Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 12 (1936)
- Issue
- 2 (26.2.1936)
- Date
- 1936-02-26
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde Nummer 2 wird die gesetzlichen Bestimmungen im Wortlaut bringen und als ..[ o-. Iilattau-salii- -ländig auf dem Laufenden gehalten werden können. Die Se'hrift -oll drm jüdi.-ehen Sozialarbeiter, Recht — und Wirlm hafl-licrat»-r. Arbeitnehmer und Handfl- und Gewerbetreibenden ein /u\erlä--iger Ratgeber sein. Für jeden, der sieh mit den ein- -'hlägigen K ragen zu he-rhäftigen hat, wird die Veröffentlichung unentbehrlich «ein. Die Bestellungen zum Siih-kription-prci-e von 2 KM. für dabresrlnerte K\emplar und 3 KM. für das Exemplar in I .o-cldaltfnrm. nimmt entgegen die Reich-vcrtretung. Zentral- Wohlfahrt—teile. Iterlni-I harlottenburg 2, kant-lr. 158. unHHHHnB&BE^K' ' Vom I.ehrerrat für den kKL. in Erez Israel wurde eine Zentraltfrtlr /ur l'flege eines Briefufehsrh von Kindern in der Diaspora mit K.rez Israel ge-chaffcii. Diese wird einen regelmäßigen Dh-n-l einrichten zur Beantwortung von Fragen über Erez I-rrael, mit denen -ich die Kinder an ibn wenden werden. Die Anfragen können in der Landessprache gebellt -werden, die Beantwortung in bebraisener Sprache. So wird die Zentralstelle niehl nur Informationin über da« -Leben in Frez l.-rael in einer der Mentalität des Kindes angepaßten und ihm ver-ländliehen Form erteilen, -onderu •"" Ii "ir Verbreitung iler hchräi-rhcn Sprache durrb rege Korre- -pondenz beitragen. ferner wird die Zentralstelle die Korrespondenz z'.i-rhen Srhnlkindern in Erez. l-rael und in der Diaspora vermitteln und dir regelmäßige' Beantwortung sorgen. Diese Briefe, von den Kindern ge-rhricl.en und beantwortet, «ollen natürlich nur in hehräiher Sprache abgefaßt sein. { Die Briefe der Kinder -ollen an den a d arzi hakeren Ii a k a j e m e t T i , r a e I; T e I - A w i w TO B*. 7 J 8. können aber au. Ii an die Zentrale de- Keren kajenirt li-rael, Berlin W IS, Mi-ineke-tr. M. geriefatrl werden..der sie nach I'alä-tina weiterleitet. ■ . * ' I - Bedürftige IVr-sonen deutscher Staatsangehörigkeit, <lio im Inlandc ihren Wohnsitz haben und das AngH>ot auf Ziusherältsetzuiig ti.icti den Zinsermüßigutigsgeset/cn vom 24. I. und 27. 2. I'»3> angenommen halten, erhalten auf Antrag eine Härlebeihilfe, wenn st»- nachweisen. daB 1 sie mindestens seH dem 31. 12. t*i~>* Eigentümer der im | Zins gc-*-nkten Wertpapiere sind, 2. tief Gesamtbetrag: ihrer Einkünfte im vergangenen Kalenderjahre den Betrag von IJtM» JtH nicht ül>er- Jtiegen bat: die Finknmmensgreii/e erhöht vicfi für den Ehegatten um 3on für jede* Kind um 2on Jt)l. J -ie'.ihren Lebensariterhalt im vergangenen Kalenderjahr« r.u einem wesentlichen Teil aus den Erträgnissen von \\ ertpapieren liestritten haben, deren Zinsen auf (.rund der genannten Gesetze ermäßigt wurden. Die Härtehetbilfe wird vom I. Juli l«»v» an gewährt und im voraus in zwei gleichen Teilen jeweils am I. 7. und 2. I.! ansge/ahlt. - Der An trat; auf Gewährung einer Hä riebt? i h i I f e.f ii r d i e Ze i t v o m I. T, I 93 6 b i > <n. 6 10 3 7 t-t nocb im Februar 193* bei der zuständigen Wohlfahrts'- •teMe zu stellen ' * Neue Vorschriften über das Arbeitsbuch Durch Yerordnujnp'vom 2». v.M. sind folgende Arltcitsgruppcu /ur Einführung des Arbeitsbuches aufgerufen worden: '' r l.-r-3. .. ■ 4.- öffentlich.