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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1931-08-17 · 8 (17.8.1931) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
7 (1931)
Issue
8 (17.8.1931)
Date
1931-08-17
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Se te 4 eri » t I ii So ,i»t das Bauwerk, iliiden Israelitische Tempi ittitjel li.it. ein' t> pi»ohor Ausdruck Tür ein il zos und in - i <jh s c 11> s t r'n Ii o nd e s m.ldiajs - \ ih Jt I oli di bolr'e di I i g t in sei t «• i ii g.l i cd e r t. T Rabbiner "Dr. Italicner. D ir neue Tempel rat VV »<1 dir Ii. i -.-'* IJiti rot an £ mim um r.n iot IM. " ke »fi .In Ibi Ii.i In Hit » .1 (.. f III ■ ■Pi /. .Ii (I . ■ Ii r Gemeindeblatt dei Deuisch-Israclitisehen Gemeinde .Nummer 8 I-Ycrhnnd in ii I i g - J ii tl e iiii o L in - » Gelici »t< iL', ii k, rhjr II 1 II I beiludet. Die S. Ii i il 11«-i 1 ii n.u" de- (■.•iifin.lrlil.illf> ti.it .in ilrn Islili~.li.il I»■ 111 j«■! - N ei Ii., n I .Li.- Auffordern ng Lo-i i.hlet. die n»dio iniil I l.ill innigen kurz /ii ski/zioreit. die t;r mil dem. Nc|uhuu -.-ine- It-mpel» vcrbindei. Wir entspredicn iIir um lieber, irs sie imwillkommene Gelegenheit gibt, muh .in | ser Stolle den D.mk liir »Ii.- I ünsidil der tiemcindol>f lörflcn" /um Ausdruck /u biftigen. tlif im» ihin Neubau tr.i|l/ Her Sdiwere deri /eil e rinüglidit Italien, iilxr andi uhzoilig (miioiii gröfie reu krot»e .Iii' Ideen darzulegen, die I t-iti|n'l-\ <vi li.i nr Jefür »oin religiöses Vufbaiilwerk ^or- »d4w eben. •' Di« Ideen In—on »i. Ii vielleicht am ImisICii .ins der hnuii Vnlfcgt-des neuen (empcls eiHw itkclu. Wenn mau da» Hildo (ioli.iinlo holrächtet: in .lor \lillo ilon grollen, etwa l'i'i-niirii l,i»»> n.Ion Kult imIiiii: davor zw i\ Si-jlonfliigol. m halten 1 link» den kleinen Tempel" Im etwa I"Vi;IVisollen. Itsrdeu \ e i »! in in I ii nji» r-.i um für elwn J~><) I \ t »< > nt-n uml dei l!ütk»oite .le» ganze» K nie» lifo Stfinl- und Jiigendloi.hinie. »ii empfängt m.in den »tnrkoii Kiinlruck. dal! an/.e. »ii liarmoiiittli gegliederte Bau gfeitlisam einen mligcii ()i g;t ii i»mus dar»lollt als S\mho| i»reru ng' Jone» r in »einen Mauern gekündet Werder) soll: d i » in ni.fil etwafertige». I ndgülligo». solidem Lebendige», da» »ith in lirganisdicr Wandlung Der (..- Linke de» ( trgilllisohen zeigt sith v iellei.ht itmstcn in der lat-adlo. dal? mau dein grollen knlliii Pllieij kleine r e n angegliedert hat. clor in Malier Zeit >u»»i.litliifi ' autll dem .Werktag» - (•ntto-dioiisl seine rfqn öffnen wird. Durtfi Schaffung eine» »ulilien Baumes rt iloi I ompel-Vei Ii.in I trotz der relativ grollen /.alil i.-r \ nIi., ii L.-r in der inneren V uI liaii.irbeit /um l'rin/ip kleiiig.iiieiude /iiiütk. die liek.illiitli.il jahrililliilcrtoi|ie wahre Zolle Mir [Jen \ulliau de» Judentum» ueluldet Die tinHcrc en.irere. Verliun.lenh.il »tliufll die \iuinsiin^ /ii einer inneren Verhiiiuleiiiieit. die aiiltero (!on»(fi.ilt »i.hlaLt Bj-irokoli für eine » e e I i » tfi e (i o in e i nalt. Mir die Sohaffi»li^ einer neuen, auf lieinein^anieo iiitiiniL Lei iili. n l. ii (■eineindo. ).i» lU-kIh- /iel: Hillmit .1 ii de i. * n Mitteln. ei>trel>t der einer kleinen Kühne \ et ». lieuei (. e in e i n il o - a .l;I. Das i/ip i»t -ii .dt in iiit iit jüdi-ehou Cit'ineiritlou. in jüngerer null in j iidi»< heu. iH'-onder» aniei ik.ini». heu erprolit. Ii . N ort rage. .