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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1935-06-04 · 6 (4.6.1935) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
11 (1935)
Issue
6 (4.6.1935)
Date
1935-06-04
Page
[Seite] (sequence 10)
Language
German
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Seite 10 (i <• 111 p i n il <• 1) I ii I I (I et I) e u t s c Ii - I s r a e I i t i s c Ii c ii (i v in c i n il e Nummer Vn-prudi tun der h*iit1i.irii»|)|>«- Leben--, (■eiiiilliuittc I- und knn-iiinw arctihäiidlcr erhüben. <f Iii iIit bereits erwähnten >il/u tum \ t. M. spradt I ferr Dr. jirr. M. <• o I d In' i ■;r über \\ <H li:'«ci I»—11. ■ irt-n. 1 )ic hefitifTcticset/jH'hiMijf verlange W a'hrlifil in di r Werbung und, eine dem Angelx»! enI>|'ir«-t1iciuIc■ I ei-timir: das komme insbesondere denv kleinen (levterhei leihenden, k.mIlenlen und Handwerkern zugute, denen die groHea Werbemittel der liidiistrickon/ernc niibt /nr Vcr- FUff''"P itanden. Wir Juden nahmen .bei den gcsel/- liilien l m-diriflcn durchaus keine Sonderstellung ein. In den. die W i II -diu 11 -We rlm n g normierenden Gesetzen' »ei keinerlei \ ii»li.ihiiiebr-tiinniyjig vorhanden. Das werde nitdi tun ilen (.eridiicn. ilie an das (lese!/ gebunden seien, fe-ti: i 11.11 len. _w ie a uch ein hödisl in lere—unter, den Botkott triwerfender Be-dilul? des, l.audgeridtls in Hamburg beweise. |ftl\ koilliesfrehiiiigcii :v:cii (!cs<häfte auf (.rmiil <hJr lalsjtdic. dal! ihlre Inhaber oder d.iin ihnen arbeitende kapital judi-di -i-ien. wurden mihi Rcidisgc ridtt auili iii. einer längst 'veröffentlichten Knlsehciduiig verworfen, liniere ( n iindsiitze habe allerdings die Bewegung, die in der den Staat bebcrrsdienden l'artei organisiert sei. Mit \|i|>ell des \ ort ragenden au die jiidisdie (a-sannln-it w ir'-ifiallliifieu lere»se ih-s einzi /eil /u verteidigen um. . i tditl'idien Selmt/ in Ans-priidi /u nehmen, um den (■mm -,it/ (ler-(rleidil>ercdltiguiig in der W irtsdiafl /u tcrlilidigci s(fil"s«eu die A ii>fii Iirungeil. einem ih re osilioucii im Rahmen der (leset/«' im Innen und der (■euieiii'-dijfl in dieser Nnl- /u festigen und bei Botkottt erj*-iidi< n Vom deutschen Judentum 'Am J". und JN: Vpril fand in Berlin im Bei-ein tun | Vertretern .Ii i siaatlidlcn Behörden souie je1 eine^ Delegierten derpeidisvcrtrcliiiig und de- Vorstandes der Belli lilier Gemeinde «ine Ladung ton 4(> Verlretem der in; I >. in-diland 1»estHiendeii KIitttirl>üiiiF«' und Vereinigungen I, ühnlidier Ziel-itziing stuft, um über einen Znsuuiincjlisdlbifj, dt r jiiifisdi-iiiltureilctr Organisationen in Deiitsdiluud zu" * beraten. ) ■ ■ . SfM.il 15' ]i rnÜu llgsw mii Ii win Herrn Dr. Siiijirr, der in I BrofiYil /ii-cn tlas Wesen, di u /weck und die Noittctidigkeil etile i ttcidisorgunisutiön schilderte, erläuterte Neri St.r.il-kniiiinij--.il Kinkel im )Kint crnelimcu mit den StualsiiolizciMellcn ifie Zw cikiiiälügkeit der Krriditun;r einer »oldieu Organisation und heatit wertete im \ erlauf der Sitzung Fragen, ilie audein kreise der Delegierten1 au ihn gr-tellt wurden. Nach Referaten tun Dr. k. Singer (Die Notwi^digkcit einer /eiilralorganUalion) Dr. W. I.etie i W irl-di.il tlidie und organisatorische Aufgaben der Ri-idi*- iii u.ini-.iiMini Dr. II. | et innrer (IJer kiiltuthund