- Dienste und privat*} Dienstleistungen (aus- , genommen häusliche Dienste). I nicr Ziffer 4 fallen auch Angestellte und Arbeiter jüdische* »ffeiuluh-rechtlidier und privater Organisationen \ i lK-iti-r und Aufteilte, die in diosen Betriebszweigen «■schaJtigf ,|ud. -ind verpflichtet, sich das Arbeitsbuch ,wn bediahVn. Der lerfniin. nath wekhenf die Beschäftigung in <l« -( ii Befrielis/wtHgen ohne Arl>eitsbuch strafbar wird, wird noch l»ekanntgegeben. Personen, die sonst berufe- KtäBige ljihnarltejteh nicht verrichten oder nur für gelegentliche kurzfristige | Aushilfsafl>eiten angenommen sind, brauchen kem Arbeitsbuch. Briefkasten Ein H. Sil* meinen harl^tr. 3. die Mitte Pali<t-Ciststiltc in L rituelle Fiihrua« ivl um Mai die neue Penvion rin Frau Annie H ö ti t e r , Lentpätestens Anfang April eröffnet wird. — Dic pzij> C I. liarlulliiasse 15. F. 2J81S. lieber die nichts bekannt. i Mädchenschule der Gemeinde Volks- und Realschule Wir beabsichtigen für das Schuljahr 1936/37 eine Abschlußklasse (<*. Schuljahr) einzurichten. Dieses Schuljahr gilt uicht der Bertifsvorbildting, Sondern soll Schülerinnen, die noch nidit für die Berufsvorbibluilg in Frage kommen, eine; absdiließettde Bildung allgemeiner Art geben. tis werden in diesem Schuljahre unterrichtet: L jüdische Fächer, 2. formal-w isseii.sch.iftliche Fächer (Deutsch, Rechnen, Stenographie. \\ irtsihafls-GeOg*iphie), 3. technisch-haiiswirNchaftlictye Fächer, 4. Fugllsch. Meldungen, auch von Schülerinnen, die. bLslier nkh( unsete Sdiule besuchten, werden in eleu Sprechstunden des Direktors Montag und Mittwoch 12 bis 13 I hr Otroliiieiistr.il?e 33. Donnet-st.ug yi bis 13 I hr Johnsallee 33, enlgegent;etu>nimeii. 1 * *- '■ Der Vorstand des Altenhauses der Gemeinde •' hat l»eschlci-seii ein Ehepaar uud/ocl-er männliche uiicI/chUt weibliche Pfleglinge juDum-hmc-u. Fr fordert <k jenigeu, welche eine Aufnahme wünschen, auf. -halb die- AnnrebJebögen bei Herrn Otto J o s Ii u a. Bleichenbrücke 10. Zimmer l(K)a, oder Herrn Otto Meyer, Rotheiibamnchaitsbee 137 II, abzuholen und bis zum 13. n.M. voll-tändig ausgefüllt zurück/uliefern. Zur Aufnahme sind gemäß "S 4 der Statuten tfoeiguet: Männer, welche das 60.. und weibliche Personen, welche das 55. Uebeasjahr'. überschritten haben, der Doutsch-Israelitisohaa cxler der Portugiesiscli-Jüdischeu Gemeinde seit den letzten fünf Jahren angehören und ein unbescholtene* Ix-beti geführt haben. Diejenigen Personen, welche l»ei früheren Meldungen Berücksichtigtnig gefiitKleii haben, kciiitien sich aufs Beiden. keine neue 1 Wir Vierden von sachverständiger Seite darauf aufmerksam gemadit. daß viele Genieiudeniitglieder auf ihren Bcnkti unmoderne Koffer stehen haben, die sie gern fortgelicit mikiiten. D.t wir für solche Koffer dauernd Verwendung haben, bitten wir. uns diese zur Verfügung /.u stellen. Abholung erfolgt durdi unsere Boten auf schriftliche tuid fernniüncllidie (44 38 44) Mitteilung. Kommission für das Wohlfahrtswesen. .1;. * . ' | t "; Lehrhaus des Tempels \rbeitsgemeinsc haften: ll.ibb. Dr. B. Italiener: Die Bedeutung des Islams; Montag, i März. 20'/4 Uhr, lleiurich-l^'v y-S-ial, Utägig. Ooerfcantor L. Komitzer: Die Gesünge tles lemneb (mit musikalischen Beispielen): Donnerstag. 5. März, 2ii% Fhr, Heinridi-Levy-Saal, I4tägig. Rabb. Dr. J. Norden: lleliglci-.e Strömungen des Judentunv» von der Zeit Moses Mendelssohns bis zur Gegenwart; Dienstag. 25 Februar. 20' \ I hr, Sit/iings/imuier, I4tägi^. 'Dr. A. 'Veis: Neubebrüisch; Donnerstag, 10'V, I hr. Klassenzimmer, Stägig. Füir "clie Teilnahme in den Arbeitsiremeinsdiaften, clicr jedem Mitglicle der Gemeinde zugänglich sind, wird eine 1 inS4Weibeg<ri»ähr von 2 Ji)l erhöhen. Sie kann aul Antra;; ermäßigt werden. Für Jugendliche und Unbemittelte ist die Teil nah me unentgeltjjdi. Anmeldungen:1 OÜejrstrnllej 120. 44 64 rj(t. Der Vorstand. * Für die ( mrkidautg in Kurorff und ffeifrtäffen -lebt in airsetn Jahre wieder ein be-rbränkter Geldbetrag zur Verfügung. Anträge auf Ver-ebiikung beziehenllieb auf Bewilligung von Zti.-ebii--i ii für den Be-ueb ' eines Kurortes oder' einer Heilslätle -ind o/s- 10. Miirz einzu'reirhen. Bei der Knappheit der Mittel können nur dringende Fälle berüeksiebtigt werden, inshe-ondere nur ,-oIcbe, ln i denen von einer Kur die Wiederherstellung der vollen Arbeitskraft zu erwarten ist. Dem Antrage i-t ein ärztlirhet Zeugnis beizufügeitr , Zentrale für Kur- und Erholungsbedürftige Bf nr f kr stnße 2.