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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1935-04-11 · 4 (11.4.1935) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
11 (1935)
Issue
4 (11.4.1935)
Date
1935-04-11
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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GEMEINDEBLATT , > - - r ' [ ■* * ■ \' " ' f'""!■ der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg Oos Gemclndcblatt erscheint In Absländen von 5 Wochen / Bezugspreis 0.60 RM halbjährlich 'i Anzeigenpreis 22 Pf. per 7 gespaltene Milllmeter /elle Verantwortlich ffir den redaktionellen Teil: Syndikus Dr. N. M. Nathan. Hamburg -i Druck. Verlag und Geschäftsstelle: M.Lebmann. ABC-Strabe 57. ABC-Hof.j / Fernsprecher: ^ammelnummer 340737 Nummer 4 Hamburg, 11. April 1935 11. Jahrgang Die Sammlungen' der Notstandshilfe der Gemeinde werden fortgesetzt. IDie allgemeinen Sammlungen.für die Beit rugskn neu des Zeniralnuss<husses für Hilfe uml Aufbau bei der Reichsvertreiiing der Deutschen Juden halben in dm freisten deutschen Gemeinden'bereits im Mai vorigen jlihres begonnen. In Hamburg wurde die Beitragskarten-Samüilun:; auf Grund besonderer Verständigung im Rahmen der Säotstands-HUfssammlurig. irisbesonclegt} der Gemeinde, und zwar erst — t-it durchgeführt. Mit Rücksicht uuf ih ihren doppelten /weck ersdieini her I iausbk>cksumm1ting Oktober VOrigeJl Jahres reu spülen Teriniü nml her cercthtfertiift. dal! eck ersttieint es naher gereuttterpgt. dun die Hamburger Sammlung noch Während der-'Monate. Vpril und Mai fortgesetzt wird. Hierzu kommen hoch sachliche l\:w ügungen. Das Hrgeb- Iiis der Sainmlllhg kommt zil einem wesentlichen leihilei WohlfuhrtSarbeil der Gemeinde, /um anderen Teil der Beratungsstelle für* Jüpische Wirtschaftshilfe zugute. T> bedarf aber kaum eines Hinweises darauf, dal! in <le.m Maßet, wie die Not 'steigt,, die Anforderungen; sowohl an die soziale. Arbeit der Gemeinde.'wie an die Beratungsstelle Mir Jüdische Wirtschaftshilfe, größer werden. Ihrer Verantwortung für das WOhl des Ganzen bewußt, haben sich amh aus diesem Grunde die Leiter der Sammlung zu ihrer BFortsetzung in den Monaten April und Mai entschlossen, und Sit! lichten daher au alle die herzliche Hille, die gezeichneten monatlichen Beilräitc auch im April und im Mai zu Überzahlungen für die Bei.- Mitarbeiter und in den Vorgang rer ganzen hrafj iii den teilen. Allen aber| die her beigetragen haben. weisen und ebenso die monatlichen trugskarte zu leisten. Sie bitten feiler alh Heller der I Ja ushhx ksam in luiig. sich, wu (reuen Monaten, so auch jetzt mit ili Dienst des N'otstandshiffswerks zu zum Gelingen des Hilfswerks hj. Helfern wie Spendern. sprcihcii die Leiter der Sammlung in dem Aiigcnbliik. in welchem sie aufs neue an ihr II. i. und ihn- Hand appellieren, ihren innigen Dank jus. Zionistisch-Akademischer Klub ONEG SCHABBAT am Sonnabend, dem 13. April 1935, 20' . Uhr i ' m Gabriel-Riesser-Saale, Oberstraße 120 Herr Oberkantor L. Kornitzer: »Jüdische Musik in Palästina« Wir bitten erneut um Einzahlung der halbjährigen Bezugsge- \ bühr für das Gemeindeblatt mit 60 Pfg. und bitten, dafür die dieset Nummer beiliegende Zahlkarte zu benutzen. Vorstand der Deutsch-Israelitischen Gemeinde N. M. NA TW'Atii. Chacf gadjo /ii scholl fast seinen reif tuialfjgen einmal einen poelis IS eine U enri c|er Sepp1! dem noD Tino bm hal. geben! ihm ihmI Lieder, mhi denen iiutnefitlich tasie die I der Kinder lebendig bleiben läßt l.