipalinn H in diir \rt. .w'i,- 'ei >alibal in \«M'bin iriheil der naliotii!-re!igi.>«eii Geme n» von .dein nn^ii'ih.-n Glanz Dtlfl <lie»e» H'i'idientli(h w ie l,,M keh 11 ie.lerl iieu iH-gluckeinleu l 1 lelmi»«. «. al» 4p*. W. Jahrhundei I dm SilldiJl augtioihen w otlte. ir die lebendige (ie-tiltuii. Ie*! *»abb 1 r nur' in KreZ J|j»rael niöglidi. äfe'r .in«h t al» bisher. s,db-t\ei »tan llah ,il"'i!t<l| -\nn>t<fvickl'tfng der I 11 liliiüt s-o.lml 1 Kür Dis 4 /um s'ei luiix - haft«. IUI I- 1 k-n Dies (fn . \e ■»ii (h»fftv e rT:enhe|t ■ v bietiingen: iiiin k o r h i-t / e •idil.olt mit (ragehen I i»-J Ii.11 te \ in dem 1 über d 1» I hellt i einem mihi- Chor I! ir bg 1 muMb, njittfien D.ir- «jiie i >i--'ell u-re \ ■>« 'd e Veran-laltnnS i'imt von Vorfi 1 re ytv '"zn des I empe! wi baiidr» > arge