< V u »»pr.it he-n. p»*M»llijro \ era n»talt u teii n it.iL.iliomi". Sodoral>oii:le) die Mon»t hon /uiiiieh»! aul'eiiin I dann innerlioli einander Hähor/nliriii^e:i. 'die »ehe I. l ll-im k eil gerade de» ( p|ol>»ladl men»t heil iil.ei-. I.-;i vii helfen. ihiö dariilior iiiclit viel jresaprl /u woj-den Ernannt »ei mit. .lal? der (.enieindo»aal woit-.i on püiiMi^eii Lajre lern inefi liir I raniiiipon |ie»oiidoi» Llieten kleinen lempel direkt L'o^'onijliei /u lloth- -feiern ii n I a Ii ii I it heu \ er,tn»t l It n iil'oii irorn lieuut/t »er- (Iii rite. Die»er Saal (\ouj den. ku It'raiimen de» L'ali/en iiatle» ,iIit-liilieh li-Im iiiiii kann iilirtseii»" autll hiesiuen In i it Iit — •-ii (..-I \ oij'ili.-n. de i >!'! nie >.il *aa Ii. liktf il \ufL'.ilieuki.>i» ai'Herhalli der retißiiisoil in- Ii. Lt. auf Aiitraa: /.iigrüiiirileh pomaoht uerden, um »<i rJ al» .tjej-artige, in der jüdUtfien Wohnpo^oii.l •j'doüene ijiei /. Zt. kaum \orhauden »ind und die -lern (iemein.leijnae-i hl.i»»ene. im SiiuterTain.^eloL'eiie kiii ho die Mölc-Jioii .Seile de» Meii»eht'ii /u in bietet, .nu ll der inK Rt;i-lue zu t erhi Ifen, h u Kreis] der für den \ ilfbiiu eine mit der (.ei 411 e; r Gemvintla »Vflenen I iniit htuilL'eli fii.L't *ioli al» dritte« (died iir/aai»eh S.h 'i IV .in II «or -oll ini»eie Jugend in I iiterritht-- l.-ii. km-eu und!I.-Iin.ilieiwl- Ii L'O-.iiiimell und mit jeueni i-,z i ii - . ii d e m i i ii » o Im fM > £ o t » t erfüllt werden, en Ii. kiiiiliiL.-n I riiser der Gemeiinlp lietliirfen. I )n» ll.r/»ni.k bildet uatiiraoniafi der fr r o fi o I ein pol: uolletn It. tbt w il l hier der. Cii iind»1eiu gelegt. Miel »oll Mn/eluth liineiiiL'e-telll iu ilie grolle.-\ or (iolt \ ei »aiinlielle loiude. de» r o I i l i it » o ii V. r I o b Ii i » » e » der Ci oi ii » . Ii .i I t iniir wurden, die krall und Goborjrenheit empfinden, die. /iim.i •( io}:iior»ehufi umgebe verleihen vermag. \ | in der (ie^enw a rt. dein von »o viel neu Juden nur die Genijeiiisohnft /.»;d)onboi »t-i ei wähnt, da Ii mich dem Vorbikl änderet Grotstüdte die Möglichkeil vofrgeseheti ist. iltücrÜ \<illi;:e Mitren'ii trag des AI lerneil den Kuttrautn in einen \ ei »amiulniiit-i aiiin /u \or» nudeln, in dem weitete kroi»o Belehrang und Awfklöriwig über da» Jitdentuin emp langen können. \\ t-n ii man vor dein Gebäude de» neuen lempel» »teilt. wit I der RI ick u n w il I k üi lieh von iler grollen, mächtigen, mit (fejjin Svmbol de»' >jol-enarmigen Leuchters ge/ierlen Wand /irr Midie emporgori»sen. l)io»o A I i j a h,. dieser Zug / it r Hühl-, gtdit durch den gait/cn Kau: man ahnt ihn im kleinen l empel.' der sein LH tb t n u r x o u o Ii o n empfängt, man ahnt ihn noch mehr im großen l empel. der durch seinen hohen und weiten liabui.uiit den /um 11 iminoll st rilieinl.ii, inniier Iit hier wt»idei den l en-tern und der in feierlichem Dunkel ,-ilullt. ehalteiieii l^ocke. die ahnende Seide mit Andacht r o ein Sin Ulli i I d der ilie von dein neuen lempel A ii I!. M.igc du » inneren Wjirk U Ii g will, ausgeht. Martin Engel. Zur Einweihung des neuen Tempels Del Geist M e ii d e I s » o Ii u » und L C,S.H i II g .S — beide in per»i>nliohor llin»it'ht