Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 11 (1935)
- Issue
- 3 (8.3.1935)
- Date
- 1935-03-08
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
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Nummer J Gerne;indeblatt der Deutsch-lsrnelitisehen Gemeinde Seite -i HIc - •n £e » gibt gefährdet war. DcrlBc« 11 I! t i e i n s g r .1 il und die Innung pewisser Anschauungen köjmeu ahrtj nach dt sdiidillidien Dasjeinsbediugungeii \er-diietb»n'>*iein. I hIkt kein legitimes iludeniuiii Her-Tal und des geistigen Lebens ohne die rückhaltlose Anvrktmnung gewisser (■.iiindnrinzipieu. . < ) II. Sind <i 1 >«• 1 gejaih' die 1» (n uudlelnen des Maiinolüdcs die l'oi iiiiilierijnp des selbst wistündlidn-ii Glaubens hcwußtseins ejnc/s jclli-ii Juden? Würden sie sich nuth «.tge-hen. wenn man gcf>i-tzes| reue: Juden aller I ander lr,i;i 11 1 ürde, us ist der lUhull I Obgleich die muimbnLILsd t reuen, I < ■ < 11 < Jndi :i w esent BS ( d.i niieiislii II ileinei heu Irl, ith ungc kennt Iiis killen. Ei läßt z-i t suli Vt mich Maiinnni les ennf les Jlldeiilniii-s iglolj eine Tai aflele linden. Mi'' llidl verdeutliiht. Wir denken •r religiösen .( ncrzeugiiftg? Iii eil, von keinem gesctJrsfueilelt wetilen, so würde jile's lin.iveil Juden u ml|irs •ii \"\ Grund lehren, ZW QllJI iilisert' Meinung niiüi-inidcutliill hier an die 1-nriuiilieruiig de*, jüdischen (danliens. die J e Ii 11 ■ I a Male vi I11111 11401 In seinem .Kilsari 11.11) ige-, fallen liat. „Wir glauben an den Gt>(( Vhrahums, Isaaks und Jaakohs. def die'Kinder Israel aus tgvplfii geführt hat dmth Wunder, in der Wüste yier*orgto, ihnen das Land Kanaan /um Besitz gegeben In l eine sandte lind naddier \ielc und ilnieii verheißen! stillten.- Vi Iura." Gluube an Gatt Mm (ioit verheißene* l.a.ni idialt leben jsii jüdische :i log Mainnmidt-s ir.u und •die>e GluiiheiisiJil im Kiiinfinden ^les aufdrängt: Was In Grunalehren, die siej iill 4. Kapitel seines um den Glauben an Orfenli il iinp (6—9) ifbr Gott. Lohn um I He A n.lw ort kan priff D'O'OJ miOs jih»II hier der T ii h r e r der I r r-ic n d e n.' ziclier seiner Zeit erkannte er di 111 iln an U .... der Mose mit seikier Propheten, die sie unlllcn il gluriheii .111 die gesamte W ander, an Paliistina uls die Tora und die Prophetie. wesentlich lind so hcwiiüt ilkes. dal! sieh die Krug" Wel al d 11 id ( 1 >trufe ihr die (Kleinen drei/t Im bekannten Kritik VI 1> 0 s tw 11 tiplos gruppieren lassen >is'' " " " «' ' Beinerhujtung der Lehre de« Juden111 m.s. sfitze sind tatsächlich Fumlumcliite füi t Zeiten, aber es gibt noch nndeji deren die von Jchuil, der Liehe betonte Ii das erst die völlige ten/ (.olles (I "il. |i| [die era iitwnrjfung des Menschen ti) f.- * Gepiäpa erhalten .durch den Bc weisl sich Muiinonidfcs als Als fveiimissduiuendcrjKr- (■efahieinpielleii für die Wühlte min Muimnnid s e i n e KassUHp sollte der Jude i!e\ i in ■ Utting von (iott verbufid * 11 ir elien I /.eil Mihi ig .ii so sein dem apdi klare 11114 ei liult-'ll. Welche peistigen Judenheit zu seiner Judt-imt-it halfen 1 Islam. Christentum, geistigen und relig monides gewisse ai der Grundbegriffe des Mehschen noch genossen und alle betonen: er selbst h sidit aid die I niwelt ihn lies wuhlpriu/ip /il erklären, darf pädagogische Momei Im (Jiristentum u und ()frenb.i runp. Begriff