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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1935-05-07 · 5 (7.5.1935) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
11 (1935)
Issue
5 (7.5.1935)
Date
1935-05-07
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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I feh I i-mi kni u i l / e r . :sciiicii MI. (je- I - i»i ein! .idankbarer Rückschau für den J111>i- .iikIi i m ilii' (•cmc-iude. .in der er nach ili'ln Büek- ■ 4— \mi«»"or;rän{rcr» Muril/ He nie ». A. seil lul* "tfiu" (.oeilie einmal im im: Wer »ich einer strenjreti rsilit. iniil1 sieh ihr li.n« I .eilen w idmcir. »o findel tri ~_ Winl komit/vr» Wirken vielleicht die* beste- ,'liKc* ihm villi der \ m IinIiir Verl iehene hoheinii«i- Ht-ii.iliuiii'tentstammt i liier »eil ( MTicrntinnen -ii:..l .llicelliirellilen I aniilie . hat der Jubiiikli r «.tretifier ( J»:in^ zu .Hierk.iiinler Meisterschaft V.lii'lii v i i «i..iii!.<n. wie i» sich vielleicht um »besten 4<ik Iiniennei I. daK die im deutschen kautoreu- <rii>.iliiineli^e-eli|ii>.»eiie|i, Berufskollegen .ihn /u npil/i teli ii uruahllen. Mehr als-'/uei Jahrzehnte ifiln ln W irk-ainkeil .im I l.imliin (.-it I etnpcl tini^ ilt/ei die unten iriu»ikuli»ehin r traditionell des nicht niiil/u erhalten, »omlem durch eigene kinii- ■u. teilweise in »einem lüjs erschienenen lluupt-;-- hl WTÖfTe-ntlichi sind, 'wesentlich- /n Im-- » i I i Der musikalische- Virrträf: koinil/e-rs im *B»l eni|tl.iiiL"i iI.uIiikIi die eigene l'riifi'niiir. daH'er j*-|illi jii -i -.iiiLlitni-. kini-l mit den liesten Tradi- - < h.i-.iti \i'rliindei. Jede» -\\«>rl. daK ei »inpt oder «I -iii.i-. ii Mm i «4tt jüdischem Kmpfinden. ^leUh- Imitl-: Mm dein Her/>xhlajt der (■eneratioiK'n. die i jk'iilen.l und jnlieliid. Iietend und Jiolfend lilier die cnritini »ind. |>alier?itich -ein /uritrkqreifen auf i I -; t. : i - 11 ■ - ~ I rli-iii -iiuoljl in lebendigem \iirlraj: •im ii koiniiiM-iliiini n. | )i r Sinn für Iradilion /eifrt iimjiIi in alliieret \y«T>e.. Wi-nn die. Schönheit der •'ii ^ilirili im neuen I em|iel an verMliiefU'inn itii». Ii.'utiili zur I ),ir~lellim^; ^elauirl. ><> i»t es Kor- «rdii-n-i. v'ie »tuiiIi«ttn-fTli«li«- k(ati]rsdiönheil der f! "> |> r ,i i-li il uleiells.ini neu elitdeikt und /n I hren 4i'i h.ihen. I )ii \i t. \«ie .kornit/er da» Mehräische M'liti.nlrliiiiL mihi nur jeder-niitsikalisHieii. sontlerii' Kill, ii I l inheii »prlcftl. »inirl. ..leint *. i»i in ihrer- Ketiri-Ifluh. Darum die wachsende Zahl Min ' Men- 4w--tuii|i re a ich jungen Nlensifien. die kornit/er •ii ihm zu hauen. In den miii ihm geleiteten nii i n-iit.i I Ii-ii \fr-lelii er e» ineislerhkif I.' durch ilul'a ialli-li ii »einen Hörern nicht mir die '■fiC iiart iiii»er'ei I ilnruie iiahi'/ulirillßeii. »onderii l^li.Miilurih D.u-lelluiiu de» inu»ikali»(freii Auf- > .in t nid I i halieiihi it unserer'('i>tte»dieu~te PJ*""'.1'- J w ' i "' ein kr. idalitrtiaref Her/eil. die »i<h am I; Coli km nit/i i »dtaren. Sj(- schlugen enlp L'eii -a;i i'i.l "Musiker, dein Mann .mir so reüher l aih- . 'üJ. dein " ü l im «• n" M e n >ili e n. Der Musiker im .h in I im k|irnir/ei »cdi/i- Jahre alt •.viril, .-ii-nlii il. ih n \lu»iker koriljt/er aus seiner Hein lauan» voll)- l.iiht /ii ziehen. Denn sein - in I n.Ilnl' itest Ii ranken sich imlii auf den iiijn Im i hauili ». >eiiu- Bedeiitiin^ i ii i!a -auiiij-iidische IWfcntlichkcil: ■ Iiit iiiul »ihaffeniler Vlu»ik Kiiisihehtrnde -""i -.