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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1933-11-09 · 8/9 (9.11.1933) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
9 (1933)
Issue
8/9 (9.11.1933)
Date
1933-11-09
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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Seil.- 6 (■fni e i n (1 e b l n t t <l e r J) . a - Hi <! Prof. K. ( ' u > s i r r ardiivs liegt seit seiner Begründung in den Händen Vollmers. Das A r<iii\ hat l«rs[ " (ipi; 19") hvrau«pcpeben, «eine Tätigkeit berichtet. Diese Bericht durch u i.««cn«diaftlidic Aufsätze, deren deutsche VtMksweisheit" bctitrlt. eikiige Dil- Leitung dtis_ JiBeJ- Prof. jetzt drei JabretlH" rieht« in denen p* kurz werden ring« erster, ..Bibe Itc Hausinsdt auf biblische Quellen zu rückfirhrt. während <ler ilritl« vcjylutherschc evangelische Prophelieniibersetz.ung am Jahre l>JT behandelt. Von besondrjrem lokalen Interim der dem /weilen Bericht cornnpehende AuN.it/ über faii verscfcöljene Bibeln ans dem Beginn des vorigen Blinderts, der recht benierken~u etile . Mitteilunpen /n scaichtc der Bibel in Hamburg im|l8. und zum Begin l°J Jahrhundert« ,bringt und Probleme der Beliundluii Bibel berührt, die aueh heule not Vilfier diesttn Berichten sind bjsh fa««enden Titel ..Bibel und ltdiunpeii de« Bil>elarchivs ei« »ein diri«tliche« rhenia. <lie 1 it-i \ erdeui«diunp vynr'den ersten Vi Ji.indi'l n: in ihnen befindet sich .V. . . ■% ■ i aktuell sim \o unter dem ziisantmcntfeiits*-hj• Kultur'" drei Yerö •r«-diioi en. \on denen die en ändern die Ps.i fangen bis Eutin in . Soiiderah«diniti v«jm Dr. iudi ii t s c h - I s r a e I i t i s di jr -u (> e III e i n d e Nummer H/9 iiber leitet und riften eine dem je i«t zw ei Jahr- Gedes der Salomo . B onst kein ' (feiltr«te Itmen- . he- « „Die r n - ube-i j iddischc FValmeiiuherset/unp b a ii ni . der uns^ Hamburgern ' ja* kannteti«t. Auf diese rem wissenichaFtlidien l'ntcrsuihiiii»— pC« gelten \* ir hier nidit meljr eii: wir würden dann.den Kähmen dit-y«er Darstellimp überschreiten, deren Anft lediglich ist' .null hier unmit derIbegliitkenden Gewi Worie pekleidct zu I erfüllen, 'die der Prophet in ( :ol?irV mp"wtiVk T3TI da- Wort u Bestand. Iheit hat: Gottes hat eWipcn Aus der Bibliothek der Gemeinde Von Prof. Dr. Isaak .^farkon •'; - VIII N t II a b hi Am Filde de- ' Drei-f.»-meirt<len /eil lallen die (.einfinden. Kr war di ( II" h u j'i in' l"MiJi /.-1) i B<- r 1 i n l.muti/i|iulion«: iIm al- .1 laiif>l is.- J.ilirliimderi« «ulii an der Spitze Oberrabbiner R. .Raphael Cohn. In VnFange der Heformbewepunp in sc hon ein Gepner der Mendelssohns ■ -danken. Ks i«t daher kein W under, wem iler Bekauipfer des l.rbcrnlNmii« im Jll Gegen ihn. der im Mittelpunkt des Kämpfen Et ist S I) der •ine neu hen w ir lenlloli Die ihre lach, reiitiiu«. habe. Villen will nun (Inden. -teilt, richtet «ich manche Streitschj-ift direkt, alt und lühll «idi*den Aufgaben -«eines Amte« nidit nlichr reiht gewachsen. So beschließt: zurückzutreten, zi mal ilitu audt die Bannbefugnis genommen werden soll. StaafsregieTOiig macht ätidi Miene dem I.ilx-ralNmus l luejrstiitznrig zu leihen. Sc) erkläit der Oberrabbiuer Turim 1799 in einer Sitzung., der -Vorsteher der < (emejnden. er wolle sein Amt am F ausch Chaudesdi Tja dein Enge, an dein er es vor 2~!