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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1933-04-25 · 3 (25.4.1933) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
9 (1933)
Issue
3 (25.4.1933)
Date
1933-04-25
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 d.!- m I Ml W ml auf reiche- \ii alliiere R \ t-rahfolg'i gut. - Noiii V\ fähfgkeft nun ft ige Morgenlai platzen gen. Ma zweckmi n'ichentler U ojlltlll'lll kommen. Der fr. ■ in dein "günstige J$'nh innerin.in im I 'für (.um Seders, du Kiif Kit in Wyk l iir weih B -.hüft I )ic M.ich längerem bund Inn •gewährt v I feil lies iv Verpflegung gelegt:. Vor allem wircl vitaminrung. iric Butter. Miuh, .Gemüse und Obst und k«»t. in genügenden und richtig dosierten Mengen Die Gewichtszunahmen sind entsprechend sehr reinlicher über ist e>j eine größere Widerstandsri -zumeist sehr anfälligen'Kinder durch eine- Vertbhärtang zu erreiche«. Turnen im Freien. Spielen am ptrande oder auf den großen Rasenlleam» und in den nahen Nadelwaldanpflanzunncrcii und regelmäßiges tägliches Leben mit ter l'rnaliriing. frühem Zubettgehen und aus- Miitag-rulie in de-r luftigen Liegehalle lassen die n. klimatischen Einflüsse zur vollen Wirkung undlieh-fumiliäre Ton und der gute jüdische Geist. eim geführt 'wird, schaffen eine besonders Inrosphäre. die.die körperliche Krholung wesentlnt/1. Die Kreit.igahendc und eh-il.Sabbath begeht HE i in ic Innigen i> l tl.se r Reiner Au gvnieinhe-j davon ma Xaehv nch \ 11 ü<-iii* die gut s Aufgabe SulSOH ' g< Heim zu einen Di 'kebonsw c ,gekrüftigtt frm.de'. S Vllgemei Ileinies in e»- gerai FortlM-si i' Der \ l >. l eb I ii < ledenklei M. Hirse» |>Ii cik r dei stand ilu?) Der Feier lliis.h \e Nachhange iimtiereiu .anw-e-M-nd f Der \ leinen I V Renifsbc p Berlind sp eiertedie ge-genvvär 'K'limliih w ie-ber-ibaf Sd se Ii läilijn w laft Min i i ■> »4 Mi reihe Ach'cji Frau platz 10. Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde Nummer im lest lieb-schön. An clenhohen Feiertagen ist lien-i gesorgt, ebenso I ii die' Abhält Uli g des das | Ii iin auch über "Peßaclr geöffnet bleibt, ide-r. die länger als eilte Kurperiode (s> Wochen) leibeu. ist der Besuch \on Schulzirkeln möglich, iche Jugendliche ist. gegebenenfalls mit leichter rig tiu Heimein Aufenthalt sehr zu empfehlen, liesqr Richtung erzielten Erfolge, besonders bei \iiii nilialt. sind vorzüglich. Der Jüdische Frauen-) ■ine« Hilfsfonds errichtet, aus dem Kurbeihilfen •rdejn in Füllen, in denen -- besonders in Faniiiltelsiandes der volle Pflegesatz nicht auf/u- •. fn eim in Wyk i-i in sjihpr^Art einzig. Ls kann rabe nur gerecht werden, wenn die jüdische Alle » al-j ihr gehörig beträchlet und den Gebrauch fit. den die I rhaltiing. eines gesunden jüdischen erheischt. Das' heillt insbesondere, dal! die itdas Heim beschickt, insbesondere also auch icrijen Kreise. Sie'vpr allem sullien es als ihre liacfhlen. gerade in den Monaten, die nicht.zur ihre Kindel /inu, Millen Pfh-gesatz in (las ken. >io leisten claniit zuerst ihren Kindern denen sie ja. nichts Besseres mit auf den können und wollen als einen gesunden, orper. geistige I rische. Lebens-- und Daseinsdaluit aber auch der Anstalt und der ic die Fortführung Bes •n Monaten erleichtern. Leblich der Allgemeinheit erhallen und seinen z iL Ii— Iii .'er * . I f ' -UTK oreq. h ist. ge-ljcn Ii k lelsu-ii' it einen Dienst, indenj lien ~oM»t be-uihsschw athen rn i. Aus der Gemeinde und den Kultusverbänden stank] des Synagogea-lVctibandes' veranstaltete am ■ ip der Gemeinde-Sy iiagoge Bornplatz eine r /ii --Ehren des verewigten Oberrabbinei-s anläßlich seines 100. ..Geburtstages. Im Mittelvon litu i gisehen Gesjfiilgen eingerahmten Feier edenkrede des- Ih-rrn Oberrabbine-rs Dr. Spitzer, kvohnletl außer vielen- Angehörigen der Familie rc-ter der Gemeindebehörden, der Vorstände der aeinfir* sywic! die sämtlichen in Groll-Hamburg Kabbiuer. sctwcil -ie an dc-hi Tagein Hambarg bei. II careji. Ik-i. stand der Gemeinde veranstaltete.am 25. Januar ortkagsabend. um für den Gedanken der, jüdischen ralung '/U wi tIm ii. Herr Ministerialrat Hans Goslar iclk Ii it IUI ülier jüdische VViJttsKhaftspriiblenu- und sdiilman iiigfachen; Möglichkeiten /ur Behebung [der i n besonderen jüdiflchlen Wirtschaftsnot. Vorauf die- A'erpflichtttng der jüdischen Arbl itliircli Besihäftigling jüdischen Personals dilti zji machen. WelcheIdif jüdische Arbc-itnelinteri ilne niidir oder minder beabsichtigte Ausschflieii Viiskiiuftei Refenrazen und Anmeldiinren in i ii die (.eschäftssjelle des Heinums des Jüdi- |ibuiidcs in W yk auf Föhr.