Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 6 (1930)
- Issue
- 7 (10.7.1930)
- Date
- 1930-07-10
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nummer 7 A. Guthaben: veno. Gemeindeblalt der Deutsch-Israelitischen Gemeind«. Seite 5 Zinsen) Ausgflben: Grundstückswesen Allgemeine Verwaltimg Finanzwesen (Steuei Kultuswesen Begräbniswesen Schul- und Erziehunzswesest Wohlfahrtswesen Allgemeine jüdische Aufgaben Dispositionsfonds 95 070.79 JtM 93 916.48 JtM 102 311,29 JtM 85 235,62 JtM 59 733,67 JtM . 402 807,25 .JtM 326 646,53 JtM 21 653,40 JtM 7 520,21 JtM 1 194 395,24 JtM 2. Vermögensaufstellung. Die Kosten Postscheck. Kasse und Banken bedürfen keiner^ Erklärung. Die Grundstücke isiehe Anlage) sind mit je 1 JtM eingesetzt, das Mobiliar mit 1 JtM. Die der Gemeinde gehörigen Renten sind die Sicherheiten für die Grabyflegegelder. Die Wertpapiere sind aus den Ueberschüssen früherer Jahre und den vmügbaren Geldern erworben, um 1 bic Zinseinnahmen der Gemeinde zu erhöhen. Der Posten! „verschiedene Debitoren" enthält Darlehen. welche, von der Gemeinde insbesondere der Talmud- Tora-Realschule zum Ankauf des Nebenhauses zwecks Erweiterung der Schule gegeben worden sind. Das Durchgangskonto enthält Beträge, die im Abrechnungsabschnitt ausgegeben sind, aber erst im Geschäftsjahr 1929,30. verrechnet werden können. Für die Grundstücke Kohlhöfen und Bornplatz ist der von der Gemeinde verauslagte Betrag vertraglich vom Synagogenverband zurückzuzahlen. Der Wallichs Klaus ist, im Jahre 1924 ein Betrag von 2000 JtM zinslos geliehen, der im Grundstück der Klaus hypothekarisch gesichert ist. Der Posten Darlehnskonto, der Kommission für das Wohlfahrtswesen ist der buchmäßige Wert der it? ihrem Besitz befindlichen Waren, die sie ihren Pfleglingen auf Kredit zum Vertriebe gibt ' B. Schulden: Bei den Banken hatte die Gemeinde einen Debetsaldo am! Schlüsse dps Geschäftsjahres von beinahe 50000 JtM. Der Posteit „verschiedene Kreditoren" enthält Hypotheken <fuf Grundstücke der Gemeinde, deren Auszahlung zurzeit nicht zu erfolgen hat, z. Zt. sind Hypotheken eingetragen astf den Grundstücken Kielortallee, Wilhelminenhöhe, Beneckestraße und Johnsallee. Die übrigen Grundstücke der Gemeinde sind schuldenfrei. Die Grabpflege, kapitalien sind Gelder, die seit Aushören der Inflation für den genannten Zweck eingegangen sind und noch belegt werden müssen. Die Friedhofsgärtnerei hatte ein Guthaben bei der Gemeinde: ebenso das Kinderheim, die Kommission für das Wohlfahrtswesen, das Louis-Levy-Stift und das Paulinenstift. Die Deposjtenkasse hat ein Guthaben bei der Gemeinde aus eingegangenen Zinsen und Kapitalrückzahlungen sowie aus Geldern, die ihr neu zur Belegung übergeben worden sind. Bermögensaufstellung 1928 29. 1 Guthab,en: Postscheckguthaben Kasse Guthaben bei Bgnken Grundstückskonto Mobiliarkonto Gemeinderenten Wertpapiere Verschiedene Debitoren Durchgangskonto Synagogen Kohlhöfen und Bhrnplatz Wallich's Klaus Darlehnskonto der Kommifsioß für das Wohlfahrtswesen Fehlbetrag Ueberschrch vom V »rjahr 418kO,44 Schulden bei Bang Hypothekenkonto Erabpflegekonto Friedhofsgärtnerei Verschiedene Stifs Depositenkasse 78 0ü 2,57 Schuld :eti ungen 3 844,33 2 458,84 10 752,22 26.— 1,— 1050,— 176 017,50 37 251,44 24 362,12 1 071,29 2 000,— Jt.lt JtM JtM JtM JtM JtM. JtM MM .JtM .JtM JtM 149.87 .JtM JtM 36 172,13 295 156,74 JtM 49 715,19 JtM 156 150,— JtM 14 548,40 JtM 14005,55 JtM 1 975,08 JtM 58 762,52 JtM 295 156,74 JtM 3. Baulichkeiten und Grundstücke. A. Baulichkeiten auf gemeindeeigenen Grundstücken: Gemeindehaus Rothenbauyichaussee 38, Gemeindehaus Johnsallee 54. Pflegeheim, Närdheimstift. Paulinenstift, Wormserhaus, Krankenhaus, G^meindesynagogen Kohlhöfen und Bornplatz, Mazzothbäckerei, Breitergang 86. 