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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1934-09-07 · 8 (7.9.1934) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
10 (1934)
Issue
8 (7.9.1934)
Date
1934-09-07
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Nummer s (j i indrblalt der Doutsr Ii Isrnr litis th e n < > II ll e Seite S Mitteln /n fördern pesMimhj ist.' Dies gilt in gleicher Weist unter gewissen Kiiis<4}riiiitJnfür I nistbichtiiiigsw. iin*che von Menschen. (Iiiin ihrem früheren Beruf keine BetiUiaüngsniitjgliclikeil mein haben Ojltfir auch, nenn die-, giruelien ist.'sich liniid.il lieitendcn Hernien zuwenden* \\ n I I e II. Der Zentral,iu--diiiH -teilt auf dem Stnii(l|iniikt. tl.il! starre Schemal i.-ternn:r;r< Umschichtung vermieden jeiloili gefordert werden pelltet jüdischer Berirf*|>nl lielinlten und ausgebaut linier Beratung u inii-.se. zweitens Mensch. <ler wir Entschluß picht i W irtschaftsllilf* I ine w h klidie Mit -ei der ißt. ie nie Hilf dein Gebiete der Hein werden muH. Zweierlei müsse erstenmüsse für das Gesumttik eine einheitliche l'l.illllll; liei- >. erden, die muh Zentralans-dnd! (ileilen Stellen durchgeführt weiden nlern, dal! jeder junge jüdi-ihe seines Bernfsweges sieht, seinen sich In i der für ihn zuständigen •r Gemeinde beraten /n halten, .inf diesem (ieliiel wird iijis nur /n Will i>Ii Iii teile -eint l'l.illllll möglich Kein, wenn die Gesamtheit der vor-(las Problem di i Berufswahl »•stellten jüdischen Menschen geratend erfaltl «erdeil kann. Nur dann knini eine wirkliche jüdische Hj-rul-- polilik. die unter \ erineidiinp aller (Jliertk-tblllipeit und in gereihtem Ausgleich des Interesses der Mlpemeinlieil lind der individuellen Gegelieuheit durchgeführt wird. -üchei- »estellt werden w elf.iiisdiiiu lidn ist. i-l die am S«IiIii ikeit der Vertiefung Die eitl/ige l'orderun£ nieinpnt aller liidituugeii linieii lietnnti \ol w endi in diltiHIIS dnrdi eine jüili-die hr/iehnn I >ie I! i dl I I i n i v n lau teil: \rt. die Gi sse der Ridjitler ll.Millilik hat /wei Vlllgaben •/« rui-uin-diidnung im Vordergrund in.-ii für diu in ihren Hei iifen fbet. Die jüdische Beruh lullen: ai Normalisierung der Beruf-»erieiluug ihyr Juden durdi \u-liildiing der Jugend in landw iil-dialllidien-und hainlarlieitendeii Hernien. (Hei nl-iimsdiiditIIng.) Hl Erhaltung oder Schaffung der' wirtschaftlichen I xtstenz. (Wirf schnftlitlte Eingliederung! |*n*ere Berufspolitik wird heute im wesentlichem eine Bei nr-iini-diiditiinps|iolitik sein müssen, hei iler das genuiil -diuftlidie Ziel -etner Normalisierung der nVfttfsv'erteilunu elienso 'wie das individuelle Ziel der Schaltung einer will schuft Ikheii Existenz lie.-t jiniiiciid ist. Iniierhalli der Heinipulilik ninl! <l.iher die Hi -telren neben den MaJhia drohten Exisleir/en. .!. ■ Ans diesen lieiden j ilfpähen ergibt sich die /.ielsel/.lVtlt! der H e r n I n m s di i'di t n n p. Kje ntllR so erfolgen, dal! die Beriifsiiiiisdiidilcinleiij nadi ihrer mishildütlg eine Möglichkeii /ii w irt-di iftlidier Eingliederung finden, wo imitier -ie nadi ihrer I ut-dieidnie_' diese u jrt-diatlIiifie. Existenz siidien.; -', •\ Bei iil-iiin-diidiiung im Sinne einer Normalisierung der Berufsgliederung der Juden