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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1931-02-12 · 2 (12.2.1931) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
7 (1931)
Issue
2 (12.2.1931)
Date
1931-02-12
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Seile 4 G e m «• i ii (I e b I a t1 der D e u t s c h -1 s r a c I i t i * r h c n G e m C i ■ d»' .Nummer Wohlhabenden heranzutreten. Drin können [wir mir liir 1 .im»: rhtii i I I i i I i I ■ I I i . I I i i i 1 I i ' i i ' ■ i i i n ■ ■ t ■ l i i : . ■ i i *■<■■ ■■■■ timmte Aufgaben zu-timmen. eieren Verwirklichung iHtial-politiscIie Kommission in Angriff nehmen iiiMii) l>e ein i Ii 4Ü ri Dr. W ohimutIi \uch ich iiiite.r-tiitze die AHregung. ir zu bestellen. Ich halle es auch liiri wenn lieser »eine Aufgabe erfüllt, Mit Di. K ili instimme'idi iLirfn iiliereiu. daß ieti die Ausruhen inen Sp irkomini» zu sparen. fiir die I lingegeh ler (>ei m|ii Staaf h jüdifehc Ih-i L ull Krfolg zfi Isaar erhühiiu . 11 eil \\ i bek III Iii in def |.llc-.- wein, leid in', hinlidis Di . P am kuiiinii»» c i ii w e (< <-ni e i I.iIii die» \$> i' Kragti itgfschiirttrn mein -lind Willi Jen I untunlich I I iugcgeu /in I i Ii »eli ieken. I»'-. Silin W ohlfahrl-arbeit nicht geschmälert »ehen möchte, hin ich' der Meinung, daß die M ii d ch e ii » cli nie! zuviel erfordert.« W ir müssen an den r.intrctcii. der Meli nicht weigern kann, für die Sdi iil juxend (.eller /nr Verfügung zu -teilen, cht in und zielbewußtem Vordrehen mnl! hier ein ler/ielen sein. j , Isaaoea: \iieh meine Freunde- -inil mit der Meueieim ei -tandeii. IIkt /nr Hebung der (.cmcimleigki-if müßte die (.enieiittle mehr dazu Inn. Hall ihr kc|riind ihre Lei-langen in der Orffeiitlichkeij werde*. Was die Gemeinde in ihren Anstalten, üi-orge für die Jugend und in der Wohlfahrts- •siet, i-l v i e I / ii w e n i g h e k a n h t Die Gedmll auf all dieses in der Presse und im Geiiieiltde-j unter Beigabe min Fildern hillweisen. Auch ich hin Fiir die Bestellung eine- Spalts inil möchte anregen, daß erforderlichenfalls i Ie r e - Mitglied in d c u . V o r s t a n d <l e r i d e berufen wird. Die herfussijng der Gemeinde 'S. /ii. j i I / e ii d er Lisser. Ilers Dr. \\ ohlgeiniith hat die St.iat-heihilfeliir unsere "Mädchenschule Ks i>l in (ier -3.it 'bedauerlich, daß die- (>eu-se Schule allein untei kalten muH. und der \ ord gewiß nichts linversutbt lassen, um den Staal o-te-u der Schule /u beteiligen. Ks dürfte aber -ein. im Augenblick hierauf Heiter einzugehen, möchteich aniegeni. die Kitern mehr als bisher Illing der Schule, in die sie ihre Kinder] doch leiuii/ii/iehcn im I /u diesem /wecke die Firhehung geldes in die (iemeiirlov erw altuu-.r /n verleiten. I ■, < "I >< »ii —< > SchuL'cl in ihfl iniiieii n Bcw eif ii i. j in krei-i mochte i rinnen betistcn De, Gemein:!