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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1931-07-13 · 7 (13.7.1931) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
7 (1931)
Issue
7 (13.7.1931)
Date
1931-07-13
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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GEMEINDEBLATT der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg Das Gemeindeblatt erscheint uln den 10. eine» )edcn Monats und wird den Mitgliedern der Deutsch-Israelitischen Gemeinde iu Hamburg kostenlos zugestellt / Anzeigenpreis 50 Pf. per ögespaltrne Nonp.-Zeile / Verantwortlich für den redaktionellen Teil: Syndikus Dr. N. M. Nathan! für den Inseratenteil: L. Knudsen. beide in Hamburg. Druck. Verlag und Geschäftsstelle: M. Lee mann. AtiCHof. ASC-Strafce 57. / Fernsprecher: Sammelnummer C 4 Dammtor 0737 Nummer 7 Hamburg, 13. Juli 1931 7. Jahrgang Zwei Frauen über Schulfragen l,i der und 1 In ii* /ii jüdischen Seitu111 I )r. M a r g ii r e l e ( gesel/'e-treiie kiihl U e r t Ii ji Ii u <l I - S I1 Schule der Sonntag Illingen an- In iili ii werten \ I. -11111 Ii liii Beilage / im rsruelitisdien I nmilii nldati ..Schule hüben Mir kurzem meinTuch jirdische Kraueil -ich jten geüuliert. I . u. nähme n dort I ran ii Irr ii da- \\<iri /n dem Thema ..Dain der Staatssehule'" und' I ran l)i. a Ii I! /it der Kruge, ob in der jüdi-dit-u SchiiHng oller stniifrreij sein soll. Wir Vofsiit/cju l ini n besondi /Hill \l> llil'k. Ii.-.iiIiIiii - V 11 Ktlerii i fe'riiziih -liehen. Illudlf II und il lledn ii I' ailli'l Ii wie IIa Ii Ii I Im ■ Iii- I Itt'in müssen -i<(i in, dei Silinlr eine Hihi rinc grölte re \nzahl (.eln.iudi in.nlii'11. S«i es sich nin die W all in n bleibt keine andere W i. Heidi-M-rln —uug li.ilien' die jüdiscjheJi il)n Kinder iiin Sabliath'mhi, der Sttule hen II ml. wein sie -in diesem luge die Schule zu ronlern, d.l! -ie keine schriftlichen \*l»<• it<■ u zu iruiltheil um Min den an diesem luge erteilten il und Zeichnen hellen werden. . Dodi duriiuer khir «eiir,1«luH ibie Kindel ler-lelluug einnehmen, und dal!. Uli- Min Schülerinnen Villi diesem Hechle «yHörigkeiten eni-iehen müssen. «Ii Unserer religiösen Interessen handelt, alil. und die Litern linden fast imuiel hei der Schulleitung \ cr-lnndni- Im die Beobachtung des jiddischen Iteliginnsgc-eize-. ja. man hat Beiweise dafür, dal! die I rene /um Itcligion-ge-elz .Beuctljüug nml Vnei keiniiin-: Inn niilii j iidischcii I einkrallen findet; (.an/ ander Skid) jüdische Schi scheu Kindern olfi und Zielen den Stu -die Kitern, die auf geselze- Wert leget -»Ii ivken. so scheinei| I ||reellI Mm einem der Scthiilverfussuj Schulleitungen der Ks gibt eilen mich nml?. von einem It Manche Kitern nullt an die Sdiwie . aher liegt 1(1 ie Sililutjoil. wenn in einer Ich \orli.inden sind, die »amtlichen jiidi üslehcn im I die in tbren f im iehtuuuen itsschüleil nngeiMilll sine). Wenn da jiididie lienkidilung dejüdischen ReligMlIlH.- trotzdem ihre Kindel in andere Schulen -ie -ich [licht hewuüt zu -ein. dal! -ie /n liedit Gebrauch inidiendaihnen nach /n-tehl. Man kann es deshalb den Stilllissclmileil nidit \erijlieln., wenn sie lie l llern dieser K nder an die jüdischen Sihilleivverweiseth Situ.il innen, wli man den lakl |ie-it/en dil keinen (.eliiandi /n machen. ken mm der I in-ehiilung ihre- Kinde- Igkcilen. die in einem Krollen Sdiullielrielie infolge mi i Soiulet w tiii-dien. auch wenn -ie religio« ■»•gründet sind, entf-telicn. Deshalb halten wir es lür nähere l'llidit. die Kltern'ge-d-tze-t reuer Kiei-e auf die-e Sdiw ierigkeiten hinzuweisen. '* 1 . it Jede Mutter, die da- Glück geiiieül. ihr Kinda'n eine jüdische Schule schicken /u können, «eil!, welche unei-duipl liehen I elien-(|ilellen -ie dein jungen Geiste Maniil /.ufülirt. I - isl nicht nur der jüdische W isseassloff, der natiirgernüfl bei richtiger \iisiiiiI/iiii:.' der zahlreichen helirai-dien Stunden ihr Khul mit ganz andern W allen lür den Kampf einejüdischen I elieuausrüstet: Jclen kann -idi kuf N«>t auch der Schüler einer nicht jüdische Ii I elir.in-lalt Ireilidi unter sdiweier Belastung durch d'ie herkiimnilidien und wellig ^e-diäl/teii ..I*|-i\ al-l linden" daeine jüdische Schüler spfingeiriäj Ks -leht nicht im verschaffen. Ks i-t mehr. Da- Schulkind. Schule besucht, lein, wenn die Schule den [•rfaßt, in einer j ii d i - dl e u 1 in « e I t. -einen noch -ihwadien Ivräften ständig auf der W acht, stäpilig sdie Seitenhielie de \\ ie Vi ir alle In die Schule \ ermitt .iiil M.w eh r liei lad» [egeil aiitisenntir Mit-dliiier otfer gu< ih - ( .e-diidit-lehiei -. aller I Jaiikharkeil gegen die undurch llen Güter sei es gesufft es in iiiiM-rei SchulzeitVerfahren Italien. Dem Schulkinde In einer-jüdischen Sdi de u-ard'd iseltene Schirkhiit /nleil. lür kur/e (•aliilh au- -einipiu (•■ -idil-kr« r»'>u l>,iuni-n: ei-l liidiildete- Mitglied einer rcjligü>sc*H Minorität mehr nder «eiliger in <:inen jüdischen (feme-iiiv jüdische Si'tthij geliegl und geHfU'jrl «ei leniju li-di Hil l liedil in il?-e|ii n.l silrU. Da- Kind fülill sich' am Saliliath un I J'i,iert<lgi ntlhl uu i in dei >\üagogi jeden lag nml jcWle Stiinile -1 als (.lie l einer judj liU'in-diall. I ud die Sndenar/te iin-erer Tage I iiadidi iiiklidi tlarülier lielelul. Wie wicht ig die \i -ii|<ller Miw ehr-lell ung Mir die 'gesitlKle -eeli-ihe liinu unseren kliniler i-l.• l.il. iinl das nidit lebt II. «ii e-et/ n Ii hl nur . sundc'J ii ■durn (le- L>en iinrjnwrilung I nl w nk Die jüdisehe Sterblichkeit im Staate Hamburg 1923-27 ' Da- Slat stisehl ich a'l- \e Statistik _'7l iniiei h Staii-ti'k darl es - I Wir liehe (für l'l.'v zltcleidt eiui iiuli'-alfll de- I lamliutj i-i|u len-t. luidii n. dalii'- erstnialig I . Alteij-^JiedtM Uiic der \e! Iii dei einzelnen K<nile h-r M|lei--Ii nkljii di r jiidi I« .'V jrehtadil hat (St Völkernng im /aiiliingsjubi: Jahrbudi Im da- Jahr l'i.'Oi. Danach geslailbt sejeh lidlkeit der jiidi-dien und der (.e-nnillieciiilkeri' Jahren l'U> JT Ifnkeiurei inal'eu liier Vllteij der dei (.e-iuitlie\iilkerutiir i-f -| geri'lljjr, dal! durch i setziing ile'i Quoten Mit die Inichljüdische-nnd dn 'bevidkerilHg keine we-enllidien fehler zu btduidil St late- Mlie au- -tiirlieiieu' i und -dien Ballistisches: lie Sterbin den Juden an GU-ich- Hei der liesanillievölkeriuiL Alters- . urap'p e /.alil der Lehe tuten o . 5 ") - 10 In HO :«i .-Iii IM 40- So :><)- nii <o 70 HO Sil ja Mimiueii (11125) abxcilal HI2.1 27, 0 7|i> »7ÄKI Iii i.'i 1 .t'dsi :,s hau (iV! im -J.I soutl ül 7 501 4 s.i | ^oi 7l'-J 4 93» 171 :;ii ii!W0i I2S lsl!i 1!M) .71 SSI 12 101 Ü -Iis lÜW * im 5äl!» 165 ß3H •in K7S ZaM der V'e.--itiirl»'iieu aul jf I.....l Lebende lim Oiin-hsthiiitli 8T,5 13,4 4,3 2.3 2,1 h4 4/) 7,5 15,0 33,7 83,9 187,3 11,6 Hei det iüiliu-lirn f e< iilkerun Zahl «Irr l.ehin'- i lell (I925i Zahl Wist absolut l'-2t 27 -I St« BSn 3 815 :i 177 3 l-il ■J 7s-j 1 7r.l 7n:t 801 51 t I I k 11 Hl in, na ■ i-;. .174 ::s-j •Iiis I«!I0I I lliti Die siik/e—i\le Durdi-idlt der lalielle lelnl un der jiidi-dlen Seite in -den Altersgruppen O 60 /günstigere i\)ei häl.tiii-se x orliegeu als auf der Der günstigste] Höhepunkt liegt in der Kl iedikiiidi-l-grilftpe (0 -2 Jahre). Dabei lieinerkt iu tiein Mal!.- aldas •Alti des jiidj-dien Bevölkciruug-teiles -idi anwandelt \ller-bereich Min' (»0 Jahre I und weiter einen ') Aus.'der" |/eitschiif( für Denuigrapliie und der Juden. Jg. I<r>0. S. 4>-4* b.e-aiut- < Ii Shftl): ,1er rlieuen aul ir Inun I. ■hende lim llurchsrlinittl 4Q.5 5,0 2,8 0,2 1,3 3,7 4,2 7,2 13,3 42,4 96,3 188,6 14,7 >, oal! auf it rdiw eg.- nich) |iiili-dien. Säuglings- -111111 man. dal?, iere lüge um im l mschjag Sttrtistifc

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