Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 5 (1929)
- Issue
- 6 (3.6.1929)
- Date
- 1929-06-03
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 brauchen w ir nief /ii] suchen. die ln-- Die Führungi Beginn. J )i<- \rbc-i mul* um jeder >tr <-iir>-111• i \ e*iaurvc in i I ii-eie (.t-ini-iii selbst. ilit- \eiiue eleuu-nt.ir in ilit- J Gemeindeblatt der Deutsch Mitarbeiterinnen I mehr Aiiilisam nach ton streben uns /u. l undiheule nicht mehr alles, wie /u l hat adelere Können angenommen. >i»s Ile aus schöpferisch a*hgefaßt mul unter uog geleistet werden. chaft besinnt sich immer mehr ans sich 1 umit der I' ran. aiuh der jüdischen, ist f'iheitnmjr getreten. Israelitischen Gemeinde. Nummer 6 Ich könnte die Junten bi-netden um die Kraft, die sie sparen werden, da ihnen cjer Ijloden bereitet ist, und um das siele, das ihnen /n tun uod( iibrigbleibt! \!>er köstlich war es doch. Welken, dieses Aufbauen. dii-'< unterirdischer Quelle,n. die ( eigener kTaft. Wie v ic-les ist denn wirklich Kreis.'den unsere- Wirksamkeit dieses W ejrlwreiteu, dies,-' s Rausihcuhörcu geheimer, i-staltung des I.eluHis I,s llll'O> . erfüllt.? f igeutlieh um de. Dr. Bertha Bm Strauß-Berlin: Amcrikanisdie Ifidtnnen M M l aliiiluheu -leil jährigen W< /ellnteu mancher- .hm iihcrge-sehaftt lii■” ru!t-1nner dies, 11c• 11 h.dic-n »lug haben wir alle 'eichtet iin-l inrmc’ mit .iii'gebluteten I -die ei staltc^c-. < -i und zu. dieser ' i IiI u ii'i-rc-r w i—c ii -ten furchtbarer | i h i in. ,d ie nia ruhe ' >>n \l)ll IIi> luc-uial' ui. i mti i Hierih i iii'iheli Hilfe, dem .die oft und oft Ifjtteml. dar u'il lulel lull i'l i I * -1 110:1 und für \ 111111/ sehen will >i ii 'Aufbau des -enge nn-iiiei. /u i ik.i|n Iger eilit—es. du inelir iiderTnin 1: lUllll 'lltellll es l| ri ' Wi-fle" I Il/Illlöre|l. -elii-r luden _lei,!d di', in I idle geschenkt .null- -i in nia. u l i ii bi' II e b e k k a K o h u t. .. \merikn. \b unser Du hast e Kontinent. besser der aJte I jilpfindungou wie sie sich in diesem huniu"prc*chen. - hat in den letzten Jahrcon uns wnltJ_viiher das grolle Wasser wenn er aüclHwahrscheinlich sich die '-elieprei'iine ein wenig anders forniu- ' (i.o et he es tat. Slit Dankbarkeit dse große amerikanische Afenschheit I>e- w jeder lietrachtet. die dem verarmten Miiltei lande alte T.iebc-staten in reichc-r ir Juden haben, w ie liekuunt. besondern lt>ankbarkeit: lebten doch eine große Anii'C haftlichen und sozialen Einrichtungen Jahren der Nachkriegszeit — in diesen schon allzu rasch vergaßen und M-rgessen werden — von der int. dessen Namen wir ja end atissprachen. Nicht veriruin. wjenii der deutsche Jude dieser 4» so wkmigeu Welt einmal niilrer ins Gewiß. in den letzten Jahren ist über imezihnni'ihen Gemeinwesens viel. wie viel geschrieben worden. Wenige Amedie sielt nicht verpflichtet gefühlt hatten, er wichtiges Sprüchlein herzusagen. Deiiergobnisreiiher. ab die...Gäste auf eine uii' zu den Selb'terzeugni"0n ameiiknniuijif Jüdinnen di \ .1 .fll t*r m.ikr \ llrJi 11 r i I -lnzu wenden. cfre uns n letzten Jahrzehnten in erfreulicher iiiclc-n. Denn so gescheit der Reisende er sic-ht doch immer nur mit den Welt in die Neue hinein. Der \mew ie der \ ornehniste aller Aufobiogrn- ..i bchiung und Wahrheit” geben. gewiß: gerade einer n anic-i k ini'ctien Autobjngrphen sej.bst. lud ■'is i i w i 'oh ii. Int -i,h kürzlich in den Anfängen seiu r:.