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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1930-03-14 · 3 (14.3.1930) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
6 (1930)
Issue
3 (14.3.1930)
Date
1930-03-14
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Nummer 3 zu Lerlin. 6. Jahrgang Gemenroeblatt i der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg Las Gemeindeblatt erscheint am 10. eines jeden Monats und wird allen Mitgliedern der Deutsch-Israelitisches Gemeinde zu Hamburg koftenlps zugestellt. Hamburg, 14. Mürz 1930. Druck, Berlag und Geschäftsstellen M. Lehmann, ABC-Hof, ABC-Sttahe 57. Fernspr.: Sammelnummer C 4 Dammtor 0737. '• V Verantwortlich für den redaktionellen Teil: Syndikus Dr. N. M 4! a r h a n. für den Inseratenteil: L.Knudsen, bjetbe in Hamburg Anzeigenpreis 5>t > p. Ogrsp. Aonp.-Zeif«. -~-y —--- i-- -— Bekanntmachung bete, die Wahlen znm Retzräsentanten-Kollegium. 1. Die Wahlen finden statt Sonntag, den 23. März 1930, in der Zeit von 9 hss 18 Uhr. 2. Cs werden 12 Wahlgruppen gebildet, und zwar wählen: Wähler, deren Wahlgruppe: Familiennamen beginnen mit: Wahllokale 1 1 A u. C Gemeindehaus 2 B Rothenbaumchaufiee 38 3 l Du.Q 4 1 Eu.F 5 6 7! H 1 1 J K . L Talmud Tora Realschule Grindelhof 30 8 M 9 ,j N O P Q .10 11 12 R u. St S u. Sch TUVWZ Logenheim. Hartungstrahe 9—11. J:i. Die eingetragenen Wahlberechtigten erhalten mach eine Karte, welche dib gleiche Mitteilung über die Bildung der 12 Wahlgruppen und der Wahllokale sowie außerdem die Wahlnummer, unter welcher sie in die Wählerliste eingetragen sind, enthält. Die Wähler werden gebeten, zur Erleichterung der Wahlhandlung die Karte, die jedoch nicht als Ausweis diqnt, vorzuzeigen, fj a m bürg, den 11. März 1930. j Borstand der Deutsch-Israelitischen Gemeinde' Der Wahltommisior gez.: Dr. H. Samson. Bekanntmachung der für die Wahlen zum Repräsentanten« Kollegium eingegangenen Wahlvorschläge. , Für die Wahlen zum RepräsentantentKollegium sind innerhalb der durch die Wahlordnung vorgeschriebenen Frist die nachstehenden Wahlvorschläge eingegangen: 1. Berrin selbst, jüdischer Handwerker und Gewerbetreibender zu Grob-Hamburg o. 1906 e. V.: Bernhard Heinemann, RobertIsaacsen, Waldemar Graetz. Gerson Stoppelmann. 2. Konservative Eemeindeliste (Achduth): N. H. Offen bürg. A leiander Leon. Samson Goldschmidt. Joseph Bachrach, Edgar Frank. Moses Lewinjohn. l)r. Mar Plaut. Jacob Reich. > 3. Unpolit'sch-Konscrvi tivt Liste: Philipp Peine, l)r. 3. SB d f) Id cm u t li, Dr. Hu g o M cne r. > Abraham Heck sch er. WilliHirsch. 4. Jüdische Volkspartei: " Dr. Ernst >K alm us, Frau Phoebe Caro, Dr. Lazai Kolodetz. i . simon Horowitz. Magnus Mannheim, Dr. Edgar M an. R.-A. Erich PiichaeIis I)r. dolf lMöller. , I )r. >W alter Pinncr. M a r t i n Salinger, Dr. Samvel Stiebel.' pr. Heinrich Strauft. Dr. A ff r t d Ihm«, Bert Wtisiberg. 5. Jüdisch-Sozialistische Lifte: Dr. N a than C.o st a, M a rc e l L e w, Dr. IohnlToeplitz. . Albert Hausmann. 6. Liberale Lifts: Alfred L isser, . Dr. jur. Ludwig Frün.lel. K u r t N a t h a n. A n n i Baue:, Julius Schindler. Hugo K n o1l o ch. Dr. phil. Err st Loewenb Dr. med. LilIi Mcyer - Ä Paul Koretz. > Raphael Bachrach, Jacob Ball jr., M a r A I e i a ii ü e r. , Dr. med. Arthur Lippmpnn jur. Siegsriedllria jur. Rudolf M a g n u cheni. Felir Abrahcjm. jur. h e i n r i ck^O p p e n rg. e d e l I. - Dr. Dr. Dr. Dr. M a r S t^e rn. h e rin e r, >j> a in b u r g, den 11,>März 1930. Borstand der Deutsch-Israelitischen Gsemeinde Der Wahtkommisiar gez.: Dr. H. Samson. Das Wahlrecht der Gemirinde. Zu den bevorstehenden Wahlen zu tanten»Kollegium. / Von Dr. N. Das gegenwärtig im Deutschen Reiche, seihen Ländern.und seinen ösfentlichen Körperschaften geltende Wahlrecht unterscheidet sich von dem vor dem Kriege mei gewesenen Wahlrecht in zweifacher Beziehung m Repräsen- M. Nathan. stens in Geltung Zunächst entschied in der Vorkriegszeit über den Ausgang einer Wahl die Mehrheit der Wähler; sodann brachten Ine Wähler ihren Willen dadurch zum Ausdrück, daß sie auf ibrem Stimmzettel den Mann oder die Männer ihres/ Vertrauens namentlich bezeichneten. Minderheiten hatten, auch wenn sie noch j|> beachtlich an Zahl waren — von Ausnahme^ ab-

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