-Imiii n. i-rlijelt- Mnsiker alh zu safren. I lielii n der |s Kantor msasialen ISRAELITISCHER TEMPEL - VERBAN D JÜDISCH-LIBERALER GEMEINDEVEREIN E.V. Montag, den 13. Mai, 20' Uhr, Oberstraße 120, RABBINER Dr. ITALIENER: EINDRÜCKE EINER REISE INS HEILIGE LAND Der Vortrag beginnt pünktlich, ist unentgeltlich und allen Mitgliedern der Gemeinde zugänglich SthuFlüIrlanp als roiroH einer allen kantoreti|uniilieTfrüh uründlithen miisikalisthen I ntcrriihl. zu nächst beim \ater. dann bri den Profittsoreit l n a i 'und SHi mt|ilt und dem I >< - in Ii in t <-Ii Olierkalilor Heller in Hrünn. . \aih illtsp«'- /i-iihnet liestaiideuein 'Staatsexamen für-das l ehr.mit der Musik leitete er deii Synajtopc'uchor in (plan. Dort entsiand |sns seine erste synaj;c>)fnl<'' koni|Misilioi| Mali louu Im Solo mit ( truellie^leilun;:. Sihou in dit'sem Welke /ei;;te di^r Dreinnd/\\ an/ii: jahri;re. ihl* er die miisikatisiheii \u»- drii(ksmittel »eiiierj /eil in I lai iiionieliehanilliinr. Stiiiimieliihliiiij: lieherrsihle: silärjsatll in den in der I min. ülM'rails ».inuliih. ohne leichsatii «i uweisend für sifiii?rsnnir> fohrttn^' und M Mlitlelii. j;es(hlosscn I ffekth.isiherei spateres Schaffen. Der Beruf führt Sun/, später naif II I s<her (illi/ier nimm teil und erhall mehr* latif-'keii als kautor liaudes dirigiert er in 'Sit/er r a |s'i<i nach k l a endlich 191' <l a ii'. |90j nach als \uihjfols leü leitipel itadl U a tu ITii i ^. Als ösU'rft'itfli- ■r am Weltkriege von Vlifun^ Iiis Knill' re krie^saiis/i-iihiiun^eii. \i-lieii seiner und I oi-sit/rnder des Hantorenterletl lol^euden Jahren den miii ihm seihst i;efcrundeten ( horxerein und sihaffl ilas I-athld.iti ..Der jinlisihii kautor ". ( >lei«hei in.iHeu Ulli i niuillnh arlieilel efindessrii fteiter Iiis schaffender künstler. I.älljce /ö^ert*er. seine s\ii.i^ii^.iU-ii kompositioiien durch den Drink der \llßVmcinlieit /uuläu^lith /u inaiheu. erst auf Dttiin^cTi Prot h.inanuel k i r s ih n eis - Müii,cheu. mit dem ihn innige I remidsihalt vcThiuclet. veröffeptlichl er l'tjs hei I. kaulinann-Fraukrurl a.M.. Ronumoys I I. einen -stailliihrn lim i )COttes«lienstli(ner. in» einei langen Reilrc mmi Jahren etilslandenei desäu^e. I ' Sc-it t'iJK jriln Mornit/er in re}relniäHijcer lolgf eine Musiklx ihif;( im Israelitischen I aniilienhlatl heraus, dunli die it als He.u lu iier jüdischer Mu»ik im weitesten Sinne |«> kann! geworden ist. Kim* Am-u.ihl der dort' MTÖlli-iilliihlf'n' Miisikstiicke ersihieii ^i^"■< unter dem Titel: Jltclische kl.in^e iI i Hniann \ erla^-l Ininliiir^). ■ Ms ^riilllllicher kenner der Musikgeschichte le'rstelfl es der sihafleuile Musiker kornit/er. in unserem Üliei lieferten C'husumit das echte Alte miiiI AlltTtüiiifluden /u schc-iden.es au» lineihtem. durch den Zeitgeschmack liedili^ti-n Beiwerk hcraiis/uschnlcii. liier sind auch die Impulse, seiner komiMi- »itioiii-n /u suchen. Sein Stil hat sich im l aufeder Jahre gewandelt: er isi ..jüdischer' geworden, indem i't sich, dem Heispiel k i r s ch ii e r s folgend, immer mehr diesen traditionellen Moti\en unstkipft. Ko schalTi kiiiuil/er in kunsi- «oller l nterMtaltiii| »einer SoicMresan;re und ( höre eineneue Welt I*t4lt jüdischer I onspiache. ilaln-i jedoch stets streng im Melodischen: W eidil ich keil chromatischen Uumanu-ieren» lehnt er alt. Kr hält Fest an den alten „Steigern*, jenen heute durch unser Dur und Moll M-rdrÜH£tcu alten Skalen, 'die endlich wie-ih i- Allfreinc in^nl aller iiiodei neu kautoren werden inül'len. Dieherlie Linie in seiner mcloclisihen hlihruni; kwtnml vot nehm lieh den prollen zyklischen Werken, vor alli;in di-ni I'I27 prei»)fekrönteu „Ans- und l inh.lien dc-r I hörn an I.e»tla^en "■« zugute. Da i»l der Stil ei helieiul. reit>rlich pompös, ajln-r niemals schwulslij; und überladen, in den kühnsten harmonischen Wendungen ernc|eiltip und klar \ i'r»t.:indlich. f Auch in der praktischen Beialipiinp als kautor z.eirt sich immi-r wic-der konnit/ers \orliebe für das Urtümliche. Lth- M-rfälschte: so wird das Motix des ..I einen" in seiner klaren I rsprnnpslinic frejpplegt, festwurzelml iin flesetz des Pen» latouischen. Selbst; Im• i. den kompositioiien deutscher Texte-, ii ie etwa in ..Jahreswende'" IRpmenioSs Kl. S.W)- zeigt sjch

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