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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1932-07-22 · 6 (22.7.1932) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
8 (1932)
Issue
6 (22.7.1932)
Date
1932-07-22
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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EBLATT der T>cufsch-Israelitischen Gemeinde zu 'Hamburg Das Gemelndeblati erscheint In Abstanden Ton 5 Wochen und wird den Mitgliedern der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg kostenlos zugestellt / Anzeigenpreis 40 Pf. per 6gespaltene Nonp.-Zelle / Verantwortlich für den redaktionellen Teil: Syndikus Dr. N. M. Nathan, (ür den Inseratenteil: L Knudsen. beide In Hamburg. . Druck. Verlag und Geschäftsstelle: M. Leamonn. ABC'Strafte 57. ABC-Hof. / Fernsprecher: Sammelnummer 3407 37 Nummer 6 Hamburg, 22. Juli 1932 8. Jahrgang Aufruf An alle, die unsere Jungen und Mädchen lieben, an alle Mütter und Väter, an die glückliche und gesunde Jugend selbst geht unser Ruf: Das Alienhaus .der Gemeinde XV III Kcpi üsenta [itcn-kidlcgiums mihi 2S. juni (•eiiieindr I Helft, daf) unsere Kinder und unsere Jugendlichen gesund bleiben und werden. \ Gemeinpen und Vereine werden fast erdrückt von der \oi des Tages. Für Krholung und Gesundung der Kinder und Jugendlieben sind kaum noch Mittel \ oiTiaiiden. Und doch warten, in grollen und kleinen Gemeinden, viele Hunderte von Kindern, Mäddicn griffen sin: sonnen frof möglich, I e Bericht, erstattet von Herrn Alexander! der Sit/ung des |TiJ. Der Befiehl über das Alejcuhatls der Jahr 1930/31 müßte wegen d ge>n mehrerer Sit/nngen des aufgeschoben werden. auch schon über die -Zeit mihi yCii berichten. Der t.esuirdh .mkIi in diesem Jahre besotscl 4?!BcwolTner, 2s Damen tun Iii« rr d.is Inühi Ii i u - r ümrangreiciien lagesot Kollegiums immer wiedi Dadurch ist es mir möglich, heute I. A|>ril I93i bis 5t. März |932 ils/ustünd der Pfleglinge war ■rs gut; das Hans hat /|ir Zeit ' l<t Männer, Das Alilr tler ist durchschnittlich.*!6 Jahre, J0 der Uewolintfr I Jungen, die von Krankheit bedroht oder e-r- I, sehnsüchtig darauf, (lall dieser Sommer ihnen Erholung »»d Kräftigung bringe*. Das ist nur nn alle nach dein Mal! ihrer Kräfte, alle, die sich selbst noch eine Erholung gönnen können, beitragen und helfen. Die in unserer .Arbeitsgemeinschaft vereinigten Organisationen rufen herzlich und dringend /n solcher Hilfe auf,' bei deren Durchführung überall Gemeinden und Vereine eng zusammen wirken werden. Für H> JlH kanu ein Kind eine Woche Krl olung finden. Arbeitsgemeinschaft Jüdische Erlndtingsfiirsorge Prof. Selig m a n n.' Zetitralwedilfuhrtsstelleder Den.tschea Juden Hacek. Jüdischer Frauenhund Bettina Brc tt n e r. hhwesteryerband der U. O. ß. B. - Lugen A n n a L e w y. . " Spende^ werden erbeten an: Postscheckkonto Berlin 1406fr, Zcntralwo dfahrtsstelle der deutschen Juden, mit dem Zusatz.: Frholiingsiürsorgc — Bankkonto, Bank und Disconto-Gesellschaft Berlin, für Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, Berlin-Gliurluttciiburg. Konto ErholungsfUrsorge, * Auch (jie Grenzland-Kinderhilfe, deren Aufgabe die- Betreuung Deichsdeutscher Kinder in den Grenzgebieten i-i. ■-endet uns einen Aufruf, in dem es u. a. heilit: Viele tausend Kinder in der Nordmaik. Obcrgchlesien, dem Korridor, im Meineiland und im Saargebiet warten sehnsüchtig auf eine Einladung ins Deutsche» Reich.' Wer ist zur unentgeltlichen Aufnahme eines Ferieukindes aus den entrissenen und gefährdeten Grenzgebieten für 4 Wodien im Juli