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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1931-11-06 · 10 (6.11.1931) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
7 (1931)
Issue
10 (6.11.1931)
Date
1931-11-06
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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Seife 2 Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde Nummer in seien letzt bereits "lieh ()(N) 'Jl){ zuges w m ilc ,ingeuoinmc ii. I in weiterer A 11 i Ii e (1 e \ e r l> o Ifür ilie <uit> der Ii ii It-i gleichzeitiger \ erschiirfung reiw iiiige Sdiuilgeldzahlungcn von i lonalrt Der \ ii { r <i sr des \ <» r - t ii n il e s i .i g il e - \ j[r si a ndes. welch?r das C .einei uile Ausgel reteneii der Hans» r d n n il g I iii ■ l<i- (■ e in e i ii il e Ii .i n - J <> Ii n sbi 11 e e > 4 aufhelle ierfie-l der \ ertagnng. um in einer nichtöffentlichen Sitzung /fgleidi mit onderen dus Gemeindehaus betreffenden Punkten zur Behandlung /u kommen. I )a-.Kollegium mthni dann ■ i■ >rh einen Bericht di li.aa.csen iihi-r die Mir kiir/em neu gegründete im Urac'hiisdicn Vnr--chi|h*-ln4tnu1 angegliederte l)arlchn>ka»se eutgegj-n. die in der kürzen /eil ihre» Bestehens bereits mit Etilem Krfolge gesirlieitet habe.! Kin Antrag; des Bestatters auf weitere Dotierung der Darlehn»ka»»i w il Herrn dein rieht- .\ ii i di ifr»u \ orstandc de ia»'»iing überw ieseii. Die- Tagesordnung der öfleniliifien l'fledtgt: und Herr T. i > < e i ergniff da lern. Kollegium /u -\erab»ehiedun. ( leiueinde imvorgangigen Besch luß- Shzung war damit Wort, um »iejh von Neben riefem iindein I lein ii und leinen, das ei; in Hamburg zurücklasse, in ii —»• ei ia ■•einer jüdischen \rbeit scheiden, deren wichtigster Teil immer die Gemeindcarhe it genCM-sen sei. der er -ich JJ Jahre idnien können. Kr dankte Tiir den Blifniengraß i >i ■ Kr dankte Kollegium- und fiir il.i~ Lr-dieiiicn der l.lerren -laude-». Kr hai>e sich stets bemüht, dagute ischell \or»tan:l .um! l!e-|>ra-e'iilaiilcnkolli-giuni iin l I iistinniugkeileu-audei Welt /u schaffen offenbar •wurden.! Sein Nachfolger könne nicht» Bl tun. nls ihm liierru /u folgen. Kr dankte weiterhin \l. vnnlei I e c y .- der ihn alle/eit lien-ilw iiiig xei habe, den Beamtca iler Cjcineindcj nilil igcdachte umhin. Heim Dr. I a Uli e n u a I d ./defihn in der lül ifes Vof- \ ei'liäll ni- /n Pflegen le sie ssere* Iterhi treten deder -(halle de- Kollegium» immer! s«i vortrefflich unte'st-üt/1 ihc. und endlich 'der Presse Ihr Ihre präzise und iuter- -.iiit. Bei iditei »Innung, durch llie »ieden Verhandlungenes Kollegium« den erfnriü-i lidiejn Widerhall in der ipffentuhkeit. e ei -(hafl I" habe, We-un-etr in Zukunft auch rfilimlidi ei Gemeinde lern "sei; -ii bleilje er mit -einer l.iejli- und itilleiH Interesse Bei der Gemeinde und ihren Sorgen. I i olle, dafi es der gemein-umen krlieit aller Kreise gelingen,, .erde, die Gcmeiude /u erlialtiil und ihr die Svmbathieliehen iBer krei-e zu gewinnen. Itedlner «chloß mit eine tu linderen Wnn-ihe für das persejnlidre«^ Glück und flei Vfitglieelcr ile-s. KoUegiums. Ijj-I bewegt anlwortete niilens des kollegiuinsj Ifen. jVlexaiider l.e »'>.'