Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 7 (1931)
- Issue
- 11 (11.12.1931)
- Date
- 1931-12-11
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
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Seile 4 Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde Nummer 11 ■>iirjr mW l'oiln« reWren w i4 rile. Jose rivi •! und Bern. Ba In;it-r iii unserer letzten Nummer enthaltenen Aufy.ühlung Hyi SträKeij Hamburgs, die nach Juden benannt «ind. tragen >n iinoch, nach die Rathen nibiiieke. den Rathen nisgang und <lir Raih^n-jitstraße im Stadtteil Alsterdorf, die nadi iValther ler R lithepi iist raßc Wolffsonsw e;j. der Uaac W o I f f «'o n I! ii Ii je Ii i ii bell in Iii sind, und den von!naeh der k'NterdorferstruRe führenden \ iiii Himburg« berühmtem \ii.iv.rll Dr. isi~ l!W>| s(|inen Wunen erhalten hat: M ie-dc-i - präeh Im ilainbiirgischcu Rimdfunkl der in jüngster Zejl nili \ortr.iuc über-jüdische Ijiemen gebracht hat im I. v. M. Ilei r Dr. Frust II e'p p n e r über: Palästina', eine ni'i Ich le Weil. Der Redner schilderte trotz der l nappe-n iliiA./ugcnii««ciii-ii Zeit in anschaulicher Weise (Iii iil«<e ele4 I lei cui«e1/cii len liehen lul l in llle geistige,'!<■!■ gesnjmtcu inen Linde» im Aufbauarbeit, i elasi dem der nach iilien der Wirtschaft sozialen \ erh, iltirissc indischen )Velt an, Ii fc r H L Je i n . ii it oi 11 a'r t i g erliültk riege inii-rspeisnng. Die I innen \rno Ree lerieL N a i h a n . P h i I i p p & (' ». und nahen; ausainiiieu mit ihrem rcjrsonal. eine S iinn|liing vera n-t,i Ii ei. die'es ermöglicht, täglich /VX) Bedürftige link'iitu'eltlidi /ii Jpeisen. Das Personi.il der Kinnen hui dibii für die ii.ich«teu Monateetnen gi-«taffelien Prn/eutsut/ geopfert Und den so erzielten Betrag haben;lie Fifinen von sich aus verdoppelt. Damit i«t die Siieisjung zunächst hi« zum Miril I9j* picherge stellt. Die Beriifsscliulhehörde hat du/n ihre Räume iseiiersli'aßei 4> /nr Verfügung zerteilt, und freiwiflige Helfer hc»nrge i dpn \ e-rleiluiig« lien«t. Inzwischen h ilveil liehen andern die 11' innen Wilhelm Ree ji.\ Moriz l> i dl m a n u im I Ma\ > diln«« Iii ii Jfc Es tiriird ( ii. »ich der Winterspeisnhl «eii. \:- würde «ieher mit Dank begrüßt »erden. we»nn ein i»«rr IVo/ents-it» der zur Verfügung su hendefi Mittel der Volksküche der Gemeinde überwiesen damit andi solche Kreise \<m der W interspeisiiiu« i.Ilten, welche die Spi iseges^tze iiinelia Heu. bin da« Interesse der gesamten gesitteten Welt Mino /Ii e-rw ecken, «eudei Herr S. K i «<li c r - H |Palä«tjnal je lein, der sich an ihm deswegen we-iide ko«leiifrei Aii«ieht«knilen der heiligen Stätten und (I «<h ift llalä-tin :«. . .>>• '(-' Aus Kunst und Wissenschaft I nie AusstcMmis in Hamburg aiisäßig ler wird unter dem l'rotekjtorat von Iran I i in \ mi Hauer. Krau lluiiisc De reu \| e v e ■ - W e d e 1 I. Heim Dr. M. K i <h I (Ii nie- II artig.. Herrn len Lehmann. He I'. I e 'n iler. Neri n W alter" Wnlff im Gabrielfrmle. pbersitraße II4».' im \\;l. M. ei öffnet im M Ulli \ltt/i | r l'ala- 'holxitll . \iilli^ r l.andjiidisdier hinist. | I.e.. \ r n. V /.. I hin ii Dr.! Im Dr.; lieüei - I i« zu in j geöffnet sein. Dunh dies« i~. d. \l. lägtith \ini.l» bis $.