ünirnlein erzählt, das der Vater, flit d.is dann Wie Katze frißt -i. ju. wenn er mit VhschliiH gefunden In n \ Usk lang 'zw ei Iiikinifliiiie l'llan- «■•■■i . p 111 i ■■■ ■, i« ■ i r\ i in i i iiiii ■ | ■ m ii 7 beschäftigt und die >i iiiiinu ng dr*""*>wderäbt'(ud!s' über [•sttalge hinweg in den ller/en ih r I iwachsenen. hfid Kinder lebendig bleiben läßt, jenes Lied, il.i- Urn ijh'm zwei Siise k./iif; und dafür kommen dann der ITaild, der die Katze zerreißt 5 der Stab, der den Hund sthliigl das l euer, ila» den Mab veiyelrrt das VVa'sser, w i lehr ♦ ibis Letter loscht das Iii ml. welche« das \Vu>ser s.jnft der Schlächter; der das Bind tötet der Toilese&gjt den Schlächter Iii uw cguiinm i. und endlich der Heilige, goj sei er. iler den I itilesen ■ii :l)ieses Lied, das nach gadjo im jüdischen «Vcdke Ii' hervorgerufen.' Nicht jüdische I mit ihm hcschültigf. Bs wuli ihrer Abhandlungen hier zu w |iuch nur uiidenPingsweisi lehrte hüben in dein Lied hinweghilft. Ihfu ng~w orten ,t. hat eine ganze Uscfier haben sich zu weil fuhren, iederhpleu und ler •bt I.Kl ,11s C I ifer|tui ingclnnd die ßilel leren Inhalt anzugeben. Auifi jüdische ( einen lieferen Inhalt wrinuiet und angenommen, daß der uAbekannie Vetlasse'r:trgi|l|deinein. religiösen Gedanken- ' MI cfeln I iede eine |m I orin gegeben habe, sö etwa. <|ie Lehre, daß ein jede reiht einmal seine Straff finde, wie auch die 'Vgvpler n.nü langer /eil dies dierVeriiiuiping ntit de'in■ l'elk'uhfe-ie die .Strafe für die Knechtung Israels' erreicht habe'). Alle solche Deutungen sind aber unrichtig/Und auf ih r tei-Bten rührte ImTi nifi'ii . sjih diejenigen, weldie dem l.iede; ejneu. x iel einfacheren Sinn und eine \iel (einfachere ßedeilfu.na i rjstr n oeliisfu- ■ l.-s 'I „. richtigen' VerstÄhdnis ,de>> Üiediji [feit AusfUJ^rungiTt beitrugen. il.is sind gewjssen dann das den oder | ml nlen .in siflel s > 11 um etwa solch»' I )üh Mi n uen logischen ralge ein '( letzte ( die.d di'lll ( »ai s(li( i /halten Alisih lul Intel js teil I III >< Ii n I j ugenc iij k'ettnilierk! Schulen beniUzteti' 11 ins eben erwähnten thhrakteri.sti fiel/haften Aksihlull hat: in th'lieH siih^ltl c tlied im das andere reiht zeit einen meist uberr;ls< gibt. Da diese Wsführui ssien-n dürften, so eriuijieru He,, IN'imesseh. Zll dein auch 'die jiachfolgend Lieder und Gedichte wie unser < had gad|o sind in^deii Literatureti aller Sprachen und Völker hinlänglich bek.tnnt Sie gehören zn der Guttujig der 'sogenannten ketteulii der. iiier bis ien- •r iiuyh in I lainli i rg Ii in 1 hejl et und über rase Mein \ .iii'r li-imilsn-li/«in' ll;n An tleiS lla-nsf war ein partc*a> In «li'tn (i.-irti'ii SVMT ein Bjftmu.' Auf ih'lli Bkn'UI war rill Nest. In ilen) N'i'sli* w:ir put l.i. liV-ileiu Ki «In war «'in war irin lln tu ilit- N.isi'' lir .l. iii Holt |)i r hei DI itic-h ichte äh.tltkher \rt 'dürften ser bekilliut sein. . ■ si'it kurzer /eil in "der I. age. 'die had-gad jo-l.ieih*s n.i<fl/ll w eisen, und /wir n deutsches Miirtfn n. Dali dem sei s(-i. ist; ii'ieits ausgesproelien worden l. ,d>v-r die einzli st ii. \\ . bisher noth ioil K"'t leilgei unserer I Wir1 i|, unseres (.»Melle i Imming Betracht ikommend .hl I )ithin u; ma in einer .in \oi) ileiu .\ii'dei'sachsenverl,ig-l?reiuen ht-rausgegel enen ■l Vgl Lex, I. tat Lanile .!•' 1 V« null H'll- II Miel-Ii Ii QU^lie die Wrr in liie ti.uligew iesen worden. Diese aber is| enthüll iliio MterattiT in .!r\v. Paiitu». I a s s i l . piui Siinui'iiaiH'ifa'ni^s, Berlpl Kui'. jtiili •"'• 1.1"-'. Ine. \ I . irklviri. lsV,. S,. 1>: Km-, .lud. 1 142 Jüd. in seiner Sclirirr: Aijis dem

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