Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 7 (1931)
- Issue
- 9 (2.10.1931)
- Date
- 1931-10-02
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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\ II III MM'1 9 Gemeinde blatt d «• r Deutsch-Israelitischen Gemeinde >.ilc kleidet. ()l> sifc bei echt igl ist wie mundu-s Porzellan, d»is die hitzii stillagen hatte, diird den unerwartet Diskussion um das Ind/iel und klarier Freunde der Vicjzmaiinsckeii der neuen Leitung wicdci .Ml der kongkcH ehe i u|ufwies, neben der uösitioii, niuditf c\ Iii di zureichende IIC ,i I iltut c n : Iii die den Zionismus m h seiner lieraiis/ufiiiircn hui gekittet i c\ i-H in renzen < n dich njthi ■ lic II.ihn frei 'Behandlung dtU eine grullzügige11 mehr lils nuhl: lest sieht. tlntl so' •erteralilpMitte zeri listigen Ausgang der lic I cjlnnhiuc ei Ipilitik der M.Ü'igung wonlcii ist. . I 'i Ii 'Ii liüdiei KiujMi.ssr erinjeii \kti\| lät der (>|> für . -Il-lll.ll|s e i g •! r in.ui/H kritischen herauszuführen hat. und für die llenttclluifg fffhrUM'g eines diirdidneliliii \\ ii t~.clicil'i.i|>i«>_ Inudw irlschnlllichf u Sit; lelnu^en iiiul nie \ suidLiscii iudiisj riellcr lind gcwerblidicr Tiiliv Uisliini kräftigen sidl. Diesen Fragen wui die ( niiiicil der J r u i s Ii \ g C u c v;\ orm im Viisdilüfl un ileu koiigjil! in Bus) /n seinem Vorsitzende*! Oscjur W n ~ rcktiir der Dctitsdicu Hunk. ernannte r in Ii ii die. s u «Ii - n I I i di*' n i iinu-ui heir. Budget luge und I)111 < 11 lllltlcs, ilus die iisulz.punktc keil in Pa- T.igung iU s lilnliih gel» idmet. <lcr I zusnnii|icnl riü lind II . den Di Zur Erinnerung an Richard Huldschiner von Dr. Bertha Uhdi-Sirauß (■ I ii Ks war1 im l,)ez liöttc seine Sdiönht Regensdileieru \ct*\ nicht, die uns aller der /ioiiisteiikomjr hatte, damals ilallyi ejfgreifende Predig 11 ii Ii entrissene N! weit. Liier Ulli I dein "eil ■inner il w le leckt, li'l ren II Hl t'iou. i. MHi D.,s i I <>' I. u mli 11 ii Ii gemalmt .min N t he hüllen iiu'il ml l<is kümmerte d e M •n- /Usu iiiiii i-■ i — 11 <>lnI»'Ii-: w, Mit Landern liii i; tagte in Hamburg /Ii sein, der vergilb im FröfliiHiigssnb'butli. (lic .\ ci Ii e I ^'st trjditgeful.lt eliciis iw eilig kann er den hudig diteu Mann mit dem diirdigeistigten Cielelirlenkoj>l nid iinii ergraue idcn Spilzliurt voigcsseili d«|r iu jenen .i ml i ii 11! IS (. i lemnl* ler uns i S> im H iiilis» ick lic /ii nie neu. aufgeregten lagen] übei.ill /n linden war, einer der Fremden Hut oder \uskunlt liruuditc. Dus wur II i di,ii r'il 11 ii I d s di i n c r . der Ar/t. der Diditei. der Mcuskhcuf rennt!, den uns kür/lidi linkische Krankheit raubte-. I lilldsdliner, der llaRlills in I lailfhil Ig lelite unjl Leiter des kjBilgrelüiüros war. hat in einein Keiner spnieijcii Humane sein eigen Hihi aul dem 11 intcrgrulide dieser Vach -u lebendig gezeichnet, elull. wer ihn dumall -,i,ii. ihn heute» ieder aus deii IMiittern aufsteigen sieht. Du ist er wieder, der großgcwndisenc lucilsdiultriue Mann iliit dem i|rgra|ieil|ilcai Spit/liurl. wie wir ihn dniuuls suheii: 'die zwei tid gpgralienen ralteti 'ziehen sidi \»n ileil NitsenCItfgelii i die Mundwinkel hinuli: uln r Midi w<|uu er gelx>ug| sieht mall ihm all, (lall er smisl niilredll zu gelit<n uiid HcgegiuMiilcii IIIS \uge zu Micken gcfwcdinl ist I n( seinen Fenstern lebt die gfAUe Mallt mit Bl ilcken I leeleii und