|BerJin S 24. Monbifeußuhg aus nichtjiidischen Betrieben erlc-ide. Als eine andere wesentliche Aufgabe be/eichnete er es. gerecht denkende und wiihlnieinende oichtjüdischc Arbeitgeber, deren <•- immer noch eine sehr große Zahl gebe, auf die Not der jüdischen Arbeitiiehnier hinzuweisen. Die Ausführungen des Redners Vujrden durch einen Bericht des Herrn Dr. Pinnor über die Tätigkeit der jüdischen Beiufsberatungsstelle, die im Gemmndeha.ii.se Johnsalice 34 ihren Sitz hat und auch ' den Arbeitgebern auf Anfordern mit Rat und Tat zur Seite steht, e'rgünzt. Die Freitagabc-iid-\ei-anstaltiingen des Jugeudamti-s der Gemeinde während des .verflossenen Winterhalbjahres haben am I". März ihren Abschluß gefunden. Sie erfreuten sich andauernd eines regen Besuches und haben auch in diesem Winker wieder einer größeren Anzahl junger Männer und junger Mädchen etwas von der Wc-ihe des Freitagabends und einen jüdisch-religiösen Halt gebotei). l,)ie Leitung difer \ ei anstaltfingen lag. w ie in früheren Jahren. In den Händen der Jugendschw ester Thekla, w elche von! Mitgliedern verschiedener jüdischer Jugendvereine von Abend zu Abend in dankenswerter Weise unterstützt wurde. Ansprachen und Vorträge hielten an diesen Abenden Fräulein Senta Meyer und die Herren Dr. Jacobscn, Dr. Blau. Ernst Mever. J. t.ehinann. Dr. Jonas. E. St reim, D». Veis. Dr. Nathan. Dr.' S. lleckscher. E. Eldod, K. Rothschild. Dp. Slrcim. II. ( h.issel. Dr. Loewenberg,.Hertz, Dr. Plaut: ihnen allen sei auch an <lie-er Stelle für ihren freundlichen Dienst und iiier wertvolle Förderung eines jüdisch-sozialen .Werke» herzlichst gedankt. - ' . '* j - : * Die von den (lemeiiidebehörden in Verbindung mit dem Israelitischen \'orschuß-Institnt neu begründete Darlehnskasse hat sich am 30. Januar unter der Leitung des Herrn Direktor» M. Kugel, der an der Begründung wesentlichen Anteil hat. konstituiert. Die Verwaltung der Qarlehnskassc . besteht aus den I lerren W"eißberg. Offenburg und Dr. Samuel als Vertretern des Vorstandes, den Herren lleckscher. lleinein.um und Nathan als Vertretern des Mepräsentaiiten-kollegiuuis der Geiueinde. und den Herren SlCgmuhd A .■ C-'ohen. Dr. M. Flörsheim und Manfred Hev ma nie als Vertretern des \ o'rschufi-Institutes. '" -- * i 1 * Herr Dr.. Max Plaut .ist in die Dienste der Gemcindevei - Haltung! getreten und hat aus diesem Anlaß sein Amt als Mitglied des Repräsentanten-Kollegiums der Gemeinde niedergelegt. Auf Grand der Wahlen vom März 1930 ist .m seiner Stelle Herr Samson Goldschmidt in das.Repräsentanten-Kollegium berufen worden. —- An Stelle des verstorbenen Herrn Dr. Frankel ist auf Grund der gleichen Wahlen Herr R. Bach räch in das Kollegium eingetreten, der ihm bereits um inj-» in^O.angeliört hat. t -* Die Beeidigungshrüdeischaft der Gemeinde ehrte in ihrer Jahresversammlung das Andenken ihrer im abgelaufenen Jahre verstorbenen Mitglieder David Dembinski. Nathan Falk. Gottschalk Friedburg. welcher der Brüderschaft 32 Jahnangehörte. Samuel I.eibowitz. Jacob Rüben. Isnac Vogel und Joseph Wichard. und hörte einen Vortrag ihres Vorstandsmitgliedes Jacob lleckscher über den Sinn der in der Brüderschaft üblichen Riten. Zu Mitgliedern der Veiirauenskomntissioii wählte die- Versammlung die Herren S. Buttenivieser, S. lleckscher. 11. Kiigebnanii. A. I.evv. M. Icvv. ('. Norden und Dr. X. \L Nathan. Die VertrauenskonimisMoii wählte in ihrer Sitzung vom 3. März die Herren Ludwig Joshua und Isaak Moses, deren Amiszeit abgelaufen war. in den Vorstand der Binderschaft wieder I . ' - . .. - , [• j '; Das Delegierten-Kollegium des Synagoge^Verbandes hat \ ii kurzem Herrn Richard Glückstadt in den Vorstand des Verbandes gewählt, der nunmehr aus den Heirren Dr. Zuntz. Alexander Lew. F. Fink, S. Goldschmidt und R. Glückstadt besteht Das Kollegium hat in der einzigen öffentlichen ."Sitzung, die es seit Jahrcsbcgfnn abgehalten hat. den Etat dos Verbandes beraten. Der ursprünglich auf 53 000 UM errechnete Fehlbetrag ist durch weitere Drosselung der' Viisgaben aul 23 023 Uli herabgedi iickt worden. Innerhalb der Ftatsberaiiing verhandeltedas Kollegium über die trage der}Anstellung eines zweite n Rabbiners, ohne daß über die- Aufbringung des erforderlichen Gehaltes bereit«

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