Mannheim
Compact Memory

Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1931-03-12 · 3 (12.3.1931) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
7 (1931)
Issue
3 (12.3.1931)
Date
1931-03-12
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/4891256-5444720-5444970--0642-4891811
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

.Nummer 3 Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemei n d e Seite T fort Wort. Der Verwaltungsrat, i übermitteln \\ n hier als Gratulanten lers enge1! Beziehung or drei Jahren haben ausgewählt, daß auf zurückblickt Ihre Wenn der Schwerbetrübt 3 klagt, Hilfe, Hoffnung ihm ver» igt. Bleibet heilsam fort und Immer noch ein Freundlic Herr Dr. Frankenthal -Leipzig die Aerzte und Schwestern des Israelitischen Krankenhauses in Leipzig haben mich beauftragt, lh[ieu zu Ihrer heutig n Eröffnung unsere besten Wünsche z haben es uns nicht Hersagen können, zu erscheinen, stehen wir doch in besinn zu Ihrem Hause. Bei unserem Neubau wir uns als Beispiel [gerade Ihr Haus e'ine so reiche Tradition und Erfahriii Frau Oberin hat uns mit Bat und Tat und mit der Entsendung einer ihrer Schwestern, die als Oberit bei uns tätig ist, ZU besonderem Danke verpflichtet. Wir sind in Leipzig gewissermaßen eine Art Filiale von Ihnen,'und ich Ii.die deshalb Ihnen allen von der Verwaltung ind dem Kuratorium unseren besten Dank ZJini Ausdruck /a\ bringen und unsere besten Wünsche für Ihr neues Haus, Herr i Architekt Diestel: Für 'die freundlichen Worte, die Herr Dr. Warburg den Architi sage ich meinen Dank, und ich spie meinem Sozius, Herrn Gruhitz, de;n Krunkcnliausc unsere herzlichsten Glück vünsche aus. Es war ein langejr Weg von der kleinen abgelegenen Gartenecke bis zu diesem Bau. Im Mär.: 1928 hatte idi meine erste Besprechung mit der Leitung des Krankenhauses: über ein Jahr'später, im Mai, w urde der er te Spatenstich getan, und am 23. August l°J8 die Einweihung des Grundsteins gefeiert. Im November des letzten Jahres war dieses Gebäude fertig bis auf die l uigehungsitrlieiten. Fs ragt heute durch seine Höhe weit über die Straßen von St. Pauli. Aber neben diesem Hause war noch eine Reihe miii anderen Arbeiten zu erledigen. KsJ wurden die alten Gebäude überholt, eine moderne innere Station im alten Gebäude errichtet, ein neuer Eingang w urde geschaffen. Ic i glaube, /um großen Fntsetzen der Leitung haben wir ein grolies Loch in den Garten gebohrt, und Ich erinnere mich der ernsten. Mienen, als idi hier das Ergebnis unserer Arbe teil sah. Wir haben den alten Pavillon ergänzt, die Fiiizelhi iten der elektrischen und die 'elektrische Rüdic, die bei kten gew idmet hat, eche zusammen mit Leitungen konzentrieit dem besdtränktem Baume für die Ansta war, eingerichtet. Von wenig, sie sind aber ebenso widitig w diese Kffekte, die cla/i sind noch wichtiger al Herrn Professor Lev wir zusammengearbeitet, und auch da. wo e ging, wo der Architekt fair gekämpft, daß wi allen diesen Dingen sieht man It das einzig Richtige der Neubau. seh r Alle .dienen, den Betrieb zu vereinfachen, der Bau selbst. Aber wir hatten das niemals erzielen können, wenn wir nicht lebhaft und einfühlend unterstützt werden wären \ou|Frau Oberin und In zahlreichen Konferenzen haben hart auf hurt anderer Meinung war, haben wir'so nls Endergebnis sagen können, dal! wir einheitlich gearbeitet haben, und diese IiinlieitIichkeil rkung des Bade' lenn er war al Sterben verbürgt allein die Wi nicht nur allein für die eine Nebenbedeutung, unseres beinahe im widitig, daß ich diese wichtig halte wie das Es wurde schon an bürg den Bauhandv diesem Danke an. Esi und unser Bauführer Ich danke dem Kuratorium, das uns < hat, und hoffe, daß daf einträchtige Zus rend des Baues ein gl und daß die leidende Heilung finde. / . Herr Dr. Fritz M. /wecke des Krai kenhausejs da. er hat tes Omen für di< Menschheit hier Warburg: Diese gesehen, sie steht weiter auf den} Pr< gramm nodi ist sie niedergeschrieben, aber nachdem wir sn viele anerkennende W:orte gehört haben von den Herren Senator F i se n hart h. Rechtsanwalt David, Geheimrat I ü m me 11., Pastor Drechsler, Professor Levy, Dr. Fri n-k e n t h a 1 - Leipzig und Architekt D i s t e 1, ist es mir ein ai|f riditiges Bedürfnis. Der Bau war aber soziale l iiterstütznng befindliden Baugewerbes *g