« llerzen , l> i i nt e ziehen ki (.i-nieiii h I I' 'I c r i W unsch Scihritt-ii i-t leichl. IHM in De die Fill in ge»uu i ** Dr. \i< j er. \<>r»l in i<T- Ider In Vorst -inikeit Ii »1t null der St eil durch die (>hcr-chiilhc-liörde dier zur Kinziehong I>rinirl. Die Mädchenschule Ii il rt-n Zeil einen erheblichen Zuwachs m Schülefahreu. und itli erhlk-ke darin .einen erfreiilithen Li- V'eii-ratien' zur Hühriinjt der Schule auch ie ihr bisher ildeliiieil I.;tf;tfiiiil>er*|:inden. Icfi er locfi iK-merkeu. lull die-er /uw ichs in Schiilc-- e Gemein«le nicht mit neuen \criiNichtuii:tc'ii ,a,-fi. :• uM t-chiilzniii der fft njh I f i Ii r t - a r l> c i't der schließe-Ii meine F rejiiudr und ich unaux'cdleni n. ~>icher werdc-n ,klie| Begüterten Opfer zu i Ii ir e i 1 ■•■-ein: nielniiiil wird sich dem eilt-' unrn. \uch macht Hu großes, soziales Werk die |M.|iular: fiir jüdische' W ohIfahrl-11 lic-it Ii it I c-" r (• e m e i ii d c \ e r s t if n <l n i -. Aber dei (h l'o|»nl n itiil darf tinzu keinen f il-fhcn \t>,-leiten.: Der Schrill in die Defi/il-W irt-ih ifl der ÄV|{ auiln lte| iui-t schwer. Wir werden nt-«hl in I.'fürchte ich. nür sehr langsam •erltrHen: 'wiil-iliilt dc-r (.eincin ie muß darum um so nvehl n im I hleibk*n. Ms vom Kollegium ent-aii lle- Mitirlic-I des Mäddienscbule nikhte icfi bemerken, daß in I .-doli \on -ich au-l in der Schule auf Spar- I uht i-i. Dief. riii lei uiii scfilic ßl. IM V ii t r u p d c s \ o rin I e sj jiuf Ki'-tsel/ung der (ie meindesteuer auf 12 l*roliich-eiukoiumensteueir stiwie die Gemeincle-teuerui I i- Geineindesleuerliahr l*>'l '2 "Werden c-inzent der I ei, liiuiti -l i iiiiiii^: Herrn I) den \ \ Ol -t III 4 Vuli Ii i» in in e i n k e I auf leaeiy« •U---U Die \nreeuiii ile- Herrn jleicheu der Antrag des Bestellung eine-- Sparkomiui—ai-. Dr. PHiiut. erfortlerlitbenfalls utd um cm Bberw ie-c-n. iii de- Vorstand« Mltulied *-11 vermehren, wird dem Ii i (.i'inc-iu le. dem jüdischen -eine- Fehlbeträgeaudem 1217 XH I iilerrichtslionorare für von Ixdirkriiflen de» Sthulkereiiis erteilten l nterricht^ an höheren Staats- -(linlen /\\ erstatten und ihm fernere 661.41 7?)i. /u Kastelt Scfiiilvere«)! /weck» Deckung Ja TinlTv( der (ii'iiieinde zu z: 1,1, Dr. Friinkel. Bei dem Antrage des \orstandes handelt c » »iclu. nicht um Nachbew illigung der gesamten Summe von IS7S4I f,H. »otider......r um die des letzteren Betraitc». Dc-r Scfculverein i»l <ler Ansiibt. die nach meiner Vferailug auch die des Aic-ehu— es für den lic-ligioiisiinterricht an den luduren Schulen ist daß da- I iilerrichtshonoiar für die l.ehrkrafle de» Sch uh ei ein» dem Schillverein zusteht, vvejl er sie be'ahll. Der Staat hat natürlich um init Her .Gemeinen* zu tun. Der erstge nannte betrag ist daher für die GemeinJe nur e-in Durchgaiii-po-ten. Der geringe latsäcfar Icche Fehl bei rag i-l entstanden, weil der Schulv erc-in eine . lOprozentige Kürzung de- (ie-ineindezu-chu .-es aul siih ■ebitjcn mußte, obwohl -eine- Anstalten zum wesentliclieü aus fe-teu veiiruL'»niaßige-ii Gehältern be-tc hi-ii. Dr. W'olilgemiith frasj n idi dei Vrt und \\i-i»e. wiedei Ueligiiin-unterriehl zwischen Behörde und (ie-meinde einerseits und anderseits /wvIschen Gemeinde und Kediikriilie-n geordnel sei. Dr. Laewenber% Die (Mierschnllvehörcle (rat rieh l nie-iriehl auf Antrag, der Gemt-iiide einperidltel und laß) sich von dieser airth die Lqthfkräfte be-zeiehnen. Die Gemeiinle hat der Behörde konservative, und liberalel.ehrkriilte benannt Die \ e-iie-ilung nil die einzelnen Schulc-n erfolgt unter Zuziehung der Lehrkräfte ujite-r iniiilich-tc-r Parität Dr. Kalmus. Wie Dr. I o ew e