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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1931-01-12 · 1 (12.1.1931) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
7 (1931)
Issue
1 (12.1.1931)
Date
1931-01-12
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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der Deutsch-Israeli! emeinde zu Hamburg Das Gemelndcblalt erscheint um den 10.(Inet Jeden Monats und wird dt» HlMefiflf|ff)Deul|dVlsraclttlschen Gemeinde zu Hamburg kostenlos zugestellt Anzeigenpreis SO Pf. per 6 gespaltene Nonp.-Zeile / Verantwortlich für den recminrMMtaMhJtfU^^^dJtus ür. N. M.Nathan, für den Inseratenteil: L. Knjdsen. beide in Hamb.irfi / Drude. Verlag und Geschäftsstelle: M. Lea mann. ABC-Hof. AÖC-Strafee 57. / Fernsprecher: Sammelnummer C 4 Dammtoi 0737 Plummer 1 Hamburg, 11. Januar 1931 7. Jahrgang R. Läse un<Ü R. Eisik Berlin / Von Dr. N. M. Nathan. zwei Männer, Vater und Sohn, wird en Jahre erschienene Die Erinnerung <in Wieder wach diirdl .eine im von S.hrift. Rabbiner KJ Dutkes/, «lein wir schon so manch« «ertvolle Städte zuJ Geschichte der Hamburger Juden »er d ulken. hat (sie geschrieben1), Ob'errubbiner Dr. J. Ga rl a di iIir das Geleitwort'mit auf den Weg gegeben — und e pietätvolle Gesinnung eines Urenkels und Enkels, des errn A Iexa ml e r Berlin, hat ihr Erscheinen er 11 öglieht. Die beiden Männer alter, die im Mittelpunkt der Dnrlellung steifen, sittd R. Eleasar genannt R. I.ase Herl in ii|nd sein Solln I s a a c |B e r I i n. H. I.ase Berlin, so benannt idi seinem in Haiherstadl in der ersten Hallte des I i. Jahrhunderts leitenden Grollyatcr. dem iiitesten bekannten Ahnherrn tler Familie, wurde am '■>. lisdiri 5301 (24. September i?4<)t in' Berlin geboren, studierte in Bamberg, Smwersenz und Posen und folgte 'seinem 1 T7<> als Ober- Jttbbiner nach Hamburg berufenen Lehrer K. Raphael ( o Ii n Hierhin, wo er als Rabbinatsassessor und zeitweise andi interimistisch ums tätig war. Sei s-ine Mitwirkung bi'i <l er bis zu ' Eins er I Aiserreich zu e i 1 ■ winden der deut \i antbhek, /u dex lien Zivilrechts Sch'wql ">")r4 (_»J. uls Vorsitzender des Rabbi na tskol legine bedeutsamste Tätigkeit ler finanziellen war woii Wseinandersetzuag ibnng^ Hamburgs in das französische er Gemeinde verbundenen drei Gehen Juden in Altona, Hamburg um! in seine autoritative Kenntnis des jttdiicuähigte. R. I.ase Berlin starb am I Sch'wot 5>"4 (22. Januar IKI4) und wurde, da Hamburg t ämals belagert wurde, auf dem Hofe der am Neuen Stein- Heg belegenen Syn; goge beigesetzt; sein Grabstein ist nodi 1 Italien iiutl wird ii der Dlickeszschen Schrift reproduziert. R. Läse — sein wenn nicht bedeutendster, so doch jedenfalls für unsere Gemeinde bedeutsamster Sohn — er hatte insgesamt II Kinder — war Isaae genannt Kisik Berlin, jebpren in Hamburg am 17. Tewes 5JHM (20. Dezember i~°~>i, 1 asMbst gestorben am 26. Siwnn "il>2~> (26. Juni IN63) und auf (ein Grindelf riedhof begrabeil. Kr war zuerst Inhalier 1 iiier l'rivatsdiule und t gleichzeitig i'l hora\orleserin der (rollen Synagoge, später, seit IN-}!), Rabbiner an tler \ert inigten Alten nnd Neuen Klaus. Einer der besten Kenner t es Hebräisdien in seiner Zeih gab er eine in Hannover verlegte und iiier in Hamburg nah in vielen breitete Uebersetzung des Mschsors Iur a tage herdus, die in gleicher A eise von wie Von seiner Gewissenhaft!gkejl Zeugnit iimfangreidie Bibliothek jsing nuch seiprn'i Tode Eigentum seines Sohnes Moselte iti" Newpott itber Die Schrift von E. DuckpsK \ 011 Illustrationen — Familie Titelblättern, Grabsteinen, sth rif teil — ausgestattet. <)II Herausgebern ein mich I lerr K e i t 11 ist mit eiuJ-r grollen An/ahl iibildern. Reproduktionen tun aller \n. Hanilllfgen i-t aber den ssdiein. auf den ilkel tles l!. I;im- und 'Enkel des R. Kisik Berlin. hingew ie-ert 'h n. Dieser Schein, dessen photograpnjsd|e Reproduktion tlie Gesell-, sejiaft für jüdische Nolksknnde von HerrnHirsch gt'-dienki Ntuficu Lazarus' Joseph, Rabhin, tfk linden leubar etil