- h u \uli-biligr aphic ..Mrdehannel" sehr eindringlich /!i -in '- i I i.egc gcpiußeit. Aber er gibt uns Erlebtes, nicht t-1 ■ I uliie-. ike i'| ein Vorsprung. den der Besucher 'ii n-ihl cin/uliolon vermag. ei. k mi'ihe |j' r a u en b ii ih e r sind cs! in denen -dient \ er \ - 'liriing ' i i-’i lu iiliten uns >g>- ( -iiliem. I )- -le'lung lei ullie!- ii J11■!i-n : 'eini'- '< Ii i 11 eu ier '■'pie - huf 11: »ehIielllii .ii . 1 lern < diel Ul- I I III.W I h alite. .ile -i n Büche - u all'. w,-|| -i, :nli' ll/e -telii-l i i i M 11 r t o : i ' s -i Ii Kuh I - ln ig w oll! LI- \ I. ■ IC A II 'e:i I oikl-l - c Oll Hot ck. I ■) der i-lerung in ■w iß. 11 i i Vbe \ IUI amt hier muß bleiben 11ii ns w -i' loikt d i‘ik i i'l alle- I eiiuni-'-lie lei - I-. III “Si hu Ie ellil I -II. da Reicht am deutlichsten wird. Gerade be .letzten Jahrzehnte eine Reihe vfich- Entwicklung oder den -Wandel in der rikunbehen l mwelt zu dem einwandpruigene Stellung zur I mwelt. die wie] ein :o!” bald reflektiert, bald neue Wjc-rte in gut I eil von der Entwiikluhgs- -iiii -i ihanbehen Judentums filverhaupt ist in Ibewahrt. Hier g>reifen wir drei Biichei;. nle-ie-mander in höcjist aufschlußreichem M -t i v \ n t i n . The Prombed l.itncl: I am a W oman and a Jc-w : endlich ul. \lc l’oition. - el/t ein Mc-ii'chc’tialter her sein, daß die * i n . ein ldaße-s I Judemnädel mit wirren inder Enge und Bedrückung des aus. dem. ..Itande der Knechtschaft”, heit kam. Es i-jt der Frühling jüdischer \merika. den w ir mit'ihr erleben. Gern.in arbeiten, schwer arbeiten, auch r und Darben’iler Eämilie nicht erspart, is Jiideiikitnl in j der Neuen Welt?— /In frei" schreibt -des. Es ist die Freiheit des -ich berauscht.! Vl.s sie in 'die nmerikust ihrem V ater zumute, ab habe I -ielamit Mm \merika Besitz warum sicihr das Buch ihre ne nnt. _ N i ih t m eh r das Ea nd der K i u d e r erscheint ergriflen. Mail versteht. Eebc-tis ..Das-gelobte I iind a n d der \ ii t <- r - ihr ab das I. a n d I a ' \ e r h c-i ß u ii g. Schon in d(rruttebtimmung zeigt sich etwas seinder inneren W isndluiig dieser Einw andi-rei gegenüber dem tnitgc-braclitc-n Jjndi-ntiim. Milden alnerik nisiheu Namen werden auch '. ' ... der alten jüdischen : noch c-tw i- Hier den ( dieser auf e amerikaniscJie Sitten angelte. haftet in den Augen deum der Qual und der Enge 'ergt sich zuerst der Keim -enc-ratinnen, der dann zum amerikanisch-jüdischen Ei n e Ausnahme-. \ on der w ii neuen Geschlechtedes alten Ghettos an. . des Zwiespalts zwischen tepischen Thc-nia aller Ielmisbiicher w ird — bis noch sprechen werden. Ermöglicht, aber wird diei bc-i-strömende Seligkeit dieser neuen ..Entdeckung Amerikas durch das jüdische Herz", wie Marv Antin enennt, zij