u b er'g sane, bemühen wir anim Au—chuß für den Reliftionsnnterricht paritätisch zu verfahren: ein m itlicin iti-chc-r Maß»tab i-l aller niebl möglich. Bisher" haben w ir unl>e-»irebl. daß au einer jeden Schule nur Kehrer einer bestimmten Richtung tätig sind. ohne daß ein c.nt»prcchender lorme-ller Beschluß' gefaßt wurde. Dieleilnahme am l iitc-rrielil i»l freiwillig. Zum Antrage de-- Vorstandes wein ich nicht, ob die Deckung de» |-e-hlbe-t rage» erforderlich i»t. Der Schulv c-rein macht Altsgaben, die nach meiner Meinung iiiehl nötii wären: -o hat er jetzt auf dem liiike-ii Alsteruler e-iue-n Kur-iiein-te-i iehte-t. obwohl für die in betracfit kohlmeilden Kinder lu-reil» ^c sorgt w ir. Natürlich inacheH doppelte Kurse doppelte Lehrkräfte erforderlich. ' / Dr. Frankel. Aul die letzte- Bemerkung gehe ich niehl ein. damit der Ausschuß für den lieligion-iinterrilhl demnach-!'iiuliefiiiNiißt -ich äußern, kann. Der von Herrn Dr. K i I in ii - bei ii rvvoi tele- Grunclsat/ der ' Beschickung der Schulen iiur durch Lehrkräfte derselben Richtung i-l von meinen Freunden noch tiiehl anerkannt. Jedenfalls ist zu beachtere, daß der Religion-unlcri ieht an eleu höheie-n Schulen wesentlich fiir Kinder liberaler kreise erteilt wird. Die- Deckung de- Fehlbetragesdurch die Gemeinde ist erlor lerlieh. weil der Sehulverem die Kürzung de-- Zu-cKus»e» :h*r.Gemeinste nicht ertragen kann. :. H Dr. Vleyer. Ich höre-, d iß r'Jic Schülerzahl dc-r Iteli'tion»- -ehuledes SehnI v sae-in- -ich verdoppelt. hat: da könnte er h u Fehlbetrag deckaul Iinächste J ihr überuehnic-n. Dr. Wolligem Ulli. T)ie Frage der BesteHling der Ie kräflenach ihren liidilunucn kann nicht -o nebenher be- >handelt werdejn. Ich beantrage, daß diese Angeleai-niieil in einer nächsten Sitzung erneut l>c-»pri>chen wird.} V or»iiziMidei Lisser. Der Religionsunterricht des Schulverein- und elienso derjenige an den Slaatsschulen'ilieul denjenigen Kindern, die-, ihn besonders briuchcn. So wirkt <-r mittelbar fiir die C> c-m e i n d e. Zweifellos werden auch konservative Lehrkräfte Kinder libe-raler Ktejse mit Tnki unterrichten. Aber vor allem sollten auch die Konservativen das Inlere-sse daran h dien. :laß der l nterricht ttberbanpt erlc-ilt wird. Dem W uii-che de-- Herrn Dr. Ä'ohli' in u t h kann demnächst entsprochen werden. Dr. Meyer-WedelL Die Kjnführung jüdischeJn I utc-r i icl.itmöglich-! in alle-n Schulen i,-! unbedingt c-rforderlich. Mangels jüdischen lie-ligiuusunteri iehls nehmen viele jiielii»che Schüler und Schiilerianen au einem gemeinsamen ethi- »eheu I nlerrich! Ieril. der] in Wirkliehkeil doch konfessionell ist. r'f Dr. Friinkel. Herr« Dr. Meyers Frage-, ob der Schullerein den Fehlbetrag nichl in das nächste Jahr hinüber nehmen könnte-, muß ich «verneinen, denn auch fiir clc-n Schulv erein wirkt die- Wirtschaftslage sich aus. .1 Die Krörteriing schließt: der A u tra g •ilcis V'.i.r- > I ii ii d e s. w ird a u g e n o m in e n. \ Der Vorstand teilt mit daß Sit/uugen, namentlich s.iizuuge-11 von Ausschüssen im I Kommissionen fortan tunlich-l ii n e \\ o ch ev o r I e in Sit zu n gS! t e r m in e in - ier nf ein »»erden, aber nur noch dann abgesagt werden In-

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