Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 9 (1933)
- Issue
- 3 (25.4.1933)
- Date
- 1933-04-25
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nummer "> Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde Seite r im il Kln ler \ci ACrncr qdercs W zu einem MresentlichÄn Teil . bestritten werden. Der Ver frage von den Herren Rech Colin. Rabbiner Dr. Hol/er. und ernannte den Vorsitz) ineinde. Herrn Alfred l.e\v. jubiläums zu seinem dieses Jahres ehrte lienen l'rau Sidonie stund stets ein best gegengebraeht und sl^fa in der Berufsberatung und de sehen Jugend beschäftigt ha unsc-n hat auch in der h-t/tei Spenden bedacht. In d< firup|><- neu begründet wor summt-ulialt innerhalb eles werkerstandes und . die pflegen soll. Seit Beginn rleinemann wieder erster V Herr Isnaescn wegen lieru sittfverzicjhtet hatte. Herr II für drei Jahre zum Sainverst liestellt worden. Herr lsaaesen über ernst, aber es liege kein »-.i und Besonnenheit seien je-lz iah aus der l|eihcmanu-8tiftung in hörti* inV Berichtsjahre Vor-, sanwull Dr. Eichholz. Hermann Dr. f.dgir Marx und Dr. V. Winden des Vorstandes der («•- anläßlich seine» Goldenen Eheglie-d. In der ersten Sitzung ein das (Vlldenken eler verstorlie den jüdischen Handwerker Interessjr und Verständnis entsondere auch uiil dem Problem Bernt Umschichtung der .jüdi- Der Itoaditormeistcr Christi* Zeit de n \ erein w iedefholt mit tzien Höchen ist die l iaiicnen, die insbesondere den JM* idmbnri'isihen jüdischen Haiul- >zialen Aufgaben des Vereins •ses Ja Ii res ist Herr Bernhard it/ender de-- Vereins, nachdem r ( Ijicrlastuiig auf den Vofii r i l ich In der M /nie iHi i kein Gri si<h zu werde Tnühcrlcgthf itcu hinreißen lassen. Auf plier Taguni; des \< hundes, die am l». I ebrunr die Herren Babbine Dr. Iii und Zei (fragen. B ibbincr Predigt und liiodcr le Re-Iig S.. Baniberirer (Wut elshck) llulacha. jl Der Ausschuß <h s Ycrhu)ide Schleswig-Holsteins iml der im Gemeinde hause zu eint summen. Der Sitzung wohnt Landesverbandes jüdischer ( Herr Kaiiimergerieh'srat \\ ^Westdeutschen Rabbiner verin Bremen stattfand, sprachen liencr Uber das Thema Predigt Dr. Holzer über das Thema lonsphilosophie. und Rabbiner über das Thema l'rcdigt und undf brachte schon hierdiird Hing man in der Verwaltun; stände und der Tätigkeit i Die Versammlung nahm v welche (Iii- Tätigkeit de s \ ( rellem. religiösem lind w schildern. Besonderes Intel n lehne! reu he (iemein i sehen es Verb und I rigolt h in hatte •setzte, r jiidi imii H Oberrabliiner Dr. ( Kult Ii rKoni in i ssii in. ( glieder rangen über das mit kleinen der jiie Jahrbuch 4. Jahrgang vorbei meindehlatt Wied über Get leindesf etn eine Kommission e ehfs Stcue rwesens <! •Reiches befassen in Belastung der Augelörigcn kleinsten führiiug e ines gerec I ton Ausg Gemeinde nach V ittel Jüdische Berufsn isiker konnte min früher jüdisch« Berufes 1 ewündernj Jetzt si Musiker' > inet er« eijislos. \i< nur, weil sie Juden sind. Sil heutiger Zeit