\ Ii \ (i —tt'lliii i ir soll eijieni größeren Kreise gezeigt wenl-n. \va«! ■v«* 11 11 iniliiit gel'" judi«(lie!i Künstlern gelei-tel wild, und lie-en «illi«t Gelegeriheit gegeben werden. Kidil'lng mir, 1111<• i c««cntcii /ii bekommen. Die Leitung der An«-; t« 11h.ii-- liegt" iii den Händen, xon Prof. I riedr. \ d I e i . D pl.-luv. I ". V » ih e i . Dr. \tuiie M.aiilA J ** i l.udv«ig Hardt «pi uh am ">. \. \l. im Deulselieii Ri ihklu lind /War u iihlle' der beliebte initl berühmte Spreilier .ein l'Wfhiet. d.i« wie Jvaum ein Lindere« geeignet isi. seihe i rslaimlidlit lirgalning sichkhar-zu inithen: die Rilxd und ihre depo r I au Dr aliiiielien gleich brachte er zuuäch' au« der Rihelübei «elzuug villi Ruh I ein] r - R -I.Uleii in der W cltütei alu i. \lil beschwörender Gej>t rifleni «ihnitti /. iw p i f (otNter Braut« Jakob« e O s l mit null iinlieiinliihei (;e«taltuir.'«kraft zji ein druck Wii kling: er las die Kapitel von'l«aaks Si rbiing um Rebekka. Btlrams Ksel, den und der Sthöpfung und brathle im /weiten I \ eians|allnng biblische iLDävh lojgten heil Reifall t »ingl \ or 'S iiii"). dem \Uirt ragen den mit <! daiikteii ihm durch en. <hc Kinde in il. (lei Diihtiingen miii Heine. (Rilke G (> e t h e und andern. Di^ Hörpr und AhiiHverkennba rei auhalteiiden. 1 r.rtrn iegef«K i iffen- 'iten - ffy '"a . ■ lokllliteul iei teil. Ia|« Krlehen de« Ludwig Neu. der bekannte hiesige jüdische Maler, zeigte letzten Monat im II a m b u r gejr K n n s t v e r e i n in Aquarell und Pastell die Ergebnis^ eitler Islamlfahrt. vhm letzten Sommer. Lr hat. sei schreibt der Rezeuseiil de« Kremdeublatts. früher den Süden und den Orient bei<ei«t.. und xon dort fiirbeiLsprühende Lamb^haftsstüclce lieioibebracht, die eine ausgesprochene Malbegalning bekundetem giKislig vertieft waren' und ein respektable« können d<4 Nun präsentieren sich die Isj&ndhlütier. die du seltsamen Kilandes inüt seilten eigenartigen, ['geologischen Formationen; eindntdtitvoir auf den Beschauer Übertragen, reif und packend. Die!Grundhaltung der Rlättk-r ist impressionistisch, aber sie wirken in ihrem Aufbau, deiü epischen Vorwarf Rechnung tragend., groß und monumental, sind wesentlich pestaliet und nidit ..... ans dem Gesichtswinkel des Nurmalers und Koloriste^i heran« ge«eheiu Neu liilnt die gewaltige islanilisdie Natur eiiidrucKsyoll und vital vor .Airgent die feste Linienstrilkiui i«l maleri«di lein difTpreuziprt. i - i , ■ 1 Die' ostasiatisHic Abteilung des Museums Wir Völkerkunde erfährt in der nächsten Zeil eine wertiolje diereidierung, die in Zeiten, in denen' für kulturelle Zwei-ke her/lieh wenig Geld zur Verfügung Jjleht. um .