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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1933-09-18 · 7 (18.9.1933) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
9 (1933)
Issue
7 (18.9.1933)
Date
1933-09-18
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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!•• I GEMEINDEBLATT der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg . Das Gemeindeblatt erscheint In Abständen von 3 Wochen und wird den Mitgliedern der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg kostenlos rugestellt. / Anzeigenpreis so Pf. per 6 gespaltene Nonp.-Zelle / Verantwortlich für den redaktionellen Teil: Syndikus Dr. N. M. N a t h a n, für den Inseratenteil: L. Knudten. beide in Hamburg. Druck. Verlag und CeschSftsstelle: H. Lehmann. ABC Straffe 37. ABC-Hof. / Fernsprecher: Sammelnummer 3407 37. Nummer 7 Hamburg, 18. September 1933 9. Jahrgang PR 'uCffltttuT zu Berlin ü FL) NG UND ÜPhbK Zur Toravor zweite e s u n g' des n N. e u j a h r s t a g e s Das Jahr 5693 wird in die Geschichte der deutschen Judenheit eingehen als dos Jahr ihrer Prüfung. Was die deutsche Judenheit an Schme rzlichem und Bitternissen in den letzten Monaten erlebt hat, st noch frisch in unser aller Erinnerung, und was sie an wirtschaftlichen Schäden, insbesondere durch die berufliche Entwurzel jng tausender, ehrlich um ihr tägliches Brot ringenden, ihrem Be-ufe treu ergebenen Menschen erlitten hat, ist in seinen Auswirkungen noch unübersehbar. Darum muß das kommende Jahr für die deutsche Judenheit ein Jahr der Opfer werden. Wir wollen das mit aller Deutlichkeit aussprechen, ohne Beschönigung, ohne Heimlichkeit. Von einem jeden werden diese Opfer gefordert werden. Mit vereinten Kräften, mit einer Bereitwilligkeit, die das Nein nicht kennt, mit einer unerbittlichen Entschlossenheit zum persönlichen Verzicht, zuidem ein jeder sich wird aufringen müssen, wird es der deutschen Judenheit gelingen, die Wunden zu heilen, die das Schicksal ihr geschlagen hat. y_ Die Größe des Menschen offenbart sich in Zeiterv.des Unglücks gnd der Prüfung,darin, daß er sein Schicksal meistert, und w i e er es meistert, offenbart sich darin, daß er sich bewährt. Israels weltgeschichtliche Aufgabe, könr en wir sagen, ist die Bewährung. Sie ist auch unserem Geschlecht zugefallen. Im Bewußtsein, daß e^in Gott uns führt, ih ehrerbietig er Nacheiferung Tausender von Geschlechtern, die mehr Leid ah auf sich nahmen, um den Namen sein unserer Verantwortung vor vor denen, die nach uns kommen wir, Not, Verbannung und Tod Gottes zu heiligen, im Bewußtdenen, die auf uns blicken, und werden auch wir uns bewähren. Aber am Ende der Zeit der P 'üfung und der Opfer steht, wie e(inst, da Gott den Abraham prüfte und das höchste Opfer von ihm heischte, der Segen G o t Das Wort unseres Gottes hat ewigen Bestand to^iy1? mp-1 u\i^k nm ~J*—»i-• -n»-si\ im \. M. \ u i Ii a ri ' 1 ' '■ /rii. in iveldik*r dir Ausschnitt! rl In ( im ( rl'jslrs ill stulitlidiei Präge, wir nml die 11 «rldie ^1« lu ll nu ll ilci kirdu Malte .in mm inen tl. Ifeliräisdli teil Allen (•riinil-.il/ (i i- (li'iitsdic \ ristlidicti ung sii tfondrrn il i / II « II Beden tun mit. iiiii . liilirl die (Iis Cllll llles jlidi-dini /lim leilrudru ' gt'W mihi , ihr ( .i lclil Ii Ii« rll I r-ianirnt-. I)r If II l-dlcll \ (il kr« Inn «Hillen ittj Ik ilie dfilt-dlf kirihni -idi /»u| unserer