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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1935-08-30 · 9 (30.8.1935) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
11 (1935)
Issue
9 (30.8.1935)
Date
1935-08-30
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Nummer ') U e in ei.ndcblal| der De u tkc h-fsra£li t i s c h <■ h G <• m < lud Seite 1 l.iiiirt• beisammen i>li'ili«'ii. \ i»r der Aufnahm? in einem Heim müssen'sich daher jedes Kind und jeder Jn^r<-■ 11■<Iiteinel Vu»rejse-l ntcrsuchung |iafer/iehei», damit Träger um Krunklieitskeimc n erkannt und] den Heimen fi■ i ■ li.i11<■ 11 Werden. Das gilt äiinli dir VYilliehuiueuhnhe. Dir dort /u längerem Nuft'iiili.ili feilenden' junpmi Meeschen s .Ii inil dadurch, nndi Möglichkeit du vor pesdtüi/i. dnfl in ihrem kreise eine l|>iftic* unter >i<11 I• l<-iI><• n. Aber jeder. Diiiini. kann Ki,iiiKIii ii-kiiinimit deriirliffeni Meiineil ßesiicti 'inieif- .inf lliWi Hi■ -in 1>-\i■ 11>■ >I /eil iinr wenig beachtet Kitte: setzt k e i n e n N he Ifti inen höhe im dir auf < l< - in i< - ausbricht, sojän; In vnn uuHeii zu ihnen I bringen. Durum ist uüetl w iiiischt. \ikIi .Iii der Pforte v«mi Wilbelrninenliolii' weist eine l'nifl i|a. Aber (eider wird sie {in hi/nii iim ergeh( an alle .die drinnlidie, i<hinin.ips-S|>a/i«'rpaiip n.uli VV ifuer Proprumm! \|i-ili( nv. D. Vierzigjähriges Jubiläum der Neuen Dammtor^ Synagoge \m i">. \. M. waren 40Jahre seit der KröfTnung «er Seuvti Daintutor-Synupoge verflossen, and «ft i«t* heubsiditipt.-iii einer würdigen I rinam ä.Tage des Sukkmfesies II1). Okt lolierl diesen (.edeukljipj/u hepehcu. Darum «ei Iiht die' ' Geschichte der Synagoge |in großen /.Sipe 11 p< s«hihh ri. Als in den lel/len Jahr/ehiiten de» M'rpunpfi|fU Jahrhunderts immet mehr j Juden sich Mir dem Dauimtore aujsiedeltcn. erpnl» »nh l>.ihl; die Notwendi'pkeii der Krriibtunp einer Synagoge innerhalb: dieser tiefend. Iis pah iwtir eine Reihe von Beistubcn Kvclisdieu (•rinde lulh-e und Rothen» l>.in null ausser, aller deirgesteigerteu A nrordi'i/UUpeil knüllten sie Iiidll penüpen. MeliiTiidi versuchte <ler SynugOge|l-V Crt band in dieser llin-ulit \lmw üris/ukmniuen. doch gediehen seine Pläne, für ilie sidl nidlt penüprnd 111 tere»»enlen Linden. nicht über dic*y Veröffentlichung um Vufrufen hinaus. I 1-1 ein ausführlicher Aufruf führte im Jahre |s')J einige t.ukrältipe Männer zusammen, die inner Kührung mm: M. s t ,1 \ <-n Ii u p e u eine ..CcymniBsjon Tür die Krricbtunit der neuen Dainmthm—Synapope" hildeten. die ihre erst« Sil/unp am 4. Juni IW5 abhielt. Die l nter/eidiner des Aull rufs waren die Herren I lei mann Rintheim. Gitstat I >< -11 >. 1 n 1 < >. Leopold Durladier. S. Krank. Mnrit/ Rosenhluni. M. Siaxen'-; halfen und Ph. Winter. Iii der Sil/unp wurde ein |iro\i- »«irisches Komitee von neun Personen pewnhll.» «las die .A,rl. riihtitup eines (•ntte sltuus!'» vor dem Duuiuttliiire mii einem den Anforderungen der Jetzt/eil enispri'dienden würdigen Gottesdienst" in die llunijl nehmen sollte. Diesem Komitee kam. hei seinen Arbeite*« ein eünstigeil I instand entgegen. I ine Krhenpc nieinsjhali erklärte sidi bereit, auf einem Grundstück an der lieneikesiruüe eine S\ itagnpe auf ihre Kosten /u erriditen. wenn'ihr die Gu-I runtie für eine /chnjahfipe Pnthtling <h's (,mli »li.iu»i - lioteu würde. So benötigte] man nur eine gröttere. Suinine lyr die Ausstattung und im üliripen (iaraiilen für die l'.idil des Gebäudes. Schon in der ersten Sit/unp wurden einipi' lausend Mark* pe/eidliu'tj und auf einen weiteren VllfrilfJ der sjdi mit den Kiti/elheiten der Krrichtung des H.nies |Uv schüftiple. gipigen so vieleIZc'ichnnngeh t'in. duR der I5.ni als. bald begönnern werden konnte. Kr wurde den .Vrchilikteil S(iile|i|>er und H/ekow ski! jihert rapeu.die ihn so förderten. (Infi am 15.August isui die Kinweihunp stattfinden konnte. Die Nerwalluup des IJaues und der- S\ uaposie wurde •inem VusschuH libertruei 11. der aus den Herren rJius ( nlmiinn. Moritz Durlacher, "Murtin Kränket Martin Garns; Julio I Iirschma 11 n. Mnrit/ Roseti stand. Träper des (lesellsdiaftsvertrages w .11 en die die alle drei Jahre eine Neuwahl'Vornelimeii' km umlalne ">(«• St. Iilum und Mnrit/ Sraxelihapeu fte- (liiranK'iK Hinten. Die en, die alsliahl vermietet waren. unter AllsluSsiiiip der f eierlapen einpesdinlli würdigster Weise v<ir sich Alisschultlllip jedes Mus stelllUtp eines pulen \ ic lepte man auf iinliedinptr S)napo Iii der S\ iiapnpenoriln iinp wurde festgelegt, dal? der Gottesdienst nach orthockixem Ritus ub/uhulten sei. jedodi 'ijlltim, die sonst an Subbutpeil und t V erden. Der (•oltesdieii'C't sollte in pehen. /war unter prundsiii/liiher kiiistrriroeiites. aber unter 'Allst mmigc'ii'Cflion's. BesOn(le,tjc*n Wert 'Ruhe während des (ioltesdieusies: besonjilers war l'redipei /u man auch < halten. Ii: d artnn bemüht, pute Viirbctc'r und ■Ii Gründiiupsjahieii irüt pull des mit item ihm die Sl uapope i'ii führlen] nie Xit Syuaiop«'n-A erbuiwl in \ i-rbindilijp aU/ulsdiliil'eii. über ilie Verli.ni'd . eiiieHi preilbureu l.i jelmi»..' da ' dm ••In Ulli Inn Synagopen-\• rl 1.1 IiiI ,betrelts4'der (.eliel-ordn 11111: find;U(dl wepen der baufiHie 11 'Viiordniinpen des .Syiiajropt'nraunieiliircli seinen (>bk'!rrabbiner BeiiiiijMiupen stellti\'ilie ' nidil llUtfeiromiileti \\nfileu. Der Svnapopen-\i'rbaiHl. dier inil dei I I11111 iliiiie di'r Neuen Dämmten-s<\niigope.» «hjH Nenb(Vu ■nu r weiteren Skr'iuipiige in der*gleichet! Stadt«pen»l imlllitlp. niadli'U wollle. iinil'le .sihlieMlidi d"<h die'.enu iudi - Synagoge l5oni|)lal/ erriditen:™ di'r Neuen I ).i min im->\n ige \t urdi'dadtirch aber kein Ahbrndi pvtau. \mh siNititn rh.....Hungen inil dem IVm|iid-"\erbäucl führuru /u keinem Die Neue Dujiimlnr-M nau'Ope blieb, sellisiiilidip. wi ll \, 7m I. •n pmaiien Heu MirgesciirHun dipen (rotlesifieiistei ohne I < iutfe sie auch stets ilhie. Vijhi si<: nie Von dem Standpiitiktv M" einen pm iuletl W ru x >\ ürt" >•> VerWbiehunp in der Wohn KinflnR' auf die. Resudi<|r/ahi sitll Sfllou n.11 h einem /ahl nichl mebt/ifusreiditi .der >\ iiaun^i*' da» (•ebäl|dc inil eschrHibfli hallen: npeit und ihtie U'dmnien. Inger, und.nur die wiiiere :eid kmiule /eiiwei«e eiiun iHüim-ii, I rol/de.ni j<rigie es rhlliuk-rt. dal! die Slelleu- hen halle die \efwaltunp ■Ii /u dein pleidien (•inndblall pehoripen \ ordei haii^ei 11 in der Ih ne«kesii.al!e er wollten. I uler der I.Htltlip de» V11 Ii i lek'len üehrehd w lirih» die Synagicge erweitert iijiij nmgeJmuXs s«i dal! tie In un "(Hl Mellen fallt. I inan'/ielle (.runde fiilrrteu dann Wi/iil ijaN ler/alil \ ierlel jali lu/w