Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 10 (1934)
- Issue
- 7 (16.8.1934)
- Date
- 1934-08-16
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nummer 7 Gemeindeblatt der Deutsch-Is r a e I i t i s ch e n G e m e i n d Seite 1 Tue Xiu*$vce> liutdßc Kürt itI"I Gerda Hermann Dif. Jae- Hes*C" Dr. I Luis I Ick in.um Arth Hirsch I i.iii Johanna lloizher Di Jacobson II. K. Ji-iiii> Kaufmann II. Koriigedd •'Martin l.evv — At 11. M. Lud« ig' M.iin/ . Dr K.mi Märti-Segitra . \. Y N. N. N. \ Alexander Norden f aiuilie Max .Nu Offenstädt t . It. Ta. M. Ii. & (" M. >. I)r. Kogeii vieh.~ Lilly $am A. Seekel Walter Simons — II. St. - Stern Di. Jos. Steril - A. Tttgeni sind iins'aiif unseren' Aufruf noch Spenden zugegangen vop dem Bridge-Kinn — dei jüdischen Angestellten der Text« — der Henry Junes Loge — der Notstandshilfe der (.( nieitide. - <ler kegelve-rcinigun r von l'Hfi einem ungenannten Kindel freunde, sowie von den nachstehend genannten Damen und Herren: Kli Auerli.idi Philipp Kran/ Bachmaiiu - J. Buer — Waller Bätidi V* Siegfried Ben§chcr.— Kr. Bernliar<l - Hedwig Bleier - l'.imilie Max Bloe-de - D. Bock Ctliaim Brachvogel Dr. J. Caro Krau J. Ch. Albert David Ephraim, Gimpel 4'Co. -■- Krau F". Kpstefh Bosa l'iaenkel Kelga» Krank Henriette Krankenstein Hermann Krankcnthal Julius freundlich \ 11><■■ ri Ooldsdimidt - Dr.medJL.Goldsdiinidt Max Halbcrstudt — Dr. Berlinde! Hannes I). Heilbrunn Bruno Helft Wir danken allen Spendern und Spenderinnen, auch namens der jetzt aus den Heilstäjtten und der Tagts- Ferienkolonie zurückgekehrten Kinder, aus tiefstem Herzen. t ■rl: j T * 1 Jugendamt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde Dr. Ernst Loewenbef^ Dr. Hermann' Samuel " Verein zur Gesundheitspflege schwacher israelitischer Kinder Hermann Philipp "Dr. N. M. Nathan Jacob Wuristh —;'ß. Zulkewitz i I. Her/Iu rg Di . W . i Hirsch Sh'ghtunel .Mu*. Israel ■ Paul« Krau Nora kä|ipe «If Lifmer 11. \l. Misch - Moii-iii.ii - Dr. f.- Neiii.inn . Rfattum \. o. I . .. i. — Baut lieini-Ji »oii J. Slh. < Se. k. Stein liar.el .-• H.ckv it —.Ilse \iet<.r W . •au Budolpliim tilg t dVj Edgar Marx: Hachscharah Vaters, \iilerlidle oder Sons / •.t fclinfl gibt. Berufsumsdiiditune im kein neues Problem, keine von Vereinen, die sieb mit Arbeitsnachweis für junge <les vorigen Jahrhunderts, Dr Edgar Marx, der jugendliche langjährige Führer des Hamburqer Bar Kochba und der Hamburger Zionistischen Vereiniguno. seil 1930 auch einice Jahre Mitglied des Repräsentanlenkolleciums der Gemeinde, siedelt in diesen Tagen nach Palästina über Den aliseiligen Wonen des Dankes und den Wünschen iür sein fernes Wohlergehen schließen wir uns von Herzen an Trotz aller Dberlegung: dieses Wort muH über diesem Artikel stehen. obwedil r» manche nicht kennen und daher nicht verstehen werden; Das Wort Beru/samschjclitiing i-t I. keine Ubersetzung und gibt 2. amh begrifflich nicht das wieder, worum es sieh handelt. Ilatfasdiarah heifit wörtlich;: Geeignetmadiung, etwas freier könnte man es wohl .im besten mit dem Worte Vorbereitung wiedergeben. Welcher Art diese Vorbereitung ist. für wen und /u welchem Ziel, das zu wissen, heißt, den. Begriff Hachscharah wirklich »'erstehen, heilit eine der wichtigstell Aufgaben begreifen, die es heute Iür i ü d i s ch e. I 'i - e n d . also für j ü d i's ch e -P 1 \ Bereich des jüdischen Lebens M neue Aufgabe. Es gibt Protokolle der Stellenvermittlung-und dem Juden beschäftigen, aus der Mitte und /war gerade auch aus dem jüdischen Geniel iideh|he-n Hamburgs, in denen diese Krage al.s eine ernste Angelegenheit erörtert wird, und /war sind die Probleme, ja sogar die Worte /um großen Teil dieselben wie heute. Das hei fit natürlich nicht, dal!diese Sorgen im Laufe der Jahrzehnte nicht drängender und ernster geworden wiireu. bis sil» im Augenblick /um fast wichtigsten Arbeitsgebiet im Kampf um Zukunftsmöglicbkeiten für-eiie, jüdische Jugend geworden sind. Diese Reminiszenz ist nötig, um zu erreichen, dal! eine Aufgabe« bei deren richtiger und ernster Behandlung Iii- Juden jetzt wirtschaftlich weniger schwer getroffen wm Im .wären, dal! diese 'Ailfgahe wenigstens jetzt klar, überlegt und konsequent genug durchgeführt wird. Hachscharah bedeutet.