IIümI vdrhulten. ihr gegenüber niihl mir -rlli-l ein im l.elien (ler Nation nml im I .eben r Ii . .in /ii\nr vielleicht nidil gtahlltf fit Wir Sagen.: iiiiseret liilirl ' und teil \lilHrr-tanilni--rn mii'/Ubt'Ugen. die' \ in nnil/«.in/i^ Buchet des sngt»nnniiihre Würdigung nml Wn-iung. In Ith ii n - re dirisllidir l in« eil dir uurh in ({Ii fr Ii Tagen ur iijimim «rsrntlidirr Bedelltutrg war kunn und il.nl uns nadl il 'III \ rrlil-t unserer staatsbürgerlichen (.Iridllieredi Ügllng ersl recht nidit.gleithgülllV sriu: denn -dimer/lidie.r uldle- I ngliitk. (In- IIn» -rll>-1 « idei füll rl. « Ii nie II II - dir \ ei il Ii - giimpfiing un-eicheiligen Sihril'Kum-, iin-eickostbarsten Besitztumi in guten' und bösen. .Tilgen. Ireffen während dir .i ml.iiii i ndr I IndihnIi ung und geft'dttt' Brurlrilung unserer Bibel hueinmal um ihrer selbst willen Genugtuung lirrrKti-ir i liilttr. /um andern imbeweisen «utile. dal' muh -scheint in rinn Sihrilleniei re. ■titelt und deren Aufgabe ntworl niif idie Kragen, i|ü Richtlinien, /in f uliiung'ein <leiste bestimmten l.elien-"' /i i idil gun/ ohne Bedeutung, d i. Iii i I den llninen: Kn lie-ii/. kirdii- und Siiiulr. K I- H ille und (.einein-ilinl'l lud Uber u ii - e i e liilirl eriinnei rkemVung ihrer ßedeuiuHg d «ill Vagen: christlichen I rl in -rinn- >dn ill frstuiurnl auurlilrn 'kann. I es.lameni lul'i de- \rllvll Ir Mien fest« Ulf unserer .Jidid umf \i jr Min ■ Im I .in II ud regt du- Alte [»schieden du- Xeiie ir Sihrilien mmnidru--dinliuug rli-dir VerurnuiMg und kaum, d.ifl in.in iir rufen. Das i-l in kurzen ie sachlich und ruhig ihren- 1 .l<-glidi.u l'idemik mit diu Ii. In-hi-äisdiru liiin l su gilt' «ii in erreg« u /, niiiit ,-erStickf, und /um dal' eine j:nrih(r Kein tri eine gercdilc lirurteiluiifi \iui di *.sen Krwü Midie mit einer kh des Professors an ..Aosdiaffi ng den eiii ii der Sinn für Iii «Iii dritten und mil ei IM lt. Hing in; ihrer Ii null ur V» und Gerechtigkeit. Retht hoffitn lirld . r Bibel letzten lindenudi I riigrr' zur Kolge hat. xofassen wir unan ilir-rr Seilen umfiissendril Sihiili r Berliner LTniversitäl Krhst Sri Tin Alti'u li'-i.imenle-'ir'"' Dir Abhundlu-ni 'l Waller df (irnvlrr a ( ■>.. liniin jinil L^ipy.ig 1^52. I, (iehen « ir .ml t-injgi1 \u-l n und stellen wir /uiiüdi-t I iilrinik mil drin \rrl,i—n : v ir stellen ja «iudi \t als rr: Int ihn ist dagekUHltf Vorstufe dr- ( liri-lrjitiiin- Uli gewisse Knturtuiijr. D \%|11mit Sellin «urr -idti-t I ' dir ..Dn \\ ri;-ilrr' K il 'dir'" - i-l. ..ei|ie' klare,- eEhikrutige ie (legeiiwürt iM'wegi'ii :: und •- \«>n »Muhrliaft dri-istlichc\m Mi lien. 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Dir ir-« drr kirdir würdr deren iWliihg /ur Kolge m^ben idi gejvfoTO'n. «Tilde man uadi Worten,der Inhalt di-r-Schrift, etliuik^iigung rin«iikr|i und kani|ileiTr und Iriiiileii der l|ü!{if! \eruieidel. ihriiiigvn ■'Sellins etwas naher le-l. il.dl .null «ir auf jedr riindsSrtzlicjh vereitelten: denn llhdsiit/|idl auf eniem anderen linden hildi-die Judehtuni nnr* eine (lalaliiiudi-dn' Judrnluiu um stellen «ir nur le-l. ilatf IdlirdtUIIS selli-t\erständlidl lie/eidiiien uinl niihl itri allen .Stellen Seiner Sdnifl Ubereinstimmeii knnnen. -h. \\rmi rr saut, das iifTi/ielle ildcntftni der uadir\ilisdirn IZell *tölk»"gerade .von der ( ii.nie dn Gnatle (iiitieuiifitwissen; es |mdir auf

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