oder August bereit;' Meldungen mit Angabe, ob Knabe oder Mädchen und welchen Alters ((> bis 16 Jahre)( bei der Grenzland-Kinderhilfe. Hamburg 4, ScilcrstraKe 43, Zimmer 13, Fernsprecher 42 229?. Geldspenden — auch die kleinste Gabe ist willkommen — zur Unterbringung besonders erholungsbedürftiger Kinder in einem Heim erbeten an. Frau Toni v. Pcistau, Postscheckkonto: Haniburg 38.34'). Bankkonto: Deutsche Bank und Discelnto-Gesellsdiaft. sio Jahre und darüber; und seit 1901 im Hause. >< ii Prof. Kor,ich als Arzt tätig rVcrtTaüen aller Insassen, fü stets Iren einsetzt. Die dir I ferr und Frau K ti Ii n gut. Sie setzen sich für die lud einzelnen Pflegling aulicrorcf Herr Kahn die Buchführung ifteste Bewohnerin ist '>2| Jahre Eröffnungdes | Luises i«|l Hert- Fr besitzt die Liebe und elas deren Wohlbefinden er sich k te Obhut über das llausj haben Bejde führen ihr Amtvorbildlich rcssen des | Liiisc s w iefür jeden ■ntlieh ein. Aullerdi-m versieht , über die sich der. Heyisionsder bc-richt der \\ arcn-'l rc-uhajicl-.f ä-sellschnft. der' vor kurzem ^erschien, lobend aiisspricht., 1 B« Verwaltung wird vejtm Vor- 1 stand geführt. . Fr besteht aas dem Vorsitzenden,! Herrn Alfred I. e v y . welcher seit lsht>. der 'Eröffnung des Jlauses. dem Notstand angehört, auderdem aus nc-un Mitgliedern, (.imäl! ch-n Satzungen in ihrer I92f) durch Beschlull dc«'N.or- Ustahdes und des Bepräsenlanlen-Kollegiums abgt-ijiide-rien Fassung müssen unter den Genieindeangehörigen,-welche den zwei Damen sein. |ni 1 M a Notstand bilden, mindesten.' 1930 wurde bei eine l')3| die zweite Dame. Frau Beide waren vor ihrer Wahl tätig. Di Wesenheit im Hause um d wohnerii mit herzlicher Fre Wünsche den Enrendumeii ü Jähr. \ aka iz. zuerst I ran Hugo Main/ Hermann Philipp, gewählt lls Ehreuelamen für dis Hau Ehrendamen bemühen sieh durch tägli.he Anit Beirieb und stehen Ion beule zur Seile, die .ihre! kleinen i n vortragen ist es gelungen, die K.e| sten für 1930 51 I. April S«l Infolgerationellen l.in- •tzt der er Vörie \erleijs J>l ■JIH. f. Speise - ach Hing Durc'V rationelle Führung s IIa IS herabzusetzen, Während clas^Jahr 4N'544.s| j?)/ erforderte. betri{igeii die Ausgaben von» I93| bis 51. März l*)~-<2 42<>4~ kaufs nml des Preisrückgangs der Lebensmittel ist Verbrauch für die Verpflegung auf den Verbrauch kriegszeit'heruntergegangen!. I'M3—-14 erforderte pilegung j<-. Tag und Kopf elurehsehuittlich 033 .''•'/'. 1,24. 1929—30 1,12, l'»50—3t IM und (931 -32 o>"> Werden täglich fünf Mahlzeiten verabreicht. Der Zettel wird den Hb re ildamen vorher Kur Bega vorgelegt. Im Jahre- 1930 wurde mit Genehmigung des Norstaueles und des Bepräseiitanlen-KollegUims aus eitlem dein Altenhausc gehörenden Fonds eine Summe fiill in bauten bereitgestellt. Es wurden viet neue moderne Badezimmer eingerichtet. Ferner wurde eine Waschküche ünuer Ausnntzung der letzten Erfahrungen auf diesem' Qeblete ausgebaut: es fehlen in ihr weder die elektrische- Waschmaschine, die- Zentrifuge z.t.im Vortrocknen Und die- 1 roeke-nkulissen. noch die Ileil!inange-l und dieelektrischen Bügeleisen. Nor allen Dingen bekam das Haus eine moderne grolle Küehe'init einem Gusljerd. Besonders interessant sind der 12(1 Liter ■-Wässer enthaltende- I leil'w asserspeither und 'ein Wärmeschrank, der siei selbsttätig elektrisch auffüllt, de-r auch dazu benutzt wirt, um am Sabhath ilie Verabreichung warmer Speisen zu ermöglichen. Die schön!und gut .gekachelte, mit Platten aus gelegte Küche ist so groll und

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