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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1931-03-12 · 3 (12.3.1931) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
7 (1931)
Issue
3 (12.3.1931)
Date
1931-03-12
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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der T^e^isch-lsraelitischen Gemeinde zu Hamburg Das Gemeindeblatf erscheint um den 10. eines Jeden Munots und wird den Mitgliedern der Deuts-ft-lsraelirlschen Gemeinde tu Hamburg kostenlos zugestellt / Anzeigenpreis 50 Pf. per 6 gespaltene N< mp.-Zeile / Vernntworiudi lur den redaktionellen Teil: Syndikus Dr. N. M.Nathan, (ür den Inseratenteil L. Knudien. beide In Hamburg. Druck. V rrlag und Geschäftsstelle: M. Lea mann. AÖC-Hol. AtvC-Strafe- 57. / Fernsprecher: Sammelnummer C 4 Dammtor 0737 Nummer 3 Hamburg, 12. Marz 1931 7. Jahrgang Die Franz Rosen> weig Gedächtnis Stiftung \eranstallet S o n n t d p ,' den 12. April, vormittags II Uhr, im großen Vortrag »saale der Kunsthallc die erste ihrer alljährlichen Vorlesungen. Herr Universitiitsprofcssor Dr. Ernst G^ssirer hat sich freundlichst be reiterklürt. über das Thema Hermann Cohens Philosophie in ihrer Sit«Nung /um Judentum zu sprethen.— Eintrittskarten werden unentgeltlich ab 2>. d. M. im Büro der Gemeinde abgegeben, auf Wunsch auch /iipretsarinl. \ Der Arbeitsausschuß r m an n 1 Hei Philipp, Vorsitzen i ai. Die nächsten Voi des Herrn Professors räge IDr. J. Marko über: Karäertum. seine Entstehung, sein Wesen und seine Geschichte, finden und den 16. März, ii g , den til Märzj pünktlich, im Gemeindehaus c M o M o jedesmal 18% L'Hr Johnsallee 54 statt Vorstand der I JVtstsc'h-Israelitisehen Gemeinde. I 1 Sonntag, 15. März Oberkantors Leon Kcjrnitzer Rabenstr. 27/28. II * I Gabriel-Rießer-Gedenkfeier. Freitag, >. April, im Rahmen des Festgottp itiienstes am zweiten Peßächtiige, iin vormittags 11 Uhr, Vortrag des Herrn G c m e i n d e g e s a ii g. Neue Tempel, Poolstr. Vorstand t Israelitischen Tempel Verbandes. i r \i_ Richtfest beim Israelitischen Tempelverbana Der Israelitisdie Tenipelverband beging .im 18. v. M. das Richtfest seines Neubaues in der Oberstralle". Der Hau ist dank der günstigen Witterung in verhältnismäßig sdineller Zeit gefördert worden, so daß er. wie auch aus einer Anzeige in dieser Nummer ersiditlich. noch vor den Ilauptfesttageh eingeweiht werden kann. Zu der Feier hatten sich Vorstand und BaiMUSSchulT «les Tempelverbandes, Vertreter der Gemeinde und anderer Organisationen eingefiinclen. Sic wurde durch eine Ansprache des Führers der Bauarbeiter, Parlier Willy 11 e i I in a u n . eingeleitet, dessen W eihespruch in seiner Einfachheit so eindrucksvoll wirkte, daß wir ihn hier wörtlich wiedergeben: „Der ehrwürdige lempelbau ist in seiner- Mauer- und Zimmerarbeit soweit vollendet. Auf starken Grundmauern ruhend, steht dieses hochragende Gebäude. Bald wird der Bau gesichert sein gegen Wetter und Sturm. Bald wird das Symbol des israelitischen Glaubens den Zweck dieses Gebäudes verkünden. Wenn dann hehrer Orgcdtnu und Oborgesang die hohen Hallen durchbrausen, die fromme Schar der Beter in freudiger Rührung ihre bewundernden Blicke durch den geweihten Raum gleiten läßt, so wird sie auch unserer, der fleißigen Bauhandwerker, in Dankbarkeit gedenken. Diese stumme, aber-tiefempfundene Anerkennung unserer Wirksamkeit wird unser bester'Lohn sein Mit freudigem Stolz kann Unser Herz in dem Bewußtsein schlagen, unsere Pflicht in,Fleiß erfüllt, der geschätzten Gemeinde einen Tempel errichtet zu haben, in-dem der israelitisdie Glauben, zum Heile und Trost aller lioinmcii Seelen ierkiindet .w ird.' Diese heilige Stätte