Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 7 (1931)
- Issue
- 6 (10.6.1931)
- Date
- 1931-06-10
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nummer 6 I; ■ \ > ■ :■■':.) Gemeindeblatt de iDeutsch-Isracli tischen Gemeinde Seile 3 Liberaler Gemeinde - Verein in Hamburg in Ilumhtirgef C t'incr \ eraammluijg, d e ii -tnnd. den Liberale rufen. Ilas hehlen eines ■( ic im-iudclehcu Stein w orden. I )ei \ erjein nili Ire iudtiwnhler .haben am I,". April in ie m111■ i Leitung mim Herrn I). M ii n - n (temeinde-Verein ins Leben (je* derartigen Vereins is( vn i allen im ii sdit jeher als Mangel empfunden zw i'ik I; ie Liberalen Hamburgs Lir-Acrtretiing ihre mi sahnten zufassen; liemlen. Gegensätze in der Hamburger Genn-imi in jeder Großgemeinde bc- oder \er-chiii len /n wollen. Die K r füll n n g SM ier -einen eigenen Reihen suchen und zwar: durch Weekjing) ' l'ifnlerung .de Gemeinde in lili diirch I h-i unzie-hui der Gemeinde.! durch \ e'rtretung I nteressen ohne die \ erliefen die religiiis-JiberüJe deutschen Kulturkei unser Hamburger \orliildlieh rertreljen Iber die Bedeutu ig <jc. Gemeinde sp'rath rfetr Dr. Sc Stimmung soll der Verein in ' i i , Iiiteretisjes für die für den Dienst ,in Talen Kreisen: : von Klüften iherbler Belange miler und Würdigung der Gcsumlintcrc.«cn. Die geistige Grundlage der Tätigkeit de- \< Anschauung >'i Verbindung Ben cht uns reinmit Anscnajuiins II i miil! dem die II e r unken bilden, jene daubensgeno—e- G b I hat. I ibcralisin.iiin der |lamb)irger lud w i g|Fr a n(k e I. "i Kr führte iß das Judentum -einer Auflösung örtbndoyc Richtung llillit bestünde. us von) Judentum noch vorhanden herulismus die Massen Nichtorthoi—i-11 hülle. Die Wcltor zeigt die Stärke die-cr ■ms: Die Behauptung. < entgegen ginge, wenn di weicht der Krage auk, i - w'ürc. wein nicht der I doxer uns Judentum ge iles liberalen Judentum Bewcgu DB. Grundsatz liberaler WcIlaHffassuug i-i die Am de- Tolcranzpriiizip-. I'.in feil der Orthodox» ILiberalen in der Geirieind (dcidihcrcdit igung der I Stellungnahme ist vohi aller religiösen Bichlun bilden: die Wald des schieden. Durdi da- Auftreten der (leine!udex eru-iltlnn zur (lemeindcve'rtrctilne mein de ingc-hörigen zii t ranisaiimi religiösen rkcnntlug leSnt (He ab. Diese Liberalismus zu bekämpfen', /iid reu hjt. den religiösen Men-dien zu Veees zu diesem Ziel i-i nur verlier national-jüdischen Bewegung in r i-t eine 1'ojhisieruii.s der Wahlen ent-tanden. Dazwingt jeden Gciner Stellungnahme. Deril.iberuttsmüs in Deui-diland lehnt in Heiner Mehrheit den Jüdischen Nationalismus ab. Der Liberalismus'will die Gpnieiifde als Bcligion-gemcindc erhallen. Kultus. I utcmdii ijjnn Wohl- I iIirt-pflege sind in erster Linie die Gebiete der (tcmcindihctütiguii!! ntcii acht i.