-jungen Menschen den Khergaug in einen landwirtschaftlichen oder handwerklichen Beruf ermöglichen, bzw. sievon vorneherein in solche Berufehineinleiten. Hachsdiarah liedeutet'für den einzelnen: umlernen. ((Umstellung in jeder Beziehung nHf einen neuen Beruf, bedeutet im anderen Kall eine Berufswahl, die in den Kreisen der jüdischen Jugend Deutschlands mindestens nicht üblich war. Um zu verstellen, wie tief und revolutionär das Weilt Umstellung begriffen werden muH. muß man sieh klaiinadien, wie denn eigentlich 80 im allgemeinen die Berufswahl vor sich gegangen ist. Im allgemeinen war sie doch seiir von Zufälligkeiten abhängig. Vorhandenes Geschüft des \ c rw anillenk reise. Zufälligkeit!- j eine keil, die dann später eine Lau Eltami liches mehr, üiVerhältnismäßig -elte-ne oder gar eine-wirkliche innere Bern gewesen sein. Wann (aber wat es je kenutuis; und dem Milien bestimmte auf eine ganz bestimmtet kleine An/ legte, dal! aus einer Ideologie clie \o|i Berufsf rage abgeleitet wurden, dal! ziehung junger Me-usehen unter sidi in c füt die BerufsuWuhl .vcuiile. Ich glaul im allgemeinen das vollständig Neue dieser TalMuche.genügend, kI«rgemachl 'iinmögliefi ohne diese KI>C'riegungen in zu dem Begriff Hadischa'rab kömmen. was es bedeutet, clal! die Wahl ch-s Bc durch ökonomische- Notw eMieligke'iteil. in freier Kntscheidung. /u der junge ernster Arbeit im Bund oder in der Ge werden. Xur so kann zu ileinMomi einen Beruf zu haben, von dem mau ment des brfüllencleji und des Beglüc Der Begriff ele-s Z.wanges. des ÜfZWlin Schrecken, wenn durch Krkeniithis de einer Notwendigkeit klar wird. Man ist \ orhergegangeij ujid gedit flauen irgendeiner Siedle ein Antrag auf ll.nii einläuft. Mit dem Oelde der verantw letzten KikIcs nur elie üuflere Porm ein wandlungsprozesses l>ez.ahlt. I ml ich erkennen s<d|. dal! in dieseln I mehr geleistejt vv ireI eds vom Gehenden Grund, warum. wic,cs sonst wohl üblic Teil nicht in dem gewöhnlichen Malle Ktimmun; »recht hat. w as init dem (.el null! 11 ilf .Stellung wirklich in einer b. und zurüikhalti-ni|en Vrt geleislei wc Vertrauen basieren kann, das' wie;der ständnis Aller dieser Dingekomjnen k r Pr» Praxis, aus dem nulic/ii ' Ausbildii^ugnfiiö^ heröffneten, triul n f ällen mag Neigibig uug ausschlaggehejinl so. dal!, der c;oil I . W ille den i*ü);; n le „ lllI. von Bi i aiissetzun^. » i in il .e also K'r/ieit I r an sich en1*ihc-.ick;inil e nicht. daH' Hiau - ' Ii Schwerehii! >ch<|iiehat. Slttu i all aberirgendein. ' ie , tehuiig Man midi m.-Iicii. | rzw jiii^eü ' nie I m letzten lihiih \tenscheii meJnschAI nl de-r / leben kii'i .enden I jenen, r Sinn II \e il yoi charti ortlic' \s tie gl.in dei Da Ii ist. im e .-. h^gt ei 'Mild' lim Uli iigC'l iih it. ••h-ulieil. il :,,- \|.»- iKeVdtnictl. . 1 i l seUil-'U ik-r W elt e'iiieu: alljihis ich; wi[ih'.ni nle.rsti.it/ khä St<dletic\> ird •iferudeij l i in in- -. el.il! in.in an-' J niplarigef«<K'U ■ liegt alijch de-r ei iti'leigflifhih- /einen das tye- . Iie-n s.vii, |]jt'-i •il. ey.rneiiinvii. ie ILM .ml vi' l .• iis de in . \ . Iii <le iiii11 seiner näheren (Ii Uppen, sind es se die-ser Be Stellung i Bezieliun. greifen u raxis sieht e|ie Suche nun se;ebung ein' .1 die Sie-dlei-schule Wilhelmi cli-. in besonderen Kennen i ufsuuischichtiiiig. oder be-shrcs Lehens unterziehen. Ma zu ihnen haben, um ihr Tel iib -r Schwierigkeiten, sehe" lOnde len. im Hill. ails. dah in I l.iuibu i ■- gtölh-T Zahl ■ \«.jt euhöhe eingerec-hifi t; ler Gc'ine'inschnfl -ich •r: -ieli die.s»-r l mn iliul! möglichst Italic •n Lrnst ganz zu inbar unnötige lügen iihe- F ]ZM