> Ja ireu übernommen' nieder in die Hände der Gemeinklc zurückgehen. Hüten gegenüber verbleibt er bei steinern Beschluß.;* et al« Privatmann in der Gemeinde bleiben. Raphael Cohn gehörte zu den Guoiiim «einer /eilt so war i J'liliwrr. einen würdigen iintl geeigneten Nachfolger /n rinden. Die W ahl fiel auf K. Xo.ldi Chajim /widlirsdi beu Vbrbham Meir Berlin.'»ml mau landllin ihm den rechten Mann /iit rechten Zeit. Seine Aufgabe war nicht leicht, j.räl| es dodi. nicht nur Ordnung zu schaffen, sondern and« klen I t ieden in der Gemeinde" zw ischen den streitenden Parteien u iederlier/u«telle.n. Wieviel Takt, und Besonnenheit 1 ge- luute ein zu. zumal er auch seinen- Aiutsvorpünper nicht yerlei/e.n w "|Ite. de««en vielleicht /u fanatische Kinstellung ükii Iii k(inhi war, lh rlin halte auller «einen itmfaiigreidten taliniidisdien Ki autni««eti eine grolle Allgemeinbi|dlUlg. Kr war einet der uenigifii llabbiner der Drei-Geme|itiden. welche Deijtsdigeborewe waren, fr konnte daher »die* Verhältnisse besser übe «eben und sich besser.in «ie hineinversetzen als fein Vlnrisvtprgiiiiger. der aus I.itaileri gekommen war- Er -tanimte aus einer angesehenen Kajmilie. deren Mitglieder in L-v«di.iftlidier VJ-rbindun? mit hodisiehendcn PersünKcbkeiji n «tanden. Kr war 1754 in l ürtji geboren. Den Namen Berlin führt.die Familie, seit sein Großvater, R. Samuel «dien Landeshaup I aii«le«\or«leher i iin«er Chajim \oiich Bc (irainnialiker. ( In R. Wolf lleidenb w ar er Rabbiner rr zum landest) lietiefeu ihn die Ks waren ihm ab \\ irken« vergönn Sein hodibetagter c-ill profcVr \ ereilier ihin eine liefeiniif ■1 ben ßendit. Ilalberstadt. al .Da jan in di r preußt- , * Stadt « irkte. Bi ml königlicher 11 Im« \ atc-r war jüdi«diei ffak'lor. l'm l"l)4 w urde Dajan in b'iirth. wo der spätere rsetzer und Kommentator der Machsorim. im. zu seinen Schülern /alille'i. Spälei in Beiersdorf und Bayreuth. I"s5 »'urde Inner von Kurmainz pewühli. und IT')<|. Drei,-Gemeinden zu ihrem Oberrabbiuer. r nur-kurze drei Jahre fntch|thringendeii : denn er starb schon am 7. März isnj. Vmtsrrtrgängcr. B. Raphael Golm, der ihm PU|eC I reiind luclene I rauerredi und :cwe«en war. hie Rabbi \. Ch. '/[■ Berlin ve rfaßte folgende Werke, die zu klassischen r talmudischen Literatur gehören, da sie «ich durch Sdiarf«ilin. fiele und limfangreidte (ieleh rs.iiukelt au«/eidinen: Glossen /um Sdiubfaun Ar"dl über ruhe dtazeroth und 1 luv erböte. Sul/badi n. 4 Blätter. Sehr «elten: in unserer Drkiekl ann t ......:•» t- D-'na'jx •''in Vetilai jadajim. K 177'). Fol. II U. J> Bibliothek Mit Ii.in -!• DVIX fol.. .'4'» Blätter. 3. neorm "ra ueb«t großem und IMI4. 4". 4 u. 14 vorhanden. Die^ des erfa««ers bc l.