in irgendeiner können. Da es ftf<9 tfur Musiker handelt, nicht um jeder, de/ sich ihrer Mntwir gen Gelegenheiten 'bedient. Künstler zu hören. W Ausk sehäft jüdischer Erwerbslose Abteilung Musiker. incmann ist vor kurzem wieder indigen der Dciuillistcnknimncr iirz-Sit/ung des Vereins sprach itisehe- Lage. Die /eilen seien ul zur Verzweiflung,vor: Ruhe höchstes (.ebot. \ic-|naud solle auch nicht. Wenner gereizt der jüdischen Gemeinden lansestädte trat am 26. februai r umfangreichen Tagung z.uals Vertreter des Preußischen ■neinden dessen Vorsitzender. III. von Anfang bis zu Ende hei zum Ausdruck, welche Beitlehdes Landesverbandes dem Bei Proyinzialverbände beimißt, rschiedc-ne Berichte entgegen, ibaiidcs namentlich auf kuliii- »hlfahrtspflegefischem (iebiejle sse erweckte der Bericht \on über die Wirksamkeit der ändere .Aufgabe es ist; dir Millen durch geeignete Vcraiistal- ■esamtheit ZU verbinden, und indes, welches jetzt bereits im das wir auch bereits im (.«.'• ■wiesen haben. Ein Referat zur f olge, daß der Ausschuß tdche sich mit dem, Siudiuui chen Gemeinden des ganzen icksicht auf die sehr ungleiche er großen, der kleinen und der itteln und Wegen zur Herbeigleichs suchen soll. ul \ Not. In jeder guten Kapelle Musikenbei der.Ausübung Ihres ul die- Kapellen judenrein.i dicht, weil sie untauglich, Sönnern haben auch keine Aussicht, in Kapelle wieder mitwirken zu i koneserv ntoriseh vorgebildete sogenannte Auchmiisikcr. hat I ting bei restlichen oder sonsiiilie Gewähr, nur erstklassiger nft erteilt die Arbcitsgemein- Groß-Hamburg. Johnsallee 54. I ^-Arbeitsgemeinschaft jüdischer W e-rkstiidenten. Halle-i- ■platz I. hei Ruhcnsolin. teilt mit. daß die Herren Alfons Liebcnihal und Meinke für sie nicht mehr tätig sind, und bittet, die für die A rbe-itsgerne'inseh.dt bestimmt^n \ufträge ilii direkt zuzuwenden. Aus Kunst und Wissenschaft Die Galerie Commetor i'njrdiistaltcte im Januar eine Ausstellung \<»n Geniälcleit, Pastellen. Aquarellen und Zeichnungen des Hamhiirger M.ileis Ludwig Neu. 'Der Künstler war in Venedig und hat von dort! wie \<>n Seinen früheren Reisezielen, eine Reihe friveher und lebendiger Bilder und Studien mitgehrächt. _l!s ist schwic-rig"- sagt der Kritiker des Hamburger 1 reindenbhittes ' ..di u Vlotiveii der I aguiieiistadt. die scholl zu allen Zeiten die- Aufmerksamkeit der Maler erregt haben, noch neue Reize ahzu-. gewinnen, und Neu gelingt es auch nur deshalb, «eil er über ein Können verfügt/dus es ihm gestattet, selbst'raschest wechselnde Lindrücke mit er«iaunlicher Sicherheit festzuhalten. So fesseln vor edlem jene Sliicke. in denen er das (lewoge miii Menscheiiiiiasscu auf .dem M.irkiisplatz etwa, oder ilie Stadt, im l'iihnen- und I esischniuck darstellt, aber) auch \ ielbeiiutzte \iuwiirfe. wie die Ansichten.