jener Zeit wohl sicherlich durch die überraschende Gastfreundschaft dieses mächtigen neuen Reiches. Da i'l die Slaatsbiblinthek. das ..Schloß der kleinen Jüdin: das sind der Senator von Boston, ihr .:Jround”, und die- Reihe von bedeutenden Männern und! in Krauen, die sich für sie. die begabte kleine Fremde, interessieren. Mag auch verzeihliche Eitelkeit des Selfmademan alle diese Freundschaften ein wenig steigern — die Grunclstimmung beruht sicherlich auf treuem Gedächtnis, da -deal len Schilderungen Amerikas jener Zeit w iederkehrt. Mary A nt ins Buch spricht von einer Zeit, die wenige Jahrzehnte nur zurückliegt —I aber den meisten heutigen Amerikanern wohl wie ein Märchen aus uralten Zeiten erscheinen mag. Zwar die Dankbarkeit des Einwandererblieb, und gleich warm blieb seine Hingabe an das neue* Geistesleben. Aber w ie stand und steht es mit der \\ illkommensgebärile der I mwelt? An Stelle der einstigen Freundwilligkeit und Hilfsbereitschaft dem Eiu/w anderer gegenüber trat in der-großen Stadt gc-sc-IKc-haftliche Aecht-ung und Abschließung, in der Provinz sogar hie und. da die unheimliche Erscheinung clc-s Klu-Kln\-Klun. Der Einwanderer blieb der gleiche*! nicht aber die Stellung der I mwelt dje denn auch wieder auf den Ankömmling /nriiehw irkte. , spiegelt Die Gewalt dieser W’iiiiellun lieh erschienenen . Buche einer andern Jüdin: in I, e a h M oi Ichi. Buche Jew. ."Schon der I itc-l. zeigt bezeichnende mehr ein gelobtes f.ancl erscheint hier, und Jüdin“, die Eebensziele lebensenttüiisehten Frau bildei hinzu, daß diese Tochter aus •ehon Marv Antin.) Win wie l.ebensforinen mit clyr Feinebe taft des ..entlaufenen Jeschi bah-jlachurs” gc-genüberstoht.' Recht auf den Beruf: Zwiespalt zwischen Berufsarlieit und IC_ .C- 1. .I . C c.. I »f ... ... I . ihrer eigentlichen E raiienarbc-t bildet den -Inhalt clc-s Buchelitcfer erfaßten Kämpfe einer Ehe mit dem ("hrisje-n sich allmählich aber erke nnt, wie ..Ich weiß, ich bjn Jüdin" -o slen Selbst, dc-iti nimnic-r Volke ..." I ml doch: ich in einem kürz amerikanischen a Wo in all and a Wandlung: nicht Sondern ..Frau iner tapferen, offenherzigen, den Inhalt . f reilich kommt orthodoxem Hause heimlich \nfaug an allen jüdischen Kampf der Kiait um da das als Frau und Mutter: Dazu kommen die immer Jüdin, dieglaubte, durch dievcii, Sein clc-s Juden zu befreien, rnnelle-gcnd sie sich täuschte, sjchließt das Buch. ..Im inner vciiiijili-lbaic-ii. gehöre.ich meinem .Meine Kinder schicken sich dem fre mde n Elemente zu folgen . . ." ..Der,(christliche Vater zündet Jf,ne» nlljührliih den \\ eihnacht'baum an: was will’s da bedeuten, daß] die jüdische Mutter sic* am Jaiimkippur zum nnvi-i-standeiien Gottesdienste in die Svnagoge führt?” ln großer Ratlosigkeit schließt dies Blich. Denn I.eali, Morton ist viel zu klug, mit sich über die Fragwürdigkeit ihre Schlüsse nielij. selbst im Klaren, zu sein . . . Ihre Ratlosigkeit, kaum verhehlt durch den neu erwachten Nationabtolz. scheintfast tv piseh für diese Generation amerikanischer Jüdinnen das postajsimilatorisihe Ge-