öb Berlin. Oberr endet: die Korrek läget Eeniberg hWi * D,aiT3.,"i5? »in Ein Beweis d größte Schüler de Begj*ändcr d Wo|o«diiner. mit einem Responsum und «direibt: ..So schien, habe ich Worte vöirzulegen Aber nachdem di< habe idi in unserei Kennen kann, um wenden:' Ich bitte zuwenden, wa« ich Berlin "hat auch, leiuiiisihen Tallinn tnerketi«werter W 'die J den polnisch bekannt! einen b Virbl unerwähnt bl beriinraten Gesthid w ar.[dessen W c-rk f des Schnlcban Arm er nur durch den T< i«l.' daß er. gleich penall kannte, and Zeit. Iii «einem \Y< den Apostel Paidu (haenam eebad meth jüdischen - W'ei«ei en. <.lo««en zum Kbe Lad Fürth i"'»u. . Darstellung der,l>|5 (.ebole in Versen scharfsinnjgeln Kommentar^ Röch'lhejin lllalter. Sehr selten: in un«erer Bibliothek rung dieses Buche«, die bei Lebzeiten wurde Von seinem Kinder R. Arje ibbincr m»\ k.i««el und Kurhessen, beulbesorgte R.Wolf lleide'nheini. J. Aulni2b lielile Ulkt t. nn{ wuklidien Größe Berlin« ist. d.iß dei Wilnaer Gaon und R. Rapliael Gölms, <ler Imt ihmterr* Wroloschiner Jeschi« oh. R. Chajim hm in Schriftwechsel gestänneh hat. In tituliert er ihn: rmn Wtv\ pxjn iny ange die Sonne unseres proßc-n Rabbis'» ts S'chus pehabi. ihm manchmal meine lUtd er hat mir die llaladia beleuditei. Sonne dieses Zaddiks unt' rgogangen ist, Gegend keinen Lehrer, an den ich midi an wen von den Heiligen «oll ich midi leshalb: Sie «ollen Augen und Her/ dem im ersten Briefe gefragt habe." was «on«t wehiger geschiebt, deii jerusnpriimllidi1 dlirthiorscbt und in bel«e viele se|ihardi«die Antillen IwilUt/t, ■n und iletit-dien Palmudisten son«t iinnnileren Kiiifluß n! ihn pehabi haben, ibe. daß er auch mit dein Werke des (»Forschers R. Asarja de Rossr) vertraut •in Zeitgenosse Josef Kairo, der Verfasser l. mit dem Banne belepeu wollte, woran d gehindert wurde. Noch interessanter R. Jacob l inden, das Neue Testament eine Seltenheit unter Rabbipen .«einer rke A/e Almupiiii. S. a. erwähnt er -. ohne «einen Namen /u nennen, al« idiuielieni.il. Ii. einen von ihren llidft- . Bei einer sobr scharfsinnigen haladii- «dien Erklärimp m.ijdit er den Versuch, ilin mit einc-m in der \li«dina I rubin <>. I /il ideniifi/ieren. F la««en. zu ,erwnhiie|ii. 'I [Unter den lindet «ich audi Vpi Hie ie ifeutschc Spräche von ITeidehheim hervorhebt. . ') I WolF lleiilenll rers, lILibl« N. Ch. I'i jut des zweiten I Anmerkungen des- «ich auch Notizen wähnten Nachbar von Rabban Gamliel sagt dabeil .....Ith will nicht unterwas ich al« Stütze1 zu meinen oben n obationen zu I leidenhe'iiii« Mach«oi ilu on N. Ch. /. Berlin, in der er besonder« eint zitiert Krklärungen seines F.e1i-. /. Rellin in seinem Kommentar /um Rach-Abencls: Or jeim hehe'f. — In den . Arje l.öb Berlin zum Talmud finden von N". Ch. Z. Berliit zu den Traktaten Berathoth <\ iirih. l«J'»i. Sabbath (il>id. |s3Jl und zu Schemoth (in der Wilna>r Tarmud-Ailsgabc von Romnk). chulaseb. Wilna issj. S. "i4. Nr. o: jn „„. :i Chnt ba-m serer Bibliothek. ) 3i Gjemernt ist diir wilnaer Gaon. *i de Ros«is Maor I najim. von Bc Vlnxigim, S..|'»" b.! rlin /Hierl in \/e

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