Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 5 (1929)
- Issue
- 7 (10.7.1929)
- Date
- 1929-07-10
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
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Nummer 7 I Personalien 75. Geburtstag Gemeinde. Herr dtn 25. Mai. die Jubilar empfing au der Gemeinde zahlr Ergebenheit und d in mehr als einem und auch über die gemeinheit Hambur lind Kleine Mitteil Der Votiitzende des fred Leon, feierte am i iltcubunfl seines 75. Lebensjc h diesem Anlasz ans den he Beweise aufrichtiger . Anerkennung für alles Menschenalfer im Dienste der Gemeinde hinaus für die jidUche geleistet hat. Goldene Hochze t m a u n G u m p e r tz unter Teilnahme we: in der leltencn Frisch 70. Geburtstag Oberlehrer der Taln sein 70. Lebensiahi Jahre am Johanni- Jahre hier als Leh und der Erdkunde g Am 4. Mai vollendete gd Tora Realschule, Emil Herr Badrian hat, Iiymnasium in Breslau täl er der neueren Sprache, de! «jwirkt. Joseph Oetlinger dahingegangen. He^r Mitglied des Neprätz: zeitig Jahre hindui i Verbandes und bis | waltung des Waisef In gemeinsame itandes der Gemeinde der Gemeinde wurd Arnold Herzfe Urankenhauies gewäl Das R e p r ä f e hat in «einer SitzuU E r n st May in dqn Frau Mai Sche w i.e l e r in die Kri : und Herrn Julius d e r g neugewählt. Die Verwaltung an stelle des vcrdie aus Gelundheitsrücki Herrn Henry E Is wurde Herrn Will, Die Raltellansel Erwerb des Gemeinp tätig waren, lind den. die sie mit wahrgenommen Habeh lichen Leuten für herzlich gedankt. lfs l Der llinderhi erfreulicherweise Nick, llinderhilfstages i on amt der Gemeinde lich für die Erholui Verwendung finden. Der Hilfsverein bciteht und auf den übt eine umfassende stützt, bedürftige : Ausbildung und E Gcmeindeblatt «ngen. Vorlandes der -onnabend res. Der weiteifen llrcisen rung und was er Gemeinde All Verch da »; Am lll. Juni feierten Herr Her und leine Gattin Therese geb. Man eitcr llreiie der Hamburger Judcnhcit das Fest der goldenen Ho hzeir. natfd l 'er frühere adrian/ em er 4 war. 33 Geschichte g ist am 19. Mai im 66. Lebensjahre Oettingm war von 1909 bis 1919 ntanten lldllegiums det Gemeinde, gleiches, Vorstandsmitglied des Synagogeni seinem Hinscheiden Mitgliep» der Ver Instituts, f itzung zweier Vertreter des Vor, und der Verwaltung des 11r inkenhau'cs r die Herren Ern>t Binz und Dr. zu Mitgliedern der Verg ällung des It. dir h t a n t e b 11 o I l e g i u m g vom 10. April Herr» Vorstand > der Thereiien S kole w s l i und Frqu S. nkenhausfvrsorge der Rolemänn und Frau I der Reue» Danimtor nten Herrn Jacob chten zurncktrat, zu a i s e l. Das Amt e l m G u p p e n h e i m -«yna all rem LI il des S übert n b t, ausiee Dien deute Eduard W e ehau'es Rothenbaumchl or kurzem aus ihren Eifer und Gewissenhaftigkeit Auch an dieser Stselle sc! hre der «iemeinde ag hat ein Ergebnis hinter. dem seines 1927, zurückbleibt: es , f 000 ./f.tk 'gebracht, die! restlos und ledig :g und Heilung hilfsbedürftiger llinder )er Deutsch - Israelitischen. Gemeinde. Gemeinde Raphael iftung und Butten Iiemeihde wiedera G o I d - noge wjihlte junior, der llorsitzenden hristführers agen. >ie seit dem 38 in ihm tcn geschiealle Jeit den trcrfgeleisteten Dieiziie citig gezeitigt, welches Vorgängers, des hat dem Jugend der deutschen Jude», der seit 28 Jahren .. wir bereits mchuaW hingewieien haben. Auswanderernürsorge aus, unlersilbische S t u dV e r e n d c. sorgt für _ Inziehung von Wallifenkind e rn. subventioniert eine Reit e von Schulen null sozialen A n halten, .hat anläh ich des E r d b c b e n s i n B u l gar i e n und der Hungersnot in Bessarabien gröszereHufs aktionen durchgefüh 1- und leitet die kulturelle Arbeit in den neugegründeten jüdischen Kolonien in Ru>z - l a n d. Auf seiner jüngsten Jahresversammlung m Berlin ergriff auch Herr Ält a i 9ll. Marburg, sein stellvertretender Vorsitzender, das Wort. Herr 'Marburg betonte die -Weltweite und Weltverbundenheit der jüdischen Hilfstäkig feit der Gegenwart, die Notwendigkeit arbeitens der grotzfn Gesellschaften für Amerika, England, Frankreich und des Jusaminen- Auslandshilfe in Deutschland. Er hob die Bedeutung des Hilfsoertzins als