«o lebhafutr z.i begrüßen ist. Der Leiter der auf diesem Gebiet i«t durch Vprmittlllllg chiuc\si«cfiei Gelehrleil im Oktobei nach China gefahren, um doli in cinenrhalhjalli liehen Studium der chinesischen Museumsstücke einen Austausch gegen Dubletten iji die Wege zu leiten. Das reichhaltige Material, das er in den großen und mit "viel Sorgfalt und Liier gepfk len-"diinesisrficn Museen erfinden "wird. raii«cfigcdegenlieil gidu Ii. I edier ihm Lrgebl er Abtidlung. Dr. () t|t o .SlaTn >. o n. einen interputionah n Rul genießt. durfte reiche i« Keiner Reinühungeil wird die Ocltcntlichkcit noch uillei iiihlcd werde Aus den Vereinen . Der Verein selbständiger jüdischer Handwerker und Gewerbetreibender zu Grofi-Hamhurg von 1906 beging. \\ ie w*ir in der jüngsten \ i m in er des GenieiudcjblalteS beredt« kurz berichteten, am I. r. M. die Keier sein.es |j> j ä Ii r i g eu R e.« t e Ii e n «. In wirhildlichct Weise wurde; die- Feier am voraufgegangeneii Sabbiitli tlnrch einen Gott^sdieiisl in der Neuen Dainnitor-Sx nagoge eingeleitet, deren Rabbiner Dr. Hölzer die fliege uiid Korderung de« jüdischen HandwerKerstancles «ich. w iei. bekannt, zur liesi>iii|eren Aufgahe gemacht hat. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes, um dessen, weihevollen Verlauf Olietkautor Iii" bei mit «einem (Inn «ich verdient machte, stand die Predigt Rabbiner Dr. Hol / e r-s. Anknüpfend aii den Satz eh'-« Zehnworlcs: ..Sech« l äge Willst du arbeiten juiiil all dein Werk Inn' iSpraCS er von der Wertschätzung e er Arbeit und des Handwerks in dei Ribcd uml im jüdischen ichrilttnm und \ou der hieraus «ich ergebenden Wertschätzung eine'« jeden Menschen, die mim Beruf .und Stand unabhängig «ei. - Der Kestjakl selbst fand am folgenden läge im Gurio-HuUse «latt und gab dem Vor- «itzenden des. \ e-rein-. Herrn R. I « a a c s e n . Gelegenheit. Vertreter des Senats m l der Bürgerschaft] verschiedcfiiei •t und der .Nachbargeineiiide-n. so der llambiir; \ur«lieg des jüdischen H um eleu sich liesonder II e i n c* in a n u \enlient den Worten der Iteimgeg erinnerte zum SclilnH stand Hamburgs Beweise liehe Hestrei W , in hie-lt Rellin dc'n. wie die neisteil der in Gj oß-llainbnrg amtierenden Ralibine zu begrüßen. Lr schilder e' den langsamen, aber beharrliche n iiidwerkerstandes in unsere i Statut, lie I lerren L. R e r I i n und R emacht hätten, gedachte in ehren lägeneil Mitglieder des Vereins und iran. daß der jüdische Hfndwerfcjar- . 2 seine« Könnens und seiner Leistillen noch j&hgst beim Teinpedb in gegeben Iiahe. ' Dif• eigenild.-r (, sip der l <jiguiig.'"Hpi r j t . ff- Bprlin. der V'oriüzcMl.le de-« Berliner Rrudervercin«: Wohldurdtdachter Rel|le sprach e« von defr Stellung lie-i jüdisenen Gemeinde gegenüber ihren berufsutigeniMitglip de-rn. eleu vielerlei Aulgabeil. welche die L'üigestnltuiig dpi wirtschaftlichen Verhältnisse mit «ich bringe Gtiuiduii'. von Darlehuskassen. Kredit^lnstituten, \rbeitsnachwei«cii. Bernfsberatqng und Berufsumsdtichtung, Biel reu t|ng der llandwerker-|ügend — und letete dir. wieschon "die .Mannigfaltigkeit eler Aufgaben die Mitarbeit des jüdische-i II in iwerker« in der Gemeindeverwaltung verlange, einer Forderung, die in viejeii Gemeinden inzwischen Tauch ihre \e-tw ii kdichung gefunden habe. Herr W . M Li r c u 4 - Bel li II