im Reiche-.hihI die RcidtsorgunisjUtiom und f)r. K. B r o d n i t / |Ri'k'hsi<)rf.'at{f-atio<i und Pr^ssrl i'ind einer eiii^i ln'ii(|en Au-- >|ir.iihe idter alle frrundsat/|ieheii| |-ra,^eu lie-eliloH die \ersammliini.' ein-tiuiiiii^ die (Irunduii^ de- Reh-hstcrbantles der Jüdisdu-u Kultsrbindr in Donlsdiland mit dem Sit/ in B'-iliu. Kr isoll .auf (»roud iirfrani-atori-eheii /iis.imun n- -dilusscalfi r jlldi-dl-kn11ii11 Ili n \ erliiinde. |i luiji unter t'tillstündifrer Wahrung «ler St'llislfilidifrkeil der kuldurarlieit uutl der N ert» alt ii mit. eine w irksaiijen- I iirdei uufr der fremein- -amen Zieh- und eine eiiiheitliihe \ i rtretunjr }rejrciii|l>er den /i iilr.ilni Rl'ilhslieluirden ermiifrlieheu. \m I'il-iiMiden laiTe lierietiii Von der Aer-aiumluii^ _ ••- wählte, koifimissioiien iiher Irauleii der Verfassiiiijr. der w irt-ilia111itfu ii (■ruiiilla^eu und irr kiiltiirarheit und uiUerliri iteten die Krpndniisse ihrer Beratungen der \ ollter-auun- Inn;.'. Aul (.rund dieser \ or-di läfre wurden ein torlällfiiier >al/uiif:-eiitw urf-anuenomini n. ein \or-land und ein freisifiäftsführender Vorstand jrewahli. tteltfi let/lenfm u. a. fli rr Dr. (. o I d s (h m i d t - llalilhur^ .aiif:< hört. Weitere s I hriefaten folgen. I "...*! t Der (.i -iliält-fiihreuih Alissdtufi dellilfstereiiis der deülsHieii Jinli ii trat, wir all- Berlin l>erichtet wird, jiiui:-! HHti'F dem Vorkit/ ton Herin \la\ M.W a r l> u r ir /u einer "-il/uiijr /us;iuimeu. Der \ or-it/emle hielt einen NaHTruT auf ( a-IH-ralkoii-nl Kiifren l. a n d a u. den Millie^riiuder de- Mills, t ereiiis. und ^ed.icfite aiüh der I lerren Jamf-sSi mim und l'.i n I \ .i t Ii ,i n . die mit Killen luilidan den Milfsterein li|e^riiiidet und -einer Vrlx-it iiiaditi^e Iiii|iiiIm' ^ep-lti-n halx'ii. Kr teilte dann mit. "dal? der («eschafisf»hrende Aiis-thuH dunh ilit- ' lleri eii ( •eneralkon-nj AIIfhäilser-Mu lullen. Bieber-Berlin. Dr. Alfred k Iee-Be.i4in. (>eltinirer-Krankfurl a. M.. Rose.nthal- Berlin. Direktor Stahl-Berlin. A. StrüMM-Ktfrjsrnfu' und (.'•. . Wür/tveiler-Maliniieini erweitert wurde. Daun er-tatteli lllerr Dr. W i - ifi n i t / e r einen Beriiht iiher die latiflkeil lies llilfstereiiis. Kr jiali eine Da l-tel|llll(! der AllSU ailderei - lur-orjrc seit April 1'»^^. An^csithbi der iiitht nur auf dem koutiueut. somlern auch in den uli'ei-i ri-ihen Kämlerti bo- -lehendeii Ki nti andern iif;s- und Xil'dl'rlusSHIttfrslH'llilipilHgl'll war die Arlx il lies IIilfsteri'inbesonders sdmierig. und tei'.intwortunfrstoll: die Ber.ililll^ell il Fol ihrlell in den liiei-ten fallen eine i'inueheude. iudit iduelle Bea rbeil II HCT. Iii dem Zeitraum Iii- /um "M. Mär/ wurden über 1(10 IHM) Menschen beraten und mit Informationen jeder Al l t ei sehen, undj/war etwa dlllHHl im Jahre VMHKI im JahntVit lllHl eiuifte l.ni-i iul in den ersten drei Mein.Hi n des.Jahres |<J^t. il 41'. I'ersotu-n konnten die Ausw .inderunj; dank jjler I iii.tn/ii ruii^ duI<Ii den 1 lilf-ten in antreten. (.röl!i-r war die Zahl derjenigen, die ein idaumalbfrc» 'Aie>- M{tnderun).svonliiil>en er-t midi Kinhiiiuni: imifass<*nder lnforinatioueu tiiirdl den llill-tereiu verwirklidieii knnnlen. Zwi-ik- Be-dialfunj.' und Iriiilinif; dieser Informationen^ steht der Milf-tirein ilanernd mit (■eineiudeu. komilee-. I'ritatjier.