Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 5 (1929)
- Issue
- 3 (12.3.1929)
- Date
- 1929-03-12
- Page
- [Seite] (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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- Emden 1× ep/1044505
- Lübeck 1× ep/1048008
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«eNt 14 für die Zeit Kalendarium vom IttrMärz bis 1». Avril ir>2l». Gcmeindeblatt der Deutsch - Israelitischen Gemeinde. I Nummer 3 März Adar rjschon «arg Adar fcfcent Mär, Adar kcbeni Mär, Adar lcheni Avril Adar lcheni So. 10 28 17 5 24 12 31 19 7 2« Mo. 11 29') 18 6 25 13') 1 20 8 27 Ti. 12 3» i-t 19 7 26 14«) 2 21 9 28 Mi. 13 n 20 8 27 15') 3 22 10 29 Do. 14 2 -21; 9 28 16 4. 23 11 1') Fr. 15 3 22! 10 29 17 5 24 12 " 2 3o 16 4') 23 j 110 3o 18'» 6 25" > 13 3"') V ärc Adar fd]*m War» Adar lcheni März Adar scbeni Avril Adar ftbtm Avril Riitan ) a'mpn n’j:?n *) sann vxi 3) ■mps *) nat'w <xnp’i ') max r’:rn _ vinn l'-nro -vnijin onis :) nms sviv ') ms 'v 'ir *) 'g'av t 't7 '") nm Gottesdienstliche Anzeigen. i Ltznagoaen-Verband. tzcmcibdewnagogeä Bornplatz gnd Kohlhöfen: Synagoge GluckLr. sage I Sabbate folab. Wochen« | morgens mittags abds morg. mitt. 9-1. > Marz L 6"u. 8" I u. 5 7 6- 6 j 16.-2!. März 6" u. 815 1 u. 5 7" 6" 61 23 2> > März L-" b“‘ u. 8" 1 u. 5'° 7" 6- 6^ 3o Mn 'Z-5.Avril 6"u.8u> 1 u 53u 740 i?° 6-f 6.— 1!. Arril 6'' u. 8" 1 u. 5’° 763 6" 8- C'TE F 6" 1 73'* - — — Uhr. den i Israelitischer Temvelverband. re i ta gs,!Logenheim, abends 6'» Uhr. onnabefids, Tempel, Poolstr., vormittags 9>- (Gottesdienst am Purim: Montag, den 25. März, Logenheim! predigten vbn Herrn Rabbiner Tr. Italiener der Zeit vom 10. März bis 10. April nicht 4ieue Tammtor-Svnagoge. > t Gcotz Fra Uhr. 6.30 finstatt. Tage Sabbate folab. Wochen«. 1 I morgens mittags abds. morgmitt. 9.-1 '. i'iart | ' 8"') 7 7 6 16-2 2. "März 1 8- ■ - gM 7» 7 6 23.-2;». Mäl Z 8 ") 5') 7*7 7 6* .3- .Mc rz-5.2lvrst 6“ - 83" 0 7*° 6" 6» 6.-1 2. Arn! c,! i H3") 7" 7» 6" 6» L'^'B 6»! 6"’ 1 7“ -. — > Predigt. *) Iugendgottesdienst. 3m Büro des Vereins zur Förderung ritueller Speisehäufet rindet bis auf weiteres jeden Nachmittag von Montag bis Tonnerstag einschließlich Gottesdienst statt. Zeit wie in den (Zemeindeiynagogen. cinuütttiic jüdische Esteanbahnnngsstelle EA nkfur 1 am Main. Eschersheimer Landstraße 29. 'tm 26. Oktober v. 3. fand in Frankfurt a. M. die Gründung desvorgenannten Vereins statt. Rach 8 2 seiner Statuten bezweckt er die Errichtung und Unterhaltung einer gemeinnützigen Ebeanbahnungsltelle. ferner die Unterstützung aller Bestrebungen, welche die Förderung der Eheschließung unter> den Juden. - zumal der Frühehe. und die Bekämpfung der Mischehen «ich zur Aufgabe machen. Der Verein betreibt nur gemeinnützige und füriorgliche Arbeit, letztere auch nach der Richtung, etwaige Ueberschüiie. insbesondere aus Schenkungen und Stiftungen, zur Ausstattung von armen Bränten zu vetwenden. Tie Geschäfte des Vereins werden in Frankfurt am Main geführt, in größeren Städten und Bezirken des Reiches >ind ehrenamtlich tätige' Vertrauenspersonen bestellt. Mitglieder des Vereins können "Einzelpersonen und Körperschaften werden.! Ter Jahresbeitrag beträgt mindestens 5 Reichsmark. Pie sehr dije Errichtung einer gemeinnützigen Eheanbahnungchtelle einech dringenden Bedürfnis entspricht, ergibt sich daraus, daß beteils vor Eröffnung ihrer Tätigkeit außerordentlich zahlreiche Gesuche von Männern und. Frauen eingegangen sind, welche sie in Anspruch nehmen wollen. In den weitesten Kreisen des deutschen Judentums hat der Gedanke Anklang und Unterstützung gefunden. Die Großloge des UOBB., eine Anzahl Gemeinden, sowie zahlreiche Einzelpersonen sind der EA beigetreten, doch decken die gezeichneten Beiträge noch lange nicht die unumgänglichen Kosten der Geschäftsstelle. j Zur Unterstützung der dfm Wohls der jüdischen Jugend wie der Erhaltung unserer sGlaubensgemeinschaft dienenden Bestrebungen des Vereins, bittey wir. unserem Verein beizutreten. Ter V e r w a I t u n g s ach s s ch u ß: Wolfgang Auerbgch, Frankfurt-M., Benno Basch.! Magdeburg. Frau Johanna Baer, Vertreterin des Schwelternverbandes des UOBB. Frankfurt-M., Julius Bloch, Frankfurt-M., Rabbiner Tr. Tienemann, Ofsenbach-M., Arzt Tr. Ehrenreich, Köln. San.