• Im VusdilulB an das Bilielwort "]n3 1ji»Ka nnK "maTpnia l>r|eer dasegensreidie Wirken (»es -dieidendeii \ or-ii/eiiden in iler jüdischen üfieutlithkeil. .d)akiHlegium habe /um /eidien »einer Verehrung be- -(hl.i--en. -ein Bild \<m einem jjüdisdlen Künsllei malen /n! .--' ii und lin den Sitzungssaal de» Kollegiums /u stiften. I i -ifilnl! mit den herzlidisten V\ üaschen für sein ferneres Wtohh'igelxen und-mit dein \iistlruck' der lloffiiung. ihn in lUmiliurg wieder Ijegriifien /u klöniieii. I)h -cii ehrenden Worten »iblcff? siidj namens der liln-raleu Mitglieder de» Kollegiums Herr Dr. I' ranket an. I Ken l.i»-ei »ei /war da» immer »klder mit einer ülierwältigteii hl der Stimmen gewählte Mitglied der liberalen l'artef ge- •»eii. ul>er immer habe er die Bikksidit uuf. ilas ((>cui/e in ii V in dei ^xiind ge»te!ll. und f« sei es ihm /ü danken, daß Vrbeil des Kollegiums dureh Parteiungen jiiiln giditten Im- Vilen t>rup|Han im Kqllegiiiiu habe er \ er»tKiidliis Igigeiigelii.uhl und ihre l.xi-ten/bereifitigiing auer|kaii|it. / n habju er viirbildlidi g.'wirkt, nt w'ni tuug»lu'w uStsein und »ein aen -einem \ussdieiden rill ■ •--'en Arbeit befimditeii. D.uin •ergriff .-namens de» e»M'ii \Orrilzeuder. Herr Alf und seine I rene, -ein \ ei fjidltgefiihl würden atidi (ollegium nadiw'irke|i und \ or>ta Ilde» e d Leu iidi da. Scheiden um -. in U irkeii Vnsitradie ganz I iii Bedauern des \ or-laiidi}-, über Herrn I zugleidi auch ttis/usprethen. ie»iindei» las {redeihlichc /.u- Iteyeiiseiitauten-Kol len der (.' dasi \\ Dank de» \ (ir-t.Hld Der Vorsitzende hob hjereor. w ie\ iel I leer ,iintisciul i heilen zw isdicn nii l i:e|ira»entauteii-Kollegiiim beigetragen habe, nid zwar »lei» bei withligen Kiii-dieidungen. hu Im? -l.ni.l in ii dein Büro des KoM^giams audi Herrn I. i - sj e r zu -riiien Sit/ujigen. hiu/iige'/ogen und häufig um -eini n Bai -iicbeten. den er nie versagt liabe. Fibenso rühmtij Herr einde t. um r - - für tu |seinel I. s s e r \ drstand lilaufig. ilejr V oil.r v \ Herrn l.i--er» Wirken in der deul-dien jüdi»dien Uffelillidikeil. in der l.ogenarbeit und in »einen Bemühungen für den Wiederaufbau de» heiligen l ande», wodurdi er zur Hebung' des Ansehens der Gemeinde auch naili außen hin w-c»entlidi beigetragen habe, /um /eidien der be-omlereh Viierkennung de- Herrn I.isser widme der Nur-Ianil ihm die GedenkniUnze der Gemeinde in Silber, da die \eileihung in Gold in der heutigen Zelt sieh leider verbiete. In -iditlidie.r Klgi ilfenheit dankte Herr l.isser für die ihm ge»|>endete Aiieikennimg. Die Gedenkdtänie werde ihm ein teure» Veimadilni» »ein und die Khrung de- Kollegiumbeschäme ihn. Damit sdilofl die öffentliche Siizung. * Herr Dr. Kdgnr Marx hat »ein \ml als Mitglied' de» Be|iräsentanteii-Kollegiums der Geineindi; llithltrgtjlegt. An seine Stelle tritt auf Grund der Wahlen \om Miirz l'>sii Herr Dr. Walter Pinner. an die Stelle de» Herrn l.i »»er I In i Paul Koretz. Personalien \in '). Oktober stafh »ach kurzem Krankenlager im Allel Min 73 Jahren Herr Jacob Flörsheim. Mancherlei Khrenämter hat der lleimgegangem in einem arbeit»reidie'n Leben bekleidet. Jahrelang" war er Mitglied