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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1930-12-18 · 12 (18.12.1930) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
6 (1930)
Issue
12 (18.12.1930)
Date
1930-12-18
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Nummer 12 LuiIiüiDi>r * wüQliDIlF I zu Berlin. Gemeindeblatt K. Jahrgang der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg Das Gemeind/blat^ erscheint »m de» 10. eines jeden Monats und wird den Mitgliedern der Teumch - Israelitischen Gemeinde zu Hamburg Kostenlos zugestellt! Hamburg, 18. Dezember 1930. Druck, Verlag und Geschäftsstelle M. Lehmann, ABC-Hos, ÄBC-Slraste 57. Fernsvr.: Jammelnummer C 4 Tammtor 0737. I Verantwortlich für den redaktionellen Teil: Svndilus Tr. '1k. M '1k a t h a n. für den Inseratenteil: L Knudsen, beide in Hamburg i Anzeigenpreis p. «igejp. lionp.-Ieile. Ein bedeutsamer Schritt auf dem Gebiete des jüdischen Mädchenschulwesens in Hamburg. Wie in der Oes haben die Gemeind Realschule für Mä März n. I. aufhör«fn schule der Dicin t cntlichkeit bereits bekannt geworden ist, behörden beschlossen, das Lchulhaus der tuchen von Dr. I. Loewenberg. die Ende wird zu bestehen, für die Mädcheni n d c zu mieten. Es ist beabsichtig Schulgebäude die G i Schulweg sür die in das jn der I o h n s a l l e c gelegene u n d i ch u l k l a s > e n zu verlegen, um den üngcren Kinder nach Älköglichkeit abzulürzen und ihnen d<n Weg durch die Earolincnstraste zu ersparen, deren starker, Verkehr die Kinder in^steigendem Maste behindert. Ierner spllcn in dem Schulgebäude Iohnsaliee die unteren Realjchulklajscn untergebrächt werden,um denjenigen Schülerinnen der Loewcnbergschcn Schule, welche in die Gemeindeschulc übertreten, den Uebergang in sic zu erleichtern. Siehe auch die Anzeige aus Seite 3 dieser liummer. Begründung eines Landjugendheims für die jüdische Jugend Hamburgs. Aus Grund einer Vereinbarung zwischen dem V o : st a n d e der Gemeindender Verwaltung des Ki»oererholu»gshei.ms W i l h e l m i n c n h ö h e, Herrn 1k. I u fr e r, und dem Landcsausjchust der j ü d i s ch c n I u g e n d o r g a n i i a l io » e n Hainburgs wird im Lause dieses Monats in einen, Teile der Raum-, lichkeitcn ,dcs Kindererholungshcims Iliilhelminenhöhe ein Landjugendheini sür die iübh Der hamburgischc» jüdischen 2i„ Gelegenheit geboten, einzeln oder in Gruppe» das oder auch mehrere auieinanb' bringen und das Heim als Sl j che Jugend Hamburgs eriifinelj ugend wird in -Wilhelminenhöhl Wochenende' 'r folgende freie Tage zu oerchizpunlt für Wanderungen in die Ilmgegend zu benutzen. Um I as Iustandekommen der Vereinbarung haben sich insdeionder - Irau Tr. 11k e n e r - W< d e l l. 'welche die Vorarbeiten leistete, und Herr R. butdi Bereitstellung eines moientlichen Iuichuises zu den Kosten in einer Weise verdient gemacht, die ihnen de» Dank aller derjenigen sichert, denen die besondere» Interessen der schülenilajiencn jüdischen Jugend am Herzen liege».- Aus den Büchern der Makkabäer.' 3-. l Aiiiiockms «Lvivluiiies rläm eine» Be'ebi ,»r Liiiiübriiiia des arte cbiick'eii Ztuteus i» iei» m aainei, AeiMe IVr Teiuvel tu Jerusalem wird enttveikt. und die . ,Z»de». lallen b»rü> arauiaiue 11. „n reget» gezwiingen werde», idre Ätetiaiv» tu verleugne». Hern!ach erliest der König Antiochus ein Schreiben und befahl, dast alle Bewohner seines Reiches ei» 'Hol! sein sollten und dast ein jeglicher sein väterliches Gesetz verlassen solle. Alle Völker unterwarfen sich diesem Gebote des Königs. Auch vic.Ie von Israel fanden Wohlgefallen an seinem Götzendienst und onfertcn den Götzen und entweihten den Sabbath. Und es sandte der König Briefe durch Boten nach Jerusalem uno in die Städte Judas, und befahl, dast sie den fremdei Gesehen »achwandeln sollten, dast sie Brandopfcr. Schlach