Kuitfbiiuscjrn: du Studt. diy ihn zum Vjamu lleriii iil^er sich sdlisi gemacht hui fremd I>I<• iI>< Leben, das iiicmuls guii/ mit ihm \ erw udisen sollt nhschietlnidimeiid erkennt er nun in dieser Stadt »mii zeug iles Sdiicksiils. Sdiuii jkimaU war ihm eine underej Stadl /iitn >>diiik-.il geworden Glanxi tintl Leid seiue-s l.elie'ns rinden sich in ihr vereint, liichuril 1 lulclsd)iiier war in Cileiiwi'l/ ^ebciren: abl?r er hatte, scinv kinileij.ilne in Bu/P|l wrjelil. wo uiidi seinejiiiigcri'|i Gesdiw-istci /ui Welt kamen. I ml die ganZei Liehe seine.;} Dichteiher/eiis gehört dieser Sludl. t III- :.eu sieht. |l cm cur und iiiul Ildes Vlier' r.k|; /.iiilier der Siidtiiul sc-i iic-ii Jugemlliücher der Gegenwart wir. bniterton teiuer let/.ieii Lelieiisjuinc Aber noch eine .indere Aufgulx rj I umlsdiuit n: Tragik de» zum strahlt iiml oufiel Srijltirolcr SutieUsab IIIS in niemals! -. ■ i-M nnnt i leidvnlleu h*tle I liilclschiiier sein SchicksuI kesteIH: l'ün/elcLiscfin eine und damit wüdis . refiiliihligcn Mcn hinaus - nml w ird /um t> piMiieri Jude ischkksal Zeit. Der|Fräun)er und liergs|eigc>r ijtr war zugleich c-iu glUheutler Jud Lehens gejliliebeD, wenn .null die \\ eignen er|sein jiidisdn»s Gefiihl zu v roll deulsitiei I mw eil um ill rduilg", \ul',r inle w ie I linlic \ erciiii jujig vo -j jene „celiebte G liaunte, wird /um seines \\ erdens. keinmal hal er in fundeii. |u der ..Sdillcn Stadl", der seinen Hiidieiu c lein I. che i illier das Inn und Künstlers uns unserer -litltiliilc;! I'l.iilen nid ist es /c-it seiiMS ich 'waiidcdteii. atll erw irkliclien strebte. I jüdischej' liiiiehwell ranz Rosenzw eig .sie wull» erstji eilten /.M ■s \ üdipl studt sein! ilalür gel Jugend in r.iuine zwisjciieu den 'bergen ilii Iguhe Hill Hi;kelllll,llis | K leiern die Jum stug : iu I i eile he \ltc-n - Hildes, wo auT Sthillea ein \<dk l^allfahrtet i-inc Vbarlianell Ihren Vcfsöhnuri ' liflgulie II Jonatbnn dunkt des/ler steint /u neji rensterii deii Kirgeii l|a Jei.iis.ileiu ..ihlc im I I iiisc d Ii und Sc dicr de nmie m Cent rrcii imi nidic altersgi l'roiilieteii tiitc \*erc-inl..wasiiu sieh l.il lie um lien und >di tue I . M .Hst ii ili zu. .1, „Ii ml allew .i reu frei. f|ieij frei . . .,1k Länder . . Zu den Lc-nsicr;* hber sieht cler\|teil de herein iilier Stadt, die w je lli. r ist i\\ .hu Ii I .cid und Zw iespult im sonderen MeusdiHi und JuileJi hedcaitel " ■ liicli.inl | lilldsdliner haMO sich wie sein ieulu spiitet' als irrig erkaiflileji Neigung" ih-n Heini deerwuhlt. \|>c;i der l;eder gifjjjirte scinv Merz .Tmi/ er sich ii.ich den frühen L.rJitIgcn seiner R im.uu Vellen UJcJ stille. Studt, I cltefeuer. Starkenliei lige S'chiilzejilesl in I lamliwrg V.ls' Arid nie. ler. M iuf Jahre l'JIJ »rc-dil Ihli"die iLuckiiug dej wcfilen \V Mee.r'. \|s fscliills.ii/I siehl'Ni ( ulia. Me\i «ii. I'i|> kehrt er zuriidi in dile Stadt seiner K liozenj und w,ill dort kliIIi* sitzen ihiyl -di i"pi.' was er gesehen ' hüll | Da abei icht. junge hfih>ll. n Ziele 'igeneii I linnnel i ic-r elei usieH, n ich lulle K ricj iiiiuiilt ■Mit den I iroler Kui au Jen schweren Ki teil, ger.il in italjeiiisdie <•»+1 Lelien wkweri'reUi Gunjg, \! rie leiisschlull sidi in si'incni ujc-der/iil is-fen: diel!e gn iini KttttunstbuiK! Ir.icl^?! sdiwe-r Lcik'i' in den I Iwnst] de erstatti rjugern (ttent Itpfeil der ita iiigeiisch.i'h. rgebens lefsn nies