37, 39, 41, Kohlhöfen 19 und 20, Fuhlsbüttlerstraße,600 Kielortallee 13, Wilhelminenhöhe, Beneckestrahe 2, 4. 6. Schäferkampsallee 25. 27.! B. Baulichkeiten auf Staat-igrund: Allen haus, Töchterschule, Friedhofsbaulichkeilen auf den Begräbnisplätzen der Gemeinde in Ohlsdorf und äuf dem Grindel. C. Begräbnisplätze: Ottensen njit Gebäude. Altona. Grindel, Neuer Steinweg 72, Ohlsdorf,. Steilshop, Bergedorf. L). Unbebaute Grundstücke: Farmsen. . Die Bibliothek und Lesehalle der Gemeinde hat in der Zeit von Dezember 1929 bis * April 1930 sich wiederum einer regen,Benutzung seitens der Gemeindemitglieder erfreut. Wie nachstehende Statistik zeigt, hat sich die Frequenzzahl sowie die Ziffer der Bücherausgabcn gegenüber den Monaten Juli. August, September. Oktober und November 1929 lvergleiche Kemeindeblatt, 5. Jahrgang. Nr. 12. Seite 7) wesentlich erhöht. Während für die früheren Monate sich eine durchschnittliche Besucherzahl von 2l Personen pro Tag ergab, sind jetzt 25 Personen pro Tag durchschnittlich zu verzeichnen- Ter Leihverkehr hat um zirka 100 Bände pro Monat zugenommen, so dasz durchschnittlich 350 Bände pro Monat entliehen werden. Dabei bleiben die zur Benutzung im Lesesaal entliehenen Bände unberücksichtigt. Insgesamt sind zur Zeit zirka 900 Bünde ausgeliehen. Tie Leihfrist oon,l4 Tagen wird im allgemeinen eingehalten. Zur Einziehung von rückständigen Büchern hat sich das Mahnsystem mittels! Mahnkarte gegen Erstattung der Kosten seitens der Benutzer gut bewähtt. Die Besucherzahl der Bibliothek inpen Monaten Dezember bis April ergibt folgendes Bild: Dezember Januar Februar März April insgesamt ' 662 Besucher 674 , ... 655 662 481 3134 Besucher 23 Besuc,stage 25 24 26 h 21 J, _ 119 Besuchstage d. i. pro Tag je 25 Besucher. ’ Der Leihverkehr für dieselbe Zeit ergibt folgendes Bild:. Dezember 321, Januar 362.. Februar 436. Mär; 330, April 272. insgesamt 1771 Bünde. Im Verlauf der Berichtszeit wurden viele wichtige Neuerscheinungen angeschafft, über, die ein besonderes Verzeichnis in Vorbereitung ist. Ebenso sind wichtige Ergänzungen aus der älteren jüdischen Literatur:, insbesondere für die Hamburgtnsten-Sammlung, erfolgt, so daß die Bibliothek immer mehr den Ansprüchen einer wissenschaftlichen und, gleichzeitig populären Volksbibliothek gerecht wird. Fast alle in Deutschland und im Ausland erscheinenden hebräischen und jüdischen Zeitungen und Zeitschriften liegen im Lesesaal aus. : Wissenschaftliche Auskünfte werden vom Leiter^der^ Bibliothek, Herrn Prof, Dr. Isaak Markon, von Studierenden und Gelehrten ist und nuherhalb Hamburgs angefordert. Die Bibliothek erfreut sich einer immer größer werdenden Beliebtheit, k , . ✓ Von folgenden Persönlichkeiten wurden der Bibliothek i"n den letzten Monaten Schenkungen überwiesen: Dr. S. B. Äamberger, Rabbiner Dr. Beermann - Heilbronn. I. Berge!.. Martin Cohen. Dr. Durlacher. Michel Flörsheim. Dr. 2. G.rünberg, Dozent. Berlin. Dr. M. Iardeni-Sakheim. Kroch-Leipzig. Alerander Levy.' Alfred Levy. Jacob Lichtenstädter, Prof. Dr. I. Markon. Dr. H. Minden. Daniel flftiinbfttt TOnTihitiar WfirrtTmm 9IFm sjnrtrf)lirö. Münden. Rabbiner Abraham Sakbeim. Aby Mar M. Marburg, Frau S. ^Weis. Personalien. Das Repräserltanten-KollegHum wählte in seiner Sitzung am 19. Juni in den Vorstand! des Alienhauses Herrn Otto Meyer, dessen Amtszeit abgelaufen war. wieder und an Stelle des verstorbenen Herrn Moritz Wolfs neu Frau Else M.a i n z. Beide haben schon seit Jahren ihre Kräfte in den Dienst des Altenhauses gestellt, Herr Meyer als Vor-, staydsmitglied. Frau Mainz als Ehrendanie. Durch den Eintritt von Frau Mainz in dsn Vorstand erhält zum ersten