Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 5 (1929)
- Issue
- 2 (12.2.1929)
- Date
- 1929-02-12
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 82% known words query
- IRI
…/4891256-5444712-5444923--0389-4891583- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Urunmer 2 Gemeindeblatt der Deutsch - Israelitischen Gemeinde zu Hamburg seiner-Se tjT.eriin. s. Jayrgaa« Das GJeriteinbeBla: t jeden Monats und der Deutsch -Jsra Hamburg ko ir'cheint am 10. eines wird allen Mitgliekern li tischen Geineinde u> tonlos zugestellt. Ha» »bürg, 12. Februar I V2N. M. c e. Fernser. ruck, Verlag und Geschäftsstelle' mann, klVE-Hor. AVC-Straize .57. Sainmelnumnier C t Dayuiltor Vkrannvorllich für den redaktionellen Teil Sv idit^lS Dr?R. M. 'Räthan. für den In seretentfil: ELaos, beide in Hamburg Au.jcigonpreis.'>» , p. stgesp. ^ionp.-Zcile. i! Zn einer untere Gemeinde könne». Wir' v wir solldern k e l Zeder loien Verdienst! Zeder Aufti für einen T bitten.! Jeder Auftj: > ch e iooii der auch nur für , Zeder Auf! » u Itig und hält Darum gebi Lchrcibjtube « Rothen Z ej d « r A t führt: für n garantiert. ect höchster wirtschaftlicher 'Rot angebörigen: l>elfl uns, damit rrlange» kein C v f e r non i » Geld. Silur Arbeit sollt ihr uns geben! Auftisag bringt in I n d e st ene ei». bitten wir wir betten ich und ag enthebt einen V^dutsligen w h der Rotwendigteit. slenid'e n> Arbeit» e n i >i II e ii.s Hilfe tu er iifl beireit w e n i g U e"n s e l i Zorge mn da» tägliche! Brot eine» Tag. t r o ct n e l Trane», gibt » die Zuversicht aufrecht.. uns Arbeit! . Koinmissio» für das Wohlfaljr b a u m ch a u i f e e 38. Elbe trag wird gewissenhaft ausge - r einwandfreie Leistungen wird rig her e ir M e» ind 'e.i es e u e H 11 n tswefen. 1899. Pas Wa Kolt Das vor einiger geltenden Wahlen zuisi unterziehen des Gemeind allein we'l gedbäfte ni ichus'es des rigen sicher eine Ausfar Hoffnung, melden. . Ürechk zum Repräsentunlenegium Ser Gemeind« S tfpräsentanten-Kollegi'ni» der Gemeinde hat ’ Zeit einen Ausichnsz eingele;t. der die! Seitimmungen ihrer Verfasst«^ über die Repräsentaiilen-Kolleejutn einer Prüfung oll. Da das Wahlrecht das wichtigste Recht edürgers ist. weil er durch feit e Au-üstung ' ch Einslust aus die Führung d r Gemeindeiijmt, so dürfte die Tätigkeit dieses Aus. be'vndere» 2nte:e»es der Gen eiadeangchö- >»in. Aus dieiem Grunde cröffneu wir hier che über das Gemeinde Wahl c.chl, in der lb auch andere Stimmen «ich uim MUoite :'en 1 Gcbuui«be oder ««gebundene Liste«. Von Dr. Lüdwig Kränket. Das Revräs! seine ^mtsdauer mochten sich manpsl der bestehenden es angebracht. dst° Das geltende Verhältniswahl Gruppe» oder P stellen eine Kanl i! Wählern uiiterichr dark Mehr als Benennung einer Zahl 88 erklär: jetzige Verhältnis Ufte 28 *Namen wurden währent Du Wähler Ttimmie. die aF läuft bis »tonten-Kolb giuni ist 1925 gewiihll >30. Rach der e -Stimme» bemerlvar, die cir lpahlaeitimmungen ve.langten, Problem zur Erörterung zu Wablsnstem beruht auf dcm mit dem Recht der Stimmenk ärteien, welche sich an der idatenliste auf. Sie muh. wem jeden ist, zugelassen werden. ^8 Kandidaten enthalten. _ zu geringeren Anzahl von sich historisch daraus, bah. imblstistem eingeführt war. eine pufweisen muhte, von denen die restlichen 7 als Erlatzlesttl wählt In erster Linie die Listp, legeben ist, ,ähll als eine worden, letzten Wahl e Aenderung daher scheint hringen. Prinzip der äufung. Die l beteiligen, sie von 50 Keine Lille ästig ist * die idaien. Die bevor -das Kandidaten- 21 gewählt e galten, d. h. jede Stimme für diejenige ,Li>le> aui welcher der pder die.oo» de» Wähler» gewählten