soll sieh ni denen nffenbajren, die ihn in Freude und l.eid suchen: er soll. ihm u Mut und Lrost in- Herz senken; wenn sievon. Trübsal und Gefallt heimgesucht werden." — Die Trinkspruchie d?s Rodliers galten dem Tcmpelv erbande. der Gemeinde, den Architekten Ascher 'Und Friedman n. dem Bauführer l.iii icke und allen, die an dcdi Bau tätig sind. I Dann ergriff der Vorsitzende des Kraelitisehen; Temped- , Verbandes. Herr Heinrich I.e y y, das Wort zu ljolgciniei An.sprache: ..Mein innigster Dank gilt zunächst dem Lenker aller Geschicke in dankbarem Gedenken, daß dieser heilige Bau. bestimmt, eine Stiitte der Andacht und religiöser Kr Imming zu werden, bis heute ohne irgendwelche Fährnisse gediehen und.zum vorgesehen'cii Termine gerichtet werdcd konnte. Soweit menschliche Kräfte sich! darum gemüht, verdanken wir die pünktliche Förderung des Baues der llurjniMiischeii Zusammenarbeit aller,daran beteiligten Kreise. Ich danke zunächst den Herren Architekten Ascher und Friedma ii n für die stete l ebervvachung ihritr sorgfältig erwogenen Baupläne. Ich danke den "Behörden, und zwar der Baubehörde und ihrem Vertreter Herrn listen Baudirektor Dr. 11 a n ik, der Baupolizei und der Baupflege. Ferner danke1 ich den Sachverständigen Herren K u b a I I und Kiölling. Herrn Baurat Stoß und Herrn B r ü m in e r. die ihreSpezialkenntnisse in steter Bereitwilligkeit zur .Vertilgung gestellt haben. Ich danke den Bauiibei nelimem. dem Herrn F. W. Bruns, den Firmen Carl ap a e t er,-Rudolf-. Otlto M-e.ver; den Herren II e n n c l> e rg. ~l. ü b e ck . IS ch o r[- li ii ch . Berthold II e > m a n n . S ch ü u e m a u n itlrd Gebr. Reichert für die l'iiuktliehkeiit und Sorgfalt, mit der sjc aufgeführt hal>cn. - les Israelitischen Tempeldaß sein Wagnis, den Bau durch in der Lage ist, Nöte arbeitsfreudige Winterzeit zu Jbeschä( deren Dankes;iu die Vorsitzendet Herr Dr. von den ll-rrc-n Dr. Felix. A b r a h a m , Adolf ■.Direktor1 Martin Ebg|e'l, Siegfried Freu n tili ch, Oberstaatsanw alt Dr. G u ek-'e n h ei ni e ri Isidor unterstützt ( .1 s J) ,1 I V II Irsch Feld. Kai K o r Ii i t z e r , Max manche, schätzenswerte mit dein Psalmisten Teilnehmer der Feier naeasein im L.ogeiiheini "Wort gesprochen war die- .überminiineiien Leistungen Fs gewährt dem Vorstünde Verbandes höchste Befriedigung in.vorgerückter Herbst zeit ZU beginnen, geglückt, um! er dain gegenwärtiger Zeit wirtschaftlicher i ml arbeitswillige Kräfte auch in der igen. Endlich ein Wort ganz beson- Baii-Kompiission. für welche! sich als r i a s mit voller Kraft eingesetzt hat. ner Dr. Italiener. Ohcrkuntor IIa r x und Julius Schindler, die, \nregui gen gegeben. So beten w iT rdere, I inunlischer Väter, aas Werk unserer Hände und lasjse es gelingen: lasse gelingen unserer ihde \\ erk." Nach einer Besichtigung, des Baues vereinigten sidi die zu erben stimmungsvollen Beisambei welchem noch manch treffliches e. Herr; Diplom-Ingnienr A's ch e r richtete Worte lies Dankes an den BauaussdtuH dic> Baubehörde, die Baupolizei, die Baupflege iiml alle Beteiligten, bei denen die Architekten Entgegenkommen imd Anregungen gcfiiirilen hätten. Auf der Baustelle habe immer.ein guter Geist geherrscht, so daß die Hoffnung ausgesprochen werden könnt, daß w ürde zur Ehre des Vaterstadt Hamburg Einen poetischen weilende Mitarbeite m a n u überwandt. Dr. 11 a 11c ner, E heiligen Werke walle, wo cLis Bauwerk bald glücklich vollendet Tempel Verbundes und .zur Zierde der ruß-hatte der zur Erholung im Süden Herrn. Aschers Dipl.-Ing. Friedlich Herrn Ascher sprach Herr Räbb. brach voii der Harmonie, dir Männer bei dem verschiedenster Berufe

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