Nebenbedeutung für beinahe ebenso IJaus selbst. dieser Stelle \o|n Herrn Dr. Warich schließe mich wurde gut und lingehenjd gearbeitet llat uns vorzüglich unterstützt. iese Aufgabe gestellt immenar.beilc'ii wüh- Ziiknnft sein wird. Zuflucht. Buhe und Be»le ist nicht vorkurz der Freude der Verwaltung darüber Ausdruck zu geben, daß uns so viele freundliche Anerkennung und Wohlwollen auf unserem Wege begleitet. Ich darf damit den Dank für das freundlidie Trio verbinden, das am Eingang unserer Feier uns erfreute] und uns nun noch i^iit einer musikalischen Darbietung erf reinen wird. V." Das Delegierten-Kollegium des Synagogen-Verbandes hielt am 2>. v. M. eine Sitzjurjg ab, an welcher unter dem Vorsitz des Herrn- Olfcub-urg die Herren JP©hA. II e ck s ch er, D r. I. e \ y , D r. M ö I 1 e r , D r. S ehl es i uger, W'arisch und W ei übe i g sowie als \ertretcr des Verstandes des Verbandes die Herren Fink. Kleve und Dr. /.nutz teilnahmen. \or Eintritt in die 1 uges'irdnuug widmete'; der iVotsitzende dem heimgegangenen Herrn Hermann Colin, der jahrelang in der Gemcindesv nagore Bornplatz in umsichtiger Weise das Amt eines Syjiagogen- Komniissars verwaltet hatte und dessen früher, Heimgang allgemein, schmerzlich empfunden wird, Worte ehrenden Gedenkens, — Aus den dein Kollegium vorliegenden Mitteilungen des V erbandsv or.stuiidc's ist -bemerkenswert, .daß \on den zu Kultusvorstehern gewählten Herren Joshua und Dr. Z. u n t z der letztere die Wahl nicht angenommen hat, offenbar.iw egen gewisser Gegensätze, die zw i sehen dem Oberrabbinat des Verbandes und seinem V orstande bestehen. Diese Gegensätze kamen wiederholt während der Sitzung in mehr oder minder deutlicher Weise zum Ausdruck, sof bei' der Erörterung des Vornüsdijlagcs hinsichtlich der Preise für rituelle Lebensmittel, die teilweise in Hamburg viel' höher als anderswo sind lind für die eiiie. Preissenkung mit Leichtigkeit erzielt werden könnte, wenn die unter auswärtiger1 Babbinalsaiilsieht hergestellten Lebensmittel Iiier am Platze zum \erkauf zugelassen wurden] Ebensd spielte der Gegensatz zwischen den|\erwaltiingskörperschufien fles Verbandes und dem Oberralibinat in die Erörterungen über den Vertrag hinein, den cler Vejrband mit den in dein Verein Schewes Achim vereinigten! Besuchern der \ erbandssy nagoge Gluckstraße abschließen! w ill. Mit Hücksicht auf die dem Gemeindeblatt gebotene Zurückhaltung gehen wir. auf diese Dinge nicht weiter ein. T . Der Voranschlag für das Jahr l*»-»! Bclbstjist, wie sich aus der kurzen Erörterung ergab, mit solcher Genauigkeit vom Vorstände entworfen, daß das Kollegium an ihm W esentlidies nichti/u ändern wußte: er wurde niiit "einem \oraussichtlidien Fehlbetrag von 12 873 BM. zunächst für ein hu 1 b|e q 'K a'l'e n de r jlah r genehmigt. —■ Das Kollegiuni trat (laiin in die Beratung des Vertrages über dip Ucbcrlassung der Verbandssynagoge Gluckstrafie an den obengenannten Verein ein. Der- Vertrag wurde nach einer längeren Erörterung angenomnieii. Lieber seine; Griindgedanken ist bereits anläßlich einer früheren Sitzung.des Delegierten-Kollegiums Ixeriditet worden. Der Syjnagngen- Verband leistet einen festen jährlichen Zuschuß zu'! dein Betriebe der Synagoge und, verpflichtet sich Znr Deckung des Fehlbetrages in einer gewis^c-n Höhe. Im übrigen.hat der Verein die gesamten Kosten des von ihm unterhaltenen Kultus selbst zu tragen. Maßgebend für den Kultiis sind die Satzungen des Synagogen-Verbundes. : Nur Uber die Vertragsbestimmuiig. welche nach dem Willen des V,erbf*uds.i. Vorstandes den Verein dauernd an den Verband binden wi|' wurde keine E i n i g u n g erzielt; hier wünscht dqr Schewes Achim seine' Bewegungsfreiheit für behalten. Der Antrag, den Vertrug dem Obeili Stellungnahme von 5 gegen 3 zu unterbreiten. Stimmen a b s e wurde e h n t. mit Verein die Zukunft zu rabhiner zwecks einer Mehrheit Religionsschule des Jüdischen Schulvereins B e r i di t f ü r!d |i s J a h r 1930. Die bei dem Schtilvereiii besdiüftigten Lehrkräfte crteilleil während des Berichtsjahres 324 Schülern und Schülerinnen Religionsunterricht (Hebräisdi und Liturgie) in 62 W ochenstundeii, und zwar an Staatsschulen (Gelehrten- BesihäHiöf lOdlsdie Handwerker und Gewernefreinende! ■ : : 1lQrl/l-.V :: :Mm

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.