Kandidaten stehen. Ein Kandidat .kann icitiiilitf> nicht auf mehreren Listen ausgestellt »ein. Aul Grund des Prinzivs der Verd-ällniswähl wird alsdann die Zahl der Sine errechnet, weiche aut die ei» zelnen Listen entfalle». Bei der lehtein Wallt erhielt >die . Liste der Lioerale» 10 Sitze, 'die der Achvuth -1 Sitze.!die der Zionisten 3 Sitze. Und die der Aguda und der Hand werter je 2 Sitze. I . ' 3i* die Zahl der Si >e. di, auf leine Liste entfalle», keilgestelll. io erhebt iich die Frage, welche Kandidaten der einzelne» Listen,a!s gerähll zu gelten baden. , Zwei Svileme lind hier möglich: einmal das Sustem der. gebundenen Liste» .lind ^dann .das der S.immeiiliäniung Das erstere kennen wir aus'' dein 'Reichs und Landes Wahlrecht.' Das zweite Halle Wr der jetzigen Verfemung vorübergeilend in Hamburg Geltung. Bei der gebundene» Liste ist inahgedend die ' Reihenfolge der Liste. Entfallen z. B. auf eine Liste, die 15 Namen auiweist. 1<> Kandi baten, io sind die erste» 10 Kandidaten der Lilie gewählt. .Anders bei her Stimmenbäufuila: Hier ist der Platz, den ' ein Kand dal aut einer. Liste -ciniiiiniiit. gleichgültig. We, aus der Liste gewählt wird, wild von den Wählern dadurch bestimmt, dah fie eine bestimmte Anzahl von Stimmen, dle ihnen verfaiiungs- oder itätutenmähig zuiteht. aus ibr>- Kandidaten vertcilen, und zwar in bcliedigrr 'Weüe. > Wenn z. B. der Wähler: 28 Stimmen hat. io tau» er nach dem Grundsatz der' Stimmenbäufuiig einem einzigen Kandidaten diese 23 Stinlmen geben, oder 4 Kandidaten ir- 7 Stimmen, oder 25 ÄlMinrn einem. Kandidaten, einem zwei teil 2. einem drillen eine Stimme. Zede Alt der Per:,» lung ist zulässig.! Bei vielem Snstem erhalten, nalurgemäh die Kanvi haleii einer Liste verichiedeile Slimmenziffern. und de-' der Feststellung des Wahlreiultates richtet stch die Reihen "folge .innerhalb der Liste dhnn nach der . Stimmeiizab,';' de;- einzeln«» Kandidaten.; Für die Wahlen zum Rer-itäienlaiilen KoliegTum ist dieie Ärl Stimhienhäufung zulttiiia. und zwar ist hier dje Zahl' der Slimisten, die innerhaiv des einzelne» rriiten verteil, werden darf, mil 28 nvrmierl. enlivrcchend de'. Zahl bei Kandidatei, die ein VoriHlag enthalten darf. Welches, von beiden ^uilemen verdient den Vorzug'/ Bei d«m geltenden Sgikem ist es invalich. dak ein Kand: dal daducri. dah eine genügende Anzahl von 'Wählern ihm' sämtliche 23 Stimmen gibt, gewählt wird, hingegen ,ir anderer Kandidat, obwohl von einer grctzerenj Zahl oo» Wählern henamit, nicht. : weil die Gesamtzahl! d«r Stini men. die auf ihn entfallt», nicht.ausreichl. 2ver stch b, ionderer persönlicher Beliebtheit erfreut, kann mit H:!s.- seiner Freunde, sofern dieije ihm ihre ä sämtlichen oder gahezi. sämtlichen!Slin»»e» gebest, leichter gewählt werdein aleebenso geeiänele oder oielieichl -geeignelere Kandidaten, für die sich kein gleicher Kreis in gleichem Mähe istlereisie:, Auch die Gefahr > ist nicht - zu oertennen, dah bei dem Sn stein der StimmenhäufunA ein Anreiz besteht, persönlich,- Propagand r zumachen, io1 dah die für sich selbst tätigen Kandidaten leicht einen Vorsprung vor denen gewinnekönnen, die zurückhaltend sind. Diesen Nachleilen stehtn aber so grohe Vorzüge .gegen über, dah sie die Einführung der gebimdeneii Liste »ich. rechtfertigen können. Zunächst: man . tann die .gemeindepolirische» Verhalt niiie nicht mit den allgemeinen -poliu'chen vergleichen. D» für die Wqhlen'zum Reichs- und zu den Landesparlamenlei, mahgebenden Erwägungen.-die zur Einführnng der gebundene» Liste führten, können nicht ohne weiteres auch für di, Gemeindewahlen Geltung beanspruchen. Ueberdies bat. wi-