i (, I Uli: abw ich. ihr mfif du' Pflege eine« in las Kipeillfliri der fletueiilih 11 .h;ii lel/ten Jahren für die I luiix 1 1 11' sehr \ ielscii iL'e \ 11 w eiidiitii: Keilas gesamte (irilndstiict itbergtup. die ja peruile ^ill der |{eneike»lr.it!e e flflldcMI Ii.11. \n der S\ n.ii'n^e wirkten im b.aule der Jnhrfij beilenieiii Männer. Iln ersfer Habbiner und l'rediui 1 vciar Dr. Ma\ (•rUIIW .1 I d . der 1 l>i 11 Ii uaili Wien berufen Wurde.' Ihm folgte Dr. \. I i) e w e n t |h a l; der siih besondere Verdienste d.idurdi erwarb, iluli erjdie mui. Vitfang/an p»*|iliiitte Helir pionSsdlllle ins l.elieii l iel. VI- Dr. Inewenlh.il rl.idi Rerflin berufen wurde, ver/ii/hlel*'' 1jna.l1 . Vs, w,u wiiInnend ilei Kriegsbeil auj die Anarlliinu eine» ei^elien thiblrinifts. Man übeitrup vielmehr das Prediger.um den Geistlicheu di» I em|H'l-\ 11 lialides. den Herren I )r. I ). I. e i in il(ii-i I e i uud Dr. J.j>i n u d e r l i n :' naeh ibre.m \u«sdieiih'H vei'w altete II111 Dr. Nu th an interimistisch, das llabbiu.it der Neumi Djimnttor-Sy napiupe^ dann Stellie uiän in Dr. Paul Iln h/er wieder einen eigenen Rbibflifler im ll<t.il|>1amte an', dfl ». u lern Irühjalir l'ij^ sejeiisnndi K.in/el. Srl-m:r und |m|,. 1 verwaltet. Dmerste Oberkaictor der Synagoge war Ib t'r J. I .in d a 11 . ein bedeutender Rarilon. der .seVh/i'lui j|ahri Inn prohenu Krfolge him tätig war" und-dann imeh Amerika ^m^. Ihm. folgte ( Mm rkantor Josef I i e h l'e 11 s tC'i n i lieiibtlb ein t'husoil ersten ll|;tnpi s. der Iii 11 f/i-hjc Jahre lang seiili-s Vintes uallete. Seit sj-iueui I hei (rill in /en Ruhestand ■ e.i. ist erst xor drei Jahren ^i sioilieu wirkt .1111 Vorl>eter|«ih ( »lerkaulor A. lieber, 'der al- .Kantor wie als Kenner und Förderer judisiher Vlusjksich einen. Namen erwiirbetr hat. Audi als /Weite kantoren halte mau imiiH'i gute Kräfte, w ie K.irsdiner. Hosen leid.,. III iivien-lein. I ew an ihm »ki 11. .1: in. I.s würde zu w eit I nln en. Ii He die Männer'/u In mie'n. dusidl in d Krhaltunj N.iihkr.ie; V ni sinnih » seien Verwaluilip der *>> nagope Verdieiiste) um ihre insbesondere . iii Mie'n sdiuieripeli Kriegsand jähren.'erw nrbi-ii : ballen. Nur die V m-u/. iiileii enuiui l. .Dies« » V IIII bek leideren ilie Im Vor s|,, WTte D.iv Peine. R Sollt llerren MlIX Staceuh.ipen. W. P.h i. r. Murtill l;räjikel. Willi I len r> < h u s s « I. Vtich, dif kollepii|lnis. un dessen Sielh kollegillin Irjlt. haben sich gl liesouderi' die llerteh I o'uis W Hin Im \an, ( leef. I )as Ami des (>l>erku»l« 1 » Itnsemann. dem »ein Sului'. »<hei«h'ii Herr Hnrwil/ folgten vorlesei war. Jalir/eli'ulelaii lebende Lehrer J. Ileini-in Kitten I hilu-punki in der 1 die Keier ihres _i->jähripen liest« |j,«'n Vicht nur die Vertreter der (.emi imi sehen Oiu niiis,il innen w ,1 reu die Riirpet sihaft h.ilti'ii .nhl lldiilt I e\ y. Kdliard Jacob Valk ii^ irtttl sit/enden. des (iaraijloüler das Ib |iraseiiianleiii'erdi« usie j iwmben. in» Vlor.it/ Karlsherp und M'kl rnol AI-: h 1 n n ■».Iii tdete.jS Jahn- I lerr Julius und Jiadj dessi n Alis iillseilip pesdiät/t«'r I "i.i jel/l im RuheStijudi'. läti^. - Iii«- der Svnagoge bildet« am ."». August («Ölt. «Ilde und last aller juifirschiejien. uüdi .der Senat und. Mitplieder euts.indt, Sämilithi

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