K\eirl" gesagt" lial. Iu grimmigen K i .i nk-lu'il. <Lic iIi Vller Mm lit J.illljeii,erlegen. Der SdviffetlSjrauni diese /wei Welte Iiiiii.teils der I reue Ii - sei« l!ei|h ie sinn II sclnel enjJler .Multe-r adien vei'sl gelienfen erluuhl e-'s : wenn er aucl I n; es /n steflen, rdler |Zeituugen lifjis iiotlt maiidl sluges hm .sl " I h n s 1. r n 'ck mg.t- Jiihre fcrfälll ■i in d icriischen eildem til 'ei ii Bozen i iniii triebt \ ersiic und nl«* he e< | lln iu einer V ritt es ■ ijni l.d'i i fiel Nu D is .,d-| i -<hoii il ühers Vfrikuj C)sterjuhte-. II; fc-slillll der Helge. I ruiil lal sein th ilcni ls Arzt I )iijMse-ine •riebt, ,.W Ul li u der itle. im .1 Ii I seltenen Mail|IPs nml i iek iiIhmios um jugelklfrisc helreieud /|ll IlUHSlfs e | in lli'ifclnileu rcill. stellt ihm .ms d zur Südtircdci lleimii^ dfi<)||j 11il i iliu eilt. In leuer Zeil L|e (Lis (u-sc liek idelll Jui i/ji Heid* zugj w lesen hat. XX^-st-ir war. einmal du Hücker Festgehalten: den talid, iiml ZjOnsJu die :iiji Ii unter weil hdl] Aus dem (^ui Isiln-s l\i;lelini pi verblaSt i Kin ler/eil in lull II eler seil ild SCIIIi MitmmeiiA il II g . ilini sein 1 jii< diei nienf i •i »I i .liilemle ■rüsten Xulers el!i(- leiehlln<diw ingte Num-IIc llllkl.kl, ..Dus.lildli Mo/.ii tisch Menuett zühlei kuiist. das m den Inst I i'sihcincn'nichts \mp seinem Hei/ ver Sein t/iMilesl" Meiiiuil -einer zwei Julir/el Ifirlen. hat). ■ Sdum \ irrher al hiugrn|hliis(|ieii ItoiiWine 'vill' stilji seines vielgespaltenrjii Wc-i'i s'zjisuininengH'aHt: d Sludl zw isdieii St'ejnw iimlepi. w i; (•csichl hat! isl zugleich .die Studt. i und verbrannte den \\ eg zur I' i Mück Kehl" liu- Meli Hergein. i M'cies Hau ie Stielt sciiici I uigl .i«-i.i ei ii 1 jene (*». J.ilu hui mit r Lllcni iier. kler und die eil ll.iuk'ii mich I solehei Vlier Vug Ho/ell i'ilie J iigea Ich Stlkll nils lein i|i(mntig liesituiLjj iiie-n sei Iii ii icin I ii 11 uiid se.ineiii Kerken 1. Sludl er in alle mit uiid r Sehnsucht. \ber die ii dl, die Sludt de.r Ifäffet) uiuldes \\ i mfiu Ketzer w e Juden seit ulti'isher Liu jui ger Jude ujis dieser iheir und. Ar ►eifgefnnilen: ..lleimui sjidijt »-r Im l'aliist na. Aber der Tlcld de ulnl toj-gt ihm mich nicht . . .. weih! ei eleu er U.IIUI gellt. ..diese Sludt nedl lle ich iiheinll Inn mit Das j.iiilisdie I rli'huis dieies Mettstk^a wurzelt n-lleiilii nullt su sehr in jüdischer JJetaphvsik und Im Ii i k 'Gott ist ihm tütld nicht mein ein Wesen iilier den Welten, shmde die Welt in' ill rie I Größe und I iiernielllichkeit sidhet. ..dei (lütt. Min dem jeder ein Teil ist", \lter hllltstief Ull i blute; warm i~i ihm dus Hew uKtse.w dei Einheit miticiei judi-dieii Gemeiusdiulft. iait ihrer Geslftidite, dieser--Halle vch Opfei in aotolemctite isl die ihren I'Cigenhiiiu leii ilild jener Meirsch lUsiicht. \her Lite rn< ^iil dem idi erbt- Liebe llbiidier. ' l'illl's I irlilei \ ie ein beii L.rscinien) ii eisen •sf.l.ll Ii mUtlls. iidttele Sludt hat und ein Buches; . wohin und Priestern, mit ihre wart und Uli» Huer stolz H a I ei s| s|)j| al« ein Sc / i o n i s m ii 's gel.rugi: dnntal gewaltiges (n-sti lt uls Lösung h.,l cliiem-n: yt geschiinileten ■ |■ ■ d zerrissene i tiegim rslrehleii Zukut^ll. Uli dsdiinci '«.bsn in Iii ii'iHig Iii Ii i ififi / im w ar ihm I Ii <• o d o r I e r A I seinesiuiierciii Zw iesiwlts das Vndenk(| i dieses»Ileldei hoch viel»*pü1 i