erfnrderl in erster Linie landw ii t schuftliehe und liamlw erklidie Vu-bildung. Die I Icrlieifüh piug einer normalen Beriifs-diichiiing der jüdischen - Bei ölkerinig in Deut-dilaud i-t nanieiiVlidi in 'lie/ng auf ilie landw irl-diaft a ilüero rdciil lieh gehemmt. Daher milfl l>ei allem Streiten nadi einer normalem Hernl-- \erter1lllip der Juilen in Deut-nfilaud' die lamlw i i l-i.haftIidie und in pewisSem I niTangij audi -die handwerklidie \u-- liiklltnp so erfolpeil. did! -ie die Berufsunisdiidileiulen l>eräbigti den neu erlernten Kenif audi AuhWhillb Deul-dil Ullis ii Bern II in der Well au-/u I iil lenJ ■W * ' . ■•'».:■' Da eine Normalisierung der jüdischen Bernb-verteiliiiip (im Sinne einer Hei nl-politik auf lan^e Sicht) iiur* in l'alästina möplictl i-t. hat raliistiliii unter den rliliwamleruiipslaudern für diejenigen, die einen landw irt-di ifllidirn Hei ni ergreifen, miu ie für die. die ein Handwerk erlernt haben und nicht in I )eut-<lilanir bleiben können, ein liesoiMleres ( wicht. Daher verdirul die Beriifsumschichtnnp im Dien-t de- Vufbauwerks PuliistitNis eine bi'sondere Kordenuip. 4. Heriif-pnlilik im Sinne der Eingliederung in die ge- ^elienen w iit.-dialtIidien KxrSteil/möglwhkeiteil Iii Dent-d)- laud wird sich auf eine Einordnung in die. den Juden-in Deutschland Zllplinplicheil Berufe, diso in erster Linie in den kaufmännischen».und handwerklichen Bertifssektör zu ei- -treckeii halien. wo es die vor hündeuien Wirtschaftv |iositiouen zu halten gilt. nenn Mundwerk we.rilen undeis in Betraehl /(i /if- Bdp^iid I landw ei k-ni ten .Ie- -10 n.in il. ii lud ein : ..i \\ n-l 11 ftl-puij itjl I - I l'.ljldw ei k nie I da l'.jne soldie l inulie.lei i.iii':- crrfol h Ea(haiisbi|i1lin||; all ilei'er. die jej/t in 4M«Mhlosseii wiii len -inf Ii hl ein«' deirileiitschen M 11 i-thali-kie ---inlii n /11 fördern i-i die/w'eile -w ii Iii i |iidi-dien Herufspiditik.i Da Bernf-ii iii-i Ii idi t u n-j Ii. j»ldi-dier BernlVpolitik' lie.len i-l -dien Jlipeud. -idi auei^eii Berufen aller'1 \rl /u/uweiid Iii der form de'i I i-lau-lnldnim in lkollekti\- oder I in/el iii-I>; weil als irgend nnjihhgig'idec EIn'Umi /ii förileru i-t - las die Iiisher i Ii' i ndei eil Bei nie H'lieiten len Hernien /n/ijwt der pul il i-dieu ninl w irt- Position |illfgeheii rtiiifslen, rufe iilllpebeu w i| f I e n. ', Bei den A Iteren iw ei leu .1 rücfürifhtfipcn -ein. [Dmht>ef liehe. Bei ul-nm diidilen Ie w "n Iii- "> Jahre a u-gelehnt- I .. i n I - II III -l h ii Iiienden Iii -ti li, hin inweitere \löjj i. Ii keilen der \\ a.h I ih r BlTfljfs|irt. ZU folgen —• »II. -ind die UieJlihkj (JI iedei rflip \ on lall /u lall 'i I )ie I in dei ifiig' der He \ i l Ltillldeiieu I lifl in-liiljun heitüchf Plalimip dnrdi ih Diese l'faiiunp lie/ii fil -idi BerirfsprUppen, .ml die' I inii sovile au.f die sren-jue Erföp; Hei 11I--I ■iniii iliiun^-niii^liilike Nelien der eiuherl Hillen jeden e;nzelnen zur Beratung /■•ständigen jinli-du-n Sti'fiv jäiljsdieil (•emeinden 1 zui \!! ihllieil der alT^i nieiueu Hu1 I.Her pei-iiiilidn i Momente fe.rdern. dal! jeder. derMir -1 die-eii Ibil in \ii-p/u(h uiuiinl I s i-| -ellislA ei -ländl'u Ii. «I eine' jüdische Erxic4i[Hujp vi'rti t ' ■ 'II . \l»»itii||l eilen ■ In'.' ie iiiffi» i-'n di-iei Ii ii eil'' l.l iU.1 Wl"j ks.' I i - Maul».