-iuien; in eulopaisdien und übel-eei-ibi n I.ändern in VeflMndltBfn Iii Deut-ihl.iml arbeitet er mit (■eiiieiudeu. I'rot in/ial\i l lijniden und den VVirtsdt.lflsstl'llen. die bei den (iemi'pmIeM ins beben uerüleii Kurilen. I"> gellen dem Mill-- terein Nadiriditeu v.u. audenen her'vor|rel|i, dal' i - tiiden AMSMunderi'nir(feluhfien ist. uadi terhältnlsniäh'i}; kür/er Zeil -itfi ein I"\i-ien/| aiil/ubaueii. und dal! -ic bereitju der I ,a;:o sind, ihre Ankehörijii'n nadikoiniuen /u lassen. Die \ u-w .in.Ii i unj: nach ( ber-ee erst redet sjifi auf etw.i (Irelßig I .imler. \ ntj .indereu A rlieitsgebietiMI e.rw ähnle I )r. W is<hnit'/ei nodi die Slielenlenl ii i soi ire. Des weiteren beridilele er über die Wiederaufnahme der Tätigkeit der MalTkilte- SrtijluiiL'. Nachdem der l'ro/eH. der febril die Stiftung toi /w ei Jahren aii^e-trenfrt ttur le. [rctvonneii uutl tk'r Stifttmpsr rat am % Janiuir i9fi neu kon-lituierl wurde, kann sich der Ilill-Mieiu wieder der Arbeit widmen, die den Je-diiwotli ■ritt ■ * Die l.eiiuiitr dekeien Iota wa' \ttoda für Delltsehlallil,' I und- Im jiidisdie I .andw i rtschafl. bittet Kits um \cnilfculli.dliitjis des uadi-lehemlen.. t oii Dr. Kriist S i m o n - Ilaila LMveidineiin AitfrnU's: \uih r fritisrhen Situation der judisrhen Jugend in I >■ - ii t-<ii Iii nd und1! ein Au-weir frefundeii werden. Zweifellos muH der W e^ auder inaterii Hi n und jrei-tifren Not /um Judentum /u rü< k I ü Ii reu. Die reale (. ru nd klirr hier/u wird wesi-uilidi mit ilurdr eine Rückkehr /u den landw irtschaftlieheii und Handwerk* liehen Berufen -idierirc-tellt. Die-e \rb.'il zu leisten und einen \Veg für dir rresaiiite jiidi-ibe Juireiid zu linden, hat sidl' der Btil .< h.ibi/iin Dijtiiin. Bund der i' liüiö--<haliizi-dieii Jugend, zur Aufgabe eest(*|lt. Sein Lmsdiidltnnfrswerk iimfaRl tiide Zi'iitreu. inner audereiii den bekaniflen (lerinpshifL die älteste judi-di-laudw irl-tfiafIliihe I i hi-lätle in Deutschland, für die faihlidie Aii-bilduuir. während die jreisti-re AilsbililflllfE an I raiiklurtl r I i Iii h.iii-rin und ö-tlidieu Je-<hiwot jrew äh rleislefc. is't. Die linier der Devise Iura wa Awoda. Kehre und Arbeil. sti-hl-ilile Vrljeil wird toin kereu I oja wa Awoda (klwA.I. Kotids Iü'r jüdi-ihe I findw irt-ihal 1. finanziert. In der" jetzigen SituutHin i-t der k l w.\. auf ilie l nterstützjilig aller jiidisdi jiiteies-irrteu krei-e ailfrew ie-en. W ir bitten, auläülidl Sdiattuot dies-eui wiifitiiren \i-r-udi zur Neufre-t.illutiji des jiidisdicn Lebens Beadltllit^ zu sdienken. J j ■ * ' Krhobi n^sheim der Brr-Iaiirr Kojren t .( ).B.B. I l.lil-(.iel-- dorf in Ober k r Ii Mi Iii Ii ii I>e1: (iuii/jährig ^eöfltu-l: -treiifr rituelle küihennihrunj; unter Aufsicht ton Rulilif J. Binetter- Bi'r-I.iu: lienupliche (•e-ellsdiaft-räuine: siilllijidie Zimmer mit Zeiitralhei/iner und flielfrmlcm kalten und warmen W,i--er: Balkon- und rrcdeiktr \<-runden für Liegekuren: (■arten und Kinderspielplatz am Hause. Iudit iduelle Behandlung hri besondereii W iinsdii'u hins!ichttidl l iiterkiiuft oder Verpljekunfc', auf W imsdi Diätkost. Das Heim betorzuut Anpebiiripe der Breslauer I ojrenmitfdieder: aber aiuh au-wärti^e irifd Niditlogenmitgliecler, letzlere gegeö Kin-

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