-t der'parilälisdie Grund- Würdigung historisch begründeter >\er Seite. Wir widersetzen uns ■ darauf abzielen, die Bekämpfung Gemeinde zu überluden. Diese Im Kultus und im I -atz anzuwenden Üntf \uspriidie von orthojl jenen Be«trcbiiugeii. di des Anti-c-miiisitius Ii politi-die Arbeit kann b ine Schaden für da- <h ut-die Judentum der bewährten kampforgani-ation nidil : entzogen w erden. Innerhalb der Geint Krieges bedeutsame W] die früher nur einen gillig 'deslemeinde. Ilde haben sich -eil ßeeffil mlliiiigcn vollzogen. Die ( Ivrrw alteuden ( harakler 1 ug. zeigt jetzt einen aufbaiicndijn W illen, der./unv veseitlidien Ier Anregung und Arbeit der Liberalen zu verdanken i-t Herr A I f red Li - -e r begi iiudete die Nolwend Vereinsgrinduiig: Die Liberalen rn'tbeh|ren eines gkeil der Saimnelpiinktes im Gegeusatz zu den andern (Ii Uppen. Nur ein (Ii nieilldevereill kaijin den Mangel an Interesse und \i für Lebeusfragen der Gemeinae in den liberalen \\ rständuis isseu föref besten dein und sie zur Mitarbeit erziehen. Die; Auswahl ( (iemeindeiertreter für | \ orslund. Itepi.i-enl.intenl.nl legi um und für die \ et-di iedenen Gcmeindeeiii ridit u Ilgen, lie Or "nisieruitg und Finanzierung der Gemefnclewah en wird für die Liberalen ohne Geineindcvcrcin erschwer bleiben. Die Hamburger Liberalen sind aleint; Partei der Mitte anzusprechen, denn sie 'haben niemals die Interessen der Konservativen im Rahmen des (ie-anitiuteii --evernachlässigt. Der Hamburger Liberalismus i-1 anders g ■artet al der Liberalismus in manchen andern deutschen Gemeinden er hat z. IL niemals nommeii. sondern es Stellung gegen da» Ostjud« ils glcichbcic'litiylen Teil dei ■ tum ge- Gcsamt- Ciemei ndelrag itauen da- | heil betrachtet und deineiit-prech huncleit. Der'.Liberalismus hüt Wahlrecht erkämpft und der Lii führurig eineschc-n Religionsunterrichts jn den Hamburger Sch den Rengionsschuleh -ais einer \ni den Aufgabe einer Zeit, in •Ii I l>e siv i -Ij'iuati lile«! i im in äsender Gemetncic zu zur Anerkennung vt»rholfeu. — Wir icheii der es gilt, die Früchte der Ivmanzip.ilioii ijiu neue zu verleidigen. Der Gci-t Gabriel'R ieft e r s, de--en I_'">. Geburtstag in diesen Lagen gefeiert wurde, -ei ii i Mahner. Frau Gertrud Alsberg begrüßte im N anitju. der liberalen J-'rau die \ erein-gründuiig. die von ihr warben I untc-r-tirTzt wird, weil der Gcmeirtdcvcrciii ein lorin III ein r orui i -ein des Liberalismus Irujdit- Dir Aufgabeder lib Talen las Judentum zu erziedn n werde, wo das geistige tfbgnl bringend gefordc-rl werden könne jüd(sehen Mütter, ihre Kinder liir mü—e durch (Icn-Yerciii unterstüJ zt wertlen. . Die dc-r Versummbibc unterbieit'ete Satzung wpr nehrtiigt. Der /weck de- Vereins i«t in $ J fe-tgelegl als /ai-ammen-chliiH der liberalen Mitglied Deut-di-l-raelitisdieii 'Geniieinde in ilainluii Wahrnehmung und hlörlderung der I Li in hu ig i midiideinterc ss(>n auf dein Kodeu jüdi-ili-libei'.il -di.i innig. Dieser /.weck Söll ' iii-be-ondi |e