gegen den d sophie des Mittelul alipehijiidelt.' u ie 11 den; des Judentum« ■lie die bneingeschr lehreanzweifeln? wi nden sich vof alh der PrapJictie des \ Tora'". Nlaimouides den größten Pröphi Kr ist der Vater H alle sind ihm unlt Engel, es gab keine halte, keine kiirper \lle seine Grund- Juilenliim aller beulanpliilieu iliislimi als dem Lahde, nheit Israels erniöglldlt. di reiflichster rberleaung iosc vonlrinplidi notwendig. w ir erwähnen ne einem A\(ei ke mit nicht nur Uc^riNe richtig handeln. Ränder Gotteserkerininis flüchte l>chcrrsdijcn das Weltbild der it. welche Striiinunpeu innerhalb ifct /eirbild <les wahren Judentums? 'hilosophie und Karäisinus waren' die ösen Gehalte, um derentwillen Mnisich selbstverstündlidie tolgeriisgen iott. Offenbafung und Veruntwnrjiing »•sonders luTvorllob, diimit seine Zeit- |iiiferen den rechten Weg linden. Wir es nicht ulusg.e.sprodieti. daß die Itüik - aber um sein mlisdieses geschiditlidie und t wohl herangezogen - werden, id im Islam geht es doch ntidi um Gott i» ie grenzt -ui\ der jirdisdie Goltes-• r lochterri'ligioHeii nl»? In der Philoiris werdeji auch Gott und Proplietui jerscheidetl. sidi ihr Gwltesliegriff i"«n W ie'sind Strömlingen zu' beurtetilen, nkte Gültigkeit auchder mündlichen Gegen. C'h rji s t e n 111 m und Islam 11 die Säl/e ~: ..die l'.tnerpleidilidrkeit Ose"' uml 9: „die ewipe-CÜiltipkeitder «Ihildert iirder ".. Gruiidlehre Mose als 11 und den vollkomnielnste.il Mehsehetti r■Propheten, ijie je .sein werden, .sie ■gen. Er gelangte bis zur Stufe der Scheidewand, die er nicht überwunden idien Hindernisse' bestanden lür ihn. Sie -Sinnesorgane Iii rten wurde reiner Geist. I |! \.l bei ihm Hand d /u wirken auf. und •r Bibelstelle ..Mund er zu Munde .rctle iih in ihn. abisjthüubar, liicht in I!,it.--■ Iii 1.". 1 lept .Mahiinhuteri die- . vier grundlegtüHlen I ul«;r»ijtlüc;dc zwischen Mose und idien -anderen rropllelen dar. Seiiiel Proplietie ist unuiiltelbar von tiult. IUI Wach/u-tand und.' nicht durch, I riiuin odler \ muh, «^i- \Vor1 (.otteversefyf dm nicht in Sch'rcckph und stand ist dauernd. I»t Mose läuiiu (lie Sendung ilesitäfters Mithajntneds keineedit Das J in leul il 111 kann wel Islam überwunden wi iden' von keinem anderen, ijn k, <liirf an' ihr etwas \eniiiiei 'lieber noch l niniilidier l eine.' Versucht ""Minmoiiides ■ lie alle .irgendwie niöglicne'n ..Denn, was in seiner Vit m<> ihetlsdie /u ropheteti. al Hl - , ■ g^tti - cJ«■ t: |iro| rößei als' alle I efdlTlstlilheci lielipion uuildie es Mose Übel t rel feudisein. 0111 ( hrl«tr(llüin »odi mihi ,1 ii'.sc Lelure stammt Mni.Xtoti.- im nidits hiuzUpefiipt noih 1 uerden. wi;h-r an sduift^ >.it/ Im Moi«' \el>uefym,l ( I iei legeldieit- <le#- Iura iibei 'QffeilburniipeH ri.nh/n w ('i-eii. imst vollkommeti ist. voii,- . k,ni|i außer ihm nur ein minder Vollkommene; , und «Ic-ssrn Art existieren.^ - r Ur die Mervorhebunp der I in/iukeit (ioiies mit -ihm I nkörperlidikeit und den MesslnsglailbeH '^.il/e 1. '1 und IJ) dürfte in pew issein Ausiuul! mfih die lier«U->iirlieitirng des (iepensai/e-- /um ( hristentitin maßpel>viul gewese-n sein, rftegeu die Anschquottg der Pllilo«o|i|lie jnef ./11I wendet sidi vor allein die 4. (. in nd leli re. .