AufenthMslfcrechtigun i r s dt . ein anderer I f Exemplaren \ere jüdischen Festinen Kenntnissen ablegt. - Seihe erhielt, ausgestellt auf den (trtigt die eigenhändig! I. ja z r 11 s J o s e f f , ist keilt anderer als Joseph hiel!. Solche diejenigen, tlie in der I Kalt unser Scheihi t euneu l.azaru ttersdirjft i es Berechtigen: ner. Luzris Joself. da» Rabbiner Lt se, dessen vWtei erhielten damals, Ende t*\~->. Haren, sidi ail-reithend für 11■ v- Dnuer tler Belagerung llaiultirgs zu»verproviaritleren UUil tlie deshalb in Hamburg bleiben durften, während die arme- Iii Verlassen Biümen.' Jahren angegebenm er w a 1 bei \ 11 Stell u Dg Jahre n'lt. Interessant ist die plamcnszng mdit ohne ScHiw{unji Nudt I! mit T> deun den kraftvollen In Dutkes/ zwe Probe 1s R.tbiiictrj dar! frechl deliijlfifj hrälscheu. {S. irr ran Be\ ölkerungssdi itfiten leises Alter wird auf dem «b'is ist nicht reiht verständlich, tles Passes ergj etwas über l ritersdirift. Wenn auch tler is), so beweist dodi die Schreibung'des VVfi tt IL Läse die Ueutschen Sdirirt/.üge bitfit iwaren — im Gegensatz IZ1 Sdiriftzügen. von denen wiedergibt.*) ') Kaniiliengesdiidite des L Läse Berliii in j ') Leber die Gesdiidire der .Handel ger Kode tler französischen Zeil und ürsbesonilere tles IL I.ase während flieset Zeil s." \l. M. II a 1 Zwei Epochen. S. I()6ff, iilijer IL La'-es Bsbifaltune auf Begräbuisplatz am Neuen j Steritw eg elienjda S. | l't. | r R1. Läse.überhaupt g. K. D ti incesz awia1' nix Sl -*»3fI <i \\\ II f. I lonibjurg. Juden gegen las \ erhallen r b I e i dt e t. lein her S. Feier zur Einweihung des Landjugendheims in Wilhelminenhöhe. Der erste Sonntag des neuen Jahres stand in unserer Gemeinde im Zeichen der Jugend. Wir haben in der letzten Nummer des Genu iudeblattes berichtet, dal! ein Teil der Räume tles 'Kintlererholuiigsheims Wilhelminenhöhe der jüdisdien Jugentl unserer Gemeinde als Landjugendheim Zur yerfttgUllg gestellt ,\ortlen ist. Nachdem bereits in tler Zeit vom 24. bis 2M. v. iL eine (.nippe \on 4> Mitgliedern lies hanibtirgisdif 11 Veieins Ksj-a. der sidi J4 Mitglieder des Berliner Brüden ei Jucht hatten, um ih sdiaftsgedankens um gewidmeten Ferienta] offizielle Eröffnung 'stau. Neben MitglietleHn tles Vorstandes und des Repr (nnteti-Kpllegiums unserer uml tler ijis angeschlossen! hatten, das Heim beihm einige tler Pflege tles Gemeinden! Studium tler jüdischen Kehre e zu \erbringen, fand, am 3. d. M. die talt. äsen- Nachbargememden 1111I der \ erw altling \ on teil tler erste Direktor tler hamburgischen Jagendbehörde, Herr Dr. Hertz, W ilhelinineiihölie ntihmen an tler Feier ertreter soiistiger der Förderung der Jugentl Wohlfahrt dienenden igen Kultusverbände. Auth Herr N. J 11 stle r. th -sen I nlei Stützung dasJQelingen tles » esentlidt ZU danken ist. u ar die Feier tlurdi den gemeitis wir schreiten Seit' an Seite tles Kandesaussdtusses, Heu Wort. Kr bepriillte die meinde. tlafür, tlall sie in W Heim zur Erholung und kilr] figung stellte, tintl flankte in dieser ernsten Zyit g#tl 11 seinen Dank aus auf Frau Dr. Anregung zur L iiterbringmii helniinenhöhe gegeben |i.tbe. niitl Kurt N u t Ii a 11. die d Körpersdiaftl'ii sowie tlei hie nies, wie wii; schon lierichteteht inwesentf. : Eingeleitet wuftle inen Gesang wies Liedes: Wenn dann ergriff tler \ 01 siizeinle \ I f o 11 s Jja c.o h*« hin', da» Erschienenen null dankte der Gcbniuenhölte tler Jtige.nd' ein ■erlidieti l.rtiitfitjguiig zur \ ffilhr besondejsa dafür, dal' sie es habe. Oer Redner dehnte M e > e r - W <• tl e I I. w eiche diet le^ Landjugendhemis in \\ iliind auf tlie Herren \. J u - l e r ■m Plan ihre finanzielle LUtery Stützung geliehen hätten, u ul schlofi seihe kurzen U tute mit einem Gelöbnis eifriger und freudiger Mitarbeithir <b'ii Väterglaiiben. für tlie Gemeinde undLdas Vaterland. Namens tles \ t>rstant|es der Gemeinde, tler \ et w .iltung Min Wilhebniäenhöhe tintl der Gotthold - Stiftung spradi dann Herr Hermann Philipp. Kr iintersdireibe

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