opfer und Trankopfer vom Hciliglume fern halten und 5 abbathe und Ieste entweihen, dast sie das Heiligtum undj diejenigen, die sich licilig hielten, verunreinige». dast sie Altäre. Haine und Götzenhäuser errichten und Schweinefleisch und «andere» unreine. Tiere opfern, dast He ihre Söbize unbeschnitten lassen und ihre, Seele mit allein Unreinen' und mit jeglichem Greuel beflecken sollten, damit sie das Gesetz verzzästen und alle Satzungen veränderten. Wer aber nicht täte nach dem Worte des Königs, der sollte sterben. Auf diese Weile schrieb er an sei» ganzes Reich und bestellte Ausseher über das ganze Bol? und gebot den Städten , Judas, den Götzen zu' opfern. Stadt für Stadt. I Viele vom Bolle aber oersaMinclten sich fu den Ieinden. nämlickz olle diejenigen. die das Gesetz verlieste». Sie taten Böses im Lande und zwangen Israel, in Höhlen zu wohnen und. jeglichen Schlupfwinkel aufzusuchen. Am fünfzehnte» Tage d« Monafs Kislev. im hundei tfüntundvierzigsten Jahre, erbauten sic den entsetzlichen Greuel auf dem Altäre. -) Ebcirso erbauten sie. Altäre in den Städten Judas ringsum. unÜ räucherten vor den Türen t» r Häuser und in den Strastena Die Bücher des Gesetzes, die s e fanden, zerrissen und verbrannten sie. Wenn bei jemand ein Buch I Anw Jakob A »erb a ck>. Kleine Lckmi und b rus Bibel. I. Teil. 2.!!-> H. •J' Die beiden ickiändeie» de» Temvel sogar burck, ttelage und Lckiwelaereicn: ob iolaicr Lck'ainlviigke».eiilievle» ,iick> aut, die Abtrünnigen. ' < des Bundes gefunden wurde und imstin jemand den: Ge-el>e anl.ing. so wurde er nach dem Erlasse des Königp gelötet. Rach ihrer Gewalt verfuhrensie a!»o gegen Israel und zwar von llionat zu Monat gegen diejenigen, die in dsen Städten getroffen würdest. Am fun'üiidzwailzigilen' des Monats aber opferten sie aut dem Altäre, den He über dem Brandvpferaltar errichtet ballen. sllber vielem in Israel blieben standhaft und fastlen de» setten Enl'chlust. nichts -Unreines zu eisen. Sie wählte» 'lieber den Tod. al; dast sie sick> durch die ZpeHen verunreinigten und den heiligen Bund entweihten. Und io itarben iic. , . *■ -Der »eunnaialiriiie «Lteaiet erleide, de» 1.V>rri»,'erleb Elcasar. einer der angesehensten Schriflgelcbrien. ein Rkann von hohem Alter, und von schönem, ehrwürdigem Aus sehen, sollte gezwungen wersden. SchweinesleHcki zu eöen. Er aber zog einen ruhmvollen Tod einem süiidenbetleckten Leben vor und ging freiwillig zur. Marter lug. 'Die zu dem -ruchlosen Dpferschmauie bestellt waien. kannten de» Mann von früheren .feiten her. Sie 'ührten ihn deshalb beiseite und ermahnten ih>>. er solle «ich Ileisch bringen lassen, das er' eisen dürfe und das er sich selbst zubereitet habe, sich aber so - stellen, als äste er von dem Dpferfleiich. damit er vom Tode befreit und vermöge' ihrer alten Freundschaft begnadigt werde. Er aber lfastte, einen edlen Enlichlust. würdig seiner- Iabre-.- seines angesehenen Alters, seinesmit Ehren grau gewordenen Haares, »eines von Jugend aut löblichen Wandels und. was noch mehr ist. des heiligen, von Gort gegebene» Gesetzes, und erklärte sich dcmgemäst und sägte unvcrzüg lich. man solle ihn in den Tod schicken. „Denn", sagte er. „es stellt »leincm Aller nicht z», zu heucheln. Wollte ick» dieses tun. »o würden viele der Jüngeren denken, der neust zigjährige Eleajar »ei zum Heidenlum übergelreten, und durcki meine Heuchelei und um meines kurzen, spaunelangcn Lebens willen würden sie' ebenfalls irke gclestet werden: ich aber würde meinem Alter Schimpf, und Schande zuzielien. West» ich auch jetzt der men'chlichen Strafe entgehe, so kann ich doch den Hände» des Allmächtige» weder lebend noch tot entfliehen. Darum will ich als ein Mann mein Leben hingcben und mich meines' Altsrs würdig zeigen.'' den Iünge

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