«ler Kanäle und Brücken, bringt er in neuer und se-lbstäneRger' An. Koloristisch erquicklich und duftig sind insbesondere nielin ii der Pastelle, au den Ölbildern isl <•> midir die Eleganz des Vortrages und der Raumgestaltung, was fesselt als die farbige Behandlung. Sehrschöi und kraftvoll wirken a4urh die r: sie sind' \ön dVr gleiehcMi guten w ie die Pastelle .um! Aquarelht." [schwarz-Weiß-Biälti künstlerischen Regie Du- Abteilung «Kimst de kuiisi und (.ewerbe xeranst [Gegeiryvart des MHse'umsi für fiele vor einiger Zeil ei'nc Ausstellung .von Arbeiten voll Na um Slutzky. der bekaiiniljcfi auch hei dem Bau des Israeljt'ischen Tempels sich ue-cn11idi vertlienl geinatfit hui. Seine1 Schöpfuuguu sei sclireibl anläßlich dieser Ausstellung diis I ilcmilcuhlnti - hallen..sei) ein paar Jahren in kinistk reisc n| deshalb Aufsehen1 erregt ' und starken Anklang gefunden weil sie wie keine ilire-i. Gattung aus dem (leisteunse rer Zeil gcl>ore-ll silidl f.iiie* ganz neue .....I iinge-weihiiIi', l'orinonwell uiu in ihnen in KrsJieinuiig. ijie i ichlIinggeliend geworden ist für eine Reihe von V'irzeiignissen i des uioderueii Klinsthandwe'rks.f1 Dabei blc-ibeni die von Sllltzkv heeinflußteii Arbe-ileii an Driginalität und schöllfc-rischer I einlieil der Alisfülirilllg dm chgängi^ weit hinter eleu von-ihm I rü lu-.r gc-schalfiMien zu riiek : er isteln-n . slets neu und einmalig und ki-IUli keine 'W iedel holunge^i und sthematische Ma'ssenpioduktion. Die Kjgeiian der Slutzkvschen Arbeiten beruhl Mir allem darauf, daß' tu ihnen neue Wahrnehmungen Verarbeitet sind: seine- Formen sind der bezeichnende Ausdruck einer f-poche., die in den rein zweckgemäß gebildeten Ivpiuttruktionste^ih-n.viHi Maschiiieuiind feinmechanischen Erzeugnissen starke ijtid unerwartete ästhetische tte-rze eindeckt hat. lauer Zeil auch, die mit verfeinerten Sinnen sich netten Werkstoffen zugewandt li.it und ihrer mutcna'lgercictrten Behandlung die'gebühreude Beaehtiing beiinißt. Sluizkv denkt und fühlt in seinen MVilerialien. und mil defikfttestftin Luiplinden bei iicksichiigt er ihr Sonderwesen und die sj>exiu-sch<' \ erwenduugsmöglich-; ke-it. Die Schau führt eijie ,Rc:ihe der schönsten Arbeiten \or. die-der Künstler seit .seinen Anfängen geschaffen hat. Origir Datarbeiten« Ketten. Ringe. Anhänger. Schalen. Bclciichtuügs-i körpe-r und Gebrauchsge'räi der verschiedensten Art sind in Vitrinen ausgelegt, daneben sieht mau VV erkzeiihniingeii und PhotOS- Wird auch die Schönheit vieler der Sliicke ihre r neuartigen'Lorntgehung wegen sich nicht sofort jedem er- ScMielten, so ist doch siehe?-, daß der Beifall, den schon in engeVn, Kreiden gefiimh'ii haben, "ihnen nach auch von 'einer breili're-n (iffe-ntlichke-il w erden' wird. Das sie. bLshet nach und g|'spende-t (ii-sumtarchiv der deiitsehc-ii Juden. Berlin. Oranienburger Straße 28. bittet uns um V eröffenllithiing.dei; nachstehenden Zuschrift. W ir unterstützen diein diese-r Zuschrift ausgesprochene Anregung aufs wärmste. Das Gc-samturchiv der deutschen Juden in Berlin ist in der Hauptsache zur Aufnahme von Gemc-indeaklen tie- 'stimmt. Daneben -»licht es aller auch die Dokumente- und