ständiger, stets hilfs bereiter Organisation hervor unmittelbare Nachbarn der Juden am meisten zu kämpf Ermöglichung des Hilfswerks gebotenen Rahmen durchführt gendes Gebot für jeden de Juden des Ostens wie gegen von llatastrophen - im Oiteij Seite i) Die deutschen Juden seien Länder des Oltens,' wo die i haben, und als solche die natürlichen Mittler zniischen Westen und Olten bei der Organisation und Durchführung von Hilfsaktionen: Jur Umwälzungen. wie sie sich j Randitaaten vollziehen das Per Hilfsverein in dem sei Opferbereitschaft ein drinhtichen Juden gegenüber den sich selbst. Die Rückwirkungen Pogromen. ökonomischen :tzt iiz Ruszland und in den auf die blieben nie aus. Es liege iii eigenen Jntereneder -deutschen - Juden. den Hilfsverein i» tatkräftigster Weise zu unterstützen. Meldungen zum Beitritt werden in der Hamburger Geschäftsstelle, Fcrdinanlitr. Ift. entgegengcnommen, - Die Hebräische Universitas in Thema lprach am 10. Mai im hiesligen scheu lllub der autzerordcntlich« Professor an de tat Berlin Dr. med, Jjtli»s E i t r o n. D schilderte zuerst die feierliche Eröfsnüng der Universität und beschrieb dann ihre äuhere Orsgäniiat on. Sie wird von einem 11 u r a t o r i u m aus führenden jüdischen Länder, darunter den deutschest Mite licdern Juden in Deutschland Jerusalem. Heber dieses Jjonlilüch Akadennder Univerkier Redner Gelehrten aller Marlin B u b e r. Prof. Einslern und Prob- Dr. I. Horovitz «Frqnk furt a. M.) und einem. Akademischen Rat. welchem für Deutschland rieben den ernannten Herren noch Männer wie Pros. Eugen Mittröoleu und P^of Gotlhold Weil angehören, verzvaltet. Jur jissieren! Organisation der Universität und ihrer Wirksamkeit führte der Redner aus. dak sie ihrxn Schwerpunkt zur Jmt noch mehr aus die Forschung als auf den llntervicht liege, obwohl sie bereits über 200 Studenten zähle. Die Uniocchität unterhalte mehrere naturwissenschaftliche, medizinische uhd geisteswissenschaftliche Institute, deren 'Ausgabe es sei, neben der Förderung der Wislenschaft im allgemeinen!>insbesondere den Aufgabt« zu dienen, welche Bodenbelchsaffcnheit. Illima und sanitäre Verhältnisse des Heiligen Landes auf der einen und der ' hebräischen und-arabischen Sprache Und llultur auf der ande- . ren Seile stellen. Besonders aüsfiihrlich verweilte der Redner bei der U n i o c r f i l ä l s - V i b I i o t h c k. deren Gebäude aus Riittcln eines Vermächtnisses David 'Wolffsohns. des verstorbenen Präsidenten 'der ^Zionistischen Organikalion, errichtet wird. Die Veröneimlichungen der wissenschaftlichen Institute erscheinen, teiss in wissenschaftlichen Jeitschriften der verschiedensten llulturländer.' teils in besonderen hebräischen, Jeitschriflen., — Der Redner betonte zum Schlutz das grotze Jntereiic, das di^ für die kultilrelle Entwicklung ganz Vorder- - aliens bedeutsanie. von Juden chler Länder uüd aller Parteien geschaffene Universität Jerusalem in der nichtjüdischen Gelehitcnwelt gesunden habe, uild bezeichnete cs als eine Ver pflichtung der deutschen Juden, nach llräften an dcni '.'lus bau und der Erhaltung dieser Universität mitzuarbeiten. _■_i _ Bcrlchtignng. . Herr Oberrabbincr Dr. I- Carle back, lAironal bittet uns, zu seinem Aufsatz in des Gcinemdeblattes feit zustellen, das; das. Peszackneil un, Jahre 1815 bereits auf den gleichen kpiäten Termin wie io diesem Jahre gefallen pr Ccffcutlidje C.iiittimn 2bir erhielten an Spenden:, Von Herrn Mar Ov p e) n l, e i in c r anläszlick, des Heim ganges seines Vaters und der einige Tage darauf rrsolgi.en Geburt einer Tochter 2ö ./r.it iüx das 11näbcnwai>cnl>aus"und 25 ,:ii für das Müdchenwaise^haus Paulinenitift. 5 von S. H. für dös llindererholungshcini Wil h e l m i n e n h ö b e. , 2 und 20 ./?.K von 91. 9c. für die PetzachlSeder," Speisunez. : ■HU von Herrn Nathan Roch niz, und zwar je 5 -Hit für das^ llrankenhaus der incineinde und für PetzachiSederf Speiiung, ./t.U von 91. 91. aus besonderem Anlatz, und zwar: - die Talmud Tora Realschule, den Verein .zur Versorgung schulentlassener des WaisenfJnitituls,; das Waisen-Jnititut, das Altenhai^s der Gemeinde. 10 2M ' 50 50 25 25 ■RM für .(t.U für Jöglinge ,Jt.U für Jt.K für I