Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 11 (1935)
- Issue
- 10 (26.9.1935)
- Date
- 1935-09-26
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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ä jjfc\erjjpww it-'i l MSiBßt'l-!n .LI.' </er Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg Das GemelndeblLtt erscheint In Abständen von 4 Wodicn - Bezugspreis 0.60 RM halbjährlich t Anzeigenpreis II Ct. per s gespaltene Millimeter-Zeile Verantwortlid) für den redaktionellen Teil: Syndikus Dr. N. M. N a I h a n Hambufa , Drutfc. Verlag und Geschäftsstelle- H.Lehmann AtSCrStrafte 97 AjiC-Hol. Fernsprecher- Sammelnummer M0737 ATT Nummer 10 Hamburg, 26. September 1935 11. Jahrgang WACHSENDE KRÄFTE Es ist ein Naturgesetz, daß 2Ln Ransel? Base ho no 5696 ■ein Körper, dessen Leben vo,n fremden Gewalten bedroht wird, in sich und aus sich heraus cjie Kräfte entwickelt, den ihm drohenden Gefahren zu widerstehen, sie zu meistern, sie zu überwinden. Die Eiche, die der Sturm zu entwurzeln droht, zittert zwar, aber sie schlägt ihre Wurzeln nur um so stärker in das Erdreich. Der von Fieber geschüttelte Körper entwirkelt selbständig Gegengifte, um des Fiebers Herr zu werden.. Im Leben der Völker ist es nicht anders. Als unser Volk unter der .ägyptischen Knechtschaft seufzte, beantwortete es jeden neuen Druck damit, daß es sich mehrte und wuchs1 , wuchs an Zahl und innerer Kraft. Die Bedrückung durch den Syrer Antiochus schuf das heldische Volk der Makkabüer. Die Zeit, die wir, die Juden in Deutschland, heute durchleben, ist dazu ajigetar, die in uns schlummernden Kräfte und Fähigkeiten zu entwickeln. Nicht anders dürfen wir sie betrachten, denn als einen Aufruf, uns unserer inneren Werte bewußt' zu werden, als eine Mahnung, alles allzu M$nschli :he abzutun, als einen Ansporn, nach den höchsten menschlichen Idealen und Werten, nach der Erfüllung des göttlichen Willens, nach der Vollendung jzu streben, zu der die Festtage, denen wir entgegengehjen1, se t Jahrtausenden den Weg uns weisen, als einen Ansporn, uns zu bewähren durch Hoheit, Würde, Haltung, Stblz, Verantwortungsgefühl. Stets ist es so, dajß zur H ö h e nur gelangt, wer aus der Tiefe aufsteigt,;daß iur Höhe nur gelangt, wer zur Höhe emporblickt, in sich die Kräfte fühlt, in [sich die Kräfte e n t w i c k e 11, zu dieser Höhe aufzusteigen. Mit jedem Schritt, den er vorwärts, aufwärts tut,! fühlt er sie: die .wachsenden Kräfte. ') psr ipi nxv }> 2 Mos. 1, 12. DR. HANS Die) Briefe Franz Rosenzweigs i-'ratnf IE u s t» n ■/u *• i ir. ItrirlV: Kiiler Miin — i S i in )i u iiotofwälill iiiiiI llpraiiNiivgi'fi von Etil K.Iiih I! MCMXXW . N l)< r I est überall zum Angriff und w ieder heru des Mihi ncs über hinaus dieses Bmlt im gegenw.ü großen kru zu spüren. ' \ ersuchen Er beru streu;: gesdh getragen. \\ \ tlrtracs um Ii LIEBESCHUTZ; II S .* II /. u . \ erteil usgefor in deswird I eine (igen [ der elthe TIJ S. i ir. s {< h r Briefe Iran/ Hosen t wvip's «it nehnier eines lebhaften Gesprüehs. i gung Inn iinil Iter fiehl: ei wird eil. ja oder nein ZU ragen XII den ■ii Weil ihn die Briefe luden. AI» In i vielen dtls (.cfillil lelien.liu Mfi%\ iiagetvöhnJitbfl Bedentimg für -den I). n iIi Ii in I besitztiiilien und hilf Ii Aiirrirung (rlauben wij die "Matht il \ .-i l.-itr. irkung i i ■■ \ i i m It.-ilin \l ensHu'ii verändern .umi erneuern ir diesem Liiid'rmk eiw.ii über nuili/u;: sulter niitil diirurif. dal? ein begrenzter. ossener Geilankenkreis wied ir und wied 1. so < all er den Leserdu tli die \\ u< I diiriii seine l <-siii;keli ireWikseriuußeii I l.'.sl |s III I llllll'l 1(1.111 Itlrrty» Iiilt'II r der ihn villi II. heu', sijdi \orelts liert. I i nie .Iiis X .e^ijuieil i-t d| IW4 Iiis l'IJ'l. vojii den -/eilf,i .Studenten; der .von »1»■ r M «'«•«bseft. Iiis /in fel/ien \l.int Jüdisches lind \ii«tju<|isHit«'s . falfigkeit. ihf i'lieiiso -rf.1 Iii in' jenen elilpilpäisdieii Jalir/t reitbeu Ve>\v;itidluiliri'h der I . Iiiumi \\ ,iuderi.dire jener I ml f s si11.-iIi 1 ki iin/.'i.Im.-im er. jeileukills /u /eilen, "das Ii die ihn das Lehern liilin. um (lenken, ollenli.ir. »eil er sidl So sielien die uiulleii Kriecs lull:":li<- Briefe'riticbeJ Ion des Mulus und des junjieu Ii/m /in (i< s,ni(tiiej hinulieresiirlieii der Bibelitli'rsi-tltulug. tsdi. int rüder i. idi.jn M.uinirrigijiskeii Von Ideen und [ rillen eiitspridil wie den /.ilil- Lebenslauf, in deile i sidk .jiRe ■ ( .ein r.ilioli Mill/K lli-jll lilillheu. Im Hosen/» ei;; /nj sein, da!' edlirfnis li.it. die Smiati.in. in i allen Hidi'turijien ■/..» durdii.br xietfallif! verbunden fühlt, »riefe über das ()s| judentum fruit/ nahe■lieben eindringentJeSi Krürterungen dej. Chlrik- KSCS der. deiitstfietj Rejih.sverfusslriijr: Mab read uutje.r«' Uriele der /<;il tiber .iiillciip'.ili.lisitie lind StB>lfegfs«be l'niblenu im Krteye liiim|elu; jtlas Stuben uueb th'X-e\» iiien (■estull des von Jiiileiitnin in tli (iegeusiltzi Leines«t-Jrs tlas NiiereSM! für Viensib.en. die als ( Ij.risieh nclieii.-in.nidcl \\filmen und i \t>rsibie<leiiitriiurkeii der lul und ('lirisientiim \ erdräligt die Kigenarl der ItHbliaftigen lud Juden in der Alll.iLs« eil ire Meinungen habni. /u der litte, die Willis iletu'l Iteiihl Uli)