- ' Rat Tr. Goldschmidt, Berliit, Vertreter der Großloge des UOBB, Prof. Tr. Hanauer, Frankfurt-M., Fritz Hirsch, Ladenburg. Rechtsanwalt Horovitz, Frankfurt-M., Frau Hauptlehrer Kaufmann, Gelssnkirchen, Mar Markreich, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Bremen. Frau E. Rosenzweig, Frankfurt-M., Rabbiner Tr. j Unna. Mannheim, Prof. Tr. Wolpe. Berlin.! Der Beirat: Justizrdt Tr. Blau. Vorsitzender der Israelitischen Gemeinde. Frankfurt-M., Landrabbiner Tr. Blum, Emden, S. Carleoach, Lübeck. E. Felsenthal. Düsseldorf, Iustizrat Franken, Vorsitzender der Synagogen-Gemeinoe, Aachen, I. Heller, Regensburch, Gemeinderabbiner Tr. Horovitz. Frankfurt-M., Rabbiner Tr. Krakauer, Osnabrück. Albert Levn-Mohr, Frankfurt-M., Wilhelm Marcus, Berlin. Tr. Iulius Möses, Vorsitzender der Israelitischen Gemeinde, Mannheim, Syndikus Tr. Nathan. Hamburg, Oberlandesgerichtsrat Tr. Neumayer, Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde, München,' Rudolf Lesterreicher. Ajchaffeit» bürg, Berta Pappenheim, Frankfurt-M., Sanitütsrat Tr^.L Ries, Stuttgart. Lehrer Steinhardt, Magdeburg, Arzt Tr?-' Würzburger. ^Heilbronn, Frl.! Else Zedner, Frankfurt-M. Aus dem Merkblatt der E. A. Zur 'Durchführung ihrer Aufgaben versendet die E -A an Interessenten auf ihren Wunsch Anmeldebogen, die der Geschäftsstelle ausgefüllt ohne Lichtbilder zurückzuschicken sind. Ter Anmeldebogen ist nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten und von dem Bewerber(in) oder von nächsten Verwandten (Vater. Mutter. Bruder. Schwester) zu unterzeichnen. Auf Grund der Anmeldungen wird die E A bemüht sein, einen Vorschlag zu machen. Dieser wird die Angaben enthalten, die von den Vorgeschlagenen der E A in ihren Anmeldebogen gemacht sind. Tie £ A übernimmt . keinerlei Verantwortung für die Richtigkeit: es ist Sache des Empfängers, sich darüber, besonders auch über die Fragen der Gesundheit und über alle religiösen Fragen sowie eventuell über die religiöse Zulässigkeit der Ehe Gewißheit zu verschaffen.! Ter Empfänger eines Vorschlages ist ermächtigt, sich unter Berufung auf die E A mit der ihm aufgegebenen Anschrift' ins Benehmen zu. setzen, und verpflichtet, der E A innerhalb 4 Wochen Bescheid zu geben, ob und mit welchem Erfolge er dies getan hat oder ob ihm der' Vorschlag nicht zusagt.. r . Tie E A wird immer! nur einen Vorschlag unterbreiten .und erst dann wieder einen neuen, wenn der oorhergegangene erfolglos geblieben ist. Tie E A beschränkt sich auf die UeberMittlung von Vorschlägen, die nach gründlicher Erwägung aller in Betracht kommenden Umstände * erfolgt: alle weiteren Schritte obliegen den Beteiligten selbst. Tie E A bestätigt dest Empfang ausgefüllter Anmeldebogen: daher muß dir Bewerber, solange er keinen Vorschlag von der E A eyhält. annehmen, daß sie noch nicht in der Lage ist, ihm > einen zu machen. Ieder, der die Dienste der E A in Anspruch nimmt, hat sich ehrenwörtlich zu strengster Verschwiegenheit über alle ihre Mitteilungen zu verpflichten, zu welcher auch die ist der Geschäftsstelle Mitarbeitenden verpflichtet sind. Tie E A unterhält grundsätzlich nur schriftlichen Verkehr: Besuche sind nicht erwünscht. Tie Inanspruchnahme der E A ist kostenlos, doch erwartet sie nach erfolgreicher Tätigkeit eine Spende zur Förderung ihrer gemeinnützigen Bestrebungen. Dem ersten Brief sollen 30 Pfennig, jedem folgenden 15 Pfennig in Marken für Porto beigefügt werden. t .