„Sit! ImS>1cIi1 fbirin, dal! w ir du^oli iiber/eupl ' sein srdlen, dal* dieser! I iu/i-'e l ruiifiiuglich« 'ist: in Beziejiniig /.u Ihm i-t e nicht iihanfänglicli.'' Wie wesentlid|r M n- Bekämplunp der gegirnteilipen. von. \ii-to- Ansidit wni. zeigt die ausführlicheyKr- 'iwldc-ms im /jweileu leile de- Meie. iL essüiit sind die A der absolut ' alles Seiend monides dii telev ei l retlenen tirteruiig dieses, sonders inte Gegen k be-ondere het .. \udi (In Ulmacht; so nehmen. Schul ihr Urbild, di uns. er ist s. ( III ■n er ist lieg 1.1 I i nmdlchreu III.' I-ragen wi ren des M.iiuio ä i s di A hscbuluji 11 illllllg der (•iitfIi iHJerliefcrte , Kfrkliii w ie w i r heute ir blasen. Zjizis' s (iott dem Mi laubigt in -t im 2~>. Kapilel.i lehren des die Judenheit tum eine gaijz die s. Gjrun I ehre. hinWj koiumentar c ier Gruhdg \ e r Ii ü I i nganze Iura. ■ ist. \ 011 Gott in einer V\ e bezeJtphnet w gelangte, abe Schreiber, de diarakter (bj •1 eile der I atifzühlungeu aus Xgvpten iiiisct Gott.-fi Erzühlungeq geschrieben..!! ganz besonde bei der Tora 51 I Irin \H f jedes W ort es /u erliksM1 w erden. So <h-s Gesalbtcli ..Kntbhlüe nijt I ehre erscha aU gött Li «Ä Die religiöse < iriciihnruiig so iinverk'Hi heute als für Besonders wli dritte!' o < ir uns beim iinonnlt's. weicht unserer Tage in In-solide re -Bi rhre. die von jlt'T Hen. Ilicrbci i~t dii 1 4. Mot. 1!| Teil 2. K 1 s >| PmIh iV ßhrtth; w endet ttIi l\\ i/h! die hkeit der in il 11 11 idien i '4-hre. iiiig /nr" Iura ist \oii der Mikka 'machen, l-nbiw I I el iflin tinlegeii. »o war srte. er verk iinijt'te e- Sendung. " il'ude; del' " ' . , ' I 1 berblicken dei l"> (.iniidseiner I-Hi inu Iferu ugen -für href' Be/i'ehiuig-./um Juden ujimp hat,, -o Ullis.en wir,-nuf, (.öttlitfikeit der gese»*ij»tt!n I urniulifritng im Misthnaill l otti gilt i hi 1. ..I.s ist kein und'Sät/eu w je geführt hat" um ein/ig". •■ Wer tatte Mose \ 011 r ist bei tlhser« sthl immer Ket/ Wesentliches mn iwori gegen iibei er Toi ,1 eutli.i It vermag: Der ihul! also ((er, \h les Gottes Jank L" Augen. <l.imit .'•■«) 4l Die III;eofl'enl)art in I Kämpfe, der' iegrill So w ie eiii [infschljifireidi. Stdut' Darlegung tini\ unkt'n.: I) Die Korderungdes ,Gbiubeus an die ii ratio ti. D, h. wir sollen glauben.', d.d! <fi>- e Hürth unfte.rqh I einer Mn-tgegfbrn Wtihlen lammt, dars so.ll heißen;.sie Ist von (.oft zu il|m ■ gekommeiu die in (ileith 11 i-l01 in al- ,.f!e Ii■" den kann, nur Mose wul*le. w je .sie an ihn sonst i-.f iHj'nithl lbekannl.Mo.se w, ir ..wie em mau etwa« dikiifit". Ji Dn Offeiiharuiigs' i di tm ,M .1 I* C I ii r a-f I e iitersthie I /w istheii Niiine-flsbh bin^dei |-w ige. <ler dich ..Höre . Israel, der bwige.1 L-o behauptet, irgemlwelthe idi aus erzähl! und rtietlcj Weisen uml INopheten ein * weil er-aunijJimV, es tülwi l| n w esenl I Ii he- -jc^pi -iS." |Ist |D kW 11 t erlorderliil.i ieife Weislieii.-n Im dl'ti. der \/\t- Sinn k.nni nichter fällt sdi in den Sphären Davids; bs . waiiih'ln. welcher betete/ i(h W u'n lci b.iri-s .ins dc_iuer ii n (I I i t!i e Lehre .ist ebe:i»o Irächten w ie (Tie -diriltlidie. fo-genwart sreneil um .di";i Im Maiinonidi-s hier darlegt. 1 nuH ihn das gesetzeVtreiie Judentu.Di iu>ch jetzt und alle Zeilen M-rbiüdlieh anerkeonen. •senilitlr ■erkeheiht ■ uns für unsere- Zeil die eruiig iliesifs „Kirndanientil*'(". die zui Deuiu.l 3». ttbcrst-Uunt von W c i 0 , S. 259.