erreichte werden \ eraiistaltung von Vorträgen :ülu|r Gemeindefrugejii. KrÖrjteruiigeil villi GenicMiidcunge!legcnhcjlcn in Viel I ii Ilgen, durch Vorbereitung von IVahlen iiinerli.ilb d iiu'iilde.! " Iii den \ oi-I.nid wurden de*V ihfl die lli-rreu Di Abraham. Dr. Herniaidi 1' einer. Dr. I L r ij n k.e I . ()-ear I r i e d I üjn i er. Fllltl kniet . Hans L e. v i e tu Daniel M ü ü d c n . J. M. V'alk u Damen Krau Gretchen Salonion. rrau Dr. I'iruj. I cr und Krau Sidonie W e r n c —————— Ii-1 ger i ■U-v; zu i f n i ti*- dirih In nh -IUI III •r G>- l M\ ud .' id w er Dr. die e 1 1 - Personalien und kleine Bei iditiguug. du dem Bericht des (! epra-eii lauten-Kol legi il m blatte-. S.■">. heißt c--: Reith Irin für die Mhcbh und gege-u die- (ielahrdiiiig .den Vortrag ein. auch uumeti Ad ije.-cfiorim. unfl i-i ki'iin't Mitteilungen über die jltll i Nr. \ de« -i. ■Ge, Klal-de I ilikjen- « (iemeindcd rie len lu nh de-- ()stjü'.|.ischeil Aereinlie (iererhtigkuil der I ibv"- >llz ieil de liilM'r allen brtluMtoxeiii. f i f<>i:lerni->i;M Statt de—eil liiilß ellc ißl'll Reich Irin ... ein liu I c;rkc-niil audl'naineus He« -dien NciTein- ^das Je-dinriin die (.c-rec.htigkeil i rutei gegenüber inlen orthodoxen I i fordei ni- (lei i i Ii e r n Ii .1 r d Hein e u liepia-entanteii-Kollegiuni der ( am (>«lj|ili ei l.ibei n. .1 II II . il 'intbiWIe ■r sejt 19. üngedlört. I. M. -ein 40jähriges GescbiiItsjiibiläuin., Vits« Me chafl durch c'i-c-rneii Bedeutung ge Ie.- \ c-ibau lel.ingjälirigcT I. A urinier de- Vereins seiltstjüii- I Gewerbetreibender von her al« -eine W ii k«amkeii > «ein lirufi ie Ii Jlen Lied! ■Ufa rt. j|li- I /eil Anfangen hat tief Jubilar sein.G und Willenskraft zu seiner Ii«.- lügen Herr lleinemaun i-l \ or-inmDmipglicil -eher Handwerker Deiitsdiland der und noch lic-utc- I' h rem or»ilzc diger jüdischer Handwerker im l'llin zu Groß-Ilaiublilg. Melil in diesen Khreliuhtteril zoichunl ihn aus die stille un I «elh-l lose Art und Weise, in i(c*r!;c|r] wankenden I'.\i«ieuzeu ynteV eigenen groHen Gipfern aufliülft. «o daß v iede in ihm ihren Keller und Wohltäter M'icdircjn. I leineni.iniis i \\ erk i-l lit Gründung der Lein ling-gi upp< welcher er jahrelang in seinen und die er eben-o wie den Ge möglich w.ir. gefördert hat. Sei gründiiug der Beruf-beialuiig-.te zu danken: auch in dem \or-lhi sefic-n M itted .tandshilfe wirkt er I leinemann ehrenamtlich i.m ständiger der- Delailli-tc-nkan ine läanis hat Herr Heineiuaiiu d ">(«)(» 'M zur Verfugung ge-tellt. Berufsgenosseii und der Haiii w soll. ' . dess I l.indw erkervei eiti < Räumen ein Heim gchiile i i ilfciiwieiii. w o. initiier e ier Mitw ii kling i-l die |lh und dc-^r Dai hdin-k.i-- ß-lli-titul und in der Infi mit. Aucfi sonst i-1 Hei o] als' beeidigter SuHiVei r. .VnlSftKcjh seines Jübitemeindc einen Betrüg }»if Ier im we-entlicheii -eine rk-jugend zugute kniiiriu