mit llamliiirg aufs innigste torliiin den nmsenwebte [sicherlich die Männer, die hier um H. De/emlK'r l»>17 die GriindiingsHrkUinle des Neuen Israelit i> c h e u Te m p e I v e r o i u s nutet A'ichneleu. Alt-ndelssobn hat »einen Glaidiensgenosscil den Wog aus der mittelalterlichen (iebuntlenhoit und geistigen Einseiugkeii zur europäischen, besontlers /nr (Ionischen Kultur geebnet: und das Verdienst seihe» I iottiide» l.os»ing - sejli \atorwar7 liekaimtlic Ii protestantischer l'farrer und seine Mutter die lochtetlies kameiizer I laitptpa»tor» — i»t nicht minder groll: er pllanzte tlio Zuvoisicht in die Merzen der Juden, dali sie ii»tlithen Mitluirgern nicht mehr au»-, durch die Zi-it verhältni»»t" aufgezw iinloyrteill wurden. Die unter der Auli ii r g e r A tt »ruf " bekannte Bildet - lert in an»< haiilieher Weise (len ■ Juden, seine Vielseitigkeit lind künftig Voll ihren m »chlielilich nach thron jjenen MaitdeUberuf »chrift ..Der IIa in ».immliiiiL' von S u h r »chi mühseligen Kleinhanael dt allerdings noch heilt« I )ie- Grühduns des nur der zeitgemälie Ausdruck sondern, wie sich bald zeigen \npa»»uiig»fähiL'keit. sein Ideinl und seine kleinen KVeudeil. l.os»ing» und Mendelssohns tapferes lünlroton liir Wahrheit und Wahrhaftigkeit ralimten auf mit den veralteten, abwegigen und kränkenden [Vorurteilen, derelt Ausstral luIlgen wir zuweilen beobachten mUs<en. Israelitischen Tempel^ereins mi| der I iii»ch.illiing der Prctligt'und iler Ciebete und Gesängo in .leiit»chor Sprache in den Rahmen dos überlieferten Gottesdienstes, war indessen nicht eines tief religiösen (iefühl», sollte, auch in politisch^ r Hinsicht eine mutige Tat. die ilazH beitrug, dal! tliibürgerliche' Gleichberechtigung *ler deiit»eheti Juden erlolgte und die- ( bort rittsbow ogung. die dämahi einen erschreckenden I infang q'ngenonfmen halte, eine wesentliche 1 in-(cliiänknng erfuhr. Wenn die Bedoulung dos lempel». ikor zum Viisgangspunkt des liberalen Jltdenliim» wurtle. aui-li heilte noch nicht überall und rückhaltlos selbst in Mamburg - von den,Glaubensgenossen anerkannt wir«, so jst man sich doch in der Würdigung der lührendcu Persönlichkeiten, die der Tempel bereits in den ersten Jahren »eine» Bestehens aufzuweisen hatte, einig: ihrer gedenken wir elrenvojl. wenn wir uns anschicken, das eue Gotle»h tu» einzutreiben. \iieb künftig, so am Verutl heiliger Stätte im I Kr.inen des neue .»öhnungstngo. weyn bei tler Seelenfeier lie Namen der verdienstvollen Manne l»r.teliti»t heu Tempel I riiiiiornug an Dr. I il m o n . Dr. N b p h t I. e i ni «I ii r f e if — D; MnVit/ ll-clile ( k o I I s a;i e I Aerbandes genannt werden, wird die ii a r d k I o v . Dr. G o I t Ii o I d S a I o - 3 I i I' ra ii kf41 rter| I)'r. Da v i d v i d Vi e I d o I a . Dr. J o » e p Ii I' i / I . "VI over I » r a e I B r o s s e I a u . ä n k e I . Dr. Gabriel Ii i e - s e r . Joseph Schlin f cid. Benedict Sc Ii ii irfcld. Max K r i c d I ä ii d e|r.' J o sep h "l.ippmanu — Salomon Meine. MM II a a r b I e i o h o r . Dr. Meyer Islei. i n . I )r. J a kuli I. o o vv e n b erg. um rpRen loten zu nennen, in uns lebendig sintl uns mehr'als eine go^-hichtlioho Dr. I s;i a o VV .1 I r f niir einige von den; worden. Ihre Namen

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