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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1932-11-14 · 9 (14.11.1932) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
8 (1932)
Issue
9 (14.11.1932)
Date
1932-11-14
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Nummer .9 _J » ' ±J '' ' '* [ i Gemeindeblatt dcr Dcnt ic i-Israclitischeh Gemeinde Seite 5 fallenen dir Hamburger Liste fehlte und dir ton D S. Trias l«)j<) hc raiisgcgchi'iie Und damals andi iin (.< mriiidrhlall angezeigte Schrift ulirr dir Hamburger Jude im K riege mir die Natalen di r Kricgsgefnllchen ohne weitet Angaben'enthält. WeMe.jCreise der Hamburger jüdische Be'vö|key'uhfr. welche ^crlustc an A iifrchörigcn. Freunden Mitgliedern \<>n Nerbänden und Vereinen /u bekl haben, werden daher das, Erscheinen dieser Gedcnksdirifl voll s'Wehmut .....I Dankbarkeit begrüßen. Bestollan. nimmt die-Geschäftsstelle' ues Vaterländischen Blindes'jiidi seiirr I' roiitsoldnlcu. Bilsdist raßi' Ii llsaaescnl. entgegen. Flirr die Fntw iekblig i 11 , l - Arbcitswodic, über ele|n wir in der letzten Nummer i Gemeindcolattcs unter Hinweis auf --eine besondere n giöse Bedeutung für im- Juden berichteten, raireiht < Sabbath-Korrespondenz bandet für S a b b a i Ii DuNi das Nachrichtenhlatf des Weltvei ch iii/, unter dem S. d. M.: die Entschlief'ungen der Internationalen Vrbori* konfereii/ [vom April d. J. sowie maßgeblicher nationale die Siinimen d< Mirpersdiailen. in <n-rr.ii Deselilusseii ~iili Arbeitgeber mit ilc/ncu der Arbeitnehmer vereinigten, si Italienischen Landesrati der Korporationen vom Juni, um ganz besonders durch das in den letzten Tagen noch gesiei gette [Eintreten der amerikanischen HffentKchkejt rfnt< Führung des Präsidenten lloo'ver Tür eine Arbeitszeitverkürzung, ist die Frage der a fUhrung der fünftägigen Arbeitswoche; in akutes Stadium getreten. Die Fünftagewoche ist heute nicht bloße Forderung di Arbeiterschaft, son'dern allgemeines, von weitesten Kreiset der Bevölkerung getragenes Postulat, so dal! damit /i redllieh ist; dal! unter.dein immer stärker werdenden Driici einschneidend! Igeineinon, Ein ein neues um {ler öffentlichen Meinung Wenigstens. ein Teil der bei coro putschen und amerikanischen Parlamenten vorliegenden Gl setzesenlw iirfe. die die Durchführung der Fitnftagcwodl< bezwecken, in der'ieinen oder anderen mnm zur Annahmt kommen wird. Doch schon heute «Spielt nie Fünftagewoche in einer ganzen Rothe von Industrien eine nicht unwesent liebe RollcJ da eine wachsende Zahl von Unternehmungen ohne gesetzlichen Zwang, in Erkenntnis der sozialen Not wendigkeiten den Übergang zur kürzeren Arbeitswoch vollzieht. Das gilt nicht nur für Amerika, sondern auch fii maßgebende europäische Länder, wie kürzlich' der erste- In spektor der Fabriken und Werkstätte n '(iroß-Bi itannü-ii rcstgestelltl bat. Für diej sabbathtreue Judcmlieit ist dadurch eine ne in Situation geschaffen. Konnte man noch auf dem Sabliuth Weltkongreß! vor zwei Jahren fragen, ob das Judentum um der Weltverband Schontrc Scbabbos im besonderen in di u Streit um die fünftägige Arbeitswoche Partei^ergreifen so so wird beute wohl jeder die Notwendigkeit anerkennen dal! der \erband sich mit dieser zum Weitproblem gewor denen Frage1' nicht nur befallt, sondern es. als -\ eiruidiinsii Aufgaberhetradilet. mit ganzer Kraft duhi'i zu wirken, dal die durch den Zwang der wirtschaftlichen' Verhältnisse for eierte Entwicklung nun aücli im Interesse des Sabbaths um seiner Beobachter fruchtbar gemacht, werde-. Für die Judenhcit steht jedoch nicht die Frage au erslei Stelle-, welchen Finflul! sie auf dir allgemeine Bewegung dei Fünftagewoche nehmen soll; vielmehr ist das erste Problem welche Konsequenzen sie für sich se-lbst. und zwar zunädis anabhängig von irgendwelchen gesetzgeberischen Aktionen aus der gegenwärtigen Konstellation der Arbc-ils\erliäliniss< ziehen sollJ Diese Frage bezieht sich vor allein aufdu jüdischen Fabriken, derelTes zumal in Polen eine .stattliche