de» Delegierteukidlegiuindes S\ migogeu-\'ei bände», da» ihn w iederholt zu »einem Voipitzcnden wiihlle. t.ben»o' laligi' lu-kleidele er in unserer (»einfinde da» Ami eine» Plleger» und Bezirk»- Vorstehers innerhalb ihrer Wohlfahrtspflege, und in diesei Kigen»diaft hat ei wi'it über dii- Pflichten seine» .Vintes hinan» sich »einer Pflegebefohlenen angenommen und »idi um ihr W olilcrgchen [gemüht- Ganz besondere Verdienste hat er »i<fi sowohl im Ötenste des städtischen Jugjenjdumtes wie als Mitglied 'di- Jugendamtes der Gereeiiriile, um die heranwadi-ende jüdische Jugend Hamburgs erworben. I in jedeeinzelne der ihm anvertrauten Kinder, hüt er sich voller l iier und IM Iiditgel ühI gemüht, und zahlreiche junge Vlen-dien haben ihm ihre beiiillidie .Vusbildling und die I Inning ihre- I eben-w i-gezu verdanken. Mit g -linderer Befriedigung erfüllte es ihn dabei, wenn er n/ «fug in jüdi-di-religiii-ein Sinne auf seine Zöglinge eil wirken und »ie zur I leilighaltuiig de» Sabbath» hei.in/ii heji koanle. \hcIi um da» Kindererholiingsheiin W ilhelminenh die hat beeidi Jacob rTlörsheiai »ichverdien! gemacht, für die An» .Milben, und ihr f reunde und Gönner gewonnen, »einen l iebling-plaucn gehörte die Errichtung eine »dienr I landwerker-Bib|uijg»aii»lalt. fiir die er einen -lock »diuf in der Kiriditiing einer Max- und ( Klörsbeim-Siiftnng. die da- Andenken zweier im eefallenea Söhne wadierhallen'-ollte. Die /.eitverh haben die DurdllÜhning diese* IM,ineverhindert. Bestattung des verdienten Manne», der auch »di Jahren wegen seiner dem Allgemeinwohl gewidmeten Die Anerkennung des Senats gefunden hatte, fam M. Von »einer Wohnung aus Menge Leidtragender ehrte den letzten Wege. I rauerredeji wurden wegen des \c tage» nicht gehalten: der Heimgegangene halte sie al i ■in »einer Bc-dieiileuhcit ausdrücklich iintersucf »talt. Line uiiüber 'feimgegangenoi auf alt ge- — Zu r jüdi- Grundnttlieli) K riege iltuisse -r- Die in seit \rbeit uhi II. v. cdlbare »einem i moudsr auch I nsere Nachbargc iiieinde Minna belraiiert Jdeid Verllisl ihre» am '•>. Oktober im S\ Leben-j.ihre \ei-ImIk ik'ii frühe reu Oberkaiilor- N. Nathansohn. Mehr al- "»» Jähret, heißt es in einem Nadiruf cier Gemeinde. ..hat er in unseier Ge- Bteinrie segeu-feidi gewirkt. Kr hat in \inliibl)icheil W'cmscdie Pflichten »eine- AmUerfüllt. Die Zuueigiiiig lind Verehrung der gesamten Qnneinde war ihm in lioheiui Maße zuleil geworden. \nii ecater. tief-ter ReligiositU be-tedlt. hal er Irlin -ein hohes Aljler durch »eine hohe Sauget11"»' »eine Hörer »tet- Min neuem begeistert und . in •.einen Bann geschlagen.** — Audi in unserer. Gemeinde besiiß der würdige Greis zuhlrcidie freunde und Verehrer, hui dankbares Gedenken i-t ihm in unserer wie in seiner] neu Gemeinde gesichert. ehld ein eige- Jnbiläen. Herr Dr. Carl Melchior vollendete am l"?U)kinber -ein (Ki. l eben-jahr und empfing an, diesem Tageiaudl aie Glückwünsche de-' Reich-spräsidelnten von II i n d e ii b u dg und ch-s II e i dl s k a n / I e r s Dr. Bl änilig. Staatsrat Dr. Lippmann konnte am IJ. Oktober auf eine' 25jährjge Tätigkeit im Dienste de- Hain-

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