-, v 1 '; il e! iiii-nl --j»i. : 1 i. -: 1 - f' - ruderen B'eL'ul-eii e. "Vemeiii. lie-Ai i tu; iii )ie-e I aduht-blliillui d -in I iii-i II. III |e I It U-.il 'I 'I Und in H.--H.I.I t.inu ui nle'n, -.- tiitftijihi es. d ll! 1ei-lini- .-\ I t e , Iii 1 Iii 1 rideii k II null bei 1111 it ■1 Inn 'len Ie fraftilti}! l-uin-iliii III 11 hl e Zenli f) ie \ei htiiuti di hunc im ten: eutraleii -eine-' [ti I IW ill- (fr.f-Ug.u11^ Ihllieil il elien. 'I iliei ifji'l ll! du- Ii. •Ii w. i.Ij m l . Ii -11 U-tj |. 1 ju I■ litt! h ei I rji>etti laj) \ \\ eise' / ie b« -j i nlft Ii •^lll.i'.Mi I eui -l. 'h ü 'dii'se- Hi.ijs) le|ii>u - ■. efiell zu I 1 -Ii■ in.! dei j< 11. Iii' ■ \ '<- 11 » eseii -. .1 1.1-iMh!i 'i ii:-.' ei .Chili ,r Z,,ue I nt w Iii. lü'li. i Ii 11■ 1 >1 ■ i 11 1 1: «i-i ^bmie|rtt,i ^11 HZ'- I II I ih.i -■■in'- Hielt .HKI|1 11! I:')- finen: f .ei \. .■! .1,. h. 'i •er i'l.ie-e \.hei .1 hie i*i I in-i h i I u'ii.-! jfiä' in- I ni-i I,Ii I'i 111 'i ii w irl-di < 111 'Hi• •:r h.ji'nj 1 prüfen. , . Iiltnii nn! di 1 l'Muii 111» l'u.| l*.i|ilVi: h « iis-i hajl »;rloi J H«h eilil.li Irl ejiiz.-lll.-'Y r r\u-bi] lu.ii-j--ti-ll'ii I »,!, ill,ln::'.sp ilelei 'I '-in lje^J>leln H I u 1 .||-w.->- dit h.'''i ' Ii hullshilfssiiMli'jn!\i' die , i; 1 »:tl I! il n\ 1 itei Bei Iii ksitfll . 1:1 : ist ^ruiitlsat/fidi Vj I«eirl«die'i.liin ■ ^i.-Im. nffau-l.iidjirij . I n.!? 1 ninl!. Personalien und Kleine; Mitteilungen \ ideil i lic e 1 I .1 £ I eili.l III ihn ' I Ma.hl Biiufinenslift. Erüiilein Gerlnw Benzü I rsniriluplich Lehreriii an <|e| in deren lau:: jahrigel I * - i t« Meisterin und I iihri-.i in in pi Jjen verehrte, w.indle sie »i^h und iiheruutim. nadi kurzer l.<-i-tll{ip lies Panlineii-lilis. wi I lierlrill deliisheripiVii W.niu den Buhe-Iaiiil. Iii die \ 1 M..C iVw .11- Mmhhc-n (•in %Uify lagogisdi sjl.lll I l\l Ml-igkeil ildii-s per, •tixalei- I w allunu gegilllgen war. (ierlrud .Benzmit h.iii Ii ans einer An-Iall 11111.111 das jrilH eine ruard' den ihr an(verlrarttirii Müddie Mutter und erzog.sie Zlltie^te lu-diali-- sie wuüle um das innere I th In n ihrer •taild daher, sie 1111 merk Iidi zu teilen Wrf zu wei-en. 4)ajr|llll audi k< hi!. 11 linge immer wieder zu ihr un.d in 1 ihnen ein /weites l'.llet nh.ii^- vn l. n war. Zliriidv: darum audi hälfe (.. 1I111. l adih-iiten. auch snlcheu umIhiu.Ii Geitnng: inii demjenigen de- J'.hiIiiu i diinerml verbunden', Die Beisetzung ' ihrer nrerhlichei( letzten Sonntag, ih-m _'. d. AI.. 1411I den Gemeinde statt. Ihre Hahnuiii-laml. eih'l < ..' Ilii'llldi .11. 1111 ~» \ | 1 |i. II - I .dl I 1 . hnfe ijel t ,1 in. 111. |.. M I.Ii II - - Iilll I e 11 und »irziuti.'ti Diu - -ii/mI- 11 Vrbeil zu 1 H 1 1 Iii). l'IJn du:!e da in.if-. liitch di 111 ui'i- I .1 1; 11 iii w .1 I d der ( .etneillite iilu-r Ind.i-i_l'au 11 iien-lill rriillou I . 11111111 -:. - ii /u eijiei zweiti u ini ilnd IMIhhip lirltt: Sdnli/Iiiige. i-i tr I ver: lllj illlH JI dl II I . 1 I: I. II hie ehemaligen A.:; Paifliiien-slift. ih*>' /öptinpeii ffar mehr IV'n/iau- N.iiu. In 1 k reise, k la 11u u«l lifl- /iiu r Bleib! eS 1 In 11 e-te fand am Begi .ihiii-pl.ilz i. ) die ZiVLIlltfc' 11*

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