Anzahl gibt, und geht insbesondere, jene Fabrikanten an deren Bctrij'h am Sabbath geöffnet war. zum Schaden dei jüdisdtien Arbeiterschaft; deren Bi'sehäfiigiingsmogljehkeit st auf das einj)fin(llichste eingeengt wurde. Es muß erwar werden, dan jene l iiteriiehnu-r in Zukunft ihre Betriebe au Sabbath vollkommen stillegen. In einer Zeit, in weldu kaum noch ein Unternehmer! seinen Betrieb fünf Tage röfl ausnutzen kann, anderseits jeder Arbeiter glücklich ist wenn er füijf Tage in der Woche arbeite-',, kann, erleidete*;l auch nicht eleu 'geringste« Schaden, wenn er seinen Belrlel r F b e r g a n ir zur f ii u f I ü g i - l t d a Ii e r f ii r <l e n j ii'-cl i s di e u e Iii g i <"> s e ii u d sozial e N e> t son dt*re r" A r t .und er hat am am Sabbath; SchlieRt. I) i g e ii A r b e'i 1 s w ö dl e i F a b r i k! a ü t e n e i u c n < ligk t g a n z allerwenigst im Veranlpss fng zu warten, bis er von Staat' d. die \tTH'ifs/eiteit den ■ •.:< ue nwai- We-iin ajs*ti -aiihl iiejisehc r Streckung ort Arheitsiiiöir- I als VrlK/itMeig \ i-i vi« lil'e.n. .«■•'» ijerzii doppeln ii (.iiind. wegen gezwungentigen Bedürfnissen, uuzüpu 1 ntrriirhine i im Interesse eilte Ijcbkeiten auf den Soiiitafle hat <h r jüdisdrc Fabrikant Im Sinne einer Kürzung des :\rbe-rtstnges. "kjei 'etef \i beitswoehe hat sieh jungst aiidi der Au»s<hüß hu sO/hrle Gerechtigkeit bei (\i:r Zijutj'alkleinle-ri'uz der uuic(ikni>ikche''ri Rabbiner gi'ineinsani mit dein AusschiiH des \im-11k.ini-i In n Ktrciienlitllides und dc'r Vlileiliin^ für sii/i^R- Arbeil der katho|ischeki \\ ohll.ilirtskfiurcrenz rtusgt'sprocheh. \,l Ihre Glückwünsche zum Jahreswechsel . _ haln-ii .durch Spilncli-ii ubgelösi: iiu-iusduifl jitdischer Ve-rkstuWt'iiti'n, I r i au . Bi B a i» l> a r Ii dl »Ii I lerr und I rau 1 . B a i Herr und l r.ni Dr. S. I b-rr- und I ran. Dr. S. I tau \|. B a Her.* Falllilie Oihthardt Bens eher. Meli und Fruit S. (ie n -eile Krau J. ü e r t e I, ' J Fräulein Dr. Jl.inni- Döru- Bit I lerr IL 15 rl a SS e n hei in . err Dr. I lirin.iiin Bu'l'enw Herr ~> II» t 11 u w ie s»-r;, err und I ran Ib-ury ( h a s » e i rr und I hin, l.i-ou ( a'*> s u t i Herr Dr. Morit/| ( o Ii n . Selma ( o Ii Ii W we.. gel». Ileiiuann und Hruii Emil Da\ id i!< i I i n i. und I lau Sli'gfrieil Liu.i.üueJ. und Hl au I )r, link, iiml Frau Emst I i n k . ■ ' auiilie J.k ob F I ö r s h e i in .• lerr und trau I)r.;-Llldwjg I I a I i.iii Herr [lerr Herr Herr kr | h Ib-rr und I ran Fdgar l-ra.'n räillein Else F rank.' err und t rau 11. f r <; u ndl.. lerr und I rau Julius f'rrulid Jrrr und Fcati Josrf (iahrl, Irl i Louis Cl n s e r und Kim In lerr und I ran Jacob Gioidl.ib r g Irrr und Frau 'AIImtI Halber s t n ilrl'. lerr und I ran .Otto Jlfijs.ff-n b* Rg> lerr und Fruit John II äilWm a( II n! lerr U(ul I'rau . Bernhard' II e i n e tu u n u lerr und I rau Salb 11 e i in a u Ii.. lerr Und l'raii Jacob llr rz. 1 ' lerr und Frau David ließt, ' I - -' lerr und I ran David rilissjni rr Veit II i r s eh .und Kinder, lerr .und! V^a' \la\ J a < o b i . < .eschw jsier AdeJe und MI». J.ny iH».'<;<* II . lerr und I ran lit'ö.. J e sevijs k.i. lerr und I rau Dr.--Moritz Joe I .. Fräulein (Iura J <> s h ii i . Herr und Frau. I.la'rr> Kaplan. Ib'rr und Frau Güstin Kuhn frL Herr und I ran Marlin K' r e Ii » . Herr und Frau lleruianii K'Uge I m a ir lleff und I ran Hu^o-K u fr e I m .i u ji Herr N, U Herr und I ran S,imou Leder! Herr und Frau Leo l.,r I! m n n!i rrr und Frau S. I i-vicn. t Herr und Frau \b\ander Lex rr Rechtsa,liwnli Dr.- Leonhard I rr und Frau Mfred Iis« e-r . und Frau J. L'o b b <- n b e i und Fruit I )r. Ernst Ire w err und f rau |osef M a i e r . err Pntt. Dr. J. M a r kmi. James \|;i I Ii i .i - Manfred M e n d r M r v i" r, Adolf M ii h I ji* v II. 11. Ife I I I I I und I rau lind I ran lein Scilla und I ran err err lau I err •>. > .. Herr und Fruit Dr. \. niiilie AnlOII N a I Ii a u in 1L-A. Dr. Ernst \ e M. \ ,i Ih he i

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